szmtag

“WHOA!!!”, dachte ich noch, als die Kleine mir sagte, dass es demnächst einen Film geben wird, namens “Hai-Alarm am Müggelsee”. Und noch mal: “WHOA!!!”
Wer denkt da nicht an den Action-Blockbuster aus dem Jahr 2004: “Hai-Alarm auf Mallorca”, mit unserem Mann in Hollywood Ralf Möller? Konnte die Kleine etwa eine Fortsetzung des Filmhits meinen? Sollte es etwa möglich sein eine Steigerung in Jorgo Papavassilious Meisterwerks zu finden? Kaum zu glauben.

Tatsächlich gibt es da auch nichts zu glauben, denn Leander Haußmann und Sven Regener machen da etwas ganz eigenes. Mit dabei: Henry Hübchen, Benno Fürmann und Michael Gwisdek. So richtig viel erfährt man auf der Facebook-Seite nicht über die Story, aber Bei Zeit Online erfährt man wenigstens, dass es ein “shakespeareskes Schelmenstück über deutsches Beamtentum, Tierliebe und Städtemarketing” wird. Was, keine Riesenhaie?! Doch!

Snake Müller, von Beruf Haijäger, lässt sich am Berliner Müggelsee nieder – ein Ort, «wo die Sonne immer scheint und die Haie niemals hinkommen». Er täuscht sich: Die abgebissene Hand des Bademeisters deutet darauf hin, dass ein Sicherheitsrisiko im Wasser schwimmt.

Snake Müller! Wahnsinn!


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Danke Kleines!

NVA

Gibts dies Jahr wieder ein Gartenfest bei ihnen? Das war letztes Jahr so ungezwungen.”

Originaltitel: NVA
Herstellungsland: Deutschland 2005
Regie: Leander Haußmann
Darsteller: Kim Frank, Oliver Bröcker, Detlev Buck, Ralf Dittrich

★★★½☆

NVA

Bild oben: Frodo und Hendrik – Übungen in purzlig gucken .

Es war einmal… irgendwann kurz vor der Wende. Der letzte Schwung junger Rekruten tritt an, um widerwillig dem Klassenfeind Bastion zu sein. Hendrik (Kim Frank), naiv-unschuldiges Bübchen mit Stauneblick, erzählt diese letzten Tage der NVA aus seinem Blickwinkel. Abstruse Parolen und Rituale, erniedrigende Spielchen der Stubenältesten, der Kampf mit morschem Gerät und mürber Moral. Die Geschichte einer Grauen Armee Fraktion, die sich selbst ihres Sinnes nicht sicher war. Fehlender Glaube wird durch Disziplin und Idelogie wettgemacht, oftmals am Rande der Karikatur. Ob Hendriks Freund, der aufsässige Krüger oder die verknöchert-verspiesserten Vorgesetzten, allen vorran Kommandeur Kalt (Detlev Buck) – sie alle sind zum Lachen, aber nicht lächerlich. Am Ende steht das Ende… die Wende, die die sinnlose Armee auch offiziell obsolet machen wird.

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