Golden Globes 2013

Soweit, so keine Überraschung. Wobei mir persönlich der Soundtrack zu “Cloud Atlas” weitaus besser gefallen hatte, als “Life Of Pi”.

“Bester Film – Drama”
Argo

“Bester Regisseur”
Ben Affleck (Argo)

“Bestes Drehbuch”
Django Unchained (Quentin Tarantino)

“Bester Schauspieler – Drama”
Daniel Day-Lewis (Lincoln)

“Beste Schauspielerin – Drama”
Jessica Chastain (Zero Dark Thirty)

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(Youtube Direkt, via Dead Car Bounce)

Gestern fanden die 69. Golden Globe Awards statt, wie jedes Jahr ein guter Indikator auf die kommenden Oscar-Verleihungen. Schön: Peter Dinklange hat den Globe für den besten Nebendarsteller einer Serie mehr als verdient für Game of Thrones geholt und The Artist hat ebenfalls ein paar Auszeichnungen abgeräumt. Doof: New Girl hat keinen Globe für Best Comedy Series gewonnen. Schade.

Oben Ricky Gervais Opening, hier alle Gewinner:

BEST PICTURE – DRAMA: The Descendants
BEST ACTOR – DRAMA – George Clooney, The Descendants
BEST ACTRESS – DRAMA: Meryl Streep, The Iron Lady
BEST PICTURE – COMEDY OR MUSICAL: The Artist
BEST ACTOR – COMEDY/MUSICAL: Jean Dujardin, The Artist
BEST ACTRESS – COMEDY/MUSICAL: Michelle Williams, My Week With Marilyn
Best Comedy TV Series: Modern Family
BEST DIRECTOR: Martin Scorsese, Hugo
BEST SUPPORTING ACTRESS: Octavia Spencer, The Help
Best Actor, TV Comedy Series: Matt LeBlanc, Episodes
Best Actress, TV Drama Series: Claire Danes, Homeland
BEST FOREIGN LANGUAGE FILM: A Separation
Best Supporting Actress in a Series, Mini-series or TV Movie: Jessica Lange, American Horror Story
BEST SCREENPLAY: Woody Allen, Midnight in Paris
BEST ANIMATED FEATURE: The Adventures of Tintin
Best Supporting Actor in a Series, Mini-Series or Motion Picture Made for Television: Peter Dinklage, Game of Thrones
Best Actor in a Mini-Series or a Motion Picture Made for Television: Idris Elba, Luther
BEST ORIGINAL SONG: Masterpiece, W.E.
BEST ORIGINAL SCORE: Ludovic Bource, The Artist
Best Drama TV Series: Homeland
Best Actor, TV Drama Series: Kelsey Grammer, Boss
Best Actress in a Mini-Series or a Motion Picture Made for Television: Kate Winslet, Mildred Pierce
Best Television Series – Miniseries/Movie: Downton Abbey
Best Actress, TV Comedy Series: Laura Dern, Enlightened
BEST SUPPORTING ACTOR: Christopher Plummer, Beginners

Ricky Gervais, der lustigste Golden-Globe-Moderator aller Zeiten, kehrt am 15. Januar zur Verleihung des gekauften Filmpreises der Hollywood Foreign Press Association zurück. Seine mittlerweile fast legendären Star- und Film-Bashings als Host der letzten Awards Show hatten eine Rückkehr des Comedians fast ausgeschlossen. Bleibt nur zu hoffen, dass er nächstes Jahr nicht an Witz wird einbüßen müssen.

(via)

Ich fand die Performance von Ricky Gervais bei den Golden Globes ja okay. Wurde später ein bisschen eintönig. Der Eröffnungsmonolog war auch ganz gut, aber nur beleidigen ist eben auch nicht witzig. Mir hat da der Charme gefehlt. Ungefähr so wie Robert Downey Jr. den in seiner Laudatio hatte. Das war die richtige Mischung.

Wieauchimmer: Es haben sich ja alle klammheimlich gefreut und gekichert, das Gervais nun angeblich eine Persona non grata sei in Hollywood und das für ihn wohl eine Bannmeile um die Globes ausgesprochen würde. Nun, das Gegenteil ist der Fall: Die Organisatoren haben Gervais für nächstes Jahr wieder als Moderator angefragt. Aber er zieht den Schwanz ein. Angst vor der eigenen Courage?

