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TheShapeDirekt / via

Kurz vor seinem 35jährigen Jubiläum kommt in den USA noch einmal John Carpenters Genreklassiker “Halloween” (Die Nacht des Grauens) in die Kinos, natürlich pünktlich Ende Oktober. Teaser-Trailer und -Poster stimmen nun auf das Re-Release ein. Wie schön wäre es, wenn man den Film auch hierzulande noch einmal auf der großen Leinwand sehen könnte, am Besten in einer saftigen 35mm-Kopie. Es gibt schließlich nur wenige Horrorfilme, die so eindrucksvoll das Breitwandbild nutzen wie “Halloween”.

Den Beitrag „Halloween (1978): Re-Release-Trailer und Poster“ weiterlesen…

Also stimmt ab, welcher Horrorfilm des vergangenen Jahrzehnts euch am besten gefiel! Das Ergebnis gibts dann nächste Woche zu Halloween!


(Youtube Direkthalloween)

Pünktlich zu Halloween hat sich Adam Rifkin (Detroit Rock City) für Trailers from Hell, naja, eben Halloween angeschaut und erzählt in obigem Video ein bisschen über John Carpenters Ur-Slasher.

halloween3

Nachdem Halloween 2 nach dem Eröffnungswochenende überaus schlechte Kritiken einfährt (derzeit auf Rotten Tomatoes bei 22%), halten die Weinsteins dennoch am Franchise fest und ein dritter Teil ist bereits in Planung, nur ohne Rob Zombie.

The independent studio’s co-Chairman Bob Weinstein said today that the 3-D sequel, titled, appropriately enough, “Halloween 3D,” is in development. [...]

Weinstein said Rob Zombie, who directed “Halloween II” and 2007′s reboot of the 31-year-old horror series, won’t return for “Halloween 3-D.” He said the studio is in negotiations with a new director, whom he declined to name, who has experience in horror and has a “different take” on the franchise.

‘Halloween 3D’ coming in summer 2010 (via /Film)


MyersDirekt

Der Teaser zur Fortsetzung des Remakes. Mochte Rob Zombies erste Filmversuche überaus gern, die krude Verspielt- und Unbekümmertheit von “House of 1000 Corpses” und “TDR”, das stilistische Wildern und Plündern, ja, schon sehr beeindruckend. Umso enttäuschender fiel dann sein “Halloween” aus: Der Musiker Zombie ist nicht der Regisseur Carpenter, er hat weder verstanden, worum es bei der Figur Michael Myers, noch überhaupt im Slasherfilm geht.

Immerhin: Das hier sieht zumindest auf den ersten Blick so aus, wie ich mir den ersten Film vorgestellt hatte…


(Youtube Direktmyers, via Horror Movies)

In diesem Video erzählt William „Captain Kirk“ Shatner, wie seine Totenmaske, die sie für eine Folge der Star Trek-Serie produziert hatten, auf Umwegen in John Carpenters „Halloween“ landete und zu Michael Myers Markenzeichen wurde.

Was bisher geschah:
Horrorfilm an Horrorfilm haben ihre Spuren hinterlassen. Inzwischen kann ich kaum noch zwischen den einzelnen blutigen Szenen unterscheiden. Blut läuft in Blut über, Zombies reihen sich in endlose Reihen auf und psychopathische Massenmörder verschwimmen ineinander.

Teil 1 | Teil 2 | Teil 3Teil 4

Der Tag ist inzwischen in die Nacht übergegangen und ich habe in den letzten unzähligen Stunden mehr Horrorfilme gesehen, als in den letzten acht Jahren. Bis auf wenige Ausnahmen, scheine ich inzwischen immun gegenüber dem Grauen zu sein. Und gerade als ich denke, dass mir der Horrorfilm an und für sich kaum etwas anhaben kann, legt einer meiner Peiniger den vermeintlichen Höhepunkt meiner Gefangenschaft ein.

Den Beitrag „Massaker Mal im siebenten Kreis der Hölle (5)“ weiterlesen…

Was bisher geschah:
Ich wachte in einer stinkenden Höhle auf, umgeben von lebenden Leichen, die mich mit Salzstangen, Jever und Pizza an eine siffige Matraze gefesselt hatten. Meine geistige Nahrung bestand aus Horrorfilmen, die meine Gruselphobie kurieren sollten. Leider entwickelte ich entweder eine Immunität zum Gruseln, oder die Filme waren allesamt für Grundschulkinder konzipiert.

