Zum Start des Films habe ich mich für moviepilot mit den Darstellern und dem Pixar-Regisseur Andrew Stanton unterhalten, der diese 250 Mio Dollar Produktion als seinen ersten Realfilm stemmen durfte. Schon zwei Jahre zuvor hatte ich mich in einem Roundtable-Gespräch während eines Setbesuchs mit ihm unterhalten und wollte wissen, wie zufrieden er jetzt mit dem Gesamtwerk ist, dass sich für Disney zu einem veritablen Problem zu entwickeln scheint, denn die Kritik ist gespalten und das Publikum steht dem Ganz hauptsächlich des Looks wegen sehr kritisch gegenüber – und verpasst dadurch vielleicht die interessanteste Alienrasse die in den letzten Jahren auf der Leinwand zu sehen war: Die Thargs, deren Anführer von Willem Dafoe gespielt wird.
Hier die Interviews mit Taylor Kitsch und Lynn Collins
Hier Teil 2 mit Andrew Stanton, Willem Dafoe und Dominic West
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- März 11th, 2012 •
- 13 Kommentare
- Schlagwörter: John Carter, John Carter of Mars, Pixar
“Virginia!”

Originaltitel: John Carter
Land: USA 2012
Regie: Andrew Stanton
Buch: Andrew Stanton & Marl Andrews
Besetzung: Taylor Kitsch, Lynn Collins, Willem Dafoe, Mark Strong, Dominic West, Ciaran Hinds





Durch einen Zufall verschlägt es den Bürgerkriegs-Soldaten John Carter aus Arizona auf den Mars, den seine Einwohner Barsoom nennen. Zu seiner Überraschung hat er dort Superkräfte und wird schnell zum Spielball im Krieg zwischen den drei Völkern des Mars, die sich auf dem ressourcenarmen Planeten bis aufs Blut bekämpfen.
Was für ein angenehm-altmodischer Film. Obwohl ich die Trailer eher uninteressant fand und auch kein Freund von Sandalenfilmen bin, hat es John Carter geschafft mich gut zu unterhalten.
Als Sci-Fi sollte man das ganze allerdings nicht betrachten, denn auch wenn es um Aliens und den Mars geht ist John Carter näher an Indiana Jones und dem Prince Persia, als an Star Wars oder Avatar. Die Story ist auf den ersten Blick recht simpel, hat aber einige nette Wendungen und Facetten, die dem Zuschauer konstante Aufmerksamkeit abnötigen. Wer nicht aufpasst kann gerade am Anfang schnell verpassen, in welcher Konstellation die Figuren zueinander stehen und wer da jetzt warum mit wem Zoff hat.
Ob es geschickt ist den Zuschauer erst mit einer Mars-Schlacht zu ködern und ihn dann durch die Exposition auf der Erde und im Wilden Westen zu führen, anstatt gleich dort anzusetzen und den Sprung auf den Mars tatsächlich als Überraschung wirken zu lassen, sei mal dahingestellt. Die Vorgeschichte ist notwendig und charmant umgesetzt, wirkt aber natürlich unspektakulärer… wirklich Fahrt nimmt der Film erst auf, als es nach Barsoom geht. Dort schüttelt der Film auch seine anfänglich noch recht ernsthafte Stimmung ab und wird zu einem abenteuerlichen Wilde-Ride, der sich seiner Pulp-Herkunft an jeder Stelle bewusst ist.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- März 9th, 2012 •
- 39 Kommentare
- Schlagwörter: Disney, John Carter, John Carter of Mars, Pixar, Taylor Kitsch, Wilem Dafoe








































