Für eine Cannes-Spezialausgabe des Magazins Premiere hat Robert Pattinson sich in Anlehnung an ausgewählte Filme von David Cronenberg ablichten lassen und präsentiert nachgestellte Stills zu “Videodrome”, “Dead Ringers” (Die Unzertrennlichen) und “Scanners”. Gibt bekanntlich einen Anlass: Pattinson spielt die Hauptrolle in Cronenbergs neuem Film “Cosmopolis”, der in Cannes Weltpremiere feiert und hierzulande am 5. Juli in die Kinos kommen wird. Die Bilder lassen erahnen: Pattinson scheint ein adäquater Nachfolger von Michael Ironside, James Woods und Jeremy Irons zu sein. Das wird ein Meisterwerk.
- Jet Strajker •
- Mai 11th, 2012 •
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Finally. The first film about our new millenium. Nach dem bereits fantastischen Teaser zu David Cronenbergs Don-DeLillo-Adaption nun zwei nicht minder vielversprechende komplette “Cosmopolis”-Trailer, die einen Croni in allerbester Form erwarten lassen. Das wird pur. Und Robert Pattinson scheint ganz zu sich selbst zu finden. Weltpremiere im offiziellen Wettbewerb von Cannes!
- Jet Strajker •
- April 19th, 2012 •
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- Schlagwörter: Cosmopolis, David Cronenberg, robert pattinson
LongLiveTheNewFleshDirekt / via
Ein erster Teaser Trailer zu David Cronenbergs neuem Film “Cosmopolis”, der Adaption von Don DeLillos gleichnamigem Roman. Die Hauptrollen spielen Robert Pattinson, Juliette Binoche, Paul Giamatti, Samantha Morton, Mathieu Amalric und Jay Baruchel, Cronenberg und Don DeLillo haben das Drehbuch geschrieben. Nach seinem Absturz in die seichten Gefilde des Qualitätskinos, zuletzt mit dem grausigen “A Dangerous Method”, verspricht der Teaser einen Cronenberg in alter Form: Er erinnert an “Videodrome”, “eXistenZ” und besonders “Naked Lunch”. Habe auch keinen Zweifel, dass er aus Pattinson erstmals großes Schauspiel herauskitzeln wird, so wie einst aus Jeff Goldblum, Peter Weller oder James Spader. Einer meiner Most Wanteds 2012. Teaser sieht fantastisch aus.
- Jet Strajker •
- März 22nd, 2012 •
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Nach “A Dangerous Method”, dem katastrophalen neuen Cronenberg-Film (startet morgen in den deutschen Kinos), heißt es nach vorn schauen und sich trotzdem irgendwie auf “Cosmopolis” zu freuen, der Adaption von Don DeLillos gleichnamigem Roman. Statt, wie zuerst angekündigt, Colin Farrell und Marion Cotillard werden nun Robert Pattinson und Sarah Gadon die Hauptrollen spielen, unterstützt von Kevin Durand, Jay Baruchel, Samantha Morton, Juliette Binoche, Paul Giamatti und Mathieu Amalric. “Cosmopolis” wird der erste Cronenberg-Film seit 14 Jahren sein, bei dem er das Drehbuch wieder selbst schrieb – was mich positiv stimmt.
- Jet Strajker •
- November 9th, 2011 •
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Wenn nächstes Jahr “Titanic” und “Episode I” in 3D-Konvertierungen auf der großen Leinwand zu sehen sein werden, werkeln längst findige Produzenten an weiteren Back-Up-Titeln, die mit dreidimensionalen Re-Releases in die Melkmaschine gespeist werden. Disney, Star Wars, Cameron… so weit, so gut (somehow).
Eine 3D-Wiederveröffentlichung von Bernardo Bertoluccis 9fach oscarprämiertem Pu-Yi-Epos “The Last Emperor” (Der letzte Kaiser, 1987) aber muss man nun wirklich irgendwie unter Kuriosität verbuchen. Momentan wird bereits mit Kameramann Vittorio Storaro an der Konvertierung gearbeitet, und Produzent Jeremy Thomas ist ganz aus dem Häuschen: “We’ve experimented with only two scenes so far but Bernardo is thrilled with it.”
David Cronenberg soll Thomas’ Angebot hingegen abgelehnt haben – “Naked Lunch”, sein Fiebertraum über William S. Burroughs, wird nicht konvertiert.
Vor drei Jahren noch hätte man das für einen Aprilscherz gehalten.
(via)
- Jet Strajker •
- November 7th, 2011 •
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- Schlagwörter: 3D, Bernardo Bertolucci, David Cronenberg, The Last Emperor

Dimension Films entwickelt grade eine Serien-Adaption von David Cronenbergs „Scanners“. Klingt erstmal doof, dafür sitzt aber niemand anderes als mein derzeitiger Horror-Liebling Alexandre Aja in der Produktion und wird wohl auch den Piloten inszenieren, was mich leicht optimistisch stimmt, denn zumindest platzende Köpfe bekommt der ganz gut hin. Von Deadline: Dimension To Develop ‘Scanners’ TV Series (via io9):
The Weinstein Co.’s Dimension Films is developing a drama series adaptation of the movies about a group of people with telepathic and telekinetic abilities, with The Hills Have Eyes writer-director Alexandre Aja signed to executive produce the series and potentially direct the pilot.
