Crossposting, weil ich gerade ernsthaft traurig bin:
Maurice Sendak ist im Alter von 83 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben.

Jetzt könnte man meinen: “Das hier ist ein Filmblog. Was hat der Sendak damit zu tun?”
Mir egal. Ich mache das jetzt so. Und wenn es nur dazu dient euch die Doku “Tell Them Anything You Want: A Portrait of Mauric Sendak” ans Herz zu legen.
(Leider ist die Doku nicht mehr zu sehen. Dann müssen wir eben mit kleinen Ausschnitten vorlieb nehmen:)


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Ich bin nicht wirklich gut darin Nachrufe zu schreiben und es wäre mir zu banal all die Preise aufzuzählen, für all die Bücher, die Maurice Bernard Sendak geschrieben hat. Kennt eigentlich jemand noch “In der Nachtküche“? Ganzganztoll!
Wer sich dennoch berufen fühlt einen ausführlichen Nachruf zu schreiben, ist in den Kommentaren herzlich Willkommen.

Normalerweise berührt es mich nicht wirklich sehr, wenn ein prominenter Mensch stirbt, da ich die Person ja nicht kenne. Ist hier ähnlich.
Da Sendak aber zu einer ganz kleinen Gruppe Menschen gehört, deren Arbeit mich seit meiner frühesten Kindheit begleitet, ist es so ein kleines bisschen, als hätte man einen entfernten Verwandten verloren, den man zwar nie kennengelernt hat, von dem man aber auf Familienfeiern immer die tollsten Geschichten gehört hat.

Nilz hat es in seinem Nachruf zu MCA ganz toll getroffen:

Und wenn man so etwas über jemanden hört, dann vergisst man irgendwann nachzufragen. Man vergisst nachzuhorchen, zu gucken ob es wirklich besser geworden ist oder vielleicht doch wieder schlechter.

In diesem Sinne…