Iron Man 3 – USA 2013





Iron Man – frisch traumatisiert von den Ereignissen in The Avengers, fordert ungewollt den Mandarin heraus, der ihn daraufhin scheinbar persönlich ins Visier nimmt…
Shane Black liefert einen ganz soliden Beitrag zur Iron Man-Reihe ab, der in jedem Fall cineastischer und unterhaltsamer ist als der vergeigte zweite Teil, der vor lauter Avengers anteasen nicht dazu kam eine eigene Story zu erzählen. Die Action-Setpieces sind wohldosiert über den Film verstreut, das 3D ist absolut überflüssig und Szenen wie die Zerstörung von Starks Anwesen fühlen sich realistisch genug an um einen gewissen Eindruck zu machen. Obendrein ist der Look im sympathischen Retrostil gehalten. Nicht ganz so luftig wie die Avengers, aber auch bar jeder “dirty, gritty, darkness” die die Nolan-Filme (und wahrscheinlich auch “Man of Steel”) so monoton und öde macht, liefert Black einen Actionfilm in der Anmutung der frühen 90er Jahre. Saftige, warme Farben und ein polierter Look, der sich nicht am heute üblichen blau/gelb/grün-Color-Grading a la Michael Bay orientiert. Und das mit dem Subplot des Extremis-Virus ein sehr typisches Comicelement eingeführt wird, ist grundsätzlich auch nicht schlecht. Auch nett das die Chemie zu Rhode diesmal besser ist und Don Cheadle sich in der Rolle mehr zuhause fühlt als im Vorgänger.
Was Blacks Film holpern lässt ist das Skript und der recht unausgegorene Ton des Films, der Iron Man als Figur weniger ernst nimmt und fast das Gefühl aufkommen lässt, es wäre dem Regisseur unangenehm echte Gefühle und Emotionen zuzulassen. Zu oft ist Iron Man 3 “to cool for school” – um mal eine passende 80er Floskel zu verwenden. Er flüchtet sich in Slapstick, kalauernde Oneliner (die gerade in der grauenerregenden Synchro schwer zu ertragen sind und mehr nach “Die Zwei” klingen als nach einem aktuellen Film) und reserviert Emotionen für cheesige Nostalgie. Klar: Tony Stark ist ironischer Typ, der mit Popkulturzitaten um sich wirft, gerne post und wenig wirklich ernstnehmen will. Das ist okay und macht Robert Downey Jr. zu einer so idealen Besetzung für die Rolle. Was seine bisherigen Auftritte ausgemacht hat, war allerdings, dass sich der Film selbst nie mit Stark gemein gemacht hat, sondern die ganzen Quips und Gags als ein Element seines Charakters schilderte – was gerade in Whedons Dialogen in The Avengers wunderbar funktionierte.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Mai 3rd, 2013 •
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- Schlagwörter: Iron Man, Iron Man 3, Maniac, Robert Downey Jr
Fieser neuer Trailer zu „The Maniac“ mit Elijah Wood. Sieht großartig aus. Fies und großartig.
- Renington Steele •
- November 6th, 2012 •
- 7 Kommentare
YT Direktmaniac, via Twitch
Hier der Red Band-Trailer zum Maniac-Remake mit Elijah Wood als irrer Serienmörder. Einen ersten Trailer hatte Jet vor einer Weile gepostet, der hier ist rund ‘ne halbe Minute länger. Sieht mir bislang nach einem gelungenen Remake aus, ich bin gespannt.
Just when the streets seemed safe, a serial killer with a fetish for scalps is back and on the hunt.
Frank is the withdrawn owner of a mannequin store, but his life changes when young artist Anna appears asking for his help with her new exhibition. As their friendship develops and Frank’s obsession escalates, it becomes clear that she has unleashed a long-repressed compulsion to stalk and kill.
A 21st century Jack the Ripper set in present-day LA, MANIAC is a re-boot of the cult film considered by many to be the most suspenseful slasher movie ever made – an intimate, visually daring, psychologically complex and profoundly horrific trip into the downward spiralling nightmare of a killer and his victims.
- Renington Steele •
- Mai 26th, 2012 •
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ManiacOnTheLooseAufYoutube / via
Frisch aus Cannes: Ein erster Trailer zum Remake von William Lustigs bluttriefendem Genreklassiker “Maniac”, unvergessen durch Joe Spinells Darstellung des Serienmörders und Tom Savinis böse Spezialeffekte. Franck Khalfoun (“P2″) inszeniert die Neuverfilmung, Elijah Wood tritt in Spinells Fußstapfen. Drehbuch und Produktion übrigens: Alexandre Aja. Und der Trailer… scheint erste Befürchtungen nicht zu bestätigen. Der sieht nämlich gut aus.
- Jet Strajker •
- Mai 17th, 2012 •
- 2 Kommentare
- Schlagwörter: Elijah Wood, Maniac

Ein Remake des unterschätzten 80er-Jahre Schnetzelfilms Maniac ist schon lange in Planung, jetzt scheint das Projekt an Fahrt aufzunehmen und es gibt gleich ein paar frische Infobits dazu. Das erstaunlichste dürfte die Hauptrolle sein, die mit Elijah Wood besetzt wurde. Ich mag den Wood ja sehr gerne und sein Spiel in Sin City war ein Bravourstück. Und der jetzt im Maniac-Remake, produziert von meinem Lieblingshorrormeister Alexandre Aja… I am sold. Von Deadline:
In the indie that will be directed by Franck Khalfoun and produced by Alexandre Aja and Gregory Lavasseur, Wood plays the role of a serial killer who works at a shop that sells antique mannequins. He finds victims on the Internet and stalks them like prey, all the while suffering from hallucinations that throw him back into the past, when he was abused by his own mother. In his twisted mind, he gains a measure of revenge against his mother with each kill. It will shoot later this year.
Außerdem soll der Film (und da widersprechen sich die Quellen) ganz oder teilweise in Point-Of-View gedreht werden. Das könnte alles sehr nett werden, ich bin sehr gespannt.
Falls wer William Lustigs Original nicht kennt, unten der Trailer und hier die Trailers from Hell-Folge dazu.
- Renington Steele •
- November 6th, 2011 •
- 12 Kommentare
- Schlagwörter: Alexandre Aja, Elijah Wood, Horror, Maniac, Remake







































