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(Youtube Direktautopsy)

io9 hat mit George Romero gesprochen, wo er erklärt, warum er keine Walking Dead-Folge inszenieren wollte („[My Zombies are] much more political“) und dass er derzeit an einer Verfilmung von Professor Dr. Steven C. Schlozman Roman „The Zombie Autopsies“ arbeitet, oben der Trailer zum Buch. Das ganze soll sein Kommentar zur Finanzkrise werden. Nach der „Survival of the Dead“-Gurke erwarte ich ja nicht viel, finde das Konzept des Buchs ziemlich interessant, kurzgesagt geht es um eingeschlossene Ärzte, die mit Zombies experimentieren, ähnlich wie Dr. „Frankenstein“ Logan in Romeros „Day of the Dead“. Ich hab’ die Autopsy-Teile aus dem Interview mal zusammenkopier, von io9:

Are there any other societal issues floating around like now that you would like to attack for another film?

I would love to do something about the economy. But zombies are not good mathematicians — I don’t think they’re going to be out selling cheesy mortgages or anything like that. So it’s tough for me to see that. A friend of mine recently wrote a novel called The Zombie Autopsies, and it’s about an isolated group of people doing autopsies on zombies during the zombie apocalypse and trying to figure out what the hell caused this. They come upon this discovery.
[Edit Note: SPOILERS Ahead]
The scientists discover that this is not a naturally occurring virus, they deduce that it must have been created by somebody. And they later discover that it was created by people who were trying to topple the economy. So that’s a unique way in to talk about the economy, but it’s not my story. Steven C. Schlozman is the guys name, he’s a Havard Psychologist who has somehow been swept into the zombie craze and is writing zombie novels.

So an economic collapse zombie Noir film?

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War ja klar, dass das 1.) kommt und 2.) so schnell gehen würde: Sony verhandelt grade die Rechte zur Verfilmung von Walter Isaacsons (CNN, Time Mag) Steve Jobs-Biographie, die Ende dieses Monats erscheinen wird.

Mark Gordon will produce the picture through MG360, the film production partnership between Gordon and Management 360. Originally skedded for release on Nov. 21, Simon & Schuster will now publish “Steve Jobs” on Oct. 24 in lieu of Jobs’ death on Oct. 5.

The 448-page book features two years worth of interviews with Jobs, who agreed to participate while he was battling cancer so that Isaacson could better capture his legacy. As of mid-August, Jobs had not yet read the book, which has seen its pre-sales skyrocket.

Sony to make Steve Jobs biopic (via Badass Digest)

Amazon-Partnerlink: Deutsch: Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers, Englisch: Steve Jobs: A Biography

Slimybug von Comicbookmovies hat das grade erschienene Buch zu „Transformers 3“ in einem Rutsch durchgelesen und die komplette Story gepostet. Den Trailer fand ich ja relativ beeindruckend, aber das liest sich genau wie der erste und der zweite Teil. Hint: „And here’s where things get really stupid“. Eine Spoilerwarnung ist hier überflüssig, denke ich…

Den Beitrag „Komplette Transformers 3-Story online“ weiterlesen…

Vor anderthalb Jahren bloggte ich hier über ein 500 Euro teures Buch aus dem Taschenverlag, das sich akribisch Kubricks Materialsammlung zu seinem geplanten Mammutwerk „Napoleon“ widmet. Das Ding war superlimitiert und schweineteuer und genau dieses Buch gibt’s jetzt in einer erschwinglichen Version für den normalverdienenden Filmfreund.

Basierend auf der limitierten Originalausgabe von 2009, die zehn Bücher in der ausgehöhlten Reproduktion eines Geschichtsbuchs über Napoleon verbarg, vereinigt diese Publikation sämtliche Originalelemente in einem Band. Der Leser kann darin durch eine Auswahl aus Kubricks Schriftwechseln, diverse Kostümstudien, Fotografien von der Drehortsuche, Recherchematerialien, Drehbuchentwürfe und mehr blättern, wobei jeder Kategorie ein eigenes Buch gewidmet ist. Kubricks endgültiger Drehbuchentwurf wurde als Faksimile nachgedruckt.

