szmtag

Ab morgen läuft der bisher wohl nerdigste Disney-Animatiosnfilm an: “Wreck-it-Ralph” bzw “Ralph reicht’s” wie er auf deutsch heisst. Mir gefiel er ziemlich gut, ehrlich gesagt sogar besser als Pixars “Merida/Brave” was vielleicht dran liegt, dass mir Games, 8Bit-Look und die 80er näher sind als schottische Highlands. Disney Animation hat ja schon mit Tangled bewiesen, dass sie sich vorm großen Bruder Pixar nicht mehr verstecken brauchen und mit Ralph liefern sie einen ebenbürtigen Nachfolger ab.

In Burbank durften wir einen Blick hinter die Kulissen werfen und Regisseur Rich Moore, der sonst eher die gelbe Simpsons-Bande dirigiert, hat uns eine Führung durchs Studio gegeben, bei der er nicht nur seine exzellenten Deutschkenntnisse unter Beweis stellte.

Mehr Interviews mit den Machern gibts nach dem Klick.

Den Beitrag „Wreck it Ralph: Simpsons Regisseur macht Disneyfilm – Im Gespräch mit Rich Moore“ weiterlesen…

Ich war leider nicht im Kino, um mir Brave anzuschauen, und habe damit wohl diesen oscarnominierten Kurzfilm von Pixar verpasst. “La Luna” hat gerade ein 6 Minuten langes “Awwwwww!” ausgelöst:

A fable of a young boy who is coming of age in the most peculiar of circumstances. Tonight is the very first time his Papa and Grandpa are taking him to work. In an old wooden boat they row far out to sea, and with no land in sight, they stop and wait. A big surprise awaits the little boy as he discovers his family’s most unusual line of work.

http://youtu.be/kc5IX5i4-Kk
Youtubedirektlink
via Firstshowing

Merida – USA 2012
★★★½☆

Die junge Schottenprinzessin soll heiraten um das Königreich zu sichern, hat darauf aber mal so gar keine Lust – sehr zum Unwillen ihrer Mutter.

Some Spoilers Ahead.

Merida macht Spaß. Bärenspaß, ohne zuviel verraten zu wollen. Nach Cars 2, für den Pixar ja ziemlich aufs Maul bekam (obwohl er mir mit seiner Agentenstory wesentlich besser gefiel als Cars), sind sie mit Brave, bzw Merida wieder auf sicherem Terrain.
Die Animation ist wie immer großartig und fängt den typischen Reiz schottischer Highlands gut ein, das Charakterdesign ist nach kurzer Gewöhnungsphase ebenfalls stimmig und Merida und ihre Truppe samt schottischem Akzent (den sie im Original sprechen) extrem knuffig.

Die Story hält ebenfalls Überraschungen bereit, die heftigste erinnert etwas an Disneys Brother Bear und ist aus dem Marketing und den Trailern zurecht komplett herausgehalten worden. Der Twist wiegt auf, dass die rebellische Mädchen-Story die der Film erzählt, natürlich nicht so originell ist wie andere Pixar-Filme. Die visuelle und inhaltliche Innovation von Wall-E und Oben, die Vielschichtigkeit der Incredibles wurde diesmal zugunsten einer leichtfüssigeren Story aufgegeben, die optisch opulent ist, für Pixar-Verhältnisse aber überraschend oft auf Slapstick und Klamauk setzt.

Was vielleicht auch auf den Wechsel hinter den Kulissen zurückzuführen ist, bei dem der jetzige Regisseur vor zwei Jahren das Ruder übernahm, weil der Film wohl unter Brenda Chapman nicht rund genug lief. Das führt dazu, dass Merida tonal bisweilen etwas durchwachsend ist und von comichaftem Slapstick (hauptsächlich durch Meridas Mutter und die drei Brüder) zu Alptraumhaftem Horror (die geniale Mordun-Szene die es optisch locker mit dem Elefantenfriedhof in Lion King aufnehmen kann) wechselt, was den Film etwas fragmentiert wirken lässt, als wären im Nachhinein lustige Szenen hinzugefügt worden, weil man Angst hatte der Filme könnte sonst zu ernst und düster werden.

Den Beitrag „Reviews: Merida – Legende der Highlands, Ted (Review)“ weiterlesen…

Am kommenden Donnerstag startet der neue Pixar-Film “Merida” alias Brave. Für die deutsche Fassung hat Nora Tschirner dem eigensinnigen Highland-Grrrl die Stimme geliehen. Ich hab mich in Edinburgh mit ihr über den Film, kaputte Schlösser und Haar-Acting unterhalten.

