“Fuck. Bugger Bugger Fuck Fuck Fuck Fuck!”

Originaltitel: The King’s Speech
Herstellungsland: Australien / Großbritannien 2010
Regie: Tom Hooper
Buch: David Seidler
Darsteller: Colin Firth, Helena Bonham Carter, Guy Pearce, Michael Gambon, Geoffrey Rush, Timothy Spall, Jennifer Ehle, Derek Jacobi
★★★★☆ Batzman
★★½☆☆ Jet Strajker

Ein Oscar-Bait-Movie wie er im Buche steht: Großer Schauspieler statt Stars, historisches Thema, Patriotismus und gediegenes Ambiente. Formal keine Experimente und inhaltlich eher Konsens als Dissonanzen. Natürlich könnte man den Film als kalkuliert bezeichnen und deswegen abstrafen.

Doch damit täte man ihm bitter Unrecht, denn trotzdem er nicht viel wagt, bleibt er großes Schauspielkino, das mit starken Dialogen, viel Humor und Herz überzeugen kann.

Eine herausragend gespielte Zweimann-Show die natürlich hauptsächlich durch das Bromance-Duell von Rush und Firth funktioniert. Historisch hat man sich, wie gewohnt ein paar Freiheiten genommen und unschöne Kleinigkeiten die der Dramaturgie im Wege standen glattgebügelt, aber innerhalb seiner Konstruktion funktioniert diese Story wunderbar. Erstaunlich dabei, das es tatsächlich mehr um diese Männer-Freundschaft geht, als um die Selbstüberwindung eines Stotterers.

Und deswegen stehen natürlich auch weniger die revolutionären Therapiemethoden, als die scharfzüngigen Wortwechsel im Mittelpunkt des Geschehens. Mit der kriegswichtigen Rede, in der der König wider Willen sein Volk einen muss, entsteht genug dramaturgische Fallhöhe um der ganzen Sprachtherapie die notwendige Dringlichkeit zu verleihen, die sie alleine nicht unbedingt gehabt hätte.

Den Beitrag „The King’s Speech (Review)“ weiterlesen…

Banksys Doku „Exit through the Gift Shop“ ist bekanntlich für den Oscar nominiert und weil der Mann bekanntlich nur maskiert auftritt und das nur sehr, sehr selten, wird er wahrscheinlich von der Verleihung ausgeschlossen. Dear Academy, here’s your banana. Von der HufPo:

Street artist Banksy doesn’t show his face in public — and as a result, the Oscars may kick him to the curb. […]

Academy executive director Bruce Davis talked about the issue to The Wrap. “If that film wins and five guys in monkey masks come to the stage all saying, ‘I’m Banksy!’ Who the hell do we give it to?” he asked rhetorically. Because of those worries, the artist will most likely not be allowed on stage.

“We suggested to them that it might be a good idea that if he did win, one of them would accept in his place – that it would not be dignified for the Academy to have somebody come up wearing a monkey’s head,” Davis said, referring to conversations with the Jaimie D’Cruz, the film’s producer.

Banksy: Oscars May Ban ‘Exit Through The Gift Shop’ Director

Als ich las, dass auf der Oscarverleihung viel getanzt und gesungen wird, ist mir ein Brocken Erbrochenes aus der Nase geflutscht. Zu sehr schmerzten die Erinnerungen an 2009, als Wolverine Hugh Jackman anfing zu tanzen und zu singen. Ich kann nicht einfach nicht damit umgehen.

Aber ich kann mir nicht helfen: Süß sind sie trotzdem, die beiden.


James&Anne bei Youtube

via

Die Academy Awards werden am 27. Februar verliehen.

Bester Film:

Black Swan
The Fighter
The Social Network
The King’s Speech
Inception
The Kids Are All Right
127 Hours
Toy Story 3
True Grit
Winter’s Bone

Bester Animationsfilm:

Toy Story 3
How to Train Your Dragon
The Illusionist

Beste Dokumentation:

Exit through the Gift Shop
Gasland
Inside Job
Restrepo
Waste Land

Den Beitrag „Die Oscarnominierungen 2011“ weiterlesen…

James Franco (“Spider-Man”) und Anne Hathaway (“Brokeback Mountain”) werden die 83. Academy Awards am 27. Februar 2011 moderieren. Ungewöhnliche Wahl, aber definitiv erfrischend und sicher auch mit Blick auf die schlechten Quoten getroffen. Immerhin aber war es nach der unfassbaren Schnarchmoderation von Steve Martin und Alec Baldwin dieses Jahr auch dringend nötig, eine Kurskorrektur vorzunehmen. Und Experimente sind immer gut, das hat zuletzt Hugh Jackman bewiesen.

