szmtag

Am Dienstag war ich bei den Kollegen von High5 zu Gast. Zusammen mit Kristin vom High5-Team und Kinga von Focus Online habe ich bei “Sach was?” nochmal die Oscar-Nacht Revue passieren lassen. Jetzt ist die Folge online, so this.

oscars-2013

So das wär dann auch mal wieder überstanden: Fazit, lahme Show aber überraschende Gewinner.
Und nächstes Jahr wollen wir lieber Ricky Gervais statt einen zahnlosen und unwitzigen Seth McFarlane.

Schön das Life of Pi so abgeräumt hat und auch Argo gönne ich den Gewinn – Überraschung des Abends waren aber die zwei Oscars für Django Unchained, besonders das Tarantino fürs Drehbuch gewinnt war nicht abzusehen.

Performance by an Actor in a Supporting Role: Christoph Waltz, Django Unchained

Best Animated Short Film: Paperman

Best Animated Feature Film: Brave

Achievement in Cinematography: Life of Pi, Claudio Miranda

Achievement in Visual Effects: Life of Pi

Achievement in Costume Design: Anna Karenina, Jacqueline Durran

Achievement in Makeup & Hairstyling: Les Misérables

Best Live-Action Short Film: Curfew

Best Documentary Short Subject: Inocente

Best Documentary Feature: Searching for a Sugar Man

Best Foreign-Language Film: Amour (Austria)

Achievement in Sound Mixing: Les Misérables

Achievement in Sound Editing: Zero Dark Thirty & Skyfall

Performance by an Actress in a Supporting Role: Anne Hathaway, Les Miserables

Seth MacFarlane’s opening act includes groans, boobs and Channing Tatum dancing

Achievement in Film Editing: Argo

Achievement in Production Direction: Lincoln

Original Score: Life of Pi, Mychael Danna

Original Song: “Skyfall,” Adele Adkins & Paul Epworth; Skyfall

Adapted Screenplay: Argo, Chris Terrio

Original Screenplay: Django Unchained, Quentin Tarantino

Kristen Stewart on crutches at the Oscars red carpet, still looks great

Achievement in Directing: Ang Lee, Life of Pi

Performance by an Actor in a Leading Role: Daniel Day-Lewis, Lincoln

Performance by an Actress in a Leading Role: Jennifer Lawrence, Silver Linings Playbook

Best Motion Picture: Argo

Wie in jedem Jahr darf zum Oscar gechattet werden bei den Filmfreunden. Kommt ans virtuelle Laberfeuer und verbringt mit uns die Nacht der Academy Awards.

[liveblog]

Wie jedes Jahr wurden auch gestern am Vortag der Oscar Verleihung die Goldene Himbeere für die furchtbarsten Filme und schlechtesten Schauspieler vergeben. Hier die „Gewinner“ der Razzies 2012, Twilight hat mal wieder voll verdient abgeräumt:

Worst Picture: The Twilight Saga: Breaking Dawn Part II
Nominiert: Battleship, The Oogieloves in Big Balloon Adventure, That’s My Boy, A Thousand Words, The Twilight Saga: Breaking Dawn Part II

Worst Director: Bill Condon – The Twilight Saga: Breaking Dawn Part II
Nominiert: Sean Anders – That’s My Boy, Peter Berg – Battleship, Bill Condon – The Twilight Saga: Breaking Dawn Part II, Tyler Perry – Good Deeds / Madea’s Witness Protection, John Putch – Atlas Shrugged: Part II

Worst Actress: Kristen Stewart – The Twilight Saga: Breaking Dawn Part II / Snow White and the Huntsman
Nominiert: Katherine Heigl – One for the Money, Milla Jovovich – Resident Evil: Retribution, Tyler Perry – Madea’s Witness Protection, Kristen Stewart – The Twilight Saga: Breaking Dawn Part II / Snow White and the Huntsman, Barbra Streisand – The Guilt Trip

Worst Actor: Adam Sandler – That’s My Boy
Nominiert: Nicolas Cage – Ghost Rider 2: Spirit of Vengeance / Seeking Justice, Eddie Murphy – A Thousand Words, Robert Pattinson – The Twilight Saga: Breaking Dawn Part II, Tyler Perry – Alex Cross / Good Deeds, Adam Sandler – That’s My Boy

Worst Supporting Actress: Rihanna – Battleship
Nominiert: Jessica Biel – Playing For Keeps / Total Recall, Brooklyn Decker – Battleship / What to Expect When You’re Expecting, Ashley Greene – The Twilight Saga: Breaking Dawn Part II, Jennifer Lopez – What to Expect When You’re Expecting, Rihanna – Battleship