YT Direktmonsters, via First Showing

Hier der erste Teaser zum zweiten Pixar Monsterfilm. Wird natürlich wie alles von Pixar ein ganz großer Spaß.

Mike Wazowski and James P. Sullivan are an inseparable pair, but that wasn’t always the case. From the moment these two mismatched monsters met they couldn’t stand each other. “Monsters University” unlocks the door to how Mike and Sulley overcame their differences and became the best of friends.

Screaming with laughter and fun, “Monsters University” is directed by Dan Scanlon (“Cars,” “Mater and the Ghostlight,” “Tracy”) and produced by Kori Rae (“Up,” “The Incredibles,” “Monsters, Inc.”). The film opens in U.S. theaters on June 21, 2013, and will be shown in Disney Digital 3D™ in select theaters.

YT Direktbrave

Hier der neue Trailer zu Pixars Brave. Wird selbstverständlich großartig!

Since ancient times, stories of epic battles and mystical legends have been passed through the generations across the rugged and mysterious Highlands of Scotland. In “Brave,” a new tale joins the lore when the courageous Merida (voice of Kelly Macdonald) confronts tradition, destiny and the fiercest of beasts. Merida is a skilled archer and impetuous daughter of King Fergus (voice of Billy Connolly) and Queen Elinor (voice of Emma Thompson). Determined to carve her own path in life, Merida defies an age-old custom sacred to the uproarious lords of the land: massive Lord MacGuffin (voice of Kevin McKidd), surly Lord Macintosh (voice of Craig Ferguson) and cantankerous Lord Dingwall (voice of Robbie Coltrane). Merida’s actions inadvertently unleash chaos and fury in the kingdom, and when she turns to an eccentric old Wise Woman (voice of Julie Walters) for help, she is granted an ill-fated wish. The ensuing peril forces Merida to discover the meaning of true bravery in order to undo a beastly curse before it’s too late.

Zum Start des Films habe ich mich für moviepilot mit den Darstellern und dem Pixar-Regisseur Andrew Stanton unterhalten, der diese 250 Mio Dollar Produktion als seinen ersten Realfilm stemmen durfte. Schon zwei Jahre zuvor hatte ich mich in einem Roundtable-Gespräch während eines Setbesuchs mit ihm unterhalten und wollte wissen, wie zufrieden er jetzt mit dem Gesamtwerk ist, dass sich für Disney zu einem veritablen Problem zu entwickeln scheint, denn die Kritik ist gespalten und das Publikum steht dem Ganz hauptsächlich des Looks wegen sehr kritisch gegenüber – und verpasst dadurch vielleicht die interessanteste Alienrasse die in den letzten Jahren auf der Leinwand zu sehen war: Die Thargs, deren Anführer von Willem Dafoe gespielt wird.

Hier die Interviews mit Taylor Kitsch und Lynn Collins

Hier Teil 2 mit Andrew Stanton, Willem Dafoe und Dominic West

“Virginia!”

Originaltitel: John Carter
Land: USA 2012
Regie: Andrew Stanton
Buch: Andrew Stanton & Marl Andrews
Besetzung: Taylor Kitsch, Lynn Collins, Willem Dafoe, Mark Strong, Dominic West, Ciaran Hinds

★★★½☆

Durch einen Zufall verschlägt es den Bürgerkriegs-Soldaten John Carter aus Arizona auf den Mars, den seine Einwohner Barsoom nennen. Zu seiner Überraschung hat er dort Superkräfte und wird schnell zum Spielball im Krieg zwischen den drei Völkern des Mars, die sich auf dem ressourcenarmen Planeten bis aufs Blut bekämpfen.

Was für ein angenehm-altmodischer Film. Obwohl ich die Trailer eher uninteressant fand und auch kein Freund von Sandalenfilmen bin, hat es John Carter geschafft mich gut zu unterhalten.

Als Sci-Fi sollte man das ganze allerdings nicht betrachten, denn auch wenn es um Aliens und den Mars geht ist John Carter näher an Indiana Jones und dem Prince Persia, als an Star Wars oder Avatar. Die Story ist auf den ersten Blick recht simpel, hat aber einige nette Wendungen und Facetten, die dem Zuschauer konstante Aufmerksamkeit abnötigen. Wer nicht aufpasst kann gerade am Anfang schnell verpassen, in welcher Konstellation die Figuren zueinander stehen und wer da jetzt warum mit wem Zoff hat.