(via)

Am 13. November werden im Kodak Theatre die Honorary Oscars verliehen. Francis Ford Coppola erhält den Irving G. Thalberg Memorial Award, Jean-Luc Godard, Eli Wallach und Filmhistoriker Kevin Brownlow erhalten Ehren-Oscars. Verdient.

(via)


(Twitvid Direkttrololo, Danke Eeno!)

Seit ein paar Tagen geistert dieses Video durch die Blogosphäre, in dem ein russischer Sänger „Heieieieieiaaaaa“ und ähnlich aussagekräftige Texte singt, das Video hat bis jetzt 1,6 Millionen Views (Neatorama hat mehr Infos zum Video) und Christoph Waltz war nach der Oscar Verleihung bei Jimmy Kimmel und hat eine Parodie auf dieses Video abgeliefert. Der Clip davon kam mir auch schon ein paar mal unter, die waren aber alle ge-geoblockt wegen Copyright-Bullshits, danke an Eeno für’ schicken!


(Youtube Direkthorror, via Horror-Movies)

Hier die Horrorfilm-Montage, die während der Oscar-Verleihung gezeigt wurde. Ist zwar ziemlich auf Nummer sicher produziert worden, war aber dennoch einer der lichteren Momente der Veranstaltung, wie ich finde.

Batzman

Batzman meint

Okay das wars wieder einmal. Die Preise gehen im wesentlichen in Ordnung, auch wenn ich Coraline und District 9 durchaus ein Goldmännchen gegönnt hätte. Best FX für Avatar geht natürlich in Ordnung, aber der Kamera-Oscar für Camerons Schlumpfkatzen war dann doch eher ein Witz.

Da mich bei dem Ganzen insgesamt aber mehr die Show interessiert, als die Gewinner, fällt mir eines ein: WTF? Was war denn da bitte los?

Kein Eröffnungsfilm, stattdessen eine kurze Revuenummer mit… Neil Patrick Harris, der mit dem DDR-Fernsehballett ein paar halbierte Schwäne schwenken durfte. Was dummerweise auch noch das Beste und aufwendigste Event des Abends war und spätestens mit dem Auftritt von Steve Martin und Alec Baldwin den Wunsch aufkeimen ließ, das NPH auch den Rest der Veranstaltung moderieren würde (so wie er das im Herbst bei den Emmys souverän und witzig getan hat).
Statt dessen gab es Steve Martin, der schon seit Jahren in gelangweilter Lustlosigkeit erstarrt ist, die man ansonsten nur von Harald Schmidt kennt und Alec Baldwin, der wie Ottfried Fischer wohl mittlerweile den Kopf nicht mehr drehen kann, ohne die Schultern mitzubewegen und nicht so ganz realisiert, das er außerhalb von 30 Rock jetzt nicht gerade die spritzigste Perle im Sektkelch ist.

Zusammen kalauerten sich die beiden durch mal mehr, meist weniger gelungene Späßchen, die in ihrer biederen Darbietung und bar jeder echten Chemie zwischen den beiden, dann doch wirkte, als habe man versehentlich Bernd Stelter und Fips Asmussen einfliegen lassen. Was perfekt zur Bühne passte, die sah nämlich aus wie wenn die Oberstufe des Wiesengrund-Gymnasiums Bad Salzufflen die Aula festlich schmückt. Klein, beengt, piefig und mit einem muffigen Pseudoglamour versehen, der die ganze Veranstaltung auf das Niveau einer hochkarätig besetzten Schulaufführung herabzog.

Unterstützt wurde der Eindruck einer sparsam produzierten und zum Teil recht hastig zusammengestoppelten Veranstaltung vom fehlen wirklich origineller Ideen. Waren die aufwendigen Einspielfilme in den Jahren in denen Billy Crystal, Whoopi Goldberg oder Jon Stewart moderierte das Highlight der Show, gab es diesmal wenig zu bewundern.

