Ab August ist der Name Programm: Fear Good Movies. Das Fantasy Filmfest lädt zum nunmehr 26. Mal in die wunderbare Welt des phantastischen Kinos. Mit neuen Filmen unter anderem von Takashi Miike, William Friedkin, Tsui Hark, Ben Wheatley, Jennifer Lynch, Pascal Laugier und vielen anderen. Alle bereits feststehenden Titel können hier eingesehen werden, es kommen aber laufend weitere hinzu. Das Fantasy Filmfest 2012 findet statt in:
BERLIN: 21. – 29. August
HAMBURG: 22. – 29. August
MÜNCHEN: 28. August – 05. September
STUTTGART: 29. August – 05. September
FRANKFURT: 05. – 12. September
KÖLN: 06. – 13. September
NÜRNBERG: 06. – 13. September
- Jet Strajker •
- Juli 23rd, 2012 •
- 10 Kommentare
(via)
“Frontier(s)”-Regisseur Xavier Gens bleibt erst einmal in den USA (wo er mit der Videospieladaption “Hitman” debütierte) und legt seine dritte Regiearbeit vor, den Sci-Fi-Thriller “The Divide”, in dem Lauren German, Michael Biehn und Rosanna Arquette die Hauptrollen spielen. Der Film lief hierzulande bereits auf dem Fantasy Filmfest, der offizielle Kinotrailer ist aber erst jetzt bei Yahoo erschienen.
Starr vor Schreck erlebt Eva am Fenster ihres Apartmentblocks den Augenblick des Weltuntergangs: Mit gewaltigen Explosionen verabschiedet sich New York in einem Inferno aus Feuer und Rauch. In letzter Sekunde erreicht sie zusammen mit ihrem Ehemann und einigen Nachbarn den schützenden Keller. In dem bunkerartigen Komplex eingeschlossen, hoffen die Menschen auf baldige Rettung. Doch als klar wird, dass diese nicht kommt, muss sich die zusammengewürfelte Gruppe selbst helfen. Es kommt zu ersten Konfrontationen; was mit verletzter Eitelkeit beginnt, steigert sich nach der ersten Bedrohung von draußen zu einem Machtspiel mit grausamer Konsequenz. [FFF Programmheft]
- Jet Strajker •
- Oktober 12th, 2011 •
- 2 Kommentare
- Schlagwörter: FFF, The Divide, Xavier Gens
Blue Valentine (USA 2010)





Bemerkenswert gespieltes Liebesmelodram, im Wesentlichen dem Duktus des US-amerikanischen Independent-Kinos verpflichtet (Shaky Cam, grober Schnitt, symbolbehaftete Alltagsbilder), zuweilen eindrucksvoll in der Verzahnung seiner Zeitebenen. Inhaltlich fällt Regisseur Derek Cianfrance hingegen nicht viel mehr ein, als lediglich heterosexuelle Beziehungsstandards anzuhäufen und diese dem kommoden Verlauf einer unglückseligen Liebe entsprechend aufzureihen: Zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt turteln, vögeln und entzweien sich Ryan Gosling und Michelle Williams bis zum bitteren Ende in einer auf Ultrarealismus kupierten Geschichte “wie aus dem Leben”. Das ist wenig profund und weitgehend belanglos, genauso wie sicherlich vollkommen unproblematisch und legitim – wirft dann aber gleichwohl die Frage auf, warum es eben nun ausgerechnet auch noch dieses einhunderttausendste Beziehungsdrama überforderter Endzwanziger gebraucht hat. In der Art, wie sich “Blue Valentine” gegenüber seinen Figuren positioniert (genervte Zicke vs. liebebedürftiger Verlierer), erscheint der Film überdies mitunter unangenehm befangen.
Film Socialisme (F 2010)





Fragmentarisch, essayistisch, assoziativ, dialektisch und leicht senil, irgendwas davon wird schon stimmen. Eindrucksvoll montiert ist er ja, Jean-Luc Godards erhabener Gedankenstrom in 16:9, HD und überaus faszinierend gemischtem 5.1-Ton. Und in gewisser Hinsicht hat das geballte Thesendreschen den Anstrich einer harmonischen Paarung all der emotionalen und intellektuellen Manierismen Godards als Abschlusscollage, aus der man vieles schon kennt, die Haltung zu den Juden in Hollywood genauso wie den Hang zum Kulturpessimismus (“Quo vadis Europa”).
- Jet Strajker •
- September 8th, 2011 •
- 34 Kommentare
- Schlagwörter: Blue Valentine, FFF, Godard, Minireview, Review, Sion Sono, The Woman, Woody Allen, Xavier Dolan
„Are you a New Yorker?“ – „What?“ – „What?“ – „What?“
Originaltitel: Giallo
Herstellungsland: Italien 2009
Regie: Dario Argento
Buch: Jim Agnew, Sean Keller
Darsteller: Adrien Brody, Emmanuelle Seigner, Elsa Pataky





