Steffi erzählt in ihrem Blog die Story darüber, wie sie Diane Krugers Beindouble in „Inglorious Basterds“ wurde.

Im Trailer nebenan brennt Licht. Es ist der Trailer, der dem Set am nächsten ist. Er wird von Brad Pitt bewohnt. Vier Bodyguards sitzen davor und lesen BZ. Den Namen von Mister Fightclub werde ich weder an diesem noch in den nächsten Drehtagen jemals geschrieben sehen: Nicht an seinem Trailer und in keinem Call Sheet, auf dem alle am Dreh Beteiligten aufgeführt sind. Über mich ist dort zu lesen: Mein Name, daneben “Bridget Leg Double” und “Leg requires 30 min”. Das Bein braucht 30 Minuten. Erst jetzt erfahre ich von dem Castinggirl von einer Schusswunde, die mir das Makeup for Special Effects machen wird.

Mittags bin ich mit den Spezial Effekten verabredet. Ich trage inzwischen einen knielangen Rock, aus dem der Saum rausguckt. Das soll wohl so. Mein castinggirl stellt mich vor:

“This is Steffi. She is the leg.”

Becoming the wounded leg of Diane Kruger (via Spreeblick)

Ich schreibe jetzt diesen Beitrag zuende, werde den Rechner herunterfahren, Leinwände, Papier, Stifte und Pinsel rauskramen und mich den ganzen Tag einschließen. Scheiß auf die Arbeit!

Dieser Effekt passiert immer, wenn ich gute Illustrationen sehe. Wenn ich doch nur halb so viel Talent hätte…


(Alex Pardee)

Momentan werden die Bilder in der Upper Playground Gallery in Los Angeles ausgestellt. Wer mag, kann sich wenigstens ein Poster kaufen, welches von Tarantino persönlich signiert wird. Alle Einnahmen gehen nach Haiti.

Hell, yeah!!!

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ingloriouswizerds

Chris von Chris’ invincible Superblog hat die Basterds mit Harry Potter gemasht. Und wenn ich nicht so faul wäre Zeit hätte, würde ich jetzt Photoshop anschmeißen und die Vorlage mit Star Wars in gut hinzaubern. Mit dem Text hab ich das schonmal vorbereitet…

I Need Me Eight Jedis

Now I don’t know about y’all, but I didn’t come out of Number 4 Privet Drive and jump out a fuckin’ flying X-Wing to teach the Sith lessons in charms. The dark side of the force ain’t got no charms. They’re the foot-soldiers of a jedi-hatin’ mass-murderin’ maniac and they need to be destroyed.

That’s why every sonofabitch we find wearin’ a red lightsaber, they’re gonna die. We will be cruel to the Sith and through our cruelty they will know who we are. They will find the evidence of our cruelty in the Lightsabered, Rancored and Sarlacced bodies of their brothers we leave behind us. And the Sith will not be able to help themselves from imagining the cruelty their brothers endured at our hands, at our blasters, and at the ends of our Lightsabers.

But I got a warnin’ to all would-be Sith-Hunters. You join the Jedi and you take on a debit, a debit that you owe me personally. Each and every Padawan in my house owes me one hundred Sith scalps. And I want my scalps. And all y’all will get me one hundred Sith scalps, taken from the heads of one hundred dead Sith. Or you will die tryin’

Die nächste Runde Kurzkritiken steht an. Ein bißchen Nachlese zum Fantasy-Filmfest, Kinostarts und DVD-Releases für die mir leider die Zeit zum Langreview fehlt.

Heute dabei: The Brothers Bloom +++ Doghouse +++ Inglorious Bastards +++ Van Diemens Land +++ Trick ‘r’ Treat +++ Train +++ The story of a bad boy +++ I Know You Know

The Brothers Bloom – USA 2009

★★★☆☆

Die Brüder Bloom, Waisenjungs, haben sich von kleinauf als Trickbetrüger durchgeschlagen. Doch jetzt hat der jüngere der beiden (Adrien Brody) mal wieder eine Sinnkrise und will aus dem Geschäft aussteigen. Mit List und Tücke überredet ihn sein Bruder (Mark Ruffalo) zu einem letzten Coup…