The original plan was to mount a theatrical remake, with David Goyer tapped to write two drafts, and Rene Malo, Clark Peterson and Pierre David signed as producers. But with the recent resurgence of genre TV dramas like AMC’s monster hit The Walking Dead, Dimension started also considering a small-screen adaptation. According to insiders, it was Dimension principal Bob Weinstein and Aja who conceived of the plan to transform the Scanners property into a TV show.
Nach dem Klick noch der explodierende Kopf weil ein Posting über Scanners ohne explodierende Köpfe ist kein Posting über Scanners.
- Renington Steele •
- Juli 25th, 2011 •
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- Schlagwörter: David Cronenberg, Horror, Remake, Scanners, Series
Endlich! Der erste Trailer zum von mir heißerwarteten neuen Werk meines zweiten Lieblingsregisseurs David Cronenberg, “A Dangerous Method”. Der Film basiert auf John Kerrs Buch “Eine gefährliche Methode”, Viggo Mortensen spielt Sigmund Freud, Michael Fassbender ist als Carl Jung zu sehen. Weitere Hauptrollen übernehmen Keira Knightley (Sabina Spielrein) und Vincent Cassel (Otto Gross). Absolut konsequent von Cronenberg, die Psychoanalyse jetzt von ihrer Entstehung her anzugehen. Long live the new… mind.
- Jet Strajker •
- Juni 22nd, 2011 •
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- Schlagwörter: A Dangerous Method, David Cronenberg, Trailer
Robert Pattinson (genau, der Edward aus “Twilight”) wird die Hauptrolle in David Cronenbergs neuem Film “Cosmopolis” nach dem Roman von Don DeLillo spielen. Er ersetzt damit Colin Farrell, der bereits auf dem Teaser-Poster (siehe unten) angekündigt war. An seiner Seite werden Oscargewinnerin Marion Cotillard und Paul Giamatti zu sehen sein. Cronenbergs aktueller Film, das Freud-Biopic “A Dangerous Mathod”, wartet auch schon auf einen Kinostart.
- Jet Strajker •
- Januar 6th, 2011 •
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- Schlagwörter: Cosmopolis, David Cronenberg, robert pattinson

David Cronenberg plant mit Fox ein Remake seines Remakes des 1958er Films „Die Fliege“, weil die Effekte heute weiter sind. Was in diesem Fall ausnahmsweise mal okay geht, finde ich. Die Effekte aus dem 86er „The Fly“ funktionieren zwar auch noch heute, es ginge aber auch spannender. Und Cronenberg bleibt Cronenberg, auch wenn er sich selbst remaket.
David Cronenberg is again buzzing with “The Fly.”
The auteur is in talks to develop a reboot of the 1986 classic with Fox, the studio that released that film, writing and potentially directing the new pic.
The move marks an about-face for the Canadian director, who in the past has said he did not want to be involved on a remake of the film. Cronenberg did work on an opera version of “The Fly” that was staged first in Paris and then in Los Angeles. […]
The project would represent a chance for Cronenberg to return to a film that helped establish his career, but to do so in the effects age, using techniques that weren’t possible nearly a quarter-century ago.
- Renington Steele •
- September 24th, 2009 •
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- Schlagwörter: David Cronenberg, Horror, Remake, The Fly

Universal will David Cronenbergs „Videodrome“ neu verfilmen, was für eine tolle Idee! David Cronenberg ist natürlich nicht bzw. noch nicht an Bord, ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass er bei einem solchen Vorhaben dabei wäre. Das Drehbuch kommt von Ehren Kruger, der oder die solche Perlen wie „The Skeleton Key“ oder den schwächsten Gilliam ever „The Brothers Grimm“ schrieb. Der Fairness halber sollte man anfügen, dass er auch die Bücher zu den soliden „Ring“-Remakes schrieb.
Dennoch wird das Remake wohl kaum die Cronenbergsche Weirdness erhalten können und damit wird sich der Stoff in einen weiteren „One of the SciFi-Horrors“ verwandeln. Super. Das Original ging so, Snip von Wikipedia:
Max Renn, der Betreiber eines privaten Kabelsenders in Toronto, ist stets auf der Suche nach den neuesten pornografischen und gewalttätigen Sendungen, um sein Publikum zu halten. Dabei stößt er auf einen Piratensender, der ausschließlich das Folter-Programm „Videodrome“ sendet. Max mag „Videodrome“ und auch seiner neuen Freundin, der masochistisch veranlagten Radiomoderatorin Niki Brand gefällt die Sendung: am liebsten würde sie sich selbst für eine Sendung bewerben. Max rät ihr ab, stellt aber selbst Nachforschungen an, die ihn nach Pittsburgh, USA, führen, und zwar zu dem Medienprofessor Brian O’Blivion, der seine Aussagen nur noch per Videoband macht (da er, wie Renn feststellen muss, längst an einem Gehirntumor gestorben ist) und von da aus zu der Brillenfirma „Spectacular Optical“, die Videodrome produziert.
