szmtag

Falls irgendjemandem irgendwann Zweifel gekommen sein sollte wozu man Kinder braucht, dann hat Arthurs Mutter für genau diese Frage das richtige Blog in die Welt gesetzt: Arthur Recreates Scenes From Classic Movies

Meine Lieblinge sind definitiv:
Rambo: First BLood

Der weiße Hai

und Alien

via blame it on the voices

Das war wohl der beste Tag meines Lebens

Originaltitel: Son Of Rambow
Herstellungsland: Frankreich/Großbritannien 2007
Regie: Garth Jennings
Darsteller: Neil Dudgeon, Jessica Hynes, Bill Milner
Laufzeit: 95 Minuten

★★★★½ Malcolm
★★★★☆ Batzman

Ich habe den Film erst einmal sacken lassen müssen. Wenn ich spontan danach ein Review hätte schreiben müssen, wären es mit Sicherheit 5 Sterne gewesen und das machte mich ein wenig unsicher. War der Film gerade wirklich so gut, oder wirkte die letzte Szene noch nach?

Ja, der Film machte mich zwei Tage später immernoch glücklich.

Der elfjährige Will Proudfoot (Bill Milner) wächst unter den schlimmsten Bedingungen auf: Englische Kleinstadt, streng gläubige Familie, die 80er. Dem Jungen wird alles genommen, was das Leben eines 11-jährigen lebenswert macht: Seine Freunde werden ihm ausgesucht und er darf kein Fernsehen schauen. Diese Grausamkeit zahlt sich aus, als er eines Tages auf Lee Carter (Will Poulter) trifft, der das genaue Gegenteil Wills ist.

Lee ist ein Rabauke, der sich prügelt, regelmäßig aus dem Klassenzimmer geworfen wird und eigentlich nichts auf die Reihe bekommt. Sobald er aber nachhause kommt, wo er allein mit seinem Bruder lebt, verwandelt er sich in ein Lamm, der alles dafür tut seinen ignoranten älteren Bruder zu imponieren.

Seine große Liebe gilt einem Jugendfilmwettbewerb des BBC, den zu gewinnen Lee sich fest vorgenommen hat. Und dafür braucht er einen Stuntman, den er in Will gefunden zu haben meint. Nachdem Will quasi unfreiwillig Zeuge des abgefilmten (BÖSER LEE! BÖSEBÖSEBÖSE!!! Anm. von mir) Rambo: First Blood wurde, muss man ihn auch nicht lange überreden, denn die Jahre der Filmabstinenz haben ihre Spuren hinterlassen und in Will einen gefügigen Rambo(w)-Fan gemacht.

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Hollywood arbeitet weiter fleissig daran, seinen Ruf als Kreativ-Standort zu begraben. Diesmal nicht mit überflüssigen Neuaufgüssen brillanter Klassiker, sondern mit Sequels. Die neuesten Kandidaten:

1. Rambo 5
Hat Sylvester Stallone noch vor einem Monat verkündet, Rambo 5 wäre definitiv kein Thema, so sagt er jetzt:

I would like to take Rambo to another genre,experiment a little with the character.It would definitely not be another warmovie, cuz I can’t go any further with that than what I’ve already done. What it’s going to be like I’m not going to reveal at this point. But I’m already halfway though writing the manuscript (Filmstalker)

Wie darf ich mir das nun vorstellen, nachdem Rambo nach Teil 4 Zuhause angekommen ist? Sylvester Stallone in einem vor Rückblenden nur so strotzenden Veteranen-Drama? Bitte nicht. Dann doch lieber Rambo in Space, was mal kurz im Gespräch war.

2. Die Mumie 4
Maria Bello, die derzeit für „Die Mumie 3“ vor der Kamera steht, sagte:

“I don’t know when, but it’s going,” said the actress who replaces Rachel Weisz as Evelyn O’Connell and is signed for three more, if Universal chooses to make them. “[There will] absolutely be The Mummy 4″. (horror-movies.ca)

Signed for three more… Argh!

3. Alien vs Predator 3
Ich fand den zweiten Teil nicht so furchtbar wie den ersten, und wenn sie den Film nochmal steigern können, dann könnte das ein netter Abend werden, vor allem, da sie die Handlung wohl von der Erde into Space verlagern wollen. Aber handle with care, das hier ist noch nichtmal ein Gerücht:

According to an anonymous source who got in touch with horror site Shock Till You Drop, a third Alien Vs. Predator film is on the way, and it’s going to be set back in space.

Den Beitrag „Sequels, Sequels, Sequels: Rambo 5, Die Mumie 4, Alien vs Predator 3“ weiterlesen…

rambo.jpg

Rule 34 35: If it exists, there’s Porn a Musical of it. No Exception. (via)

Bonustrack (via vergessen):

rule34-2.jpg

“Fuck the world.”

rambo.jpgOriginaltitel: John Rambo
Herstellungsland: USA 2007
Regie: Sylvester Stallone
Darsteller: Sylvester Stallone, Julie Benz, Matthew Marsden, Graham McTavish, Reynaldo Gallegos

★★½☆☆

John Rambo hat sich nach seinen Abenteuern in Hope, Vietnam und Afghanistan nun in Thailand als Schlangenfänger zurückgezogen. Als dort ein Grüppchen Missionare eintrifft, die Medikamente in ein Dorf in Burma bringen wollen, fragen sie ihn um Hilfe und sein Boot, woraufhin Rambo entgegnet: „Nope“. Oder so ähnlich. Außerdem brabbelt er etwas von „Ohne Waffen ändert ihr gar nichts“ in seinen Vokuhila. Und natürlich überreden sie ihn, natürlich geraten sie in die Scheiße und natürlich kommt Rambo, um sie zu befreien. Wobei „sie“ vor allem Sarah Miller ist, auf die der olle Rambo ein Auge geworfen hat. Und natürlich holt er sie raus, is doch klar, is ja schließlich John fucking Rambo.