Ob es geschickt ist den Zuschauer erst mit einer Mars-Schlacht zu ködern und ihn dann durch die Exposition auf der Erde und im Wilden Westen zu führen, anstatt gleich dort anzusetzen und den Sprung auf den Mars tatsächlich als Überraschung wirken zu lassen, sei mal dahingestellt. Die Vorgeschichte ist notwendig und charmant umgesetzt, wirkt aber natürlich unspektakulärer… wirklich Fahrt nimmt der Film erst auf, als es nach Barsoom geht. Dort schüttelt der Film auch seine anfänglich noch recht ernsthafte Stimmung ab und wird zu einem abenteuerlichen Wilde-Ride, der sich seiner Pulp-Herkunft an jeder Stelle bewusst ist.

Den Beitrag „John Carter (Review)“ weiterlesen…

Gänsehaut vor Vorfreude auf einen Pixar-Film? Bittesehr:


Youtubedirektlink

Merida is a skilled archer and impetuous daughter of King Fergus and Queen Elinor. Determined to carve her own path in life, Merida defies an age-old custom sacred to the uproarious lords of the land: massive Lord MacGuffin, surly Lord Macintosh and cantankerous Lord Dingwall. Merida’s actions inadvertently unleash chaos and fury in the kingdom, and when she turns to an eccentric old Witch for help, she is granted an ill-fated wish. The ensuing peril forces Merida to discover the meaning of true bravery in order to undo a beastly curse before it’s too late.

Danke Huschi!


SomewhereBeyondTheSea / via

Trailer (mehr oder weniger) zur 3D-Wiederveröffentlichung von Pixars, ja, kann man sagen, Classic “Findet Nemo”. Angenehm zurückhaltend, ohne viel Tamtam. Message ganz klar: Wenn Du Lust hast, dann schau’s noch mal in 3D, wenn nicht, dann nicht. Schön.

(Youtube Direktbrave, via Nils)

Hier der erste richtige Trailer zu Pixars „Brave“. Sieht natürlich toll aus, aber ich sehe da irgendwie einen Stilbruch und so wirklich fügt sich der Film nicht in Pixars bisheriges Werk ein. Aber erstmal ansehen, hier der Plot:

Merida is a skilled archer and impetuous daughter of King Fergus and Queen Elinor. Determined to carve her own path in life, Merida defies an age-old custom sacred to the uproarious lords of the land: massive Lord MacGuffin, surly Lord Macintosh and cantankerous Lord Dingwall. Merida’s actions inadvertently unleash chaos and fury in the kingdom, and when she turns to an eccentric old Witch for help, she is granted an ill-fated wish. The ensuing peril forces Merida to discover the meaning of true bravery in order to undo a beastly curse before it’s too late.

Ich bin nicht gut darin Nachrufe zu schreiben. Das überlasse ich dann lieber den anderen Filmfreunden. Aber ich bin gut darin viel Spaß zu haben, wenn ich animierte Filme sehe! Und da Steve Jobs nicht nur Apple war, sondern auch Pixar, ist es das Mindeste was ich tun kann, um ihm die Ehre zu erweisen, mir nochmal alle Pixar-Filme anzuschauen und mich ausgiebig daran zu erfreuen!


Youtubedirektplaylistlink

Wunderbares Poster aus der Mondo-Schmiede (die demnächst auch eine Serie zu “Jurassic Park” veröffentlichen wird) zu Pixars “Monsters Inc.” vom Illustrations-Mastermind Tom Whalen.

i’m so proud to officially kick off mondo’s series of pixar posters with one of my all-time favorites, “monsters inc.”! i can’t explain how cool it is to be able to work with a property that you have so much respect for. add in the fact that my son is a huge fan of the film as well (he’s been watching this movie on a near-non-stop loop for the past year), and it’s pretty much a dream come true.

(via)

Im November kommt ja mein absoluter Disney-Lieblingsfilm wieder in die Kinos und erstmals auf Blu-ray: “König der Löwen”. Ich bin gespannt drauf, vor allem weil er auch in 3D zu sehen sein wird, was ich mir derzeit noch gar nicht vorstellen kann. Ob das gut gelingt oder nicht, es wird auf jeden Fall geil sein den Film nach Ewigkeiten wieder im Kino zu sehen.

Und natürlich musste ich auch meinen eigenen Beitrag zu Disneys derzeit auf Facebook laufender Aktion “Du und deine Disney”-Stars einstellen, denn auch ein genialer Film wie “Lion King” könnte noch besser sein, wenn mehr Wombats mitspielen würden. Just my two Cents ;)

Beim Besuch bei Pixar Anfang April hatte ich die Chance die Macher zu fragen, warum in der Cars-Welt, in der es eigentlich keine Menschen und Tiere gibt, trotzdem alles so aussieht als wäre es für Menschen gemacht… und ich hab mich von John Lasseter beleidigen lassen.

Teil 2 in dem mich John Lasseter platt macht, nach dem Klick.