Ein Serienkiller geht um und entführt Lindas Schwester, woraufhin sie bei Inspektor Enzo Avolfi aufschlägt und den ab hier bei seinen Ermittlungen begleitet, weil man das ja so macht als Stewardess und weil Inspektoren selbstverständlich immer irgendwelche Frauen bei ihren Ermittlungen mitschleppen, die quasi aus dem Nirgendwo auf einmal auftauchen. Und so folgen wir Avolfi bei seinen Ermittlungen, erfahren, dass auch er keine allzu reine Weste hat und dass der Killer ein Killer wurde, weil er dank einer Leberkrankheit und einer gelblichen Verfärbung der Haut als Kind gehänselt wurde.
Es ist vielleicht ein bisschen unfair, dass ausgerechnet ich einen Argento-Film rezensieren muss, wo ich den Herrn doch für massiv überbewertet halte und mir die Innovationskraft des Konzepts „Ich stelle die Beleuchtung einfach mit ins Bild“ nicht so ganz, ähm, einleuchten will. Aber nun gut, der Mann hat in den Siebzigern ein oder zwei ganz elegante Bilder abgeliefert, seine Geschichten waren aber schon immer mehr als mau und die hier ist mauer als mau.
„Giallo“ ist ein strunzdummer Film und wenn sich der Festivalveranstalter vor der Aufführung bemüßigt fühlt, sich vorne hinzustellen und eine Warnung auszusprechen und man solle den Film doch mit Humor nehmen, dann heisst das schon einiges. Denn was Argento hier abliefert, kann man getrost als Publikumsverarschung bezeichnen. Extrem konstruierte Wendungen, extrem dümmliche Dialoge, ein Adrien Brody, der sich sichtlich lustlos durch die Handlung schleppt – ein Film zum Haareraufen und bislang der schlechteste Film des Festivals und zwar mit Abstand.
Hier der Trailer:
(Youtube Direktgelb)
- Renington Steele •
- August 23rd, 2009 •
- 9 Kommentare
„Who do you fancy?“ – „Trudy – Massive Tits, no talking at all!“
Originaltitel: Lesbian Vampire Killers
Herstellungsland: UK 2009
Regie: Phil Claydon
Buch: Paul Hupfield, Stewart Williams
Darsteller: James Corden, Mathew Horne, Paul McGann, Emer Kenny, Lucy Gaskell, Louise Dylan




Renington




Batzman
Fletch und Jimmy geht’s grade nicht so gut. Jimmys Freundin hat grade mal wieder Schluß gemacht, während Fletch mal wieder gefeuert wurde, weil er einen Sechsjährigen verprügelt hat. Auf seiner Geburtstagsparty. Als Clown verkleidet. Die beiden beschließen einen Tramp-Urlaub in einem Kaff namens Cragwich, irgendwo im Nirgendwo des englischen Ostens. Was sie nicht wissen: Auf dem Ort lastet ein Fluch, den die Vampirkönigin Camilla vor ein paar Jahrhunderten ausgeprochen hatte, als Jimmys Ururururur-Ahn ihr der Gar aus machte. Und so werden alle Mädchen genau an ihrem 18. Geburtstag lesbisch und entwickeln einen ungesunden Appetit auf Blut.
Dort angekommen, treffen die beiden selbstverständlich zunächst auf eine Wagenladung voller sexy Ladies und im Pub auf Menschen, die direkt aus dem Mittelalter zu stammen scheinen. Zusammen mit den Mädels will man die Nacht nun in einem baufälligen Gemäuer verbringen, als sich untoter, lesbischer Besuch ankündigt.
„Lesbian Vampire Killers“ ist herrlicher Trash, der trotz Pennäler-Humor bezüglich Körperflüssigkeiten tatsächlich witzig ist. Man stelle sich „Shaun of the Dead“ in einem Hammer-Vampirfilm vor und heraus kommen die Vampir-Lesben. Die Tricks sind zwar billig, dafür aber ästhetisch außerst passend umgesetzt.
LVK ist mit Sicherheit keine große Filmkunst, aber eine schöne Trashperle, die wunderbar leichte Unterhaltung bietet und die vielleicht liebevollste Reminiszenz an 80s-Horror seit „Octalus“ (Deep Rising) darstellt. Unbedingt sehenswert!
+++
Batzman meint:
- Renington Steele •
- August 23rd, 2009 •
- 11 Kommentare
Originaltitel: Macabre
Herstellungsland: Indonesien 2009
Regie & Buch: The Mo Brothers
Darsteller: Ario Bayu, Sigi Wimala, Julie Estelle, Imelda Therinne