Die übliche Totenrolle in Memorian, die dreisterweise Farrah Fawcett mal eben ausließ (was damit begründet wurde man könne ja nun nicht jeden aufnehmen) und die mal einfach jede Schauspielerin als Actor bezeichnete, dann ein half-assed Tribute to Horror-Movies (wie schön, nachdem das Genre ja traditionell nie eine Chance hat ausgezeichnet zu werden, wenn man vom Schweigen der Lämmer mal absieht) und als einziges Glanzlicht die Statements der animierten Figuren, bei denen tatsächlich mal etwas Aufwand betrieben wurde.


(Youtube DirektAnimation

Einen Hauch von Gänsehaut vebreitete auch die verdiente Hommage an John Hughes, dessen Ex-Stars noch einmal an ihn erinnerten. Aber selbst die Featurettes zum Sounddesign und andere Kleinigkeiten machten den Eindruck mit der heißen Nadel gestrickt worden zu sein.

Auch ansonsten gab es wenig Grund sich abseits der Preise unterhalten zu sehen. Ein paar schöne witzige Dankesreden, u.a. vom Gewinner des Kurzfilm-Oscars oder Sandra Bullock und Jeff Bridges, kontrastierten mit viel Durchschnitt, einem bekifft dreinschauenden George Clooney, einem angepisst wirkenden James Cameron und einer ersten Reihe die absolut frei von Jack Nicholson war – wie kann bitte sowas passieren!?

Auch musikalisch gab es nichts, nichtmal die obligatorischen Pinkelpausen, wenn die besten Songs eingesungen werden. Alles wurde hektisch runtergerasselt und als dann tatsächlich mal eine Showeinlage für die beste Musik kam, sah es aus, als würde das Waldorf-Ballet Wittenberge die Namen der Nominierten als Ausdruckstanz darbieten. Ohne Zusammenhang zur Musik oder zum Inhalt der Filme wurde hier mal wieder bewiesen, warum selbst Menschen die Musicals lieben, bei Ballett das kalte Grausen bekommen. Die WTF-Gesichter im Publikum nach diesem Debakel sprachen Bände.

Höhepunkt dieses trotz des gehetzten Eindrucks zu langen Show-Schlamassels, aus dem sich die Moderatoren zwischendurch mal ganz verabschiedeten, war dann die Fuck-Off-Verkündung des Best Movie Awards. Die besten Filme waren über die ganze Show von uninspirierten und freudlosen Laudatoren vorgestellt worden (genau wie viele anderen Kategorien durch überlang-geschwätzige Einzellaudationen ins Infinitum gedehnt worden waren) und am Ende hatte man wohl so gar keinen Bock mehr und ließ Tom Hanks den Best Picture Award kurz rausnuscheln.

Das er den Preis Frau Bigelow, die direkt zuvor den als erste Frau ever den Best Director Oscar erhalten hatte, nicht gleich hinter die Bühne warf, war auch schon alles. “Hier nimm mit und jetzt ist Schluß, wir müssen inner halben Stunde hier raus sein, dann tagt hier der Kartoffelfarmer Verein Idaho”. Selten wirkte eine Oscarverleihung, so lustlos, konzeptlos und chaotisch wie in diesem Jahr. Und dabei waren schon Steve Martins erste beiden Hostings nicht gerade eine Offenbarung und spielten sich auf seltsam designten Bühnen ab.

Fürs kommende Jahr dann bitte wieder fragen ob Jon Stewart Zeit hat oder lasst es gleich NPH machen.
Der kann das nämlich. Und bitte lasst die Show nicht mehr von Hamish Hamilton inszenieren. Der hat ja auch die die letztjährigen MTV und Scream-Awards zu schnarchigen Veranstaltungen gemacht.

Danke.

—————

Jet StrajkerJet Strajker meint:

Ein kurzes Nachwort:

Da ich mich nicht am F5-Live-Chat beteiligt habe, um mich ganz auf die Verleihung konzentrieren zu können, noch einmal ein paar Worte zur reichlich tristen Oscarverleihung, die da vergangene Nacht rasch über die Bühne gebracht wurde. Weitaus weniger innovativ, ideenreich und amüsant als unter der Regie von Baz Luhrman im letzten Jahr, wurden die Preise ohne inszenatorische Raffinesse vergeben, und am Ende blieb sogar trotzdem nicht einmal Zeit, um noch einmal die nominierten Best-Picture-Kandidaten vorzulesen. Das ging dann alles ganz schnell und unglamourös.