Egal wie kalkuliert die Anfrage war (bevor jetzt die Kommentare kommen von wegen: Die wollten ihn auch nicht mehr, aber wegen dem großen Anklang, den der gefunden hat, MÜSSEN die ihn ja jetzt wieder nehmen…), die Globes haben damit sehr gekonnt zurückgeschossen. Den Spielverderber kann man ihnen jetzt nicht meht vorwerfen, Humorlosigkeit auch nicht (hat mich übrigens gewundert, wie “hart” viele Gervais Monolog fanden…Habt ihr noch nie einen “Comedy Central Roast” gesehen?) und ausserdem muss jetzt Gervais reagieren. Man kann also sagen: Alles richtig gemacht.

Nur einen neuen Moderator, den werden sie sich vermutlich suchen müssen…

Mission Accomplished! Ricky Gervais hat es geschafft, was er sich letztes Jahr schon vornahm: Nicht mehr als Host der Golden Globes eingeladen zu werden.

“I don’t think I went far enough… Obviously not, because they invited me back. So, I’m going to do it again, do a proper job. And I guarantee they will not invite me back.”

Um ganz sicher zu gehen, dass sich in Zukunft auch ja jeder langweilt, haben die Herrschaften ernst gemacht:

An anonymous member of HFPA tells Popeater, “Ricky will not be invited back to host the show next year, for sure… For sure any movie he makes he can forget about getting nominated. He humiliated the organization last night and went too far with several celebrities whose representatives have already called to complain.”

Und weil es so schön war, schaut euch doch bitte noch einmal die Eröffnungsrede an.

via

NACHTRAG
Hier alle seine GGG (Golden Globe Gags) gesammelt:

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TheInventionOfTruthDirekt

Das ist noch mal ein Extra-Posting wert: Ricky Gervais zeigte sich gestern bei den Golden Globes in stichelnder Topform und hat allein in seiner Eröffnungsrede mehr Jokes gebracht als bei seiner gesamten letztjährigen Moderation.

Schöne Show. Dafür, dass man die Veranstaltung genauso wie die Veranstalter nicht ernst nehmen kann, war es doch sehr lustig, was vor allem an Ricky Gervais lag, der einige extrem gute Jokes in seiner Moderation auffuhr. Tom Cruises Sexualität ist wohl endgültig zum Hollywood-Treppenwitz geworden. Robert De Niro erhielt den Cecil-B.-DeMille-Award für sein Lebenswerk und seine Rede war für mich das persönliche Highlight der Show. David Finchers “The Social Network” ist mit vier Auszeichnungen der (verdiente) Gewinner des Abends.

Die Golden-Globe-Gewinner 2011 im Überblick:

BEST MOTION PICTURE – DRAMA

THE SOCIAL NETWORK

BEST MOTION PICTURE – COMEDY OR MUSICAL

THE KIDS ARE ALL RIGHT

BEST FOREIGN LANGUAGE FILM

IN A BETTER WORLD

Den Beitrag „Golden Globes 2011 – Gewinner“ weiterlesen…

Am 16. Januar 2011 verleiht die Auslandspresse in Hollywood wieder die Golden Globes. Heute wurden die Nominierungen bekanntgegeben:

BEST MOTION PICTURE – DRAMA

BLACK SWAN
THE FIGHTER
INCEPTION
THE KING’S SPEECH
THE SOCIAL NETWORK

BEST MOTION PICTURE – COMEDY OR MUSICAL

ALICE IN WONDERLAND
BURLESQUE
THE KIDS ARE ALL RIGHT
RED
THE TOURIST

Den Beitrag „Golden Globe Nominierungen 2010“ weiterlesen…

Normalerweise freue ich mich ja nicht auf Preisverleihungen. Seitdem ich einen tanzenden Hugh Jackman bei den Oscars sah, ist mir die Freude an sämtlichen Preisverleihungen genommen worden. Das könnte sich jetzt ändern, nach dem was NBC so sagt:

As viewers discovered with our last awards telecast, Ricky’s surprising and unpredictable humor is a great fit for the Globes which will continue as a live event across the nation… He’s a true force of nature with a wicked sense of humor who always keeps everyone on their toes waiting for the unexpected.