Ein paar Youngsters landen in einem Frischfleisch-Lieferservice der besonderen Art. Das ist „Macabre“ in einem Satz. Selbstverständlich gibt es darüber hinaus noch eine Plotkonstruktion, die die Protagonisten nach einem Abend in der großen Stadt ein verstörtes Mädchen aufsammeln lässt und in deren Heim schließlich auf das Grauen trifft. Ihre Mutter ist nämlich drölfhundert Jahre alt und verscherbelt seit Urzeiten Menschenfleisch, vor allem das von Neugebohrenen, an wohlhabende Kunden.
All das ist der Aufhänger, um möglichst viele derbste Gore- und Splatter-Effekte unterzubringen und der Film bedient sich ausgiebig bei „Texas Chainsaw Massacre“ und „Braindead“, natürlich ohne deren Qualität zu erreichen. Immerhin gibt sich der Film Mühe und bietet sogar die ein oder andere originell gefilmte Szene, insgesamt bleibt aber lediglich ein Film, der ausschließlich Splatterfans anspricht, denen aber ziemlich blutige und solide Unterhaltung bietet.
Hier der Trailer:
(Youtube Direktmahlzeit)
- Renington Steele •
- August 23rd, 2009 •
- 2 Kommentare
Originaltitel: Case 39
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Christian Alvart
Buch: Ray Wright
Darsteller: Renée Zellweger, Jodelle Ferland, Ian McShane, Callum Keith Rennie





Renee Zellweger in einem Horrofilm klingt wie ein Pleonasmus, wie ein „weißer Schimmel“ oder der „schwarze Rabe“. Tatsächlich ist aber Case 39 Zellwegers Genre-Debut und darin macht sie wie in allen ihren anderen Filmen lediglich eine okaye Figur. Und vom Film wollen wir erst gar nicht reden. Oder halt doch.
Ein typischer Hollywood-Horrorfilm mit angenehmen Plot, dafür aber schlampig umgesetzt. Zellweger ist eine Sozialarbeiterin, die eine diabolische Göre bei sich aufnimmt. Wobei die Göre zunächst ein bemitleidenswert erscheinendes Wesen sein soll, von einer Sekunde auf die andere aber zu einer zehnjährigen Furie mutiert, die auf seltsame Art die Freunde und Bekannte der Zellweger meuchelt. Woraufhin die wiederum nicht sonderlich soziale Charakterzüge entwickelt.
Ich mache mir jetz mal nen kurzen Spaß mit all den Spoiler-Hassern, wenn ich bekannt gebe: Die kleine ist ein Monster. *Spoiler Ende*
Tatsächlich ist „Case 39“ ein okayer Genre-Spaß, angelehnt an Genre-Perlen wie „Twilight Zone“ und „The Ring“, wober er an diese Vorlagen niemals heranreicht. Im Kino muss man das nicht sehen und auf DVD auf gar keinen Fall kaufen, aber leihen kann man dieses kurz weggekaute Stück sehr gut. Sofern einem die Zellweger nicht ohnehin schon Angstschauer über den Rücken treibt.
- Renington Steele •
- August 23rd, 2009 •
- 5 Kommentare
Originaltitel: Fri os fra det onde
Herstellungsland: Dänemark 2009
Regie & Buch: Ole Bornedal
Darsteller: Lasse Rimmer, Lene Nystrøm, Jens Andersen, Pernille Vallentin, Bojan Navojec





Johannes ist grade mit seiner Familien in sein Heimatkaff auf dem Land in Dänemark zurückgekehrt, während sein Bruder Lars ein versoffenes und gewalttätiges Leben mit seiner Freundin und seinen Fascho-Freunden verbringt. Wortführer im Kaff ist ein Transportunternehmer, für den Lars LKW fährt. Als er betrunken die Frau des Unternehmers überfährt, schafft er die Leiche beiseite und beginnt, im grade durchstartenden Dorffest eine Spur zum aus dem Balkan-Krieg geflohenen und zurückgebliebenen Alain zu legen. Als die Leiche gefunden wird und Alain schnell als Schuldiger gelyncht werden soll, bietet Johannes ihm Zuflucht in seinem Haus und während sich die Nacht über das Örtchen legt, eskaliert die Gewalt in deren Sog sich alle Protagonisten restlos die Finger schmutzig machen.
Der neue Film von Ole Bornedal, der damals schon den fantastischen „Nachtwache“ abgeliefert hat, ist ein quasi inoffizielles Remake von Pekinpahs „Straw Dogs“ und dabei ziemlich brillant mit ein paar kleineren Makeln. Eingebettet in eine Erzählung einer ansonsten nicht vorkommenden Frau, die zu Beginn und am Ende direkt in die Kamera spricht, hat der Film an allen Stellen einen leicht ironischen Unterton. Der Film startet mit ausgedehnten Bildern der dänischen Landschaft, gibt sich fast poetisch, zeigt seine Figuren, die eigentlich Parodien realer Menschen sind (der Rechtschaffende, der Nazi, der Unternehmer, der Zurückgebliebene). Und schafft es dann, als sich die Schlinge um Alains Hals immer weiter zuzieht, eine nervenzerfetzende Spannung aufzubauen, die in der Explosion der Gewalt in und um Johannes’ Haus ihren Höhepunkt findet.
- Renington Steele •
- August 22nd, 2009 •
- 4 Kommentare
- Schlagwörter: Deliver Us From Evil, FFF, FFF09, Ole Bornedal, Review, Thriller
“Because I could.”
Originaltitel: New Town Killers
Herstellungsland: UK 2009
Regie & Buch: Richard Jobson
Darsteller: Dougray Scott, Alastair Mackenzie, James Anthony Pearson




