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Agent Coulton wird ja bekanntlich re-animiert und kämpft ohne Hilfe der Avengers gegen Superschurken, Aliens und anderes Geschmeiss. Hier kommt endlich der erste Trailer zur Serie die von Joss Whedon produziert wird: Agents of S.H.I.E.L.D. – nicht zu verwechseln mit dem TV-Film “Nick Fury – Agent of S.H.I.E.L.D.” mit David Hasselhoff ^^

“Good work, zombie arm.”

Originaltitel: The Cabin in the Woods
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Drew Goddard
Buch: Joss Whedon, Drew Goddard
Darsteller: Kristen Connolly, Chris Hemsworth, Richard Jenkins, Fran Kranz, Bradley Whitford

★★★☆☆ Nilzenburger
★★★★☆ Batzman
★★★★☆ Renington Steele

Warnung: Man muss spoilern, wenn man nur irgendwas über diesen Film erzählen will. Wenn man die volle Experience haben will, dann lese man am besten gar nicht weiter, sondern gucke erst den Film. Dazu vielleicht als Satz: Es ist ein vermeintlich klassischer Horrorfilm, aber dann doch nicht. Das muss reichen. Wer es mag, sollte sich nun überraschen lassen. Alle anderen: Ich versuche nicht zu hart zu spoilern, aber irgendwas muss ich ja schreiben. :)

Eine Gruppe von Teenagern fährt zum Wochenendtrip in eine verlassene Hütte im Wald. Eine Streberin, eine Tussi, ein Kiffer, ein Sportler und ein latenter Besseriwsser (der ausserdem schwarz ist). Auf dem Weg zur Hütte halten sie an einer Tankstelle, an der ein unfreundlicher, versiffter Hillbilly mit schlechten Zähnen und blutunterlaufenen Augen ihnen andeutet, das sie verloren seien.

So weit, so schon 1000mal gesehen.

Aber Cabin in the Woods hat noch eine zweite Ebene. Was die Jugendlichen nicht wissen, ist das sie Teil eines großen Plans sind. So scheint es zumindest. Eine woauchimmer lokalisierte Zentrale beobachtet jeden Schritt der Jugendlichen, scheint direkten Einfluss auf ihre Handlungen zu nehmen und besonders zynisch mit ihnen zu sein. Desweiteren scheint es mehrere dieser “Zentralen” zu geben und es ist nicht wirklich klar, was ihr richtiger Auftrag ist. Es fällt nur sehr bald auf: Was auch immer die da machen, es bedeutet nichts Gutes für die Wochenendtrip-Gemeinschaft.

Wie gewarnt, ich musste jetzt schon spoilern und das wird auch im Rest dieses Reviews nicht ausbleiben. Wie gesagt, ich versuche es so weit wie möglich zu umgehen, so unkonkret zu bleiben wie ich kann, was die Story angeht, aber um zu kritisieren muss ich auch mal ins Detail gehen.

Den Beitrag „The Cabin in the Woods (Review)“ weiterlesen…

-Tony Stark: Let’s do a headcount: Your brother, the demigod; a super-soldier, a living legend who actually lives up to the legend; a man with breathtaking anger management issues; a couple of master assassins; and you’ve managed to piss off every single one of us.
-Loki: That was the plan.
-Tony Stark: Not a great plan.

Originaltitel: Avengers, The
Herstellungsland: USA 2012
Regie & Buch: Joss Whedon
Darsteller: Chris Hemsworth, Robert Downey Jr., Scarlett Johansson, Chris Evans, Mark Ruffalo, Jeremy Renner, Stellan Skarsgård, Samuel L. Jackson, Gwyneth Paltrow, Cobie Smulders, Tom Hiddleston, Clark Gregg

★★★★½
Mal Sehen: ★★★★½

Thors Adoptivbruder Loki ist zurück und will die Weltherrschaft. Nick Fury trommelt die mächtigsten Helden der Welt zusammen um gegen ihn zu kämpfen. Dumm nur, dass Iron Man, Thor, Captain America, Hulk, Black Widow und Hawkey nicht gerade die geborenen Teamplayer sind.

Boy, that was fun. Ich bin kein Superhelden-Fan. Ich lese ab und an mal ein Comic, kenne die bewegte Historie der meisten Helden aber eher durch Recherche in Wikipedia und der großen Marvel-Encyclopedie als durch eigenes Schmöckern Hefte. Mein Überblick über die unzähligen Reboots, Crossovers und Re-Imaginations, Alternate Timelines usw. ist eher fragmentarisch. Ich schaue mir Superhelden-Filme an und einige mag ich und andere nicht. Deswegen mag mir vergeben sein, wenn mir nicht alle Abweichungen, Kanonverstösse und ähnliches auffallen an denen sich die Hardcore-Fans aufreiben mögen: Ich mochte den Film als Film verdammt gerne. Als Film, der zugegeben die gewaltige Bürde trägt durch fünf Vorgänger-Streifen von sehr unterschiedlicher Qualität gehyped worden zu sein. Von großartig (Iron Man 1) über gut (Captain America), zu okayish (Iron Man 2), bis vergessenswert (Thor, Hulk) war eine Menge dabei und alleine das Joss Whedon sich der Aufgabe gestellt hat, diese ganzen sehr unterschiedlichen Figuren in einem Film vereinen zu wollen gebührt ihm Respekt.

