“Whoops, sorry “
Originaltitel: Prometheus
Produktionsland: USA 2012
Regie: Ridley Scott
Drehbuch: Jon Spaihts, Damon Lindelof
Darsteller: Michael Fassbender, Noomie Rapace, Guy Pearce, Charlize Theron






Nachdem das Archäologenpärchen Elizabeth und Charlie rund um die Welt ein paar Höhlenzeichnungen gefunden haben, die alle auf eine bestimmte Sternenkonstaltion deuten, sind sie überzeugt die Einladung einer fremden Intelligenz, die sie die Engineers nennen, gefunden zu haben. Der uralte Millionär Peter Weyland nutzt das Geld seiner Firma um ein hochmodernes Raumschiff namens Prometheus auf eine Expedition zum Mond LV-223 zu schicken, um das Geheimnis der Engineers zu entschlüsseln.
Och menno. Selten war ich so zwiegespalten bei einem Review, denn Prometheus ist ein verdammt ärgerlicher Film. Nicht weil er misslungen oder absolut schlecht wäre, sondern weil er soviel mehr sein könnte. Trotzdem: Seht ihn euch an. Man kann hinterher darüber diskutieren, sich ärgern oder streiten, aber wer SciFi mag sollte ihn sich ansehen.
Spoilers Ahead. Guckt den Film, dann lest weiter.
Es gab wohl keinen Science Fiction-Film der letzten Jahre der so verdammt gut aussah. Der alleine vom optischen Gefühl her, soviel richtig gemacht hat. Vergessen wir das wie immer ziemlich überflüssige 3D, das ist unwichtig und macht nicht viel her, aber der Look des Films ist klasse. Vom Vorspann bis zur Landung auf LV-223 erschafft Ridley Scott eine grandiose Atmosphäre. Er lässt uns wie schon in Alien und in Blade Runner (und seien wir ehrlich, was er danach gemacht hat, war mit Ausnahme von Thelma und Louise eher mittelprächtiges Zeug) tatsächlich in eine andere Welt abtauchen, die wir gerne selbst erkunden würden. Selbst die schwülstige Seeding-Szene zu Beginn kann das nicht trüben. Michael Fassbender als David der alleine durch die Prometheus wandert, verspielte Referenzen an Alien Resurrection, das Erwachen der Crew… wie die Kamera das Raumschiff von Innen und Außen einfängt. Das nimmt durchaus für den Film ein. Überhaupt fangen die Probleme des Films immer dannn an, wenn man eine Sekunde beginnt nachzudenken und sich nicht von den tollen Bildern einlullen lässt. Aber die Bilder an sich beweisen, dass Scott immer noch weiß wie man wirklich große Bilder hinstellt, die so nur im Kino zur Geltung kommen können.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- August 10th, 2012 •
- 21 Kommentare
- Schlagwörter: Alien, Aliens, michael fassbender, Prometheus, ridley scott








