Teil 1Teil 2Teil 3

Kaum neun Stunden in Gefangenschaft haben mich dermaßen abgestumpft, dass mein Puls mit jedem Horrorfilm abflaute. Wenn es so weiter ging, müsste ich nach 24 Stunden eigentlich einen Ruhepuls von 0 haben. Lediglich Saw 3 hatte mich kurzzeitig daran erinnert, was für ein Waschlappen ist sein konnte, wenn ein wenig Blut spritzte.

Den Beitrag „Massaker Mal im siebenten Kreis der Hölle (4)“ weiterlesen…

Beim ersten Mal da tut es noch weh.

Auch wenn ich nicht sagen würde, das sich die Wahrnehmung von Gewalt verändert durch Horrorfilme (ich zucke heute noch immer bei realen Aufnahmen von Blut und Verletzungen, Gewalt und Grausamkeit zusammen und kann auch mit Filmen die Leiden zu realistisch zeigen nicht so gut umgehen und ich hasse Kriegsfilme), aber zweifellos tritt was Horror und Grusel angeht eine gewisse Gewöhnung ein.

Während zartbesaitete Naturen, wie mein Arbeitskollege Tobi, schon beim Soundtrack von Halloween zusammenzuckt, kann ich mir die meisten Splatterfilme angucken, ohne mich dabei wirklich zu gruseln (mit Geisterfilmen siehts allerdings anders aus. They creep me out).

Doch das war nicht immer so. Irgendwann in den 70ern war auch ich ein sehr kleiner Batz und zu dieser Zeit erlebte ich meine Horrorentjungferung. Die Phantasie stand noch weit offen, die Seherfahrungen waren noch nicht so überfüttert und bisweilen vermochten sogar die Illustrationen von Büchern mir Alpträume zu bescheren (ich erinnere mich an eine Ausgabe von “1001 Nacht” die gar grausliches zeigte). Damals war ich noch jung, klein und unschuldig und es brauchte nicht viel, um mich nachhaltig zu ängstigen.

Zeit also einen Blick zu werfen, auf die ersten Erinnerungen die wir haben, wenn es um die Lust an der Angst geht. Keine reale Angst, sondern jenen schmalen Grad, zwischen Furcht und wohligem Schauer, dem “nicht weggucken können” und der Hand vor den Augen.

Die ersten Horrorfilme der Fünf Filmfreunde!

Den Beitrag „Das erste Mal – Die F5 Horror-Entjungferung!“ weiterlesen…

Brandon Rogers hat mal wieder zugeschlagen und verwurstet gleich drei aktuelle Erfolgsfilme zu in einem garstigen Spoof-Trailer: High School Musical, Quarantained (das REC-Remake) und Beverly Hills Chihuahuas!


YouTubeDirectStud

Was bisher geschah:
Nachdem ich entführt und mit schrecklichem Jeverpils betäubt wurde, erwachte ich in einem fleischgewordenen Horrorfilmmarathonalbtraum. Therapie oder Folter – was auch immer hier vor sich ging, ich fand langsam Gefallen an den Schreckensszenarien auf der Bildfläche. Und um mich herum.

Teil 1Teil 2


Das Surren des Zahnarztbohrers bohrte sich in Leib und Seele und mir wurde klar, dass die ersten beiden Filme allerhöchstens als Aufwärmrunde gelten würden, denn diesesmal spritzte das Kunstblut aus allen Körperöffnungen, als gäbe es keinen Morgen.

Den Beitrag „Massaker Mal im siebenten Kreis der Hölle (3)“ weiterlesen…

Was bisher geschah:
Ich wurde entführt, mit Jever betäubt und dazu gezwungen mich in der Gefangenschaft dubioser Kreaturen, die mehr Ähnlichkeit mit Untoten haben, als mit Lebenden, ein Horrorfilm nach dem Nächsten anzuschauen. Dies ist mein geheimes Tagebuch, das ich in Angesicht des Celluloid gewordenen Schreckens schrieb…

(Teil 1)

