Kurz vor’m Jahreswechsel haut Red Letter Media, der zuvor die großartigen Star Wars Episode I und II-Reviews, sowie ein Review von JJ Abrams Star Trek gebracht hatte, endlich den dritten Teil seiner Star Wars-Rezensionen raus: 110 Minuten of Madness. In diesem Sinne: Rutscht gut ins neue Jahr und lasst’s krachen.

Oben der erste Teil, die anderen nach dem Klick.

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Angriff der Klamauk-Bots – Es gibt Reis, Lord Vader!

Originaltitel: Star Wars: Episode III – Revenge of the Sith
Herstellungsland: USA 2005
Regie: George Lucas
Darsteller: Ewan McGregor, Hayden Christensen, Natalie Portman, Ian McDiarmid
★★½☆☆

Episode III Star Worse

Es ist schwer jemanden noch zu mögen, wenn er einem in den ersten zwei Minuten die man ihn kennt auf die Schuhe spuckt.
Ungefähr so fühlte ich mich ab der ersten Minute im neuen Star Wars-Film. Ich hatte meine Erwartungen nach Episode I und II ja schon heruntergeschraubt, ich dachte, wenn ich wenig erwarte, dann könnte ich auch nicht enttäuscht werden… Aber es ist Herrn Lucas ein weiteres Mal gelungen, über zwei Stunden auf meinen Kindheitserinnerungen herumzutrampeln und einer charmant-naiven Weltraumfabel bei lebendigem Leib des Herz herauszureißen.

Dabei wollte ich den Film irgendwie mögen, mich am Ende der Trilogie irgendwie mit Star Wars versöhnen, das in meiner Kindheit noch Krieg der Sterne genannt wurde.. Doch selbst wenn ich den Anfangstext in der Diktion einer Blouevard- Gazette ignoriere eröffnet der Film mit einem Totalausfall.
Christopher Lee und irgendein digitaler Hühnerhabicht mit Keuchhusten namens General Grievous haben angeblich den späteren Imperator Palpatine gekidnapped und Obi-Wan und Anakin eilen zur Rettung. Was der Anfang einer rasanten Raumschlacht sein könnte, entpuppt sich aber schnell als Knallerbse, denn wie schon in Episode 2 dienen Droiden mal wieder als Comic Relief, fragt sich nur Relief wovon, denn noch ist im Film gar nichts passiert…
Das hindert Lucas aber nicht daran die Klamauk-Bots auf Obi-Wan loszulassen, das es nur so zirpt. Lustige Geräusche und Roboter-Slapstick vom schlimmsten – fast als wären die Drei Stooges zusammen mit Adam Sandler und Chris Rock als Blechbüchsen wiedergeboren worden. Stolpern, holpern, tischirpen, lustige Sachen sagen… wer dachte die furchtbare Szene aus Episode 2 in der C3PO und R2D2 durch eine Fabrik torkeln durfte, wären an Peinlichkeit kaum zu toppen, der wird hier zum ersten Mal eines Besseren belehrt. Die ersten 20 Minuten des Films sind ein einziger Roboter-Kalauer. Das selbst R2D2 mittlerweile rumhüpft, fliegt und springt wie ein Transformer dem ne Duracell im Hals steckt, wundert da auch nicht mehr.

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