UPDATE: Aus dem gegebenem wie traurigen Anlass seines Todes hier nochmal ein Text von 2008 in dem ich damals erklärt habe, warum ich Roger Ebert verdammt gerne hatte. Sein Kampf gegen den Krebs, sein Mut und seine ungebrochene Liebe zum Film waren bewundernswert. Das er diesen Kampf jetzt im Alter von 70 Jahren doch verloren hat und damit wie sein Freund Gene Siskel viel zu früh starb, um so trauriger. Ich werd dich vermissen Roger. Deine Texte, deine Tweets und dein Glauben daran das Kino mehr ist als nur flackernde Vergänglichkeit.

Ich bin niemand der Idole hat. Denn Idole bedeuten immer eine unkritische Vergötterung und das liegt mir einfach nicht. Das bedeutet jedoch nicht, daß es nicht Menschen gibt vor denen ich immensen Respekt habe und eine große Zuneigung zu ihnen und ihrer Arbeit verspüre.

Rogert Ebert ist einer dieser Menschen. Er ist vielleicht der berühmteste Filmkritiker der Welt und eine der wenigen Legenden, die sich diesen Status hart erarbeitet haben. Ihm und seinem verstorbenen Kollegen Gene Siskel mit dem er 20 Jahre lang Siskel & Ebert moderierte gebührt der Verdienst ernsthafte, geistreiche, unterhaltsame, leidenschaftliche und spannende Filmkritik im Fernsehen populär gemacht zu haben.

Wenn sich Siskel und Ebert stritten flogen die Fetzen, es ging hart zur Sache und es wurde ernstlich gestritten. Die beiden zeigten dem Publikum, daß man sich mit Filmen auseinandersetzen kann, das man unterschiedlicher Meinung sein kann und sich dennoch respektieren.

Den Beitrag „I love Roger“ weiterlesen…

(Youtube Direktthrones, via Swen)

Ich habe am Wochenende die meisten Meldungen von der ComicCon weggeklickt, habe aber am Rande mitbekommen, dass es dort (fast) nur heiße Luft zu sehen gab. Aber: Für alle, die – wie ich, trotz neu gestarteten True Blood und Breaking Bad – Game of Thrones vermissen und unvorstellbarerweise fast ein ganzes Jahr warten müssen… hier das komplette 40minütige Game of Thrones-Panel.

Letzte Woche fanden die Junkets zu Kung Fu Panda 2 statt. Und auch wenn der Film eher so meh ist, also kein Ausfall aber auch keine Offenbarung, war es doch ganz lustig sich mal mit den ganzen Sprechern zu unterhalten. Von Ralf Schmitz (extrem aufgedreht und sympathisch) über Bettina Zimmerman (die Tigres spricht und so knuffig plauderig drauf, war das die PR-Leute uns mehrfach an das Gesprächslimit erinnern mussten), über eine eine recht einsilbige Cosma Shiva Hagen und einen freundlichen Hape, der allerdings aus Hygienegründen den Händedruck verweigerte (was man ihm angesichts einiger Kollegen aber vielleicht auch nicht übel nehmen mag) bis zu Jack Black, der genauso unterhaltsam und unprätentiös war, wie man ihn sich erhofft. Einer der wenigen Leute übrigens, den ich auch seine ganzen Schrottfilme verzeihe. Immerhin ist er die lautere Hälfte von Tenacious D!


[via: moviepilot]

(Vimeo Direktsynchro, via We Like That)

Schönes Videoportrait vom Hamburger Fotografen Tom Rölecke über Santiago Ziesmer aka Spongebob und Steve Urkel, Manfred Lehmann aka Bruce Willis und Gérard Depardieu sowie Matthias Deutelmoser aka Orlando Bloom. Lehmanns Fitnesstipps kann ich übrigens so unterschreiben.

Wir waren mal wieder auf Videothekenbesuch. Zum Filmstart von “Eine Insel namens Udo” in dem Kurt Krömer auf Claude Rains Spuren wandelt, hat der bekennende Filmfan mit uns die Video Collection Berlin besucht und verrät warum seine Freundin immer das Plakat von Amelie bespuckt.

(via)

Werner Herzog macht Promo für seinen aktuellen Film “Cave of Forgotten Dreams” (in 3D) bei Comedy Centrals Colbert Report. Unglaublich komisch. Was für ein cooler Hund! Hoffentlich startet der Film bei uns endlich mal.


BurtonZen / via

Anlässlich der Los Angeles County Museum Show hat Tim Burton in einem Interview vor einer Woche Fragen über seinen neuen Film “Dark Shadows” beantwortet und redet auch übers Zeichnen, Cal Arts und “Superman Lives” (das Thema wird wohl nie durch sein). Und er sagt, dass “Dark Shadows” – US-Kinostart: 11. Mai 2012 – nicht in 3D erscheinen wird.