Den Beitrag „Besuch bei Pixar“ weiterlesen…

-”I’m Finn McMissile, British Intelligence”
-”Mater, Average Intelligence”


Originaltitel: Cars 2
Drehbuch: John Lasseter & Ben Queen
Regie: John Lasseter & Brad Lewis
Stimmen: Owen Wilson, Larry the Cable Guy, Michael Caine

★★★½☆

Um mal aus dem Wüstenkaff Radiator Springs herauszukommen und weil er von einem italienischen Rivalen provoziert wurde, lässt sich Lightening McQueen zur Teilnahme an einem Rennen rund um die Welt überreden, das gleichzeitig eine Werbeveranstaltung für einen neuen umweltfreundlichen Kraftstoff sein soll.

Zusammen mit Kumpel Hook/Mater und seiner restlichen Crew geht es zunächst nach Japan. Dort wird Hook/Mater vom britischen Agenten Finn McMissile mit einem US-Spion verwechselt und in eine lebensgefährliche Verschwörung hineingezogen…

Wie wohl viele fragte ich mich, warum Pixar sich entschloss ausgerechnet Cars fortzusetzen, zählt der Film zwar zu den erfolgreichsten Produktionen des Studios, besonders was Merchandise angeht, aber bei Kritikern und Publikum galt er gleichzeitig als schwächster Film der erfolgsverwöhnten Kalifornier. Sprechende Autos und Route 66-Nostalgie mochten in Amerika noch leidlich funktionieren, hierzulande war die Begeisterung für die Autos in der Sinnkrise eher verhalten.

Zum Glück geht Teil 2 in eine ganz andere Richtung: Raus aus der Wüste und weg mit schwermütigen Doc Hollywood-Paraphrasen, hin zu einem lupenreinen Agentenfilm, der sich sehr deutlich an den Bondfilmen der 60er und 70er orientiert. Vielleicht lag es an der gesenkten Erwartungshaltung, weil es eben ein Sequel zu Cars war, aber als Actionfilm hat mir Cars 2 viel Spaß gemacht, was nicht zuletzt an Michael Caine als Finn McMissile lag, der – in Erinnerung an alte Harry Palmer-Tage – immer noch einen wunderbar-coolen Spion abgibt. Vollgepackt mit Gadgets, mit unrealistischen Stunts und überlebensgroßen Gegnern (schön breit ausgespielt von Thomas Kretschmann als Profesor Z) bietet er genau das, was ich in den letzten Bond-Filmen so schmerzlich vermisst habe: Albernen Spaß vor grandiosen Kulissen und einer Handlung die nicht wirklich komplex ist. Natürlich errät der aufmerksame Zuschauer die Auflösung recht schnell, aber wie bei Bond kommt es hier auch eher auf das wie, als das was an. Die internationalen Kulissen von Japan, über Paris bis London sehen wirklich imposant aus und Pixar beweist, wie schon mit den Incredibles, dass sie wirklich rasante Actionszenen choreographieren können.

Den Beitrag „Cars 2 (Review)“ weiterlesen…

Eigentlich sollte es bei Kurzfilmen bleiben, hatten die Macher von Toy Story 3 noch vor einem Jahr versprochen. Der großartige dritte Teil war der ideale Abschluss der Story, der sein logisches Ende mit Andys Erwachsenwerden fand. Doch im Vorfeld des “Cars 2″-Starts (eines Sequels das unter Fans ebenfalls nicht unumstritten war, weil viele den ersten Teil als schwächten Pixar-Film einstuften) und des Vorfilms “Hawaian Vacation” ließ Tom Hanks jetzt eine niedliche Animationsbombe platzen.

Im Interview dem BBC-Frühstücksfernsehen verkündete er, er sei fest überzeugt, dass Pixar an Toy Story 4 arbeiten würde.

““I think there will be yeah. Yeah, yeah. I think they’re working on it now. There you go.”

Was bei mir als Fan von Teil 3 gemischte Reaktionen hervorruft. Denn so gut der Film war, er bot ein perfektes Ende und eine weitere Fortsetzung des Mega-Erfolgs, scheint doch eher finanzielle als künstlerische Gründe zu haben. Natürlich traue ich der Pixar-Crew zu wieder einen schönen Film abzuliefern, doch mit Blick auf die Dreamworks-Konkurrenz die den Shrek-Franchise mehr als ausgekaut hat und mit Madagascar 2 und Kung Fu Panda 2 schon im kreativen Leerlauf fährt, bleibt die Befürchtung, dass Woody und Co. im vierten Teil wenig neues erleben werden.

Was sagt ihr dazu? Hier gibts nochmal den Teaser zum Toy Story-Kurzfilm Hawaiian Vacation”

Seiten: 1 2 3 4 Vor