Den Beitrag „Razzie-Winners 2012“ weiterlesen…

Am Sonntag werden sie zum 85. Mal verliehen, die Oscars. Alle Nominierungen gibt es hier noch mal nachzulesen, und zur Einstimmung empfehlen wir ein zuckersüßes Video, in dem Kinder die Best-Picture-Nominierten nachspielen (Untertitel einschalten!), eine hübsche Vimeo-Erinnerung an alle bisher ausgezeichneten Filme von Nelson Carvajal und ein Interview beim Hollywood Reporter, in dem ein anonymer Abstimmer auf amüsante Art die Ignoranz des ganzen Systems demonstriert. Auch toll: Die alternativen Postermotive der nominierten Filme. Und das Oscarspecial von Between Two Ferns hat ebenfalls so seine Momente.


KidsOscarsDirekt / via


BestPictureOscarWinnersDirekt / via

Die Oscar-Nominierungen wurden bekanntgegeben. Ein paar kurze Bemerkungen: Argo und Life of Pi räumen mit 7 bzw. 11 Nominierungen sehr verdient unter anderem den Besten Film ab, Les Misérables hat ebenfalls 8 Nominierungen geholt, lustig finde ich die Nominierung der Zwerg-Frisuren aus dem Hobbit (der mit nur 3 Noms deutlich abgestraft wurde, genau wie leider PTAs The Master und der langweilige Scheiß „Beasts of a Southern Wild“, der immerhin mit Quvenzhané Wallis die jüngste Actress-Nominierung aller Zeiten abbekommen hat) und es freut mich sehr, dass das Internet-Viral Fresh Guacamole von PES auf der Liste steht. Und dann natürlich: Christoph Waltz wurde völlig verdient als Supporting Actor für Django Unchained unchained (und mich wundert sehr [sehr!], dass DiCaprio nicht nominiert wurde, die beiden tragen den Film quasi im Duett und führen in Django ein echt richtig fantastisches Schauspiel auf… aber hey, immerhin: Waltz!)

Verliehen wird er am 24. Februar mit Host Seth MacFarlane. Here we go:

Den Beitrag „Oscar-Nominierungen 2013“ weiterlesen…

Bester Film: The Artist

Beste Regie: Michel Hazanivicius (The Artist)

Bester Hauptdarsteller: Jean Dujardin (The Artist)

Beste Hauptdarstellerin: Meryl Streep (The Iron Lady)

Bester Nebendarsteller: Christopher Plummer (Beginners)

Beste Nebendarstellerin: Octavia Spencer (The Help)

Bester Fremdsprachiger Film: A Separation (Nader und Simin)

Bester Animationsfilm: Rango

Den Beitrag „Academy Awards 2012: Die Oscar-Gewinner“ weiterlesen…

Gestern noch ein Gerücht, heute schon bestätigt:

Oscar® nominee Eddie Murphy, whose performing career spans movies, television and the stage, will host this year’s Academy Awards show on Sunday, February 26, 2012, telecast producers Brett Ratner and Don Mischer announced today. This will be Murphy’s first hosting stint on the Oscars®.

Ich glaube immer mehr daran, dass das gar nicht mal so scheiße wird!

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Ich muss ja gestehen, dass ich gestern schon ein wenig Spaß hatte mir die ganzen alten Eddie Murphy Filme auf Kabel 1 anzuschauen. Es war ja nicht alles schlecht, was Herr Murphy mal gemacht hat.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Oscars mit ihm nicht vielleicht doch ganz unterhaltsam werden würden. Murphys beste Zeit ist zwar seit “Der Guru” vorbei (den ich persönlich als seinen letzten einigermaßen unterhaltsamen Film sehe), aber als Host der Oscars kann es nicht schlimmer werden, als das fiese Musical-Inferno von Hugh Jackman, das ich gerne aus meinem Gedächtnis streichen möchte.

Na, schauen wir mal:

Today the comedy and urban entertainment website Humor Mill posted first an exclusive (sourced from several close friends of Eddie’s) that it’s a done deal. But I’ve confirmed it’s not — yet. Meanwhile, I hear that Billy Crystal, who recently expressed interest in hosting again, will almost certainly be incorporated into the show in some marquee way.

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Im New Yorker Magazine ist ein sehr lustiger Artikel der vorrauschaut, wer und was in den kommenden Jahren einen Oscar erhält. Besonders gut gefällt mir der Text über “Avatar 2″:

A tremendous coup for Twentieth Century Fox, which, amid rancor, took this much heralded project away from the director James Cameron and reassigned it to Tom Hooper, an Oscar winner for “The King’s Speech,” in 2011. Hooper reportedly cut the climactic undersea battle between the hostile Space Marines, with their quantum harpoons, and the harmonious yet wrathful team of Water-Na’vis, replacing it with a gentle lakeside chat in which a sobbing Cha’ales (Daniel Radcliffe), the newly crowned leader of the tribe, explains to Queen Ka-Mila (Helena Bonham Carter) that he never really wanted to be blue. As a bonus, Alan Rickman was named Best Supporting Actor for his interpretation of Puph, the Tragic Dragon.

