“I’m on your computer?”

Originaltitel: Amazing Spider-Man, The
Herstellungsland: USA 2012
Regie: Marc Webb
Darsteller: Andrew Garfield, Emma Stone, Rhys Ifans, Martin Sheen, Sally Field, Denis Leary





Peter Parker (Andrew Garfield) wird von einer genetisch veränderten Spinne gebissen. Dadurch bekommt er Superkräfte die ihm dabei helfen seine Beziehungsprobleme in den Griff zu bekommen.
Marc Webbs 500 Days of Summer war eine RomCom die keine war und überraschte vor allem durch Originalität. Die Sprünge in der Chronologie waren mehr als Gimmick sondern machten die Geschichte erst sehenswert. Den Ansatz etwas altbekanntes auf neue Weise zu sehen und zu erzählen hat Webb für den vorzeitigen Reboot des Spider-Man-Franchise leider nicht gewählt (oder nicht wählen dürfen).
Auch wenn ich meine Probleme mit den Visionen habe, die hinter den Reboots von Bond und Batman stehen, so anerkenne ich fraglos das es grundlegend andere Ansätze sind. Bei Spider-Man – not so much. Es sind Nuancen die anders sind als im Vorgänger. Ja Spidey hat ne Freundin mit anderem Namen, ja er hat technische Vorrichtungen für den Spinnenfaden statt ihn selbst im Körper zu produzieren. Aber seien wir ehrlich: Das ist Kleinkram, denn grundsätzlich fühlt sich der neue Spider-Man nicht wesentlich anders an, als Raimis Version. Und Gerüchten zufolge waren die wichtigsten Gründe für den Reboot auch sowieso keine künstlerischen, sondern pragmatische: Raimi wollte zuviel Geld für Teil 4 und die Produzenten hatten durch Twilight erkannte, dass man mit einem noch stärkeren Fokus auf RomCom-Elemente zugleich Geld sparen und kleine Mädels ins Kino locken kann. Klar: Szenen in denen Leute herumstehen und reden sind billiger als aufwendige Effekte – von denen der neue Film gemessen an anderen Spektakelfilmen der letzten Monate ziemlich wenig zu bieten hat.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Juli 7th, 2012 •
- 22 Kommentare
- Schlagwörter: Andrew Garfield, emma stone, marc webb, Spider-Man, Spider-Man 4, The Avengers








