Renington




Batzman
Alistair und Jamie sind Banker in einer „Ethical Financing“-Bank und spielen „Verstecken“ mit Sean Macdonald, der zusammen mit seiner Schwester in den Rand- und Problemgebieten von Edinburgh lebt. Grade fand er heraus, dass seine Schwester 12.000 Pfund Schulden hat, woraufhin er prompt seinen Job verliert, als die Banker erscheinen und ihm genau diese Summe anbieten. Alles, was er tun muss, ist, sich 12 Stunden lang nicht erwischen zu lassen. Sean willigt ein und findet bald heraus, dass die beiden ein tödliches Spiel spielen.
„New Town Killers“ ist also ein Menschenjagd-Thriller mit Sozial-Message, dabei aber leider viel zu zahm und unoriginell inszeniert und leider ohne irgendeine wirkliche Härte zu zeigen. Für eine Hetzjagd zu lahm kommt an keiner Stelle wirkliche Spannung auf, die Regie wirkt lustlos und verlässt sich völlig auf den nun wirklich nicht sehr originellen Plot. Den Film rettet Dougray Scott, der einen recht anständigen Bösewicht-Banker ohne Moral abgibt, und der sehr schicke Britpop-Soundtrack, was es dann allerdings auch schon war. Verschenkte Chance, muss man nicht ansehen.
+++
Batzman meint:
Eine solide, oft spannende, wenn auch nicht übermässig logische “Graf Zarof” / “Millionenspiel”-Variante, die mit viel Style und guten Schauspielern in den Hauptrollen das mittelprächtige Drehbuch über Wasser hält.
Dougray Scott gibt einen faszinierend-hassenswerten Bösewicht und der junge James Anthony Pearson ein sympathisches Underdog-Opfer. Die soziale Message des Films reicht leider nicht über die ausgelutschte initiale Idee der gelangweilten Reichen, die sich über die “wertlosen” Armen erheben – das ist nicht unbedingt falsch, haben wir aber in Surviving the Game und vielen anderen Filmen schon ähnlich gesehen.
- Renington Steele •
- August 22nd, 2009 •
- 2 Kommentare
- Schlagwörter: FFF, FFF09, New Town Killers, Review, Thriller
„Don’t translate this message into the english language.“
Originaltitel: Pontypool
Herstellungsland: Kanada 2009
Regie: Bruce McDonald
Drehbuch: Tony Burgess
Darsteller: Stephen McHattie, Lisa Houle, Georgina Reilly, Hrant Alianak




Renington




Batzman
Grant Mazzy ist Radio Deejay, sieht aus wie der Cowboy aus Big Lebowski und ist ein ziemlicher Motherfucker der alten Schule. An seinem Arbeitsplatz engekommen, beginnt er damit, seine Show abzuziehen, als erste Berichte von Aufständen und Gewaltakten im Kaff Pontypool in Kanada eintreffen, die sich recht schnell als ein Zombie Outbreak herausstellen.
Pontypool ist ein kleiner No Budget-Film mit abgewandeltem Zombie-Thema, der in der ersten Hälfte eine zutiefst hypnotische Sogwirkung entfaltet, die er gegen Ende leider zugunsten einer eher herkömmlichen Herangehensweise aufgibt. Das Setting im isolierten Radiostudio, in dem die Protagonisten erst kleine Bruchstücke von Merkwürdigkeiten mitbekommen bis sie sich nach dem von einem Außenreporter per Telefon live geschilderten Stürmung eines „Mobs“ auf eine Arztpraxis sicher sein können, dass um sie herum grade die Hölle losbricht. Grade das völlige Fehlen einer visuellen Entsprechung dieser Apokalypse macht den Film in der ersten Hälfte hochspannend.
Leider gibt der Film, wie bereits erwähnt, diese Erzählweise in der zweiten Hälfte zugunsten eines Standard-Plots auf. Eine der Produzentinnen im Studio wird infiziert, Zombies brechen ein, man entwickelt eine Flucht-Strategie und so weiter. Darüberhinaus finde ich das Wesen der Infektion überaus bekloppt. *SPOILERWARNUNG* Die Infizierung findet über die englische Sprache statt, das Verstehen von Worten führt zum Zombie-Dasein. WTF?! Es ist übrigens nur die englische Sprache befallen. Wait, what? *SPOILER ENDE*
So bleibt ein Film, der extrem spannend und hypnotisch startet, gegen Ende aber leider sein Potential verschenkt. Trotzdem mehr als empfehlenswert.
+++
Batzman meint:
- Renington Steele •
- August 22nd, 2009 •
- 17 Kommentare
„Can you dig it?“
Originaltitel: Black Dynamite
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Scott Sanders
Drehbuch: Scott Sanders, Michael Jai White, Byron Minns
Darsteller: Michael Jai White, Salli Richardson, Arsenio Hall, Kevin Chapman, Tommy Davidson, Byron Minns