Nach einem grandiosen Intro im Dr. Seuss-Stil, schwankt die Qualität des Films leider zwischen spaßig und bemüht melodramatisch. Con-Filme leben von der Dynamik ihrer Hauptfiguren, vom Witz und Spiel mit doppeltem Boden. Thick as thieves hat zuletzt bewiesen, dass die bewährte Formel routiniert umgesetzt noch immer unterhaltsam sein kann. Die Bloom-Brüder sprühen leider beide nicht grade vor Charme, besonders Adrian Brody guckt den halben Film wie ein gequälter Dalmatiner und selbst der gehetzte Wechsel zwischen Dutzenden Locatiions bewahrt den Film nicht vor dramaturgischen Durchhängern. Das Spiel mit den Zeiten, das Johnson in Brick so wunderbar gelang, als er Elemente der Schwarzen Serie ins Highschool-Millieu verlegte, wirkt diesmal seltsam unhomogen, denn die klassischen Trickbetrüger die daherkommen wie aus den 20er Jahren finden nie einen echten Zugang zur realen heutigen Welt. Rachel Weisz und Robbie Coltrane sind die einzigen, die den Film mit Leben erfüllen und etwas schauspielerisches Gewicht in den Topf werfen, während Mark Ruffalo als Drahtzieher und kreativer Kopf des Duos leider den gesamten Film blaß und langweilig daher kommt – was die Anteilnahme am Drama zu dem der Streifen im letzten Akt mutiert, leider nicht grade gut tut. Genausowenig wie die unfokussierte Story, deren Schlenker nicht natürlich der inneren Filmlogik folgen, sondern aufgesetzt und angestrengt wirken. Johnson hat Talent und viele gute Ideen, ein Händchen für Bilder und skurrilität – aber in diesme Streifen entsteht daraus leider kein befriedigendes Ganzes. Im Zweifel ist der Con-Fan wohl mit “Dirty Rotten Scoundrels” oder ein paar Staffeln der Serie “Hustle” besser bedient.

Den Beitrag „Kurzkritiken: The Brothers Bloom, Doghouse, Inglorious Bastards, Van Diemen’s Land, Trick ‘r’ Treat, Train (Review)“ weiterlesen…

- “It probably has something to do with the second development.”
- “Which is?”
- “The Führer is attending the premiere.”

Originaltitel: Inglourious Basterds
Herstellungsland: USA/D 2009
Regie und Drehbuch: Quentin Tarantino
Darsteller: Brad Pitt, Mélanie Laurent, Christoph Waltz, Daniel Brühl, Til Schweiger, August Diehl, Diane Kruger

★★★★½ Nilz N. Burger
★★★☆☆ Batzman (direkt zum Review)

basterdsklein

Es soll tatsächlich noch Leute geben, die nicht wissen um was es in dem Film geht. Versuche ich mich also mal in einer schnellen Zusammenfassung: Lt. Aldo Raine (Brad Pitt) führt eine spezielle Truppe durch das von Nazis besetzte Frankreich der 40er Jahre. Die Inglourious Basterds. Eine Gruppe jüdisch-amerikanischer Soldaten, die es auf die Skalps von Nazis abgesehen haben. Das ist durchaus wörtlich zu verstehen: Sie schneiden den Nazis, die sie erlegen, die Kopfhaut ab und sammeln diese als Trophäen.

In einem kleinen Kino, vor den Toren von Paris, soll eine große Filmpremiere stattfinden, für den neusten Propagandafilm von Goebbels. Sogar der Führer selbst wird anwesend sein. Als die Basterds davon Wind bekommen, beschliessen sie einen großen Anschlag um Hitler und seine Gefolgsleuten ein für allemal auszulöschen. Die Betreiberin des Kinos, Shosanna Dreyfuss (eine wunderschöne Mélanie Laurent), eine inkognito-jüdische Frau die mit ansehen musste wie Nazis, angeführt vom sogenannten “Judenjäger” Hans Landa (Christoph Waltz), ihre Familie töteten, will die Premiere ebenfalls als Anlass zu einer großen Racheaktion nehmen und die gesamte Führungsriege Nazideutschlands töten, indem sie das vollbesetzte Kino abfackelt.

