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Okay, hier drei Starts der Woche: Karate Kid (2010) +++ Knight and Day +++ Micmacs – Uns gehört Paris

Karate Kid – USA 2010
Batzman: ★★☆☆☆
Renington Steele: ★★★½☆

Der kleine Junge Dre (Jaden Smith) wird von seiner Mutter gezwungen nach China zu ziehen. Dort bekommt er von bösen Asia-Jungs so lange aufs Brett, bis ihm Jackie Chan zeigt wie man Kung-Fu lernt. Und deswegen nennt er sich dann Karate Kid. Oder so…

Ein weiteres glattgebügeltes 08/15-Remake, das sich in diesem Fall zwar sklavisch an die Vorlage hält – es aber trotzdem nicht schafft zu überzeugen. Fast alles ist 1:1 kopiert, doch die wenigen Änderungen die eingefügt wurden schaffen es die Geschichte ziemlich zu ruinieren. Und das nicht nur, weil die eindrucksvollen Lokalkolorit versprühenden Aufnahmen immer den faden Beigeschmack eines Chinas mit sich tragen, das die Tourismusbehörde schnell von allen Dissidenten gereinigt hat.

Gröbster Fehler ist die Verschiebung des Alters der Hauptfigur, die die gesamte Storykonstruktion aus dem Gleichgewicht bringt. Ein 16-17jr Teenager der sich mit Karate in einem Wettkampf durchsetzen muss und in ein Mädchen verliebt funktioniert – zumal wenn er von Ralph Maccio gespielt wird.

Ein arroganter 12jr der aussieht als wäre er höchstens 10 funktioniert gar nicht. Besonders dann nicht, wenn er wie im Falle von Jaden Smith nur zwei verschiedene Gesichtsausdrücke kann: Cooler Rap-Poser und weinerliches Kleinkind. Während Jackie Chan eine durchaus ansprechende Neubesetzung des Mentors ist (der leider vom Skript ziemlich im Regen stehen gelassen wird), nervt Will Smiths Sprössling ganz gewaltig. Er ist kein charmantes Motormouth, kein naiv-freundlicher Zeitgenosse wie Daniel-San damals, er ist eine muffiges, verzogenes Gör, das gern einen auf dicke Hose macht und wenns ernst wird anfängt nach Mami zu schreien.

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Ich muss zugeben, ich war positiv überrascht vom neuen Cruise/Diaz-Action-Vehikel, das ich nach den eher mauen Einspielergebnissen in den USA mit recht gedämpften Erwartungen geguckt hab. Als fluffiges Popcornkino funktioniert der Film aber überraschend gut und macht mehr Spaß als andere Sommerfilme, die demnächst kommen. Wer auf True Lies oder Die Jagd nach dem Grünen Diamanten steht, sollte mal einen Blick riskieren. Im Quiz unten gibts schonmal ein paar Ausschnitte und dazugehörige Fragen für Leute die gut aufpassen.


Knight And Day – Trailer und Kritiken


Zwei neue internationale Motive. Nicht so schlimm wie das letzte Poster, die Photoshop-Katastrophe, aber der Arm(stumpf) von Cruise sieht schon etwas seltsam aus, oder? Das vergleichsweise schicke japanische (?) Poster gibt es nach dem Weiterklick zu sehen.

Den Beitrag „Knight and Day – Zwei neue Poster“ weiterlesen…

Das Poster zur Actionkomödie mit Tom Cruise, Cameron Diaz und ihrem Schniepel:

knight-and-day

Zum Film:

Directed by James Mangold (Walk the Line / 3:10 to Yuma / Girl, Interrupted), the film centers on a fugitive couple (played by Cruise and Cameron Diaz) on a “glamorous and sometimes deadly adventure where nothing and no one – even themselves – are what they seem. Amid shifting alliances and unexpected betrayals, they race across the globe, with their survival ultimately hinging on the battle of truth vs. trust.”

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