(Youtube Direkt)

AICN hat ein großartiges Interview mit Steven Spielberg, vor allem geht es um „Jaws“ anlässlich der bald kommenden Blue Ray. Meine Lieblingsstelle ist ihre Unterhaltung über Quints Indianapolis-Rede, meine Lieblingsszene aus „Der weiße Hai“ (Video oben), die im ersten Take deshalb versaut wurde, weil Robert Shaw auf die großartige Idee kam, vorher mehr als einen Drink zu sich zu nehmen, wegen Authentizität und sowas. Tolle Anekdote! Und man spürt im Interview tatsächlich, dass sich hier vor allem zwei Fans unterhalten. Sehr schön!

Quint: I’ve read that this is one of your favorite scenes in Jaws… The Indianapolis Speech in Jaws floors me every single time I watch the movie. If I even hear Robert Shaw start that speech I’m zoned in and nothing else exists in the universe, you know? So, do you remember shooting that scene? What was the vibe on the set? Was it weighty?

Steven Spielberg: We shot it twice. The first time we attempted to shoot it Robert came over to me and said, “You know, Steven, all three of these characters have been drinking and I think I could do a much better job in this speech if you let me actually have a few drinks before I do the speech.” And I unwisely gave him permission.

He went into the Whitefoot, which was a big sort of support boat that we always took our lunch breaks on and all the bathrooms were on that boat, it was a big tug boat, and he went into the hold with my script girl Charlsie Bryant and I guess he had more than a few drinks because two crew members actually had to carry him onto the Orca and help him into his chair. I had two cameras on the scene and we never got through the scene, he was just too far gone. So, I wrapped the company at about 11 o’clock in the morning and Robert was taken back to his house on Martha’s Vineyard.

Den Beitrag „Spielberg-Interview on AICN about a pissed Quint“ weiterlesen…

Sehr, sehr lesenswerter Auszug aus einem Gespräch im Interview Magazine mit Michelle Williams (jüngst oscarnominiert für “Blue Valentine”), geführt von der Autorin und Journalistin Vendela Vida. Williams spricht über ihre norwegischen Wurzeln, Regisseurin Kelly Reichardt (mit der sie nun zum zweiten Mal gedreht hat) und “Dawson’s Creek”. Und Gott, ist diese Frau im Moment hübsch.

Zum Interview geht’s hier.

Im Vorfeld des neuen Transformers-Films, hat Paramount Michael Bay dazu verdonnert Abbitte für seine Anti-3D-Sprüche zu leisten, die er im vergangenen Jahr noch lautstark verkündete. ““I prefer the flat screen. I’m not jumping to do 3-D at all – it’s a pain in the neck to shoot it and I actually like the flat image. I’ve heard that some people can’t even see 3-D and, moreover, that a major side effect of watching it is feeling exhausted. Can you imagine how you’d feel watching one of my movies in 3-D?” meinte er damals. Und kurz zuvor hatte er noch gesagt: “I think 3-D is going to be a fad. I personally don’t like 3-D. The glasses impair your peripheral vision. If the studios want to push any technology, it should be IMAX. That’s much more immersive”

Zur Strafe musste er sich jetzt mit James Cameron vor Publikum setzen und sagen wie superduperdoll er 3D jetzt findet. Leider haben weder er noch Cameron irgendeinen tatsächlichen Vorteil anzubringen und flüchten sich mehrfach in “it’s a fun toy”, weil sie wohl so gar keine Idee haben, wie man 3D wirklich dramaturgisch oder erzählerisch in einer Weise nutzen kann, die in 2D nicht möglich wäre.

Danke Kommentator Alex für den Link ;)

Anlässlich seines neuen Films “Burke & Hare”, der heute auf DVD und BD erscheint, hat sich mein Kollege Paul mit Regielegende John Landis unterhalten dürfen und sprach dabei nicht nur über den Film, sondern auch über Landis’ Karriere von Schlock und Animal House über Blues Brothers, American Werwolf und dem Prinz aus Zamunda bis heute. Und auch wenn der Meister – der mit Burke & Hare” wieder zu seinen schwarzhumorigen Wurzeln zurückkehrt nicht nur Perlen, sondern auch ein paar Ausfälle für sich reklamieren darf, hat er genug Gutes erschaffen, um sich seinen Platz im Club der coolen Leute zu sichern. Außerdem wirkt er immer extrem sympathisch wenn man ihn in Interviews erlebt.

Burke und Hare bei Amazon:

Onion News, die einzige wirklich zuverlässige News-Quelle im Netz hat für ihre Morgenshow den Drehbuchautoren des neuen Fast and the Furious Five (der bis vor kurzem noch Fast Five hieß, dann aber umbenannt wurde, weil man wohl Zweifel hatte, dass die Zielgruppe so einen subtilen Titel versteht) ins Studio eingeladen und zu seinen Visionen befragt.