Und dann wäre da noch Fredrick Zoller (Daniel Brühl), ein Soldat der zu Ruhm in Deutschland gelangt, weil er drei Tage eingeschlossen in einem Kirchturm, alle seine Verfolger erlegt, bis der Rest von ihnen den Rückzug antritt. Er ist der Hauptdarsteller in dem Film, der Premiere hat und seine Geschichte ist es, die da verfilmt wurde. Da er ein Auge auf die Kinobetreiberin geworfen hat, möchte er ihr einen Gefallen tun und überzeugt Goebbels und Co davon, die Premiere in ihrem Kino stattfinden zu lassen. Er denkt sie somit beeindrucken und für sich gewinnen zu können. Aber sie lässt ihn immer nur abblitzen.

Den Beitrag „Inglourious Basterds (Review)“ weiterlesen…

Da wir ja, wie hier schon angemerkt wurde, jeden Pups zu dem Film veröffentlichen. Hier das erste Poster zum unangekündigten Crossover, von Quentin Reitman.

Ich glaube das viel zu schöne Wetter und die Sonntaghaftigkeit des Tages entschuldigen, wenn ich eher semi-wertvolles Zeug auf den Markt bringe. Quasi nur der Aktualität und Nerdigkeit wegen:


DirektPlummers

via


BastardoDirekt

Quentin Tarantino spricht bei Jimmy Kimmel über seinen neuen Film “Inglourious Basterds”, seine Waxfigur bei Madame Tussauds und die “Entdeckung” Christoph Waltz’ – der für einen Oscar nominiert werden solle.

Den Beitrag „Tarantino zu Gast bei Jimmy Kimmel“ weiterlesen…

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Ich halte es immer noch für möglich, dass “Inglorious Basterds” ein ordentlicher Film wird. Doch weder die bisherigen Trailer, das unlustige Baller-Flashgame noch die markigen Marketingsprüche waren bisher dazu angetan, wirkliche Begeisterung zu erzeugen. Quentins Weltsicht ist eine simple und der Kritiker der ihm einst unterstellte, er würde “Revenge is a dish best served cold” wohl tatsächlich für ein klingonisches Sprichtwort halten, hat damit Tarantinos intellektuellen Horizont wahrscheinlich besser umrissen, als viele langen Abhandlungen und Analysen.

Doch bei aller Kritik hat QT eindeutig Talent, visuelles Gespür, einen verschrobenen Sinn für Humor und ein gewisses menschliches Interesse an seinen Figuren – auch wenn er sie stets als Reflektion popkultureller Stereotypen inszeniert.
Eli Roth ist auch nicht grade die hellste Leuchte im Kronleuchter, wurde von vielem beeinflusst, dass auch Tarantino prägte, aber ihm fehlt schlicht das Talent etwas hervorzubringen das auch nur die geringste Originalität, Einsicht oder Ideen hat die über pubertäres Gepose hinausgeht.

Weswegen wir eine Weile überlegt haben, ob wir diesen öden Fake-Trailer der den Film im Film von “Inglorious Basterds” bewirbt, überhaupt posten sollen. Denn so unwitzig und völlig neben dem Ziel seiner Vorlage, sind nichtmal einige Home-Made-Fake-Trailer aus der Handycam und Magix-Moviemaker-Ecke.

Aus Gründen der Vollständigkeit halber und weil wir sonst zurecht gefragt werden, ob wir den Trailer nicht mal posten wollen (nachdem hier ja auch sonst jeder Pups zu IB stattfindet): Hier ist Eli Roths Nations Pride. Auf das ihm Leni Riefenstahls Geist erscheinen möge um ihn in den Arsch zu beißen.

(via: moviepilot und zahlreiche Hinweise von euch. Danke :))

Zu neuen zweifelhaften Extravaganzen schwingt sich die Filmpromotion zu Tarantinos WWII-Heuler “Inglorious Basterds” auf. Im Moorhuhn-Stil dürft ihr hier böse Nazis smashen. Na, dann… baseballern macht frei, wie es Quentin und sein frontallobotomierter Freund Eli Roth (auf dessen MySpace-Seite sich das Ding befindet) wahrscheinlich geschmackssicher formulieren würden.

(Wegen Autostart gibts das Game erst nach dem Klick.)