DEAD HUNTERS – Sevillian Zombies, so stellt es sich heraus, ist das Grausamste, das jemals Platz in einem DVD-Regal verschwendet hat. Ich weiß nicht was mich mehr erschrecken sollte: Das Gefurze des Zombiehundes auf der Matratze neben mir oder das menschenverachtende Fehlen jeglichen Talentes, der Schauspieler vor mir. Klamottentechnisch auf den Stand eines Gothics aus den 90ern stehen geblieben und allesamt darum bemüht so cool auszusehen wie Keanu Reeves in Matrix, stampfen diese schlimmen Menschen durch irgendeiner Kleinstadt, um als Zombiespezialeinheit gegen übelst geschminkte Menschen zu kämpfen, die nur eins wollen: Raus aus diesem Film Gehirne.

Den Beitrag „Massaker Mal im siebenten Kreis der Hölle (2)“ weiterlesen…

Rückblickend betrachtet ziehe ich mehr aus den 24 Stunden Gefangenschaft in einem Vorort von Berlin, als die Erinnerung an blanke Angst. Vielleicht gehe ich auch soweit zu sagen, dass sich etwas positiv in mir gewandelt hat. Die Furcht vor Untoten ist soweit auf ein relatives Minimum gesenkt, was nicht heißt, dass diese Biester nicht doch so ziemlich das Furcheinflößenste sind, was ich kenne.

Unter einem fadenscheinigen Vorwand wurde ich aus Berlin gelockt. Man wolle mir und meinem Blog zu Ehren ein Fest feiern, wie es Berlins suberbe Landschaft es noch nie gesehen hat. So richtig mit Feuerfehrwagen, kleinen Kindern an Ballons und allem Pipapo. Ich gebe zu, dass ich ein wenig stutzig war, als ich den Anruf erhielt. Spätestens das diabolische “Gehirrrrrrrrrne!”-Grunzen im Hintergrund hätte mich wach rütteln müssen. Aber mein ausgeprägtes Ego war schneller und stärker und so setzte ich mich an einem Samstag in die Bahn, um weit hinter Oranienburg von Vorstadtidylle eingelullt zu werden.

Was ab dem Zeitpunkt passiert, lichtet sich erst Tage später, als der Schock nachlässt und ich anhand der Polaroids, die ich in meiner zerissenen, stinkenden und mit Hundehaaren verseuchten Hose finde. In den kommenden Tagen werde ich versuchen diese 24 Stunden für euch zu rekonstruieren.

Den Beitrag „Massaker Mal im siebenten Kreis der Hölle (1)“ weiterlesen…


(Cracked Direkthalloween, via Digg)

Michael Myers war in der ursprünglichen Version von Halloween ein offensichtlich saucooler Typ. Aber dann musste John Carpenter ja seine bierernste Version durchsetzen. Ich will mehr Serienkiller mit Ghettoblastern und Skateboards!

Meistens mag ich meinen Job bei moviepilot ja ziemlich gerne, aber manchmal liebe ich ihn wirklich. Zum Beispiel wenn Teil des Jobs ist, sich ein Halloween-Special auszudenken und zusammen mit manniac einen Horror-Check zu entwickeln, mit dem man herausfindet, welche Horror- und Slasher-Ikone einem am ähnlichsten ist.

Das ist dann wohl mein Ergebnis ;)

Zum Horror-Check bei der Film-Community moviepilotZu moviepilot - Gute Filme für Kino, DVD & TV


Und welche Psycho steckt in euch?


Foto by manniac

Als junger Batz hatte ich es nicht leicht, als um 1983 (zum Start von Return of the Jedi) meine Leidenschaft für Horror, SciFi und Fantasy erwachte. Damals, liebe Kinder, gab es noch kein Internet, keine IMDB, keine DVDs und keine Fünf Filmfreunde. Für die Videothek war ich zu jung, im TV liefen wenn überhaupt nur grausam kastrierte Fassungen (ich erinnere mich düster an die ARD-Fassung von Poltergeist in der die komplette Spiegelszene fehlte) und Kaufkassetten waren etwas exotisches das nur die Kinder von Millionären erwarben (zu dem Thema hatte ich ja schonmal einen Artikel geschrieben). Damals war es für einen minderjährigen Pöks noch harte Arbeit an Informationen oder gar die Filme selbst zu gelangen.