TeamEdwardDirekt

Robert Pattinson redet bei Ellen über den “Twilight”-Ruhm (der ihm selbst nicht ganz geheuer zu sein scheint) und seinen neuen Film “Water for Elephants” mit Reese Witherspoon und Christoph Waltz. Sympathisch. (btw: Ich finde Ellen sieht immer besser aus, je älter sie wird).

Wer mich ein bißchen kennt, der weiß dass ich großer Fan von Simon Pegg, Nick Frost und den Ärzten bin. Und auch wenn “Paul” nicht ganz in derselben Liga wie “Shaun of the Dead”, “Hot Fuzz” oder “Scott Pilgrim” spielt, ist es ein verdammt unterhaltsamer Nerd-Film, der sehr viel witziger ist, als der Trailer vermuten lässt.

Obwohl Bela B. nach dem was ich von Freunden gehört habe, als Synchronsprecher eher mittelüberzeugt (ich hab nur die OF mit Seth Rogen gesehen), fand ich es sehr spannend mich mit ihm zu unterhalten, denn er ist ganz klar ein echter Genre-Fan und kam sehr unkompliziert rüber. Ich bin schon sehr gespannt, auf seine arte-Serie “Hotel Bela” (wann die genau ausgestrahlt wird, erfahrt ihr wenn der Termin feststeht sicher HIER).


YouTube Bela B. und Nick Frost Interview

Achja und bevor wieder Kommentare kommen: Ja ich weiß, dass die Stimme im Trailer NICHT Bela B. ist, da der erstellt wurde, ehe die Synchroncast feststand – aber leider gabs zum Schnittzeitpunkt des Interviews kein anderes deutsches Clip-Material zu “Paul” – ärgerlich, aber nicht zu ändern.

Nächste Woche Donnerstag startet der neue Winnie the Pooh-Film in den Kinos, der tatsächlich ein Experiment sein dürfte. Denn statt State-of-the-Art Trickspielereien verschreibt er sich im Look ganz den klassischen Winnie Puuh-Filmen aus den 60er Jahren und weckt damit viele knuffige Kindheitserinnerungen. Da Andreas Deja ja spätestens seit er Scar in König der Löwen gezeichnet hat einer meiner Helden ist, habe ich mich gefreut ihn im Tiergarten zu treffen und etwas über den neuen Film, sein Verhältnis zur Computeranimation, seiner Figur Tigger und der Zukunft des klassischen Zeichentrickfilms auszufragen.


Andreas Deja Direkt Interview

Ach ja, wie ihr die Zeichnung gewinnen könnt erfahrt ihr HIER

Morgen startet Dreamworks neue Adaption einer Young Adult-Novel-Serie mit dem Titel “Ich bin Nummer Vier” – von der sich die Macher den Start eines neuen Franchise erhoffen, ein bißchen Twilight für Jungs, mit weniger Rumgemaule und mehr Explosionen. Wir waren für einen Filmcheck mit dem Regisseur D.J. Caruso und der knuffigen Teresa Palmer, die im Film die Nummer Sechs spielt, in der Videothek und haben sie nach ihren Lieblingsfilmen gefragt.

Nach dem Klick gibts noch ein Interview-Special zum Film, das ich unter Einsatz meines Lebens in London gedreht habe.

Den Beitrag „Filmcheck mit “Ich bin Nummer Vier” Regisseur und sexy Teresa Palmer“ weiterlesen…

Im besten Interviewmagazin der Welt plaudern Regisseur Terry Gilliam und der Upcoming-Spider-Man Andrew Garfield über Karriere, Schauspiel und natürlich Spidey. Und dazu gibt’s tolle Photos.

Zum Interview: KLICK


(via)

Bei einem Special Screening von “Scott Pilgrim” in Hollywood hat Guillermo Del Toro mit Edgar Wright, Michael Cera und Bryan Lee O’Malley ein kleines Q&A veranstaltet. Del Toro outete sich als Fan des Films und kommentierte die negativen Box-Office-Zahlen wie folgt:

“This is a really important screening, because I think we all can go out to the world after this screening and tell every motherfucker out there to watch the movie. Why? Because anyone that didn’t watch it is a motherfucker. We can tell them when they ask, ‘Why does Hollywood make such shitty movies?’ Because when they do great ones, you don’t fucking show up!”

Für das großartige Interview Magazine hat Jason Schwartzman seinen “Scott Pilgrim”-Kollegen Michael Cera interviewt. Sie reden über ihre gemeinsame Arbeit, ihre Lieblingsmusik, Comedy, Bücher und natürlich ihren Film. Das ganze ausführliche Gespräch gibt es hier nachzulesen.

Max Brooks, Sohn von Mel Brooks, steht Rede und Antwort über seine Arbeit mit Zombies (“The Zombie Survival Guide” und “World War Z”) und wie es war als Mel Brooks Sohn aufzuwachsen. Ja, das war sicher kein leichtes Leben:

Das ganze Interview anschauen

via

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