Black Dynamite ist Black Dynamite and the badest Motherfucker ever lived. Can you dig it?
So könnte man Black Dynamite zusammenfassen und läge damit goldrichtig. Eine Komödie, die okay startet, sich konsequent steigert und recht grandios endet, sofern man auf ein Nunchaku-Duell mit Richard Nixon steht.
Zu Beginn nervt der Film etwas mit seinen Afrofrisuren-Witzen, die seit der nackten Kanone nicht mehr witzig sind und mit seinem endlosen „Can you dig it?“ und den tausend Klischees des schwarzen Films, die er einem auf’s Auge drückt. Doch im Verlauf des Films löst er sich ein wenig von diesen etwas zwanghaft wirkenden Jokes, nimmt eine eigenständige Dynamik an und wird ab etwa der Mitte tatsächlich richtig komisch.
No one ain’t disturbing my Kung-Fu! Hier der Trailer:
- Renington Steele •
- August 21st, 2009 •
- 8 Kommentare
- Schlagwörter: Black Dynamite, Comedy, FFF, FFF09, Review
Originaltitel: Rasuto Buraddo
Herstellungsland: Japan 2009
Regie: Chris Nahon
Drehbuch: Chris Chow
Darsteller: Gianna Jun, Allison Miller, Masiela Lusha, JJ Feild





Anime-Verfilmung von Chris Nahon, in der sich die letzte Vampirin durch eine Horde Dämonen schlitzt, um ihren Vater zu rächen. Ich kenne die Vorlage nicht, die Verfilmung ist aber unabhängig davon eher durchwachsen.
Einerseits: Wahnsinnig schlechte CGI-Effekte aus den Neunzigern, wahnsinnig unbeholfen wirkendes Dämonen-Design. Im Gegensatz dazu: Atemberaubende Kampf-Choreographien, die tatsächlich eine Menge eher mittelmäßiger Momente aufwiegen, jede Menge durchtrennter Körperteile (inklusive wahnsinnig schlechter CGI-Blutfontänen) und ein Finale, das in seinen besten Momenten an den schicken „Chinese Ghost Story“ erinnert.
Als Fan des Animes wird man an der Verfilmung wohl sowieso nicht vorbeikommen, Anhänger von Asia-Filmen wohl auch nicht. Dem Rest empfehle ich die DVD. Wenn überhaupt.
Hier der Trailer:
(Youtube Direktblood)
- Renington Steele •
- August 21st, 2009 •
- 4 Kommentare
„And your friends were slaughtered by some sort of… snow monster?“
Originaltitel: Fritt Vilt II
Herstellungsland: Norwegen 2009
Regie: Mats Stenberg
Drehbuch: Thomas Moldestad, Roar Uthaug, Martin Sundland
Darsteller: Ingrid Bolsø Berdal, Marthe Snorresdotter Rovik, Kim Wifladt





Es ist ja ein bisschen problematisch, einen Slasherfilm zu rezensieren, dessen Vorgänger man nicht kennt. Cold Prey 2 macht es einem hier allerdings einfach: Er steigt ganz einfach genau am Schluß von Teil 1 ein und spinnt die Geschichte einfach weiter. Während im ersten Teil vier Kids in einem verlassenen Hotel gemeuchelt wurden, landet die einzige Überlebende Jannicke in einem Krankenhaus in der Nähe, wo der fiese Killer natürlich schon bald wieder umgeht.
Cold Prey ist handwerklich sehr gut gemacht, atmosphärisch dicht inszeniert und stellenweise hochspannend. Er ist gradlinig erzählt und angemessen hart ohne Grenzen zu überschreiten. Leider belässt er es dabei und bietet nur Standard-Slasherkost der gehobenen Güteklasse und der Killer bleibt farblos und blass und uninspiriert, latscht durchs Krankenhaus wie Michael Myers und bietet leider keinerlei eigenen Facetten. Was dem Film als ganzes aber keinen wirklichen Abbruch tut, dank durchweg guter Schauspieler, deren Charaktere genug Ecken und Kanten bieten, um sofort greifbar und nachvollziehbar zu sein. Nicht nur für Fans des Genres durchaus zu empfehlen.
Hier der Trailer:
(Youtube Direktcold)
- Renington Steele •
- August 21st, 2009 •
- 4 Kommentare
„Welcome to Phase 2“
Originaltitel: The Killing Room
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Jonathan Liebesman
Drehbuch: Gus Krieger, Ann Peacock
Darsteller: Chloë Sevigny, Nick Cannon, Timothy Hutton, Clea DuVall, Shea Whigham, Peter Stormare