Wollte man sich nicht auf die zweifelhaften “Fachkommentare” seiner Schulkameraden verlassen, die beständig irgendwas “Zombies im Kaufhaus” und “Evil Dad” faselten, musste man auf Bücher zurückgreifen, ja sogar noch auf deutsche Bücher. Denn zum einen war selbst mein Englisch mit 11-13 noch eher rudimentär entwickelt und zum anderen fingen die Buchhandlungen in Hannover erst Ende der 80er an, wenigstens ein kleine englische Buchecke einzurichten. Da gab es dann zwar Stephen King im Original, aber keine Fachbücher. Also hielt ich mich an die Heyne Filmbibliothek und schmöckerte mich dort durch alles was es zum Thema gab. Der Klassische Horrorfilm, Standardwerke zu Science Fiction und Fantasy. Ich bereue dies nicht, denn neben einem guten Überblick über die wichtigen Filme des Genres – von Melies bis zum Effektfilm der frühen 80er – lernte ich so auch viele andere Klassiker und grundsätzliches über Kino, Dramaturgie, Subtexte und generell die Kunst des Filmemachens.

Den Beitrag „Der Horror der Filmkritik: Teil 1 – Cronenberg must die!“ weiterlesen…

Am kommenden Freitag ist es wieder soweit. All Halllows Even steht ins Haus. Das heißt Marshmellows und Rasierklingen. Kleine Kinder am Spieß. Lustige Kostümparties und Massenmorde in Malmö.

Und für uns bedeutet es: Eine Woche lang steht der Horror bei uns im Mittelpunkt. Wir widmen uns den Mumien, Merkeln, Mutationen, den dunklen Seiten des Films. Wir schauen uns Klassiker an, schwelgen in Kindheitserinnerungen und schauen in die Zukunft.

In diesem Sinne. Viel Spaß bei den Tales from the Fünf Filmfreunde, wünscht euch,

Pinbatz und die anderen Cryptkeeper

„KREISCH“

halloween.jpgOriginaltitel: Halloween
Herstellungsland: USA 2007
Regie: Rob Zombie
Darsteller: Malcolm McDowell, Tyler Mane, Daeg Faerch, Sheri Moon Zombie

★★★½☆

Michael Myers wächst in einer dysfunktionalen Familie auf, der Freund der ist ein fieser Säufer, der die Kinder beschimpft und anmacht, seine Mutter ist eine Stripperin, weshalb er in der Schule gemobbt wird. Als in seinem Schließfach Polaroids getöteter Tiere gefunden werden, bittet Dr.Loomis die Mutter, Michael weiter untersuchen zu dürfen, weil dieser alle Anzeichen eines angehenden Psychophaten aufweisst. Mittags dann lauert Michael einem Mitschüler auf, der ihn zuvor bedroht hat, und erschlägt diesen mit einem Holzknüppel und als er abends nach Hause kommt, nimmt er sich seine Familie vor…

Rob Zombie ist mit Halloween ein mehr als solides Remake gelungen, das dem Vorgänger im Detail ein paar Dinge hinzufügt und im Gegenzug ein paar Dinge streicht. War es beim Original noch eine fast metaphysische Präsenz von Michael Myers („das absolut Böse“), erdet Zombie den Serienkiller, gibt ihm eine Geschichte und holt so den Horror in die Realität, was er mit einer von ihm so gewohnten, kompromisslosen und harten Inszenierungsstil weiter fundiert. Hier funktioniert sogar der Schock nach dem Finale, bei dem jeder weiß, dass er kommt, weil man eben nicht vermutet, dass er so dermaßen heftig vollzogen wird. Zombie inszeniert Myers Amoklauf mit aller Härte, hält aber nicht einfach drauf, sondern spart sich auch mal die Nahaufnahme von zermantschten Körperteilen.

Den Beitrag „Halloween (2007)“ weiterlesen…

Ich bin ja kein Fan von MacLachlan, aber für dieses Kostüm kriegt er von mir einen Golfball an den Kopf hat er bei mir ein Stein im Brett.

(via)

Ob wir Filme ernst nehmen? Was glaubt ihr?

Ein kleiner Blick in den Alltag der Filmfreunde.


Link: sevenload.com

Es ist wirklich nicht leicht, Leute zu finden, die meinen Geschmack teilen.

Ganz großen Dank an manniac, das er sich “geopfert” hat ;)

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