Das Textbuch enthält das vollständige Original-Treatment, Essays, die das Drehbuch unter historischen und dramatischen Gesichtspunkten beleuchten, einen Aufsatz von Jean Tulard zu Napoleon im Film sowie eine Abschrift von Gesprächen, die Kubrick mit Professor Felix Markham von der Universität Oxford führte. Dieses einzigartige Werk ist die Krönung jahrelanger Recherchen und Vorbereitungen. Es gibt Lesern die Möglichkeit, den schöpferischen Akt eines der größten Talente des Kinos kennenzulernen, aber es gewährt auch faszinierende Einblicke in die schillernde Persönlichkeit des Napoleon Bonaparte.

*Zu dem Buch gibt es eine Datenbank mit Kubricks gesamter Bilderkartei: die TASCHEN-Keycard im Buch gewährt den unbegrenzten Online-Zugang zu mehr als 17.000 Napoleon-Bildern*

Stanley Kubrick’s Napoleon: The Greatest Movie Never Made

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Steven Spielberg wird nach „War Horse“ mit den Dreharbeiten zu „Robopocalypse“ beginnen, einem noch nichtmal veröffentlichten Buch von Daniel H. Wilson. Spielberg hatte schon vorher mit Ding über einen Roboter-Aufstand geliebäugelt, jetzt hat er offiziell zugesagt und wird das Ding ab 2012 verfilmen, in die Kinos kommt „Robopocalypse“ dann irgendwann 2013. Wird auch Zeit, dass sich jemand dem Giant Robot-Gemetzel annimmt, der nicht Michael Bay heisst.

Deadline broke the story that Spielberg was eyeing the novel as a directing vehicle last March, before he instead chose War Horse as the first film he directed for DreamWorks since Spielberg and Stacey Snider left Paramount and made a deal with Reliance and a distribution deal at Disney. At that time, the novel wasn’t finished, but Spielberg was so excited about it that it was already being storyboarded and designed as Wilson was turning in pages of the book and Goddard was translating them into the screenplay. Spielberg will start shooting in January, 2012 and Disney’s Touchstone will distribute in 2013.

Steven Spielberg Commits To Next Direct ‘Robopocalypse’ (via First Showing)

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Mein Lieblingscomicblog Crosseyed Cyclops hat Scans beider Bücher über die Tricks von Tom Savini. Die Dinger sind zwar gelocht und nur Schwarz/Weiß, abgesehen davon ist das aber eine wahre Schatztruhe.

Haufenweise Behind-The-Scenes-Fotos von Horrorklassikern von Dawn of the Dead bis Freitag, der 13., von Maniac bis The Burning, Vorworte von Stephen King und George Romero und natürlich jede Menge detailierter Beschreibungen der Tricks aus den Filmen. Aaaaaaaw!

Die beiden Dateien kommen im CBR-Format, für das man entweder einen CBR/CBZ-Reader braucht (für Mac empfehle ich Jomic, auf dem iPad den ComicReaderMobi), man kann die Dateien aber auch einfach umbenennen, aus der Suffix CBR ein RAR machen und die Dateien einfach entpacken, dann liegen alle Seiten als JPGs vor.


(Dailymotion Direktginsberg, via First Showing)

Schöner Trailer zum Gerichtsliteraturdrama „Howl“ von Rob Epstein und Jeffrey Friedman, produziert von Gus Van Sant. In Howl gehts um ein Gerichtsverfahren gegen Beatpoet Alan Ginsberg wegen „Obszönität“, der in seinen Gedichten gerne Drogen und Sex thematisierte. Stinknormaler Rock’n'Roll eben.

Nur ganz kurz, was ich gerade für eine Synopsis auf dem amerikanischen Filmblog von MTV gelesen habe:

The story, told as an oral history (think “World War Z”), follows a zombified Fab Four as they spread undead Beatlemania across the world… all while being pursued by Mick Jagger, England’s premiere zombie hunter, and Yoko Ono, an Eighth Level Ninja Lord.

Alter! Die Beatles! Als Zombies! Gegen Mick Jagger! Und Yoko Ono als Ninja Lord der achten Stufe! Alter! Die Beatles! Als Zombies! Beatles! Zombies! Sozusagen Zeatles! Oder noch besser: Bombies! Beatles! Zombies! OMFG! Ich krieg mich nicht mehr ein! Bitte lieber Filmgott, lass diesen Film geschehen und lass ihn wunderbar sein! Beatles! Zombies! BOMBIES!