The Killing Room basiert auf einem realen Forschungsprogramm der CIA namens „MK-ULTRA“, in dem untersucht wurde, wie man die Gedanken von Zivilisten kontrollieren könne. Nach schon zwanzig Jahren wurde das Programm offiziell eingestellt und „The Killing Room“ spielt in einer fiktiven Gegenwart, in der es noch weiterhin betrieben wird.
Vier Menschen werden also in einen Raum gesperrt und mit ihnen allerlei Psychospielchen getrieben, von denen das erste lautet: Mal gucken, wie die anderen reagieren, wenn wir einen der Vier erschießen. Wie man sich denken kann, werden die Methoden nicht grade zimperlicher.
Der Film ist okay inszeniert, leider nur leidlich spannend und nervt mit einer trotz ruhiger Bilder wackelnden Wackelcam. Mal ein bisschen „Saw“, mal ein bisschen „Das Experiment“ bietet der Film nichts, was man nicht schon kennt. Muss man nicht gesehen haben, auch nicht als Genrefreund.
Hier der Trailer:
(Youtube Direktroom)
- Renington Steele •
- August 21st, 2009 •
- 8 Kommentare
- Schlagwörter: FFF, FFF09, Review, The Killing Room, Thriller
“I’m here to help you, Sam”
Originaltitel: Moon
Herstellungsland: Großbritannien 2009
Regie: Duncan Jones
Drehbuch: Duncan Jones & Nathan Parker
Darsteller: Sam Rockwell, Kevin Spacey (Stimme von GERTY)





Die Zukunft: Die Energieprobleme der Erde sind fast Geschichte. Der Mond liefert saubere sichere, kostengünstige Energie. Riesige vollautomatische Erntemaschinen ernten Mondgestein und gewinnen daraus irgendwie Energie, die dann zur Erde geschickt wird.
Die gesamte Ernteanlage ist so hochtechnisiert, dass sie von einem einzigen Menschen und einem intelligenten Roboter namens GERTY verwaltet werden kann.
Sam Bell ist einer von denjenigen, die sich für eine dreijährige Arbeitsmission auf der Station verpflichtet haben. Jetzt steht er aber kurz vor dem Ende seines Turns und freut sich zu Frau und Tochter zurückzukehren. Doch die Gesundheit macht ihm zu schaffen und nach einem Unfall macht er eine bizarre Entdeckung…
Moon das Low-Budget Regiedebut von David Bowies Sohn Duncan Jones, ist hübsch gedreht und von Sam Rockwell in Doppelrolle hervorragend gespielt. Auch Kevin Spacey als Stimme des Roboters Gerty, der bewusst als Anti-HAL angelegt wird, ist passend und sorgt für amüsante Momente. Moon ist hübsch ausgestattet (sieht für sein mageres Budget sehr gut aus, auch wenn die beim FFF gezeigte Kopie extrem unscharf schien) und hat ein paar schicke Ideen, die den Arbeitsalltag an Bord der Raumstation recht realistisch wirken lassen. Der über Smileys kommunizierende Roboter ist drollig anzusehen und die überall klebenden Post-Its lassen vermuten, dass auch die Klebezettelindustrie gewaltige Fortschritte gemacht hat, denn die Teile bappen bombenfest, anstatt wie ihre heutigen Vertreter nach kurzer Zeit die haftung zu verlieren und gen Boden zu segeln. Das nenn ich mal Fortschritt.
Das große Problem dieses Films der ja allenthalben als “intelligent SciFi” verkauft wird, ist seine völlige Überraschungslosigkeit und die unnötig gedehnte Erzählweise. Moon ist mal wieder einer jener Filme, die eine großartige 25min Twilight Zone-Folge abgäben, ihre Idee aber leider unnötigerweise auf Spielfilmlänge dehnen.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- August 20th, 2009 •
- 42 Kommentare
- Schlagwörter: Duncan Jones, FFF, FFF09, Moon, Review, Sam Rockwell, Science Fiction
Originaltitel: The Children
Herstellungsland: UK 2009
Regie: Tom Shankland
Darsteller: Eva Birthistle, Stephen Campbell Moore, Eva Sayer, Jeremy Sheffield




Renington




Batzman (direkt zum Review)
Zwei Paare samt Kinder verbringen die Weihnachtsfeiertage zusammen und laut den Regeln des Horrorfilms dreht irgendjemand durch. In diesem Falle sind’s die Kids, die ihre Eltern auf die ein oder andere originelle Art meucheln.
„The Children“ war für mich eine kleine Überraschung, den erwartet hatte ich genau nichts von diesem Film. Und er startet auch mit jeder Menge Klischees und Standards, mündet dann aber recht schnell in einen überraschend blutigen, gorigen und noch überraschender konsequenten Horror-Streifen, der auch vor unangenehmen Szenen nicht zurückschreckt.
Sicher, der Schrecken beschränkt sich auf Standards, angefangene Erklärungen werden nicht zu Ende erzählt, die Schauspielerei ist nicht mehr als okay… aber auf DVD lässt sich das schön anschauen. Ins Kino muss man dafür allerdings nicht.
Batzman meint: 