Den Beitrag „The Avengers (Review)“ weiterlesen…

Wie jeder anständige Mensch weiß ich, dass “Buffy the Vampire Slayer” die beste Serie im Universum war und Joss Whedon mindestens der Messias ist – auch wenn Dollhouse nur okay war. Und ich wollte als ich klein war immer Spike heiraten, aber das ist eine andere Geschichte. Natürlich war ich wie jeder Fan auch entsetzt, als ich von den Plänen eines Buffy-Kino-Remakes hörte, die ohne Whedons Mitwirkung erfolgen sollte.

Denn die Rechte an Buffy (allerdings nur an ihr, nicht an der Scooby Gang) liegen bei den Produzenten des scheusslichen und zurecht vergessenen Kinofilms, der im Grunde nur deswegen bemerksenswert ist weil dort PeeWee Hermann nach seinem ersten Sexskandal erstmals in einer Schurkenrolle auftrat.

Ich hatte wie viele gehofft das Gerücht um den neuen Film, den Buffy-Reboot würde sich wieder nur als Luftnummer entpuppen, doch ein neues Interview deutet an, dass die Schnappsidee nicht nur lebendig ist sondern jetzt auch schon eine Autorin hat. Whit Anderson heißt die junge Dame die bisher eher schauspielend tätig war, u.a. in Perlen wie dem Jim Carrey-Klops “The Yes Man” und sich seit kurzem jetzt dem Drehbuchschreiben widmet. Auch wenn ihre Vita sich laut L.A. Times liest, als wäre sie an der Schule eines der Girly-Girls gewesen denen Buffy gern mal aufs Maul gehauen hat, schwört sie die Serie zu lieben:

“That was the one show I would watch when I got home. I just loved this character. I was the same age as Buffy, and it was so rare to have a female lead character on TV in those days who was strong and capable and smart but also allowed to be feminine.”

Der Produzent des Reboots ist auf jeden Fall schonmal total begeistert:

Den Beitrag „Fuck: Buffy Remake is not going away“ weiterlesen…

vampires-suckPhoto by Notahipster

Ganz ehrlich: Vampire sind öde. Okay vielleicht nicht so langweilig wie Mumien – nichts ist so ungruselig wie eine schlechtgelaunte Mullbinde – aber dennoch ziemlich öde.

Zumindest die meisten. Denn mehr als jedes andere Monster haben Vampire die Macher und das Publikum herausgefordert sie zu romantisieren, zu vermenschlichen, in ihnen keine echte Bedrohung sondern irgendein erotisches Ideal zu sehen. Vampire verführen ihre Opfer meistens, bis diese ihnen willig die Schlagader entblößen und darum betteln endlich gefi- gebissen zu werden. Es ist ja nicht so, als hätte Twilight den Trend ausgelöst. Schon zu Bela Lugosis Zeiten schwärmten die Girlies, die damals noch Backfische genannte wurden, für die erotische Ausstrahlung des bissigen Ungarn und schickten ihm Liebesbriefe und Unterwäsche.

Dracula erschien immer als der bessere Liebhaber, der neben den gepflegten Umgangsformen das Verlangen nach Exotik und Leidenschaft befriedigte. Dagegen konnte der brave Freund oder Ehemann nur abstinken, selbst wenn er sich extra in den Tigertanga oder die lustige Büx mit dem Elefantenrüssel zwängt. Vampire sind sexy.

Was ja alles schön und gut ist, aber eben nicht wirklich gruselig und sie als Protagonisten eines Horrorfillms ziemlich untauglich macht. Es fehlt einfach die Bedrohung, das Unerwartete, der Schock, das im wahrsten Sinne des Wortes Monströse. Denn selbst wenn Vampire mal nicht als erotische Knatterbüchsen im edlen Zwirn dargestellt werden, präsentieren die Filmemacher sie wenigstens als leidende, melancholische Grübelottos die ja soooo darunter leiden nicht sterben zu können. Wo der erste Nosferatu noch ein echtes Monster war, dem ich auch heute ungern im Dunkeln begegnen würde, war Herzogs Nosferatu in der Form von Klaus Kinski schon längst der weltschmerzschwere Leidensmann, der den Tod als Erlösung herbeisehnt. Jaja der Tod der ist ein Abgrund, tausend Nächte tief…

Den Beitrag „Vampire saugen – Abrechnung mit einem langweiligen Monster“ weiterlesen…

„Buffy the Vampire Slayer“ kommt erneut in die Kinos, hat aber nichts mehr mit der Serie zu tun und Joss Whedon ist auch nicht involviert. Sie wollen den neuen Film selbstverständlich düsterer machen, war ja klar, alle Reboots sind düsterer. Außer Star Trek, der blinkt und leuchtet in jedem zweiten Frame. Snip von First Showing:

This new Buffy won’t have any connection to the TV series and also won’t use popular supporting characters like Angel, Willow, Xander or Spike. Vertigo is looking to restart the storyline without trampling on the beloved existing universe created by Whedon, making this similar to the Star Trek reboot. Plus, fans know that each generation has its own vampire slayer to protect it, so they can get away with it. The goal is to make a darker, “event-sized movie” that will, of course, have franchise potential. No writer or direct has been hired, and they haven’t ruled out the possibility of getting Whedon, but they haven’t contacted him yet.

That Buffy the Vampire Slayer Rumor Was True – It’s Happening!