szmtag

(Youtube Direktrome, via Badass Digest)

Warner hat sich die Rechte an „Rome Sweet Rome“ gesichert. Das Projekt startete als Thread auf Reddit, wo User The_Quiet_Earth die Frage stellte „Could I destroy the entire Roman Empire during the reign of Augustus if I traveled back in time with a modern U.S. Marine infantry battalion or MEU?“ Darauf gabs einen ganzen Haufen Kommentare und schließlich postete Prufrock451 in den Comments eine mehrteilige Antwort in Form einer Kurzgeschichte. Daraufhin eröffnete die Community ein Subreddit, schnitt Fake-Trailer (Video oben) und spielte mit dem Thema rum und jetzt wird das Ding verfilmt, soweit ich weiß die erste Verfilmung von Comments oder allgemeiner: von Hypertext Fiction überhaupt. Ich bin sehr gespannt, was dabei herauskommt.

Warner Bros. has preemptively purchased the high-concept pitch “Rome, Sweet Rome” from first-time scribe James Erwin, an author and two-time “Jeopardy!” champion from Des Moines, Iowa.

Erwin’s pitch sale came about as a result of several postings on the website Reddit.com, an online community and social news aggregator where users vote to determine which posts land on the site’s home page.

Erwin set out to answer the question: “What if a unit of current U.S. Marines are suddenly transported back to ancient Rome and forced to do battle with the Roman legions?” Pic will follow the Marines as they’re flung into the past where they encounter one of the world’s most legendary villains and disrupt history. To return home, they have to set history back on the track they altered.

Madhouse Entertainment’s Adam Kolbrenner spotted Erwin’s “Rome, Sweet Rome” posts once they reached the top of Reddit and moved quickly to contact the writer and begin working with him to develop the concept. When it came time to find a home for the project, Kolbrenner brought it to WB’s Chris Gary, a young exec who encouraged the studio to move aggressively to acquire it.

Den Beitrag „Rome Sweet Rome – Movie based on Reddit-Comments“ weiterlesen…

MGM wird den 1983er Hacker-Thriller „War Games“ neu verfilmen, Seth Gordon (King of Kong, Horrible Bosses) wird Regie führen. Mal abgesehen davon, dass MGM einen „Reboot“ nennt, was eigentlich ein Remake ist (und nichts mit dem Direct-to-DVD-Film Wargames 2 zu tun hat, der bereits ein Remake war), halte ich die Idee nach wie vor nicht für ganz doof, schließlich schaffen es Hacker im Jahr 2011 mittlerweile regelmäßig in die Mainstream-Nachrichten und sogar meine Mutti hat bereits von Anonymous gehört. LulzSec muss ich ihr noch beibringen.

‘King Of Kong’ Director Seth Gordon Ready To Play ‘War Games’ In MGM Reboot (via /Film)

Larry Lessig ist vielleicht nicht allen F5-Lesern ein Begriff: Der Mann hat Creative Commons erfunden, ein alternatives Modell zum bisherigen Lizensierungsverfahren im amerikanischen Copyright, dass den Kreativen (viel) größere Freiheiten dabei einräumt und der Mann reist um die Welt und hält Vorträge über Netzneutralität, Urheberrecht und korrupte Regierungen und was das alles mit dem Internet zu tun hat. Kurz gesagt: Der Mann ist wichtig und man sollte sich mal 20 Minuten Zeit nehmen und sich diesen brillanten Vortrag über Copyright bei der TED-Konferenz anschauen.

Nun ist der Mann kein Filmkritiker, aber dennoch ist ein Review von Finchers „The Social Network“ von ihm ziemlich interessant und er räumt mit ein paar Dingen auf, die im Film faktisch falsch dargestellt werden. (via /.)

the most frustrating bit of The Social Network is not its obliviousness to the silliness of modern American law. It is its failure to even mention the real magic behind the Facebook story. In interviews given after making the film, Sorkin boasts about his ignorance of the Internet. That ignorance shows. This is like a film about the atomic bomb which never even introduces the idea that an explosion produced through atomic fission is importantly different from an explosion produced by dynamite. Instead, we’re just shown a big explosion ($25 billion in market capitalization—that’s a lot of dynamite!) and expected to grok (the word us geek-wannabes use to show you we know of what we speak) the world of difference this innovation in bombs entails.

What is important in Zuckerberg’s story is not that he’s a boy genius. He plainly is, but many are. It’s not that he’s a socially clumsy (relative to the Harvard elite) boy genius. Every one of them is. And it’s not that he invented an amazing product through hard work and insight that millions love. The history of American entrepreneurism is just that history, told with different technologies at different times and places.

Den Beitrag „Lawrence Lessig reviewt The Social Network“ weiterlesen…

Nachdem David Finchers Film über den Facebook-Gründe Mark Zuckerberg demnächst anläuft, war es natürlich nur eine Frage, bis auch die Geschichte von Twitter fürs Kino aufbereitet wird.

Ladies and Gentlemen: Twitter – Der Film. Der Trailer.

Natürlich wird es im Film nicht um Twitter gehen, sondern um persönliches Drama und tiefgründige Charaktere. HrHrHr.

Kaum gewinnt David Finchers durchaus interessant erscheinender Facebook-Film „The Social Network“ ein bisschen an Momentum, kommen die Ripoffs. Jetzt hat man sich die Rechte an Ken Aulettas Buch „Googled: The End of the World As We Know It“ gesichert und will die Geschichte um die mit den Google-Doodles verfilmen. Und die Geschichte liest sich so kurzweilig, wie Geschirrspülen am Sonntagmittag.

