“Maybe not, Truman. But the truth is, you didn’t want to.”
Originaltitel: Capote
Herstellungsland: USA 2005
Regie: Bennett Miller
Darsteller: Philip Seymour Hoffman Catherine Keener Clifton Collins Jr. Mark Pellegrino Bruce Greenwood Chris Cooper





Eine Zeitungsartikel erregt 1959 die Aufmerksamkeit des Schriftstellers Truman Capote. In einem Kaff irgendwo in Kansas wurde eine vierköpfige Farmer-Familie mit Kopfschüssen brutal umgebracht. Intuitiv spürt Capote, daß hier ein Story für ihn bereit liegt, die nur darauf wartet aufgeschrieben zu werden. Er ruft den Chefredakteuer des New Yorker an und offeriert ihm eine Geschichte darüber, wie solch eine Tragödie eine kleine Gemeinde verändert.
Noch ehe die Täter gefasst sind, macht er sich auf den Weg nach Kansas. Er befragt Freunde der Familie, gewinnt das Vertrauen des ermittelnden Sheriffs, atmet die Stimmung in der Kleinstadt. Begleitet und unterstützt wird er dabei von Harper Lee, der Autorin des späteren Bestsellers “Wer die Nachtigall stört”.
Capotes Faszination für den Fall wächst noch, als die mutmaßlichen Killer geschnappt werden, zwei Rumtreiber namens Perry Smith und Dick Hickock. Noch in der Untersuchungshaft erwirbt Truman Smiths Vertrauen. Er beschließt statt einer Story für den New Yorker, einen Tatsachen-Roman aus der Geschichte zu machen. Zu dieser Zeit eine Novität, die erste True-Crime-Geschichte, die ihm später Weltruhm einbringen wird, ein neues Genre kreiert und die amerikanische Literatur bis heute beeinflusst. Capote erzählt von der jahrelangen Recherche für dieses Buch, das “In Cold Blood” heißen wird, erzählt vom ambivalenten Verhältnis zwischen Capote und den Killern, einer seltsamen Freundschaft die Gleichzeitig Verrat war.
Mark Gordon will produce the picture through MG360, the film production partnership between Gordon and Management 360. Originally skedded for release on Nov. 21, Simon & Schuster will now publish “Steve Jobs” on Oct. 24 in lieu of Jobs’ death on Oct. 5.

Steven Spielberg wird nach „War Horse“ mit den Dreharbeiten zu „Robopocalypse“ beginnen, einem noch nichtmal veröffentlichten Buch von Daniel H. Wilson. Spielberg hatte schon vorher mit Ding über einen Roboter-Aufstand geliebäugelt, jetzt hat er offiziell zugesagt und wird das Ding ab 2012 verfilmen, in die Kinos kommt „Robopocalypse“ dann irgendwann 2013. Wird auch Zeit, dass sich jemand dem Giant Robot-Gemetzel annimmt, der nicht Michael Bay heisst.


Auf den ersten Blick ist es nur ein unscheinbarer Kasten mit zwölf Schubladen, jede einzelne randvoll mit Karteikarten. Ein Ordnungsmöbel, das den staubigen Geruch von Bürokratie verströmt, eine sperrige Kiste wie sie früher zu Tausenden in Ortsämtern gestanden haben mag. Doch dieser Karteikasten hatte seinen Platz nicht im Büro eines Beamten. Es stand in Childwickbury Manor in der englischen Grafschaft Hertfordshire, dem Landhaus des legendären Filmregisseurs Stanley Kubrick.






