Und dennoch war die 82. Verleihung der Academy Awards kein allzu kurzweiliges Vergnügen, was wohl an der grauenhaften Moderation der beiden Hosts Steve Martin und Alec Baldwin gelegen haben dürfte (sollte diese Konstellation in irgendeiner Weise PR für ihren gemeinsamen Film “It’s complicated” betreiben?). So ungelenk, unkomisch und zahm wurden die Oscars wohl selten unterhalten.

Die wenigen Highlights besorgten dann andere. Ben Stiller zum Beispiel, der als Na’vi verkleidet noch den originellsten Beitrag zum eher unangenehmen, an diesem Abend aber offenbar sehr populären “Avatar”-Bashing abgab. Eine schöne Hommage an den verstorbenen Regisseur, Drehbuchautor und Produzenten John Hughes versammelte noch einmal die Stars des 80er-Jahre Coming-of-age-Kinos (darunter Molly Ringwold und Anthony Michael Hall). Und Jeff Bridges wurde in der “Crazy Heart”-Nominierungsrede von seinem einstigen Co-Star Michelle Pfeiffer anmoderiert, was sehr bewegend und wehmütig ausfiel und der Verleihung einen kurzen Augenblick wahrer Größe verlieh.

Den Beitrag „Die F5 Oscar-Nachlese 2010“ weiterlesen…

…and the Oscars went to:

Actor in a Leading Role: Jeff Bridges in “Crazy Heart”
Actor in a Supporting Role: Christoph Waltz in “Inglourious Basterds”
Actress in a Leading Role: Sandra Bullock in “The Blind Side”
Actress in a Supporting Role: Mo’Nique in “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire”
Animated Feature Film: “Up” Pete Docter
Art Direction: “Avatar” Art Direction: Rick Carter and Robert Stromberg; Set Decoration: Kim Sinclair
Cinematography: “Avatar” Mauro Fiore
Costume Design: “The Young Victoria” Sandy Powell
Directing: “The Hurt Locker” Kathryn Bigelow
Documentary (Feature): “The Cove”
Documentary (Short Subject): “Music by Prudence” Roger Ross Williams and Elinor Burkett
Film Editing: “The Hurt Locker” Bob Murawski and Chris Innis
Foreign Language Film: “El Secreto de Sus Ojos” Argentina
Makeup: “Star Trek” Barney Burman, Mindy Hall and Joel Harlow
Music (Original Score): “Up” Michael Giacchino
Music (Original Song): “The Weary Kind (Theme from Crazy Heart)” from “Crazy Heart” Music and Lyric by Ryan Bingham and T Bone Burnett
Best Picture: “The Hurt Locker” Nominees to be determined
Short Film (Animated): “Logorama” Nicolas Schmerkin
Short Film (Live Action): “The New Tenants” Joachim Back and Tivi Magnusson
Sound Editing: “The Hurt Locker” Paul N.J. Ottosson
Sound Mixing: “The Hurt Locker” Paul N.J. Ottosson and Ray Beckett
Visual Effects: “Avatar” Joe Letteri, Stephen Rosenbaum, Richard Baneham and Andrew R. Jones
Writing (Adapted Screenplay): “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire” Screenplay by Geoffrey Fletcher
Writing (Original Screenplay): “The Hurt Locker” Written by Mark Boal

Natürlich ist es ein Pflichttermin für jeden echten Filmfan, sich die Oscar-Verleihung Sonntag-Nacht LIVE anzusehen und nicht nur die die Zusammenfassung am Montag.

Pro7 überträgt ab 1 Uhr nachts den Oscar-Countdown, um 01:15 gibts dann die Berichterstattung vom Roten Teppich und um 02:00 geht es dann los mit den diesjährigen Gastgebern Steve Martin und Alec Baldwin.

Wir werden die Nacht natürlich dabei sein und das Ereignis durchgängig kommentieren. Dabei sind die Fünf Filmfreunde, Mitglieder der moviepilot-Redaktion und Ines ist für film-zeit dabei.

Ihr könnt euch ebenfalls einschalten, mitquatschen und mitdiskutieren.