Producer Michael London explained to Deadline: “It’s about these two young guys who created a company that changed the world, and how the world in turn changed them. The heart of the movie is their wonderful edict, don’t be evil. At a certain point in the evolution of a company so big and powerful, there are a million challenges to that mandate. Can you stay true to principles like that as you become as rich and powerful as that company has become? The intention is to be sympathetic to Sergey and Larry, and hopefully the film will be as interesting as the company they created.”

A ‘Google Movie’ About its Founders is Now in the Works, Too

Amazon-Partnerlink: Googled: The End of the World as We Know It


(Youtube Direktyou)


(Youtube Direkttube, via /Film)

Am 24. Juli sollen Youtube-User Filmschnipsel mit Videos aus ihrem Leben hochladen, die besten davon werden dann unter der Regie von Ridley Scott zu einer experimentellen Dokumentation zusammengeschnitten, die nächstes Jahr auf dem Sundance Festival Premiere feiern wird. Oben der Trailer dazu und Ridley Scott mit ein paar Worten zum Projekt. Mehr dazu auf der Youtube-Site zum Projekt, Snip von Heise.de:

Die Nutzer sollen filmen, was ihnen am 24. Juli vor die Linse kommt. YouTube nennt in einer Mitteilung Gewöhnliches wie ein Straßenfußballspiel, einen Sonnenuntergang oder ein Gespräch zwischen Kollegen und Außergewöhnliches wie die ersten Schritte eines Kleinkindes, den Ausdruck von Trauer oder eine Hochzeit. Macdonald, der unter anderem für seine Filme Der letzte König von Schottland und Ein Tag im September Auszeichnungen erhielt, sieht seine Aufgabe darin, thematische oder zeitliche Verbindungen zwischen den eingereichten Videos zu suchen. Es gehe um ein “einzigartiges Experiment im Bereich des kollaborativen Filmemachens, das den zukünftigen Generationen zeigen wird, wie es war, am 24. Juli 2010 auf dieser Welt zu leben”.

Radar Pictures verkündet, das sie die bekannte Facebook-App “Mafia Wars” verfilmen wollen. Bitte wie? Okay ich hab mich ja schon dran gewöhnt, dass irgendwelche Gesellschaftsspiele von Cluedo, über den Magic 8 Ball, bis Ridley Scotts Monopoly verfilmt werden sollen (Wobei ich immer noch auf Tim Burtons “Das Nilpferd in der Achterbahn” warte mit dem sicher Peewee Hermanns Karriere neuen Schub bekäme), aber Facebook-Apps? Diese nervigen Dinger die einem ständig ungefragt Schweine, Enten und Kühe vor die Tür stellen und wissen wollen welcher Eisgeschmacksrichtung ich am ähnlichsten bin (Macadamia-Muschelsud light).

Wer soll das Ganze bitte drehen? Martin Scorceses Mafia Wars? Oder doch lieber Coppola, der ja dringend mal wieder einen Film gebrauchen könnte, den tatsächlich jemand sehen will. Und wenn der Trend sich durchsetzt, was kommt danach?

JJ Abrams’ Farmville?
Adam Sandlers Glücksnuss?
Jared Hess’ “Klick Attacke”

oder Johnny Knoxvilles “Klatsch den Hund!”

Die Möglichkeiten sind ja grenzenlos. Ich glaub mir wird gerade schlecht.

Link (via Janos)

Vielleicht haben die einen oder anderen es schon bei Spreeblick vernommen, aber um sicher zu gehen, haue ich es hier auch nochmal raus, weil es einfach zu toll ist!

Nachdem ihn seine Freundin rausgeschmissen hatte hatte, zog Justin Halpern zurück zu seinem Vater Sam. Das war vor einem Jahr. Justin war 28, sein Vater 73 Jahre alt, zu alt, könnte man meinen, um sich mit ihren Vater/Sohn-Rollen freudig zu re-arrangieren.
Man könnte Recht haben.
Den Scheiß, den Justin sich täglich von seinem Vater anhören musste, hat er also einfach als Shit my dad says an Twitter weiter gereicht.

Als wäre das alles nicht schon lustig genug, hat Justin noch ein Buch rausgebracht. Das wäre jetzt natürlich keine Meldung für die Filmfreunde, wenn es nicht dazu auch demnächst eine Serie geben wird, mit niemand geringerem als…

Den Beitrag „William Shatner verfilmt Twitter: Shit my dad says“ weiterlesen…

homealone

In den Weihnachtsfeiertagen war ich ja nur sporadisch online, weshalb ich dieses großartige Projekt ganz einfach verpennt habe: Das HAT Project hat über die Feiertage den Comedy-Klassiker von John Hughes in Echtzeit auf Twitter nachgespielt. „Why the hell’d you take your shoes off?“ – „Why the hell you dressed like a chicken??“

Im Sommer hätte ich dann gerne eine Twitter-Echtzeit-Version von National Lampoons Vacation mit einer twitternden Griswold Familie.

@HATProject/homealone (via Laughing Squid)

Will Ferrell hat den Anschluss nicht verpasst und merkt wie wichtig das Internet ist, weitab von lebenswichtigen Diensten wie Second Life und Twitter. Deswegen lässt er es sich nicht nehmen einige tiefgründige Fragen zu beantworten, die das Internet an ihn richtet.


DirektWillysucker

via