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Frank Miller, dessen Werke ja immer noch gerne als Filmvorlage genommen werden und der mit der Vergewaltigung von Will Eisners “The Spirit” selbst im Regiestuhl Platz genommen hat, ist nicht zum ersten Mal für Kontroversen gut. Ob es um misogyne, wie homophobe Untertöne in seinen Werken geht oder um sein pubertäres Rumgesabbere sobald er in der Nähe einer gut aussehenden Frau ist (die Hälfte seiner Pressekonferenz für The Spirit bestand damals daraus, dass er erzählt hat wie geil es war mit sovielen Sexbomben mit dicken Tüten am Set zu sein). In seinem Blog hat er jetzt gegen die Occupy-Bewegung ausgeteilt.

In seinen Augen nur ein paar dumme Vergewaltiger mit Hippi-Flausen im Kopf, die lieber mal zum Militär gehen sollten um das Land gegen die wahre Gefahr, den islamistischen Terrorismus zu bekämpfen. Ob sich Miller damit als Gastautor für Politically Incorrect bewirbt, weiß ich nicht, aber reinpassen würde seine Tirade dort schon ganz gut.

“The “Occupy” movement, whether displaying itself on Wall Street or in the streets of Oakland (which has, with unspeakable cowardice, embraced it) is anything but an exercise of our blessed First Amendment. “Occupy” is nothing but a pack of louts, thieves, and rapists, an unruly mob, fed by Woodstock-era nostalgia and putrid false righteousness. These clowns can do nothing but harm America.

(…)In the name of decency, go home to your parents, you losers. Go back to your mommas’ basements and play with your Lords Of Warcraft.
Or better yet, enlist for the real thing. Maybe our military could whip some of you into shape.”

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(via)

Trailer zum Animationfilm “Batman: Year One”, der im Oktober auf DVD und Blu-ray erscheinen wird. Die Adaption basiert natürlich auf dem Klassiker von Frank Miller.

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Noch ist es nicht offiziell, aber die Grüchteküche brodelt: Frank Miller soll nach Beendigung der Arbeit an „The Spirit“ die Regie bei einer Neuverfilmung von „Buck Rogers“ übernehmen. Ich bin ja allgemein kein Fan dieses Remake-Wahnsinns, aber wenn etwas nach einer Neu-Auflage schreit, dann ist es Buck Rogers. Davon habe ich mir ja neulich erst die DVD-Box gekauft, aus rein nostalgischen Gründen, denn jetzt mal ehrlich: die Serie aus den 80ern war dermaßen grottig… ich bin gespannt, wenn sich das Gerücht bestätigen sollte, was einer wie Miller aus dem Stoff machen kann. Wahrscheinlich ein Schwarz/Weißes-Retrofuturismus-Abenteuer angesiedelt in den 50ern.

Nu Image/Millennium Films plans to develop a $40 million film with genre veteran Flint Dille, who penned a Buck Rogers graphic novel in the 1990s, attached to write and produce. The current plan is to turn “the cheapness of the low-budget effects will be a running joke in the movie, which will retain the campiness of the 1980s TV series Buck Rogers in the 25th Century starring Gil Gerard.” (/Film)

[update] Frank Miller wird die Regie nicht übernehmen:

the writer-producer of the Buck Rogers film, Flint Dille, says Miller is definitely not directing it, leaving Nu Image/Millenium on the prowl for a new “contender” to launch the 80-year-old character into the Oughts. (/Film)

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Der Trailer zu „The Spirit“ sieht aus wie der Trailer zu „Sin City“, was natürlich an Regisseur Frank Miller liegen dürfte, der seine Bildsprache eben 1:1 ins Leinwandformat überträgt. Ob ich das nun gut oder langweilig finde, weiß ich nicht, das neue Poster ist jedenfalls ganz schick. Trailer nach dem Klick.

Den Beitrag „The Spirit – Neues Poster plus Teaser Trailer“ weiterlesen…

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Ich gebe zu: ich kenne das Comic „The Spirit“ von Will Eisner nicht, aber man muss auch nicht alles kennen, um sagen zu können, dass Scarlett Johansson einfach zum anknabbern ausschaut. Immer. Auch wenn das ganze allem Anschein nach ein „Sin City“-RipOff wird. Ach ja, das Poster-Triptychon ist auch nett…

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Link zu den Bilder bei IGN (via)
Link zu den Postern in High-Res (via)

That there is one damn fine coat you're wearin'.

Originaltitel: Sin City
Herstellungsland: USA 2005
Regie: Frank Miller, Robert Rodriguez, Quentin Tarantino
Darsteller: Jessica Alba, Rutger Hauer, Elijah Wood, Bruce Willis, Benicio Del Toro, Michael Madsen, Clive Owen, Mickey Rourke, Nick Stahl


★★★★½

Denken Sie sich ein Superlativ ihrer Wahl und setzen sie es als Bewertung für Sin City ein. Großartig, brilliant, innovativ etc. Wenige Filme haben eine derartige Welle an Goodwill und positiver Kritik vor sich hergetrieben, wie Sin City. Ein Film der eigentlich alles das macht, was man von einem Erfolgsfilm nicht erwartet. Er ist in Schwarz-Weiß, er ist erst frei ab 18, er ist ein Anthologie-Film, er hat Überlänge. Oft genug reicht eines davon um einen Film krepieren zu lassen, wenn er nicht grade "Titanic" oder "Lord of the Rings" heisst.

Doch Regie-Guerrilla Robert Rodriguez ist ein unberechenbarer Bastard und es muß konstatiert werden, das der Film allen positiven Reviews gerecht wird. Nicht nur der Trailer sah gut aus: Auch der Film ist es. Die hochgradig stilisierte Vignetten-Sammlung nach Frank Millers düsteren Serie-Noir Comics, Stories von Mord und Verrat, Liebe und Verlust, Rache und Betrug, sieht großartig aus und die Optik passt wie Faust aufs Auge zum Hard-Boiled-Style, dem sich die verschiedenen Off-Erzähler befleissigen.

Wo einem George Lucas mit seinen gruseligen Star Wars Episoden die Schauspielführung vor Green-Screen zu Totalausfall wird und selbst Mimen wie Ewan McGregor und Samuel L. Jackson zu Knallchargen verkommen, da hat Allroundtalent Rodriguez alles im Griff. Auch wenn sich die meisten Darsteller nie gegenüber standen und der gesamte Film am Computer zusammengebaut wurde, hat man nie das Gefühl das die Figuren mit der Luft reden oder ins Leere starren, anstatt ihr Gegenüber anzusehen. Die All-Star-Cast darf sich mal mit mal gegen den Typ besetzt in plakativen, testosteron-triefenden Monologen austoben, an denen Mickey Spillaine seine helle Freude hätte. Der schmale Grad auf dem sie wandern, ist ihnen dabei stets bewusst und dank der gradlinigen Reduktion auf das wesentliche schaffen es alle die Mike Hammer-Gedächnissätze nie albern wirken zu lassen. BaSin City wird im Rahmen der Erzählung ernst genommen und nicht ironisiert, alles ist nunmal überlebensgroß. Die Gangster sind härter, die Psychopathen durchgeknallter und die guten Cops zäher als es die Polizei erlaubt.

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