Hier meine Tipps für die morgige Oscar-Verleihung:

Actor in a Leading Role: Morgan Freeman in “Invictus” Jeff Bridges in “Crazy Heart”
Actor in a Supporting Role: Christoph Waltz in “Inglourious Basterds”
Actress in a Leading Role: Gabourey Sidibe in “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire”
Actress in a Supporting Role: Mo’Nique in “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire”
Animated Feature Film: “The Secret of Kells” Tomm Moore
Art Direction: “The Imaginarium of Doctor Parnassus” Art Direction: Dave Warren and Anastasia Masaro; Set Decoration: Caroline Smith
Cinematography: “Avatar” Mauro Fiore
Costume Design: “The Imaginarium of Doctor Parnassus” Monique Prudhomme
Directing: “The Hurt Locker” Kathryn Bigelow
Documentary (Feature): “Burma VJ” Anders Østergaard and Lise Lense-Møller “The Cove” Nominees to be determined
Documentary (Short Subject): “The Last Campaign of Governor Booth Gardner” Daniel Junge and Henry Ansbacher
Film Editing: “District 9” Julian Clarke
Foreign Language Film: “The White Ribbon” Germany
Makeup: “Star Trek” Barney Burman, Mindy Hall and Joel Harlow
Music (Original Score): “Up” Michael Giacchino
Music (Original Song): “The Weary Kind (Theme from Crazy Heart)” from “Crazy Heart” Music and Lyric by Ryan Bingham and T Bone Burnett
Best Picture: “Avatar” James Cameron and Jon Landau, Producers “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire” Lee Daniels, Sarah Siegel-Magness and Gary Magness, Producers
Short Film (Animated): “Logorama” Nicolas Schmerkin
Short Film (Live Action): “The Door” Juanita Wilson and James Flynn
Sound Editing: “The Hurt Locker” Paul N.J. Ottosson
Sound Mixing: “Transformers: Revenge of the Fallen” Greg P. Russell, Gary Summers and Geoffrey Patterson
Visual Effects: “Avatar” Joe Letteri, Stephen Rosenbaum, Richard Baneham and Andrew R. Jones
Writing (Adapted Screenplay): “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire” Screenplay by Geoffrey Fletcher
Writing (Original Screenplay): “Inglourious Basterds” Written by Quentin Tarantino

Nach dem Klick nochmal die Liste aller Nominierten zum Cut’n'Pasten und Selbertippen, zu gewinnen gibt’s nix außer Ruhm und Ehre.

Batzmans Oscar-Prognose: Ich bin ja ziemlich leidenschaftslos was die ganzen Preise angeht, weil ich die Verleihung hauptsächlich der Show wegen gucke und nicht weil mich so brennend interessiert wer nun gewinnt. Die Oscar-Jury hat ja eh nicht immer das glücklichste Händchen. Also meine Prognose ist das Avatar ordentlich abräumen wird, weil die Kinobranche ja derzeit 3D als Offenbarung und Rettung ansieht und hofft es bringt was den Götzen Cameron anzubeten.

Hurt Locker hätte es natürlich weit mehr verdient. Und Tarantino könnte ziemlich ablosen, weil er einfach zu brutales Zeug macht. Ansonsten lasse ich mich überraschen und hoffe das OBEN und District 9 nicht ganz leer ausgehen.

Den Beitrag „F5 Oscar-Vorhersage“ weiterlesen…


(Youtube Direktmeta, via Reddit)

Schönes Meta-Trailer von Cracked.com: A Trailer for Every Academy Award Winning Movie Ever. Auch super die Kommentare auf Reddit:

Comment on reddit about how stupid and cliche this movie will be. […]

Incorporation of moderately new and relevant internet meme into comment that is relevant to prior comment for the purposes of garnering more comment karma.


(Youtube Direktspoiler)

Die Fine Brothers schreiben uns: „It’s Oscar season so we are back with another installment of our popular movie spoiler series – this time it’s films of 2009, including all the Best Picture nominees spoiled right out of the gate so consider yourself warned!“

Die Spoilervideos der Brüder hatten wir hier schon zweimal: Spoiler Inferno – 100 Spoiler in 4 Minuten!, 100 Oscar-Spoiler in 5 Minuten

Der Oscar rückt näher. Am 7. März ist wieder die Nacht der Nächte. Langsam wird es also Zeit sich durch die Nominierten zu wühlen und seine Favoriten zu finden. Also: Wer wird eurer Meinung nach in diesem Jahr das goldige Männeken mit nach Hause nehmen dürfen. Also außer Herrn Cameron.