Längst von Halluzinationen geplagt, muss Max Renn feststellen, dass „Videodrome“ keine Piratensendung ist, sondern vor allem das unter die Sendung gelegte Signal, das im Kopf des Zuschauers einen Tumor auslöst, der Halluzinationen hervorruft.
Die neue Version soll das ganze mit ein bisschen Nanotechnologie aufsexen:
The new picture will modernize the concept, infuse it with the possibilities of nano-technology and blow it up into a large-scale sci-fi action thriller.
- Renington Steele •
- April 27th, 2009 •
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- Schlagwörter: David Cronenberg, Videodrome
Wie Variety berichtet, steht Tom Cruise in Verhandlungen für eine Hauptrolle im neuen Film von David Cronenberg, der Adaption des Thrillers “The Matarese Circle”. Puh. Durchatmen. Und weiter: Neben Denzel Washington …. ah ja.
Die Nachricht des Tages. Irre, ich glaube ich werd’ nicht mehr. Ein Schauspieler, ähm, Darsteller, den ich zum Kotzen finde (Washington) und einer, der nur als Trash-Abziehbild seinerselbst eine gewisse Daseinsberechtigung hat (Cruise), unter der Regie eines meiner absoluten Lieblingsregisseure, dem großartigen, nein, dem begnadeten Erschaffer von Meisterwerken wie “Dead Ringers” oder “Crash”.
Zwei mögliche Szenarien: Cruise spielt das erste Mal seit “Magnolia” wieder eine Rolle – und Cronenberg wird sich dafür ähnlich wie PTA ein subversives, demaskierendes Konzept erdenken. Oder aber, was nicht schön, aber leider möglich wäre, Cronenberg setzt seinen weichgespülten Mainstreamkurs fort und inszeniert nach dem metalevelfreien “Eastern Promises” jetzt A-Liga-Star-Kino der schlimmsten Sorte.
Ich dreh’ durch.
(via)
- Jet Strajker •
- Februar 12th, 2009 •
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- Schlagwörter: David Cronenberg, Tom Cruise
What are you, Dad? Some kind of closet mobster?
Originaltitel: A History of Violence
Herstellungsland: USA 2005
Regie: David Cronenberg
Darsteller: Viggo Mortensen, Maria Bello, Ed Harris, William Hurt






Tom Stall ist ein ruhiger und angenehmer Zeitgenosse. Er lebt in einer Kleinstadt in den USA, hat eine Frau und zwei Kinder die er rührend umsorgt. Seine Frau ist Anwältin, er führt ein kleines Diner. In der Gemeinde kennen ihn viele mit Namen, er ist respektiert, man mag ihn.
Dies ändert sich jedoch nachdem unvermittelt die Gewalt in seine Welt einbricht oder besser: zurückkehrt. Zwei durchreisende Psychopathen, die schon einige Leute auf dem Gewissen haben beschließen auch in seinem Diner einzukehren und ein bißchen Terror zu verbreiten. Zur allgemeinen Überraschung kann Tom ein Blutbad jedoch verhindern, die Kerle überwältigen, entwaffnen und ausschalten. Er wird über Nacht zur Berühmtheit, ein Lokalheld, der sich mutig für die Leben seiner Kunden und Angstellten einsetzte. Das Fernsehen berichtet und reißt den stillen, wortkargen Mann aus seiner Anonymität.
Bald schon taucht eine weitere dubiose Gestalt auf, die Tom als Joey anredet und sich als Mitglied der Unterwelt Philadelphias entpuppt. Der Mann, der sich Fogarty nennt (schön schaurig gespielt von einem einäugigen Ed Harris), beginnt Toms Familie zu verfolgen. Er behauptet er kenne Tom aus Philadelphia. Binnen weniger Tage zerfällt das heile Leben in trudelnde Fragmente, als Toms Familie sich fragen muß, ob sie jahrelang belogen wurden und wer Tom Stall wirklich ist.
Der Kanadier David Cronenberg hat wieder einen düsteren und verstörenden Film abgeliefert, in dem neben der Dekonstruktion des menschlichen Körpers auch die innerliche Verkrüppelung durch Gewalt thematisiert wird. Setzte er sich früher gerne mit der Angst vor der Veränderung des eigenen Leibes auseinander, wie in “Videodrome“, “The Fly” oder “ExistenZ“, so ist es hier der seelische Schaden, der durch die Zerstörung anderer Körper ausgelöst wird. Basierend auf einem Comic-Roman und ebenso brutal wie Sin City, zeigt sich hier die reale Seite der Gewalt, herausgelöst aus der narrativen Ästehetisierung.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Juli 23rd, 2006 •
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- Schlagwörter: A History of Violence, David Cronenberg, Review, Viggo Mortensen










