Children hätte ein ganz netter Beitrag zum “Evil Kids”-Genre werden können, wenn er auch nur einen Hauch Originalität mitbringen würde. Leider verlässt er sich ausschließlich auf das Konzept “kleine Kinder machen böse Sachen”, bzw. “Erwachsene müssen sich kleiner Kinder erwehren”, ohne das Potential das diese Idee bietet wirklich auszuloten. Jegliche metaphorik bleibt ungenutzt und die rein technische Inszenierung, die obendrein auch mit relativ stereotypen Charakteren bestückt ist, schafft es auch nicht echtes Interesse für die Figuren zu wecken.
Wo ein Film wie “Who could kill a child – Ein Kind zu töten” auch heute noch eine verstörende Atmosphäre verströhmt, die über den reinen Film hinaus wirkt, bleibt The Children brav im Rahmen der Genrekonventionen und hat nicht eine Szene zu bieten, die wir nicht andernorts schon besser gesehen hätten.
Da dann vielleicht doch lieber mal “Joshua” von George Ratliff angucken, denn der hat tatsächlich ein paar neue Ideen an Bord.
- Renington Steele •
- August 20th, 2009 •
- 7 Kommentare
- Schlagwörter: FFF, FFF09, Horror, Review, The Children
„Oh God, please give me strength… because I need a drink.“
Originaltitel: The Tournament
Herstellungsland: UK 2009
Regie: Scott Mann
Buch: Jonathan Frank, Nick Rowntree
Darsteller: Ving Rhames, Kelly Hu, Robert Carlyle, Andy Nyman





Alle sieben Jahren findet ein Wettkampf auf Leben und Tod zwischen den 30 besten Auftragskillern der Welt statt. Nur einer überlebt und räumt den Preis von 10 Millionen Dollar ab. Und diesmal ist sogar der Gewinner der letzten Saison am Start, und der ist aus auf Rache für seine ermordete Frau. Die Killer haben allesamt eine „Ortungs-Bullet“ eingenäht und fiese Geschäftsleute sitzen zusammen in einem Raum, um das 24 Stunde dauernde Spektakel auf Überwachungskamera und Hightech-Schnickschnack zu verfolgen. Nur blöd, dass einer der Killer seine „Ortungs-Bullet“ rausgeschnitten und einem Priester in den Kaffee geschmissen hat. Und der findet sich ab dann ziemlich vielen Anschlägen auf sein Leben ausgesetzt.
„The Tournament“ ist ein ziemlich abgefahrener Over-The-Top-Actionfilm in der Tradition von „Crank“ und ebenfalls wie der mit jeder Menge platzender Köpfe und Körper ausgestattet. Splatter-Action at its best mit einer Cast, der der Film sichtlich Spaß macht. Eigentlich ein sicherer 4 Sterne-Kandidat, wenn, ja, wenn…
Wenn das Ende nicht wäre. Ohne zu spoilern, aber der Film leistet sich am Ende einen dermaßen Bruch in der Logik, der tatsächlich die Rezeption des Films beeinträchtigt und mindestens holpern lässt. Wenn das komplette Finale des Films in der Nacht stattfindet, in Echtzeit (Countdown) und dann innerhalb weniger Minuten die Sonne scheint, wie es jeglicher Erfahrung widerspricht… dann muss man sich als Betrachter schon fragen: „Was zum Geier haben die sich dabei nur gedacht?“
Wäre das Ende dann ganz am Schluß nicht so explosiv, wie es ist, hätte der Film noch schlechter abgeschnitten, denn das hier versaut einem die ansonsten wirklich sehr vergnüglichen ersten 90 Minuten. Es bleibt ein sehr guter Film mit jeder Menge explodierenden Köpfen und einem sehr durchwachsenen Ende, den man aber trotzdem im Kino schauen sollte.
- Renington Steele •
- August 20th, 2009 •
- 12 Kommentare
- Schlagwörter: Action, FFF, FFF09, Review, Tournament
„Your son taught me how to fear.“
Originaltitel: Polytechnique
Herstellungsland: Canada 2009
Regie: Denis Villeneuve
Buch: Jacques Davidts
Darsteller: Maxim Gaudette, Sébastien Huberdeau, Karine Vanasse