Über die ganzen anderen Filme kann man hier noch weiterlesen.

Die Oscarverleihung am vergangenen Sonntag war nicht nur die langweiligste Preisverleihung seit der Erfindung von Preisverleihungen, sondern außerdem noch unschön zensiert. Der – auch das sagt schon einiges – Skandal um Melissa Leos F-Wort bei ihrer Dankesrede für den “The Fighter”-Oscar war nur die halbe Miete, die in der internationalen Ausstrahlung auch immerhin noch unangetastet blieb. Als jedoch die beiden “No Country for Old Men”-Schauspieler Josh Brolin und Javier Bardem ihr beschwingtes Tänzchen mit einem Kuss kredenzten, blendete die Regie bei der leicht verzögerten Übertragung fix auf Bardems Ehefrau Penélope Cruz, sodass der Kuss nicht gezeigt wurde.

Wenn Adrien Brody die doofe Halle Berry abknutscht, müssen wir hinschauen, aber ein solches Highlight wird einem vorenthalten? Sind selbst harmlose Späßchen, die eine so derart triste Verleihung ja durchaus aufzuwerten gedroht hätten, nicht mehr vor Homophobie gefeit?

(via)

Jeder Jahr bekommen alle Oscar-Nominierten, die nicht gewonnen haben, einen Haufen Trostpreise von der Academy. Dieser Jahr fliegen alle gemeinsam into Space. Ich würde ja meinen Oscar zurückgeben und lieber da hochfliegen.

The infamous “consolation prize” swag bag — presented by Distinctive Assets the morning after the Oscars to all nominees who don’t win — will include the following trinkets at these estimated retail values:

* $200,000: An orbital space flight on Virgin Galactic (allowing nominees to be among the first to fly the friendly skies of space — kind of).

Swag for Oscar losers only (via Gizmodo)

Hier die Gewinner der vergangenen Oscar-Nacht Nicht sehr überraschend aber verdient hat sich Kings Speech den besten Film geschnappt. Ansonsten war es eine eher freudlose Veranstaltung die bis auf ein Autotune-Special und den Intro-Clip nicht viel anzubieten hatten, mit konfuser überdehnter Auswalzung nervte und zugleich gehetzt wirkte, weil sie sich keine Zeit für echte Show und echtes Spektakel nahm. Der Trend der vergangenen Jahre setzte sich also fort: Der Oscar degeneriert weiter zu einer Show, für Leute die zugucken weil sie wissen wollen wer gewinnt. Das die Ehrenoscar mal eben als SchnulliEvent ausgelagert wurden sprach ebenso für die fehlende Vision der Macher, wie die Entscheidung ein Bühnenbild zu präsentieren, dass mehr an Ein Kessel Buntes, als an die teuerste TV-Show des Jahres errinnerte. Das am Ende ein krepeliger Kinderchor Somewhere over the Rainbow vergewaltigte passte ins Bild einer Veranstaltung, die TRON im Soundtrack-Bereich ignorierte, Scott Pilgrim bei Ton/Tonschnitt links liegen ließ und Wolfman den Best Make-up-Award verlieh.

Und James “High as a kite” Franco war die nächste Fehlbesetzung als Host nach der Schnarchnase Baldwin im vergangenen Jahr.

Alle Gewinner nach dem Klick.

Den Beitrag „Oscar Gewinner 2011 – Die komplette Liste“ weiterlesen…

Sonntag gehts wieder los! Dann sind wir mit den Filmfreunden, moviepilot und Film-zeit.de wieder live im Oscar-Rausch. Wenn James Franco und Anne Hathaway moderieren und mit kleinen Goldstatuen um sich werfen, werden wir alles Live kommentieren. Und ja, ich hoffe es gibt einen Opening-Song!

Den Beitrag „Die Filmfreunde Oscar-Nacht 2011- Live-Chat!“ weiterlesen…

Ricky Gervais hat es wieder geschafft, dass ich mich vor Lachen lebensgefährlich verschlucken musste. Leide ich bekannterweise an einem genetischen Defekt, der sich dahingehend auszeichnet, dass ich mir ständig alles in Full-HD bildlich vorstellen kann, so führt das schnell dazu, dass ich von Lachkrämpfen geschüttelt am Boden liege, wenn ich Ricky Gervais auch nur lese!