(Alles über da Buch, auf dem der Film basieren soll, entnehmen sie bitte diesem, fast schon ein Jahr alten Artikel von unserem Kollegen René bei Nerdcore, der über die Ankündigung des Buches ähnlich erfreut war, wie ich über den Film..:))


(Youtube Direktnapoleon)

spOnlines EinesTages hat einen schönen Artikel über Kubricks Mammut-Projekt „Napoleon“, einen Film, den er jahrelang vorbereitet hatte und der nie gedreht wurde. Unter anderem hat er von Geschichts-Studenten auf Karteikarten festhalten lassen, welcher von Napoleons Feinden, Freunden und Geliebten sich wann und wo aufgehalten hatte. Das Ergebnis dieser Recherche schlummert noch heute in einem Kasten mit 12 Schubladen, den ich mal vor ein paar Jahren in der Kubrick-Ausstellung im Frankfurter Filmmuseum gesehen hatte.

Oben der Trailer zum Buch, Snip von EinesTages:

Auf den ersten Blick ist es nur ein unscheinbarer Kasten mit zwölf Schubladen, jede einzelne randvoll mit Karteikarten. Ein Ordnungsmöbel, das den staubigen Geruch von Bürokratie verströmt, eine sperrige Kiste wie sie früher zu Tausenden in Ortsämtern gestanden haben mag. Doch dieser Karteikasten hatte seinen Platz nicht im Büro eines Beamten. Es stand in Childwickbury Manor in der englischen Grafschaft Hertfordshire, dem Landhaus des legendären Filmregisseurs Stanley Kubrick.

Für Kubrick-Kenner ist diese Kiste ein heiliger Schrein, ein Symbol für die Besessenheit und Genialität eines der größten Regisseure der Kinogeschichte – aber auch ein Sarg, in dem ein Traum begraben liegt. In dem Kasten steckt die jahrelange Recherche für einen Film, der am Ende doch nicht gedreht wurde: Stanley Kubricks “Napoleon”.

Das Buch kann man bei Amazon vorbestellen, es ist allerdings nicht wirklich billig oder auch nur erschwinglich: 500 Euro soll das Teil kosten. Und das alles passt thematisch natürlich zur Doku „Stanley Kubricks Boxes“, hier auf Youtube in 5 Teilen.

Der beste Film, der nie gedreht wurde

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I couldn’t have done anything to save them.”
“Maybe not, Truman. But the truth is, you didn’t want to.”

Originaltitel: Capote
Herstellungsland: USA 2005
Regie: Bennett Miller
Darsteller: Philip Seymour Hoffman Catherine Keener Clifton Collins Jr. Mark Pellegrino Bruce Greenwood Chris Cooper

★★★★☆

CapoteEine Zeitungsartikel erregt 1959 die Aufmerksamkeit des Schriftstellers Truman Capote. In einem Kaff irgendwo in Kansas wurde eine vierköpfige Farmer-Familie mit Kopfschüssen brutal umgebracht. Intuitiv spürt Capote, daß hier ein Story für ihn bereit liegt, die nur darauf wartet aufgeschrieben zu werden. Er ruft den Chefredakteuer des New Yorker an und offeriert ihm eine Geschichte darüber, wie solch eine Tragödie eine kleine Gemeinde verändert.
Noch ehe die Täter gefasst sind, macht er sich auf den Weg nach Kansas. Er befragt Freunde der Familie, gewinnt das Vertrauen des ermittelnden Sheriffs, atmet die Stimmung in der Kleinstadt. Begleitet und unterstützt wird er dabei von Harper Lee, der Autorin des späteren Bestsellers “Wer die Nachtigall stört”.
Capotes Faszination für den Fall wächst noch, als die mutmaßlichen Killer geschnappt werden, zwei Rumtreiber namens Perry Smith und Dick Hickock. Noch in der Untersuchungshaft erwirbt Truman Smiths Vertrauen. Er beschließt statt einer Story für den New Yorker, einen Tatsachen-Roman aus der Geschichte zu machen. Zu dieser Zeit eine Novität, die erste True-Crime-Geschichte, die ihm später Weltruhm einbringen wird, ein neues Genre kreiert und die amerikanische Literatur bis heute beeinflusst. Capote erzählt von der jahrelangen Recherche für dieses Buch, das “In Cold Blood” heißen wird, erzählt vom ambivalenten Verhältnis zwischen Capote und den Killern, einer seltsamen Freundschaft die Gleichzeitig Verrat war.

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