Am 6. Dezember 1989 kommt der 25jährige Marc Lépine mit einem halbautomatischen Gewehr in die École Polytechnique in Montreal, Quebec, Canada und erschießt 28 Menschen, bevor er sich selbst das Leben nimmt. Seine erste Attacke fand in einem Schulraum statt, in dem er Frauen von den Männern separierte, letztere aus dem Raum schickte und die Damen erschoß (drei von neun überlebten), nachdem er von sich gab, gegen Feminismus zu kämpfen. Die ganze Story dazu steht auf Wikipedia, „Polytechnique“ erzählt die Geschichte dieses Amoklaufs.
„Polytechnique“ ist mit einigem Abstand der beste Film, den ich jemals zum Thema Amoklauf gesehen habe. Fange wir zunächst mal mit den cineastischen Formalien an, die dieser Film mit Bravour meistert. Der Film ist klar gegliedert in drei Akte. Erster Akt sind die Vorbereitungen aller Protagonisten auf den bevorstehenden Schultag, sowohl von Opfern als auch Amokläufer. Der zweite Akt ist die Tat an sich, die sich an einer Scharnierstelle (die Separation von Männern und Frauen) zunächst der männlichen Sicht des Geschehens widmet, um daraufhin dieselbe Geschichte (wieder nach einer Scharnierstelle, die im Selbstmord eines Überlebenden mündet) aus Sicht der weiblichen Protagonisten erzählt und schließlich in einem finalen Monolog (einem Brief einer Überlebenden an die Mutter des Amokläufers) endet. Diese Perspektivwechsel sind angelehnt an Erzähltechniken, die damals von Kubrick erfunden wurden (Die Rechnung ging nicht auf) und von Tarantino in Reservoir Dogs und Pulp Fiction weiterentwickelt wurden. Das macht den Film aber noch nicht zu dem brillanten Film, der er ist.
- Renington Steele •
- August 20th, 2009 •
- 14 Kommentare
„Negative, negative, negative, negative, negative, negative, negative, negative!“
Originaltitel: Coffin Rock
Herstellungsland: Australien 2009
Buch & Regie: Rupert Glasson
Darsteller: Lisa Chappell, Robert Taylor, Sam Parsonson





Jessie und Rob Willis versuchen seit Jahren, ein Kind zu zeugen. Beim Testen von Robs Spermien sieht der psychopatischen Evan Jessie und verliebt sich in sie, kündigt seinen Job und zieht in das Heimatkaff von Jessie und Rob. Als Jessie nach einer Party betrunken ist, kriegt Evan seine Chance, pimpert die Gute und die wird prompt schwanger, woraufhin Evan natürlich einige Ansprüche an die Dame stellt.
Was sich ab dann vollzieht, ist ein gradlinig erzählter Psycho-Thriller, der trotz seiner etwas konstruiert wirkenden Ausgangsszenarios durchaus zu gefallen weiß. Der Film bietet zwar beileibe nichts neues, das erzählt er aber konsequent durch und hat mit Fisch-Felatio und Tattoo-Entfernungsmethoden, die der Schulterbiss-Szene aus „Dawn of the Dead“ in nichts nachsteht, durchaus seine Momente.
Sicherlich kein großes Kino, aber solide inszeniert und gespielt. Kann man auf DVD gut weggucken.
- Renington Steele •
- August 20th, 2009 •
- 3 Kommentare
- Schlagwörter: Coffin Rock, FFF, FFF09, Review, Thriller
„I gave you fucking magic down there“ – „No Charlie, you pissed on a fucking Gypsie in the middle of nowhere“
Originaltitel: Bronson
Herstellungsland: UK 2009
Buch & Regie: Nicolas Winding Refn
Darsteller: Tom Hardy





Michael Gordon Peterson ist Charles Bronson (gespielt von Tom Hardy), ein Knastbruder, der in diesem Film seine (auf einer wahren Story basierende) Geschichte erzählt. Und die geht so: Michael war schon immer ein Raufbold und begrüßt so ziemlich jeden als erstes mit einem Kinnhaken. Mit 19 überfällt er ein Postamt und landet im Knast, wo er zu Charles Bronson wird. Und immer noch munter Kinnhaken verteilt.
Raus aus dem Knast und nach einer verwirrenden Session im Irrenhaus besucht er seinen Onkel, der Transenpartys schmeisst, bleibt für Paarundneunzig Tage auf der legalen Seite und klaut schließlich den Ring, den er seiner Freundin schenken will. Und landet wieder im Knast, wo er schließlich Künstler wird. Is ja logisch. Und wieder jede Menge Kinnhaken.
Bronson ist ein schlechter Film, der sich nicht entscheiden kann, ob er nun arty-farty Arthouse, eine Gewaltstudie oder Slapstick sein will und da mäandert er munter zwischendrin rum und hinterlässt den Zuschauer ziemlich ratlos.
Wäre da nicht Hauptdarsteller Tom Hardy, dessen Mimik und Spiel durchaus die humorige Seite des Films betonen will und so den Film mehr als einmal auf ein unterhaltendes Niveau hebt, wäre der Film eine ziemliche Vollkatastrophe. So bleibt ein ziemlich verworrener Film ohne nennenswerte Momente und mit einem guten Hauptdarsteller. Nichtmal auf DVD empfehlenswert.
Hier der Trailer:
(Youtube Direktbronson)
- Renington Steele •
- August 20th, 2009 •
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