Ich hab ja neulich schonmal versucht einen Blick in die Zukunft zu werfen…

Okay – das war Trashig :) . Ich werd nie wieder Orakeln. Versprochen! Aber da ihr das eh besser könnt, will ich jetzt von euch wissen, wen ihr ganz vorne seht.

Weiter voten nach dem Klick.

Den Beitrag „Das Oscar-Voting: Eure Stimme zählt“ weiterlesen…


(Youtube Direkthughes)

Bei den Oscars wird es dieses Jahr ein großes John Hughes-Special geben, Details sind noch nicht bekannt, aber wenn /Film schreibt, dass „cast members who have worked with Hughes over the years are rumored to be involved“, dann erwarte ich nicht weniger, als die Wieder-Aufführung der Ferris Bueller-Parade auf der Oscar-Bühne mit allen Charakteren aus mindestens Ferris macht blau und The Breakfast Club, den meiner Meinung nach weit herausragenden Hughes-Filmen.

Oben der fantastische Zusammenschnitt verschiedener Hughes-Tanzszenen zu Phoenix’ „Lisztomania“, von dem es hier auch einen Real Life-Remix gibt und Vanity Fair hatte neulich erst einen langen Artikel über John Hughes: Sweet Bard of Youth.

Writing was, for Hughes, not so much a profession as a condition of life. The thoughts that germinated in his brain took a direct path to his hands, which filled notebooks, floppy disks, and hard drives with screenplays, stories, sketches, and jokes. When he wasn’t writing creatively, he was writing about how much writing he was doing. A spiral-bound logbook from 1985 finds Hughes keeping track of his progress on Ferris Bueller. The basic story line, he notes, was developed on February 25. It was successfully pitched the following day. And then he was off: “2-26 Night only 10 pages … 2-27 26 pages … 2-28 19 pages … 3-1 9 pages … 3-2 20 pages … 3-3 24 pages.” Wham-bam, script done. All in one week.

Frisch aus Los Angeles, die Nominierungen für die diesjährigen Oscars. Waltz war klar, feu ich mich aber trotzdem drüber. Und ich finde es überraschend vielfältig. Bitte sehr:

Actor in a Leading Role
Jeff Bridges in “Crazy Heart”
George Clooney in “Up in the Air”
Colin Firth in “A Single Man”
Morgan Freeman in “Invictus”
Jeremy Renner in “The Hurt Locker”

Actor in a Supporting Role
Matt Damon in “Invictus”
Woody Harrelson in “The Messenger”
Christopher Plummer in “The Last Station”
Stanley Tucci in “The Lovely Bones”
Christoph Waltz in “Inglourious Basterds”

Actress in a Leading Role
Sandra Bullock in “The Blind Side”
Helen Mirren in “The Last Station”
Carey Mulligan in “An Education”
Gabourey Sidibe in “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire”
Meryl Streep in “Julie & Julia”

Actress in a Supporting Role
Penélope Cruz in “Nine”
Vera Farmiga in “Up in the Air”
Maggie Gyllenhaal in “Crazy Heart”
Anna Kendrick in “Up in the Air”
Mo’Nique in “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire”

Animated Feature Film
“Coraline” Henry Selick
“Fantastic Mr. Fox” Wes Anderson
“The Princess and the Frog” John Musker and Ron Clements
“The Secret of Kells” Tomm Moore
“Up” Pete Docter

Art Direction
“Avatar” Art Direction: Rick Carter and Robert Stromberg; Set Decoration: Kim Sinclair
“The Imaginarium of Doctor Parnassus” Art Direction: Dave Warren and Anastasia Masaro; Set Decoration: Caroline Smith
“Nine” Art Direction: John Myhre; Set Decoration: Gordon Sim
“Sherlock Holmes” Art Direction: Sarah Greenwood; Set Decoration: Katie Spencer
“The Young Victoria” Art Direction: Patrice Vermette; Set Decoration: Maggie Gray

Cinematography
“Avatar” Mauro Fiore
“Harry Potter and the Half-Blood Prince” Bruno Delbonnel
“The Hurt Locker” Barry Ackroyd
“Inglourious Basterds” Robert Richardson
“The White Ribbon” Christian Berger

Den Beitrag „Oscars 2010 – Die Nominierungen“ weiterlesen…

Pages: Prev 1 2 3 Next
Pages: Prev 1 2 3 Next