Den Beitrag „Inglorious Basterds – als Flash Shooter“ weiterlesen…

eliroth

Die zweite Poster-Kampagne zu Tarantinos “Inglourious Basterds” gefällt mir weitaus besser. Vom Film erwarte ich zwar immer noch nichts – wirklich: nichts – aber eventuell kann die neue Schnittfassung, die eine Minute länger läuft als die Cannes-Version, mehr als es die Kritiken zur Festivalfassung vermuten ließen.

(via)

inglourious-basterds-nazipile-poster

Hier das neueste Poster zu Inglorious Basterds-Poster mit Brad Pitt auf dem Killing-Nazi-Business-Ergebniss rumstehend.

(via First Showing)


(FS Direktbasterds)

Bei Entertainment Tonight waren gestern neue Szenen aus Inglorious Basterds zu sehen inklusive erster Bilder von Christoph Waltz als Nazi Col. Hans Landa. Sieht immer noch super aus, aber wie schon gesagt: Mich darf man da nicht fragen, ich bin Fanboy.

[update] Der neue Trailer ist jetzt da, aus dem oben genannte neue Szenen stammen. Ich hab’ das Video einfach mal ersetzt.

ib

Sehr schönes, neues, italienisches Poster für Tarantinos „Inglorious Basterds“. Ich mag ja Pitts übertrieben-grimmigen Blick, aber mich darf man da auch nicht fragen, ich bin Fanboy.

(via AICN)

Oben ein neuer Clip aus Tarantinos „Inglorious Basterds“, in dem Tarantino selbst den deutschen Nazikiller Sgt. Hugo Stiglitz (Til Schweiger) vorstellt. Lars-Olav Beier hat ihn sich in Cannes angesehen und er ist nicht sehr begeistert (das Zitat verrät nicht das Ende des Films, die Rezension auf spOnline aber sehr wohl): Quälend langsame Nazi-Walze.

“Inglourious Basterds” zu sehen ist so, als würde man dem Blut beim Trocknen zuschauen.

Allein die erste Dialogszene dauert über 20 Minuten. Ein Nazi-Offizier (Christoph Waltz) sucht im Jahr 1941 mitten in Frankreich einen Bauernhof auf, um Juden aufzuspüren. Er schraubt seinen Füller zusammen, als würde er eine Waffe zusammensetzen, er trinkt voller Genuss ein Glas Milch, erklärt lang und breit, was er so macht, und trägt höchst umständlich seine Ansichten über Rattenbekämpfung vor. Nach etwa 15 Minuten schwenkt die Kamera nach unten und entdeckt unter den Dielen versteckte Menschen. Doch bevor sie kurz darauf von Maschinengewehrgarben zerfetzt werden, bekommt keiner von ihnen ein Gesicht.

Tarantino beginnt mit totalem Stillstand – und nimmt danach langsam das Tempo heraus.

Naja. Tatsächlich funktionieren Tarantinos Filme immer über den Dialog und pointierte Gewalt, die nicht so zahlreich ist, wie es einem die Erinnerung vorgaukelt. Aber ich bin ja auch Fanboy und mochte auch „Death Proof“. Das Review auf AICN liest sich dann auch wieder ganz anders und ich denke, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen und die 58% auf Rotten Tomatoes dürften noch ein wenig steigen:

To sum it up in one word: HOLYSHITOHMYGODWOWOWOW.

(UPDATE) Telepolis feiert den Film ein wenig differenzierter als AICN: Endlich: Hitler ist tot!

Sein Film ist damit in allem DAS Gegenstück zum Stauffenberg-Drama “Valkyrie”, kein beflissenes, depressives, graues Drama, bei dem man schnell vergisst, was eigentlich das Problem mit den Nazis war, sondern bunt und grell, so pervers wie die Nazis waren, eine kontrollierte Überschreitung der historischen Wirklichkeit, der diese dadurch um so sichtbarer macht. Dass man den Faschisten gerechter wird, wenn man sie als Monster und Bodysnatcher zeigt, als Unholde und Horrorgestalten in der Nachfolge des “Nosferatu”- und “Mabuse”-Kinos der Weimarer Republik, statt als “Talking Killer” der Hollywood-Tradition, der seinem Jäger nur allzu ähnlich ist, das hat schon Guillermo del Toro in “Pans Labyrinth vorgemacht.

Nach dem Klick noch drei neue Clips aus dem Film.

Den Beitrag „spOnline über Tarantinos „Inglorious Basterds“ (UPDATE)“ weiterlesen…

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