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“Ugliest Woman ever!”

Dark Shadows (Dark Shadows) – USA 2012

★★★☆☆

Die dysfunktionale Familie Collins trauert dem einstigen Reichtum auf ihrem opulenten Anwesen hinterher, als Vorfahre Barnabas zurückkehrt. Der Vampir schwört die Familienehre wiederherzustellen und sich an der Hexe die ihn einst verfluchte zu rächen…

Nach dem eher enttäuschenden “Alice im Wunderland” ist “Dark Shadows” wieder ein Schritt in die richtige Richtung für Burton. Wobei der episodisch und etwas unfokussiert schlingernde Film es sicher schwerer haben wird sein Publikum zu finden, denn die trashige Billig-Soap auf der das ganze basiert, dürften nichtmal in den USA noch viele der heutigen Kinozuschauer kennen. Live gedreht und mit Schnürsenkel-Budget wurde das ganze nach einem biederen Start erst zum Erfolg, nachdem die Macher begannen übernatürliche Elemente einzuführen, allen voran den Vampir Barnabas. Die Mischung aus Intrigen, großen Gefühlen, Magie, Geistern, Werwölfen und hölzernem Spiel besitzt schon einen sehr eigenen Charme der die Zuschauer damals für über 1000 Folgen an den Bildschirm bannte.

Gemessen daran ist die Verfilmung mit all ihren Schwächen durchaus unterhaltsam geraten. Das überspitzte Spiel aller Beteiligten (großartig wie immer: Chloe Moretz) macht viel Spaß, das 70er Jahre Setting verstärkt die skurrile Atmosphähre und der beständige Wechsel zwischen Pathos, Drama, Klamauk und überraschender Brutalität zieht doch irgendwie in den Bann. Das die Dramatugie dabei streckenweise ganz schön durchhängt und es nie wirklich spannend wird, kann allerdings auch kaum bestritten werden. Es macht Spaß die Figuren miteinander agieren zu sehen, die Bilder sind wie stets bei Burton schön anzuschauen und eine Musical-Nummer inkl. Gastauftritt von Alice Cooper, die zu seinem Ballad of Dwight Fry montiert ist, verfehlt ihre Wirkung nicht. Überhaupt verblüfft es, dass Cooper sich selbst immer noch einigermaßen Glaubwürdig spielen kann – aber er war wohl schon immer die hässlichste Frau auf Erden.

Den Beitrag „Reviews: Dark Shadows, 21 Jump Street, Spieglein, Spieglein, Das gibt Ärger (Reviews)“ weiterlesen…

(Youtube Direktmirror, via First Showing)

Hier der neue Trailer zu Tarsem Singhs Schneewittchen-Interpretation „Mirror Mirror“ mit der Roberts als böser Königin. Der Singh und ich werden ja keine Freunde mehr, ich finde alles von dem okayish (The Cell) über langweilig (The Fall) bis absolut furchtbar (Immortals). Mirror sieht immerhin okay aus, mehr allerdings auch nicht. Hier der Plot:

An evil queen steals control of a kingdom and an exiled princess enlists the help of seven resourceful rebels to win back her birthright in a spirited adventure comedy filled with jealousy, romance and betrayal that will capture the imagination of audiences the world over.

Visionary director Tarsem Singh (Immortals) rewrites fairy tale history as a wicked enchantress (Roberts) schemes and scrambles for control of a spirited orphan’s (Collins) throne and the attention of a charming prince (Hammer). When Snow White’s beauty wins the heart of the prince that she desperately pursues, the Queen banishes her to the forest, where a ravening man-eating beast hungrily awaits.

Rescued by a band of diminutive highway robbers, Snow White grows into an indomitable young woman determined to take back her realm from the treacherous Queen. With the support of her subjects, she roars into action in an epic battle that blends spectacle, magic and contemporary humor in Singh’s signature, jaw-dropping visual style.


It’sTimeToChangeThatEnding / via

Neben “Snow White and the Huntsman” kommt 2012 ja auch noch “Mirror Mirror” (von den anderen Märchen-Reboots mal ganz abgesehen), zu dem jetzt der Trailer erschienen ist. Regie führt Tarsem Singh (“The Cell”, “The Fall” und aktuell “Immortals”), Lily Collins ist als Schneewittchen zu sehen, Julia Roberts spielt die böse Hexe und Armie Hammer den edlen Prinz.

Zum Trailer: Äh, ja. Bisschen sehr albern, but that’s just me.