Das ist sie nun also, die Rückkehr nach so ziemlich genau 20 Jahren. Der Film ist selbstverständlich einigermaßen hohl, bietet maximal eindimensionale „Charaktere“, maximal einzeilige Dialoge und die Story ist nun auch wirklich mal alles andere als originell. Aber hey, it’s Rambo, da brauch es keine Originalität. Und leider muss ich auch sagen, dass der Film eher in der Tradition des zweiten und des dritten Teils steht. Rambo als die Kampfmaschine und alle drei Sequels können dem brillanten ersten Teil in Sachen Subtext nicht das Wasser reichen, aber deshalb ist Rambo Eins auch ein Klassiker und die anderen nur seine Nachfolger.

Und all dem muss ich auch noch die Krone der Gewaltverherrlichung aufsetzen. Die Art und Weise, wie Rambo hier als meinzwegen gebrochener, aber dennoch als Held dargestellt wird, gepaart mit dem teilweise doch sehr argen Splatter-Action (die man aus den Trailern übrigens schon zu genüge kennt), ist schon bedenklich, wenn man bedenkt, dass die Gegenseite lediglich als ein Haufen Tiere dargestellt wird, die tagsüber Menschen massakriert und nachts Frauen vergewaltigt. Da möchte doch einfach mal um des Kontrastes Willen anfügen, dass im ersten Teil „nur“ ein Mann umkommt. Und der wird von Rambo aus Notwehr mit einem Kieselstein plattgemacht.

Den Beitrag „John Rambo“ weiterlesen…

Toll: ein Film über Kids, die Rambo nachdrehen. Be Kind Rewind mit mehr Action und Kids. Ich liebe diesen Film jetzt schon.


(Dailymotion Direktrambow, via)

Beim Affenheimtheater gibt’s den kompletten Soundtrack des neuen Rambo-Streifens gratis.

Lionsgate Music zeigt sich weiterhin kundenfreundlich. Kurz nachdem Komponist Brian Tyler auf seiner My$pace Seite bereits eine kleine Hörprobe zum John Rambo Soundtrack präsentiert hat, bietet das Label jetzt den kompletten Soundtrack zum kostenlosen probehören an.

Link

rambo.jpg

Wie Rambo und Street-Art zusammengehen kann ich mir auch nur über den Einsatz der Stencil erklären… aber schick ist es irgendwie trotzdem.

For the ones not knowing: Stencil heißt „Schablone“ und ist der Name der Schrift, in der die Typo gesetzt ist und Stencil nennt man eben auch die Streetart-Schablonen.

(via)

Der offizielle Rambo-Trailer wirkt nicht mehr ganz so zusammengeschnippelt, wie die Previews, die Splatter-Szenen sind weitgehend raus und ein wenig mehr Spannungskurve ist dazugekommen. So kann ich mir den Film schon besser vorstellen.


(Youtube Direktrambo, danke Spango!)

Der erste (offizielle) Trailer zu „Rambo 4“ soll irgendwann nächste Woche im Internetz aufpoppen und den Produzenten scheint gefallen zu haben, was sie da sahen. Jedenfalls laufen die Verhandlungen mit Stallone über einen fünften Teil und sein Langzeit-Projekt „Poe“.

Apparently, executives are pretty happy with what they’ve seen because one of our anonymous scoopers has heard from deep inside Nu Image films that Stallone is already in negotiations with them to do a fifth Rambo film. The movie would come as part of a two-picture package deal. Rambo V would be one of the movies, the other would be the Stallone written and directed film Poe, which is supposed to start shooting this spring.

Poe is Stallone’s long-gestating script about the life of disturbed writer Edgar Allan Poe. At one point Robert Downey Jr. was rumored to be his choice for the leading role, with Sly staying behind the camera. (Cinema Blend, via)

Ich muss sagen, dass ich einen Film über den Säufer und Autoren Edgar Allen Poe fast lieber sehen würde als einen fünften Rambo. Ich guck aber auch beides, wenn’s sein muss.

Nach dem Hickhack um den Titel des vierten Rambo-Teils (erst doch geändert in „Rambo to Hell and back“ oder so ähnlich, dann wieder zurückgeändert weil das ganze Internetz – zurecht – rumgemault hat [soviel zur Macht des Netzes, yeah! Sorry, kein Link zur Hand...]) gibt es nun ein ziemliches Killerposter. Jetzt muss nur noch der Film gut werdem, wo ich so meine Zweifel habe. Alles was ich bisher gesehen habe waren Klischees und Gemetzel. Das reicht (noch) nicht.