So, jetzt schaue ich mir erstmal ein paar Folgen Extras an, auch wenn ich danach nicht mehr schlafen kann, weil mir mein Bauch so wehtut!

via

So, die kleine Schwester von Oscar hat gesprochen und das sieht doch schonmal gar nicht so schlecht aus!

Natürlich sind einige vorhersehbare Filme (Avatar, Up, Meryl Streep) und Fernseherereignisse (Dexter! Mad Men! Dexter!) ausgezeichnet worden, aber die eine oder andere Überaschung ist auch dabei. Und natürlich heiße Tipps, was man sich vielleicht künftig anschauen könnte. Besonders auf dem Fernseherserien-Segment sieht es momentan etwas dürftig aus und für Tipps bin ich immer zu haben (die ihr auch gerne in den Kommentaren Golden-Globe-unabhängig hinzufügen dürft!).

Den Beitrag „Golden Globe Gewinner 2010“ weiterlesen…

globesAm 17. Januar 2010 werden wieder die Golden Globes verliehen. Heute sind die Nominierungen für den selbst in Hollywood eher belächelten Preis der ominösen Auslandspresse bekanntgegeben worden.

Best Motion Picture – Drama

Avatar (2009)
The Hurt Locker (2008)
Inglourious Basterds (2009)
Precious: Based on the Novel Push by Sapphire (2009)
Up in the Air (2009/I)

Best Motion Picture – Musical or Comedy

(500) Days of Summer (2009)
The Hangover (2009)
It’s Complicated (2009)
Julie & Julia (2009)
Nine (2009)

Best Performance by an Actor in a Motion Picture – Drama

Jeff Bridges for Crazy Heart (2009)
George Clooney for Up in the Air (2009/I)
Colin Firth for A Single Man (2009)
Morgan Freeman for Invictus (2009)
Tobey Maguire for Brothers (2009/I)

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5nw20k3r.jpgSo zufrieden mit der Verleihung der Golden Globes war ich noch nie!

Heath Ledgers posthume Auszeichnung für seine legendäre Joker-Performance in “The Dark Knight” (bereits auf DVD erhältlich) war eigentlich Pflicht und von mir schon nach dem ersten Sehen in Bezug auf die Oscars gewünscht bzw. gefordert. Colin Farrells Preis für seinen depressiven Auftragskiller in “Brügge sehen … und sterben” (bereits

auf DVD erhältlich) zielt in dieselbe ironisch-hintergründige Ecke, verdankt sich aber natürlich dem komödiantischen Potenzial seiner Rolle in dieser kleinen bösen und politisch völlig unkorrekten Film-Perle.

Dass Kate Winslet den Hauptpreis für ihre Rolle im ultragesellschaftskritischen Liebesdrama “Zeiten des Aufruhrs” (Start: 15.01.) gewonnen hat, ist auch sehr genial, weil dieser Film allen Romantikkitsch-Süchtigen gehörig einen vor den Latz knallt und durch die Mitwirkung von Leonardo di Caprio so etwas wie DER Anti-”Titanic”-Film schlechthin ist. Es geht darin um ein Ehepaar in den sechziger Jahren, das sich die Hölle heiß macht und in einem repressiven Umfeld trotz rebellischer Gesinnung nicht den Ausbruch schafft. Es ist eine große Ode an den persönlichen Freiheitsgedanken von “American Beauty”- und “Jarhead”-Regisseur Sam Mendes (klar: ein Europäer!) mit einer der bissigsten und schwärzesten Schlussszenen, die ich jemals gesehen habe.

“Slumdog Millionär” (Start: 19.03.) von “Trainspotting”- und “28 Days Later”-Regisseur Danny Boyle kenne ich leider noch genauso wenig wie “The Wrestler” (Start: 26.02.) von “Requiem for a Dream”-Regisseur Darren Aronofsky, für den Mickey Rourke gewonnen hat. Aber ich bin mir sicher, dass das ebenfalls sehr gute Entscheidungen waren – vor allem auch im Hinblick auf die Inhalte: “Slumdog Millionär” handelt von einem indischen Slum-Bewohner, der in einer TV-Rateshow alle Antworten kennt und den Hauptpreis gewinnt – in “The Wrestler” geht es um einen abgewrackten Schaukämpfer, der sich zu einem letzten Match zwingt.