szmtag

Am kommenden Mittwoch geht das weltweit einzigartige PornFilmFestival in die mittlerweile 7. Runde. Im Moviemento-Kino Berlin werden erneut fünf Tage lang Flutschfilme aus aller Welt zu sehen sein, egal ob hetero, schwullesbisch, transgender oder alles durcheinander. Ein buntes Dokumentar-, Kurz- und Spielfilmprogramm, von narrativ bis experimental, von Soft- bis Hardcore, vom Fetisch zum Diskurs. Mit traditionellen Q&A’s im Anschluss der Filme, Diskussions- und Arbeitsrunden und vor allem ganz viel Liebe.

Im Zentrum des 7. PornFilmFestivals steht dieses Jahr eine umfassende Retrospektive des Golden Age of Porn, auf der unter anderem Genreklassiker wie “Boys in the Sand”, “The Devil in Miss Jones” oder “Behind the Green Door” zu sehen sein werden. Der brandneue Film “Chroniques Sexuelles D’une Famille D’aujourd’hui” von Jean-Marc Barr & Pascal Arnold (Trailer) eröffnet das diesjährige Festival, Stephen Elliotts “Cherry” (Trailer) mit James Franco, Heather Graham und Lili Taylor wird es am Sonntag abschließen. Viele Beiträge feiern ihre Europa- oder Deutschland-, teils sogar Weltpremiere.

Das komplette Programm und vieles mehr gibt’s auf der offiziellen Website zu entdecken. Und den schönen Trailer gleich hier zu sehen:

Den Beitrag „PornFilmFestival in Berlin vom 24. – 28. Oktober“ weiterlesen…

Wie letzte Woche angekündigt, habe ich mich in geiler Mission auf das sechste Pornfilmfestival in Berlin begeben und mir dort zum ersten Mal Eindrücke vom Flutschfilm-Dauerbetrieb und seinem Publikum verschafft. Klares Fazit nach fünf Tagen: Alles sexy.

Als aufgeschlossene Versammlung, die den Pornographie-Begriff von seinen negativen Konnotationen, ideologischen Fesseln und abgehangenen Klischees zu befreien versucht, hält das Pornfilmfestival dem Abgleich von Zielsetzung und Durchführung vorbildlich stand: Aus aller Welt kommen hier die Filmschaffenden, die Produzenten, Regisseure und Schauspieler, und mit ihnen ein neugieriges Publikum, das sich vom notgeilen Sexmief vergleichbarer öffentlicher Veranstaltungen kaum stärker unterscheiden könnte.

Vom bildungsbürgerlichen Rentnerpärchen bis zur aufgetakelten Prosecco-Schwuppe, von der halbnackten Butch-Lesbe bis zum cinephilen Filmstudenten – wahrgenommen habe zumindest ich dort Zuschauer aller Couleur. Ihnen geht es um Sex in Filmen, die interessantere Ansätze wählen als der fabrikfertige Porno aus der Videothek um die Ecke, und natürlich auch um Meinungsaustausch, um Kontakte, ums Feiern. Selbstverständlich nämlich ist das Pornfilmfestival auch ein sehr buntes Vergnügen auf den vom Kino ausgelagerten Parties rund um den Festivalbetrieb.

Mit einem Programm, das vom zweieinhalbstündigen Mainstream-Porno mit Sasha Grey bis zum No-Budget-Experimentalkurzfilm reicht, mit Menschen, die Pornographie nicht zuerst in heterosexuell, schwul-lesbisch oder Transgender unterteilen, und mit diskussionsfreudiger Leidenschaft zum Diskurs über Sex im Film empfiehlt sich das Pornfilmfestival als unbedingte Alternative zu Venus und Konsorten. Zu guter Letzt noch ein ganz unbefangenes Lob an die Veranstalter und Mithelfer im Allgemeinen, die sich beispiellos für ihre Besucher und Gäste engagiert haben, und an Jochen Werner im Besonderen.

Den Beitrag „PornFilmFestival: Des Wahnsinns hotte Beute“ weiterlesen…

Übermorgen startet in Berlin das 6. PornFilmFestival im Moviemento-Kino, bei dem erneut zahlreiche internationale Kurz- und Langfilme sowie Dokumentationen zu sehen sein werden. Das fünftägige Festival konzentriert sich auf narrative und experimentelle Hard- und Softcore-Filme (nicht Fließbandproduktionen aus dem Pornogewerbe), bei denen sich Grenzen zwischen Arthaus und Mainstream längst nicht immer problemlos ziehen lassen. Es werden neue bzw. aktuelle Filme von Christophe Honoré (“Man at Bath”), Rosa von Praunheim (“Die Jungs vom Bahnhof Zoo”), Thunska Pansittivorakul (“The Terrorists”) oder Bernard & Richard Shumanski (“Blackmail Boys”, über den ich bereits hier berichtete) zu sehen sein, aber auch viel Entdeckenswertes, Brandneues, Kurioses, Interessantes. Viele Beiträge feiern ihre Europa- oder Deutschland-, teils sogar Weltpremiere.

Zu den Filmen gibt es natürlich Q&A’s mit den Filmschaffenden, und um das Festival herum werden zudem zahlreiche Veranstaltungen (Workshops, Diskussionsrunden, Parties) präsentiert, in denen ausgiebig gefeiert werden darf (pun intended). Besonders empfehlenswert: Am Freitag wird der Filmgelehrte Christian Kessler noch einmal nach Berlin kommen und sein großartiges Buch “Die läufige Leinwand” vorstellen, das sich dem amerikanischen Hardcore-Film von 1970 bis 1985 widmet. Der amüsante Vortrag wird zudem mit exquisiten und obskuren Filmausschnitten geschmückt, die zumindest bei den ersten Präsentationen vor wenigen Monaten reichlich Heiterkeit im Publikum garantierten.

Das vollständige Programm mit Hinweisen zu den jeweiligen heterosexuellen oder schwul-lesbischen Filminhalten gibt’s hier.

Den Beitrag „PornFilmFestival in Berlin vom 26. – 30. Oktober“ weiterlesen…

Pornfilmfest

Während die Venus grade als Leistungsschau des Ruckelfilmgewerbes ihre Pforten schloss, läuft noch bis zum 28.10. in verschiedenen Berliner Locations das zweite Pornofilmfestival. Zielsetzung ist es Pornographie in all ihren Varianten zu zeigen. Vom witzigen Kurzfilm, verspielten Arthouse-Sexfilm bis zum Gonzoporn oder Klöppelfilm mit Animationseinlage, erstreckt sich die Bandbreite.

Den Eröffnungskurzfilm gibts hier schonmal als Anteaser: Pornographic Apathetic


YouTubeDirectPorn

Was ihr sonst noch erleben könnt, was wo und wann läuft verrät euch die offizielle Website.

PS: Ich mag ja Pornos und hatte vorgeschlagen, das wir anlässlich des Festivals hier mal unsere Lieblingspornos vorstellen und aus Spaß wie einen echten Film zu rezensieren. Renington wollte sich allerdings auf keinen Film festlegen, Malcolm sagte er gucke sowas nicht, Dominic ist sowieso noch nicht alt genug und Nilz gab vor auf die schlesischen Antillen reisen zu müssen.

Ausserdem ist mit einer Hand eh schlecht tippen.

;)

[Danke an den Freischwimmerfür den Tipp]