Der Hobbit: Smaugs Einöde (The Hobbit – The Desolation of Smaug) – USA 2013
★★★☆☆ Bewertet wird die normale 3D-Fassung

Zweifellos ist der 2. Teil vom Hobbit ein Schritt in die richtige Richtung. Nachdem sich Warner entschied die Pressevorführung wohlweislich nicht in HFR zu machen, sah das Ganze sogar wieder wie Kino aus. Doch auch davon abgesehen, gab es im Nachfolger einige sehr starke Szene und vieles was tatsächlich spannend war, Spaß machte und Mittelerde-Stimmung heraufbeschwor – gleich wohl sich das Been-There-Done-That-Gefühl nie komplett abschalten lässt.

Aber zunächst mal das was Spaß macht. Die Szene im Zappendusterwald mit den Spinnen sind klasse inszeniert, gut getimed, stimmungsvoll und spannend. Die Spinnen sind creepy und dass sich hier einmal mehr der new-and-improved mutige Bilbo beweisen darf, statt dem “ich steh nur rum und bin Raumdeko”-Bilbo aus Teil 1, sorgt für wesentlich mehr emotionale Teilnahme. Dass die Spinnen zudem gut getrickst sind und für ordent Eeeeew-Impulse sorgen, selbst wenn man denkt mit Shelob schon alles gesehen zu haben, ist Beweis für Jacksons Talent.

Toll getrickst ist auch das zweite Highlight des Films und der heimliche Star Smaug. Von Bunderdatch Copperpott gewohnt paranoid-perfide gesprochen, ist sein Erwachen und das erste Rededuell mit Bilbo wirklich großes Kino, dass fast an die Gollum-Szene aus Teil 1 heranreicht. Die Schatzkammer sieht fantastisch aus, die weite und Erhabenheit des Gewölbes wirkt glaubhaft und lässt trotzdem genug Raum für die Fantasie.

Überhaupt gibt es viel mehr schöne Landschaftsaufnahmen und aufwendige Sets und weniger oft das ungute Gefühl auf einer GreenScreen-Stage eingesperrt zu sein. Ja selbst die verfolgende Ork-Truppe ist etwas haptischer und weniger Fake als in Teil 1.

Und es gibt auch eine deutliche Abnahme von peinlichem Pipikaka-Humor. Nicht jeder Gag sitzt, aber zumindest fehlen Fremdscham-Momente wie die Rotzekotze-Trolle und der Goblinking mit den Klöten am Kinn.

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The Hobbit - Desolation of Smaug Poster

Ok, ich weiß selbst nicht, warum ich den deutschen Titel in die Überschrift gepackt habe.

Peter Jackson hat auf seiner Facebook-Seite jedenfalls das erste Poster zu “The Hobbit: The Desolation of Smaug” veröffentlicht – und der Teaser Trailer kommt am Dienstag. Get ready for the 48fps-Shitload.

Nächste Woche am Donnerstag beginnt die diesjährige ComicCon und im Vorfeld hauen die Studios wieder jede Menge Promo-Bits und Poster raus, ich hab’ die interessantesten davon hier mal zusammengefast. Oben erstmal ein neuer Lord of the Ring-Print von Mondo (erstes Pster aus einer ganzen LOTR-Serie), nach dem Klick noch das erste Poster zu Sam Raimis „Wizard of Oz“-Prequel „Oz The Great And Powerful“, drei neue Dark Knight-Poster, eins zu The Hobbit, ein neues Motiv zur dritten Walking Dead-Staffel und ein Poster zu Del Toros „Pacific Rim“.

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Slate hat eine Liste mit zehn Filmen, die (zum Glück) nie gemacht wurden, inklusive einer Verfilmung von „Herr der Ringe“ mit den Beatles in den Hauptrollen. Mit McCartney als Frodo (klar), George Harrison als Gandalf, Ringo Starr als Sam und John Lennon als… Gollum? Give peace a chance, oder wie? Lustige Vorstellung, jedenfalls.

Lord of the Rings—starring the Beatles
It’s widely known that the road to filming Lord of the Rings—first published in 1954—was nearly as long and torturous as Frodo’s journey to Mount Doom. Early on, Tolkien stated a preference for the “vulgarization” of an animated version over the “sillification” of a dramatization. According to Roy Carr’s The Beatles at the Movies, talks were once in the works for a Beatle-zation—with John Lennon wanting to play Gollum, Paul McCartney Frodo, George Harrison Gandalf, and Ringo Starr Sam. Collaborating with director John Boorman, screenwriter Rospo Pallenberg thought the Beatles should play the four hobbits (and agreed with McCartney that he would be the ideal Frodo). It’s difficult, but entertaining, to imagine the Fab Four subsuming their personas to Tolkien’s storytelling, but United Artists decided not to move ahead on the project, with the Beatles or without them.

The Best Movies Never Made (via Kottke)

So, schubst den Mauszeiger mal auf den Playbutton, schließt die Augen und klickt:


Fresh Gandalf of Bel Air bei Youtube

Ok, jetzt könnt ihr sie wieder öffnen! Wahnsinn, oder? Ehrlich, ich freu mich gerade so!

Es sind die kleinen Dinge im Leben…

via

Wie feiern echte Geeks Weihnachten? Wil Wheaton, selbst ein verbriefter Geek (wie jeder bestätigen wird, der sein unterhaltsames Buch “Just a Geek” gelesen hat), hat die einzig wahre Antwort dazu im Netz entdeckt: Waschechte Geeks nehmen das angesammelte Zuckerzeug und bauen statt einem Knusperhäuschen einfach die Pelennor Fields nach auf denen die große finale Schlacht in LOTR: Return of the King stattfand. Und dann heißt es Gummibär gegen Gummibär, Lakritzschnecke gegen Lakritzschnecke.

Oder um es mit Homer Simpsons zu sagen Mhmmmmm, Minas Tirith.


(Youtube DirektTirith, via Wil Wheaton on Twitter)

Hier gibt es Detailfotos von der ganzen Aktion.


(Born of Hope – Full Movie, via Metropolog)

Letzte Woche hatte der 70minütige Lord of the Rings-Fanfilm „Born of Hope“ auf Dailymotion Premiere und der kann sich anscheinend sehen lassen. Anscheinend deshalb, weil ich mir grade erst den Trailer angesehen habe (hier), den kompletten Film werde ich mir allerdings heute abend mal anschauen.

This hour long original drama is set in the time before the War of the Ring and tells the story of the Dúnedain, the Rangers of the North, before the return of the King. Inspired by only a couple of paragraphs written by Tolkien in the appendices of the Lord of the Rings we follow Arathorn and Gilraen, the parents of Aragorn, from their first meeting through a turbulent time in their people’s history.

Born of Hope