szmtag

Columbia Pictures hat inzwischen den dritten Clip rausgehauen zu Len Wisemans Remake rausgehauen. Leider habe ich die anderen beiden nicht . Zu sehen ist nichts. Zumindest nichts besonderes. Anders als bei den ersten beiden Clips (Clip 1 | Clip 2) geht hier die Atmosphäre gänzlich flöten. Eigentlich ein ziemlich egaler Ausschnitt, aber das ändert nichts daran, dass der Film bisher einen ziemlich interessanten Eindruck macht:


(Coming Soon Direkt, via Coming Soon)

Drüben bei Moviepilot habe ich gerade den taiwanesischen Trailer zum Total Recall Remake gefunden, der vollkommen gurkig aussieht. Also der Trailer. Nicht der Film. Ich sehe den CvD schon vor mir, wie er dem armen Schnittmeister sagt: “Dieses Geräusch von Transformers: Mach es noch mal! Super! Und jetzt: Noch mal!”

Wenn man das Audio-Gezuppel einmal weg lässt, gibt es ganz ordentliche Bilder mit Colin Farrel:


MPDirektlink

Kinostart: 16.8.2012.
Bin gespannt!

“Don’t do anything I wouldn’t do, and… that doesn’t leave much. Well… basically, Sushi and mini golf.”

Originaltitel: Fright Night
Herstellungsland: Großbritannien/USA 2011
Regie: Craig Gillespie
Buch: Marti Noxon
Darsteller: Colin Farrell, David Tennant, Anton Yelchin, Christopher Mintz-Plasse, Toni Collette

★★★★☆

Charlie Brewster (Anton Yelchin) könnte eigentlich ein nettes Teenagerleben führen: Er hat seine Nerdvergangenheit erfolgreich abgeschüttelt, eine tolle Freundin und eine coole Mom (Toni Colette) – wäre da nicht sein Ex-Bester-Freund Ed (Christopher Mintz-Plasse) der versucht ihn davon zu überzeugen, dass neben den Brewsters ein Vampir eingezogen ist und der charmante neue Nachbar Jerry (Colin Farrell) in Wirklichkeit ein böser Blutsauger ist. Dumm nur, dass Ed recht hat…

Ein Remake das tatsächlich besser ist als die Vorlage? Ja! Denn auch wenn sich Disney mit den 08/15-Trailern viel Mühe gibt den Film niederzumachen, ist Fright Night eine erstklassig besetzte, sehr witzige, stimmungsvolle und an vielen Stellen überraschend blutige Horror-Comedy. Und das sage ich als Fan der beiden Originalfilme, der immer noch ein originaleingeschweisstes “Glow in the dark”-Vampirgebiss zum alten Fright Night bei sich an der Pinnwand hängen hat (“If you love being scared, this will be the night of your life”). Tom Hollands Film macht auch heute noch eine ganze Menge Spaß, was nicht nur an den MaskenFX und dem unvergleichlichen Roddy McDowell liegt, der einen herrlichen Fuddy-Daddy Vampirjäger abgab, sondern auch an der sexuellen Spannung die sich durch den Film zog (die sicher nicht nur dran lag, dass der Darsteller des Original-Evil-Ed später eine Karriere als Pornostar machte). Fright Night bot interessante Vampire, die den Verführungsaspekt wirkungsvoll inszenierten ohne es auf schmalziges Romantikgeschwurbel zu reduzieren.

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