Anlässlich der kommenden Oscar-Verleihung hat Gervais nämlich James Franco und Anne Hathaway angeboten an ihren Reden zu schreiben. Das liest sich dann in etwa so:

JF
You probably know me from 127 Hours where I play a man trapped in an enclosed space who decides he would rather cut his own arm off than stay where he was. Now that sounds “way out” but wait till half way through this f**king ceremony and you’ll start to identify with him.

AH
And I’m the new Catwoman. The first white woman to play that role since Michelle Pfeiffer. I want it to be an inspiration to all white people everywhere. Your dreams can come true in Hollywood too.

JF
It’s a daunting task hosting The Oscars but we’re not alone. Presenting awards tonight will be a string of Hollywood legends and some other actors who have a film out in March or April.

JF
Usually they hire comedians to host The Oscars, but tonight, instead, you get us!

AH
No comedians tonight. And do you know why? Because comics are ugly.

JF
Especially that rude obnoxious one who played the Steve Carell part in the English remake of The Office.

via

“Fuck. Bugger Bugger Fuck Fuck Fuck Fuck!”

Originaltitel: The King’s Speech
Herstellungsland: Australien / Großbritannien 2010
Regie: Tom Hooper
Buch: David Seidler
Darsteller: Colin Firth, Helena Bonham Carter, Guy Pearce, Michael Gambon, Geoffrey Rush, Timothy Spall, Jennifer Ehle, Derek Jacobi
★★★★☆ Batzman
★★½☆☆ Jet Strajker

Ein Oscar-Bait-Movie wie er im Buche steht: Großer Schauspieler statt Stars, historisches Thema, Patriotismus und gediegenes Ambiente. Formal keine Experimente und inhaltlich eher Konsens als Dissonanzen. Natürlich könnte man den Film als kalkuliert bezeichnen und deswegen abstrafen.

Doch damit täte man ihm bitter Unrecht, denn trotzdem er nicht viel wagt, bleibt er großes Schauspielkino, das mit starken Dialogen, viel Humor und Herz überzeugen kann.

Eine herausragend gespielte Zweimann-Show die natürlich hauptsächlich durch das Bromance-Duell von Rush und Firth funktioniert. Historisch hat man sich, wie gewohnt ein paar Freiheiten genommen und unschöne Kleinigkeiten die der Dramaturgie im Wege standen glattgebügelt, aber innerhalb seiner Konstruktion funktioniert diese Story wunderbar. Erstaunlich dabei, das es tatsächlich mehr um diese Männer-Freundschaft geht, als um die Selbstüberwindung eines Stotterers.

Und deswegen stehen natürlich auch weniger die revolutionären Therapiemethoden, als die scharfzüngigen Wortwechsel im Mittelpunkt des Geschehens. Mit der kriegswichtigen Rede, in der der König wider Willen sein Volk einen muss, entsteht genug dramaturgische Fallhöhe um der ganzen Sprachtherapie die notwendige Dringlichkeit zu verleihen, die sie alleine nicht unbedingt gehabt hätte.

Den Beitrag „The King’s Speech (Review)“ weiterlesen…

Banksys Doku „Exit through the Gift Shop“ ist bekanntlich für den Oscar nominiert und weil der Mann bekanntlich nur maskiert auftritt und das nur sehr, sehr selten, wird er wahrscheinlich von der Verleihung ausgeschlossen. Dear Academy, here’s your banana. Von der HufPo:

Street artist Banksy doesn’t show his face in public — and as a result, the Oscars may kick him to the curb. […]

Academy executive director Bruce Davis talked about the issue to The Wrap. “If that film wins and five guys in monkey masks come to the stage all saying, ‘I’m Banksy!’ Who the hell do we give it to?” he asked rhetorically. Because of those worries, the artist will most likely not be allowed on stage.

“We suggested to them that it might be a good idea that if he did win, one of them would accept in his place – that it would not be dignified for the Academy to have somebody come up wearing a monkey’s head,” Davis said, referring to conversations with the Jaimie D’Cruz, the film’s producer.

Banksy: Oscars May Ban ‘Exit Through The Gift Shop’ Director

Als ich las, dass auf der Oscarverleihung viel getanzt und gesungen wird, ist mir ein Brocken Erbrochenes aus der Nase geflutscht. Zu sehr schmerzten die Erinnerungen an 2009, als Wolverine Hugh Jackman anfing zu tanzen und zu singen. Ich kann nicht einfach nicht damit umgehen.

Aber ich kann mir nicht helfen: Süß sind sie trotzdem, die beiden.


James&Anne bei Youtube

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