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Hostel3Direkt / via

Ganz still und heimlich und unter Ausschluss zumindest der Kino-Öffentlichkeit setzt Sony den “Hostel”-Franchise Direct to Video fort. Ohne Beteiligung von Eli Roth, dem Regisseur des komplett missratenen ersten, aber auch grandiosen zweiten Films, verlegt “Hostel: Part III” die Handlung nach Las Vegas und wurde vom einstigen Raimi-Weggefährten Scott Spiegel inszeniert (der mit “Intruder” aka. “Bloodnight” einen der ulkigsten Slasherfilme aller Zeiten drehte). Der Trailer ist aber leider ziemlich blöd.

Seit Donnerstag läuft “The Last Exorcism” in den deutschen Kinos. Grund genug für uns drüben bei moviepilot mit dem Regisseur Daniel Stamm und Produzent Eli “Hostel ” Roth in die Videothek zu gehen und sie nach ihren Lieblings- und Hassfilmen zu befragen. Also Welcome to the Eli-Show, der sich als echte Filmgeek präsentiert, uns verrät wofür er Til Schweiger bewundert, wie man in den USA ein PG50-Rating bekommt und welche Horror-Filme ihn anmachen.

"Please just let me go, please… "

Originaltitel: Hostel
Herstellungsland: USA 2005
Regie: Eli Roth
Darsteller: Jay Hernandez Derek Richardson, Eythor Gudjonsson, Barbara Nedeljakova, Jana Kaderabkova

★★☆☆☆

Hostel

Zur Beachtung: Review enthält Spoiler

Zwei amerikanische Rucksacktouristen, Paxton, Josh und der Isländer Oli durchstreifen Europa. Natürlich ist es dort genau wie sie es sich vorgestellt haben. In Holland wird nur gekifft und gepimpert und in der Slovakai sind die Städte hässlich un die Leute creepy. Sehr creepy sogar.

Denn nachdem der Besuch einer slovakischen Stadt sich erst recht vielversprechend anließ, mit drei dickbusigen Lokalschönheiten die es gar nicht erwarten konnten mit den drei Ami-Typen Whoopee zu machen, nimmt die Sache schnell eine unerfreuliche Wendung, als Oli und Josh kurz nacheinander verschwinden und Paxton herausfindet, daß die kleine Slovakenstadt sich ihr Einkommen mit einem Folterhospital aufbessert. Reiche Europäer und Amerikaner können dort einen Urlaub buchen um den ultimativen Kick zu genießen: Menschen zu foltern und zu töten.
Die dafür notwendigen Opfer rekrutriert man aus vorbeistreunenden Backpackern, die kaum jemand vermisst.

Da ist er also, Eli Roths heißerwarteter zweiter Film nach Cabin Fever . Gut ich gebe zu, ich hab den Film nicht so heiß erwartet, fand ich schon Roths Erstling maßlos überschätzt und letztlich ziemlich öde.

Sein neues Werk, für welches diesmal Tarantino seinen Namen als "presenter" hergibt, reiht sich prima ein in die Reihe von vorhersehbaren Terrorfilmen, die detailverliebt aber letztlich vorherhsehbar die Lust am voyeristischen Folterfilm bedienen ohne dabei wirklich was originelles oder spannendes zu erzählen. Der Film kokettiert streckenweise damit wie "hart und dreckig" er doch gemacht ist, aber im Endeffekt fehlen ihm die Eier um wirklich zu schockieren.

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