sw.jpgHarvey Weinstein will das ursprüngliche Fanprojekt „Fanboys“ einem Nachdreh unterziehen, weil Pre-Screenings wohl ergeben hätten, dass die Story zu düster sei. Im Film wollen eine Gruppe Star Wars-Fans in die Skywalker-Ranch einbrechen und eine Kopie von „Episode 1“ klauen – weil einer ihrer Kumpel schwer an Krebs erkrankt ist und nicht mehr lange genug Zeit zu leben hat, um ihn im Kino zu sehen. Und genau jene Krebs-Story will Weinstein nun herausschreiben, wofür er sich den Spitznamen Darth Weinstein eingefangen hat.

Es gibt mittlerweile drei Protest-Seiten (via) und dieses Web-Comic bringt das Geschehen wunderbar auf den Punkt:

„Dude, if we don’t see that Big Space Movie soon, we’ll have to, uh, wait a few months.“

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Warum die neuen StarWars-Filme doof sind in drei Worten: JarJar, Character-Design und Medichloreaner. Die Dokumentation „The People vs George Lucas“ will nun Star Wars-Fans aus aller Welt zu der Frage interviewen, warum die neuen Teile so vermurkst sind. So komme ich dann also doch noch zu einer Rolle in einem fucking Star Wars-Film. Yeah!

Link zur crappy Fullflash-Seite, aber die Idee ist trotzdem toll! (via)

Es ist kein großes Geheimnis, dass ich Star Wars nur deshalb immer und immer wieder sehe, weil ich 2 Tage nach dem Schauen vergessen habe, was überhaupt passiert ist. Ein seltsames Phänomen, das nur bei dieser Doppel-Trilogie passiert. Hätte ich wenigstens Spaß an den Filmen, wäre das, als würde man mit Alzheimer jeden Morgen neben der eigenen Frau aufwachen und freudig feststellen, dass man dieses scharfe Törtchen ja noch garnicht verkostet hat.
Stattdessen ist es bei mir mit Star Wars, als würde ich mit Alzheimer neben Renée Zellweger aufwachen.

Das würde sich wahrscheinlich ändern, wenn Vader nicht wie der große, böse Bruder von Roboz ausgesehen hätte, sondern vielleicht wie diese japanische Variante von Ralph McQuarrie:
Vader San

Mehr, bitte!

Der Trailer, der bei mir auf der flashigen StarWars.com-Seite nicht geladen wurde, ist jetzt bei Youtube aufgetaucht. Ich gebe zu: animiert sieht das ganze nicht mehr ganz so schlimm aus, aber das Character-Design find ich immer noch doof und ADS hats auch. Egal. It’s Star Wars und es hat Lichtschwerter. Grund genug.


(Youtube Direktstarwars, via)

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George Lucas hat’s auf mich abgesehen. Erst haut er mir mit den vergurkten Star Wars-Prequels, die insgesamt grade mal für eine gelungene Szene taugten (Helm –> Vader, thats it) voll in die Fresse, dann trat er mir mit dem Zeichentrick-Dings nochmal in die Eier und jetzt, wenn ich schon am Boden liege, tritt er mit dieser Charakter-Design-Katastrophe called „Clone Wars“, die im August in den Kinos anläuft und Pilot einer parallel startenden Fernsehserie ist, nochmal nach. Arschloch.

Natürlich werde ich mir den Murks anschauen und natürlich werde ich das ganze, genau wie diese völlig vergeigte Zeichentrickserie, nach fünf Minuten ausschalten. Weil Star Wars für mich dann doch was anderes ist, als eine grenzdebilde Kindergartenvorstellung mit ADS.

Bei Empire gibt’s zwei weitere Bilder. Und ja, genau: ich bin stinksauer.

(via)

Erspart mir bitte die drölfte Fanversion von Enterprise. Kein Mensch braucht einen Amateur-Indiana Jones und wenn jemand doch bitte der Laienschauspielgruppe Paderborn, die der festen Überzeugung sind, dass sie die bessere Variante von Titanic drehen, den Saft abdrehen könnte…

Mit Fan-Filmen habe ich wirklich nichts am Hut (Wobei: Be Kind, rewind!), aber das hier… Respekt!


YoutubedirektBatman

„Resiklo“ heisst das Teil und ich verstehe zwar nix, finde ihn aber jetzt schon besser als die Matrix.


(Youtube Direktrobots, via)

Vermutlich (nein, sicher) ein alter Hut. Ich hatte vor ein paar Monaten darüber gelesen, aber da ich zu denjenigen gehöre, die Star Wars nur schätzen, weil die Egalheit der Doppel-Trilogie dazu führt, dass ich die Filme immer wieder sehen kann (aufgrund dessen, dass ich jedesmal alles vergessen habe, wenn ich sie sah), habe ich nicht weiter darüber nachgedacht. Bis ich hierauf stieß:

(Zurecht) Herausgeschnittene Szenen, die vermutlich schon lange von Fans zelebriert wurden, aber hier nochmal für diejenigen, an denen es vorbeigegangen ist..


YoutubedirektCut

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Remakes sind ja meistens nicht so der Reißer und allzuoft musste man in letzter Zeit von wirklich unnötigen Remakes hören, die kein Mensch braucht. Poltergeist, anyone? Allerdings kann ich es durchaus verstehen, wenn man dem stilbildenden „Metropolis“ einen zeitgemäßen Anstrich verpassen will, immerhin ist die Roboter-Revolutions-Story heute vielleicht so aktuell wie noch nie. Aber dann bitte ohne Soundtrack von Giorgio Romoder Moroder. Und ob das Remake sein Studio ebenso ruiniert, bleibt abzuwarten…

Producer Thomas Schuehly (Alexander) has acquired the remake rights to Fritz Lang’s Metropolis and is partnering with Mario Kassar on an updated version of the 1927 silent sci-fi classic, reports Variety. The Munich-based Schuehly and Kassar are currently in negotiations with a number of top directors to helm the pic, with a final decision expected in the next few months. (Coming Soon)

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„We had fun on the death star“

Ich habe mir soeben die Family Guy Star Wars-Folge angesehen, was soll ich sagen… alleine die Laufschrift, die sich mit dem Inzestproblem zwischen Luke und Leia befasst, weil sie sich im vierten Teil, der eigentlich der erste ist, geküsst haben. Ich muss mir die Folge sicher noch ein paar mal ansehen, um alle popkulturellen Anspielungen zu entschlüsseln, denn derer gibt es eine ganze Menge. Gastauftritte von Leslie Nielsen (überhaupt gibt es einige „Die verrückte Reise mit einem verrückten Raumschiff“-Anspielungen) bis Simply Red, Han Solo sammelt Sperrmüll und das Imperium hat einen Bush/Cheney-Aufkleber am Heck.

bushcheney.jpg
Gnihihihihihiiiii…

Hätten wir hier eine Kategorie für Fernsehserien, würde ich sagen: vier Sterne. Haben wir aber nicht.
Trotzdem.

★★★★☆

[nachtrag] Ein zweiter Teil, sprich: Family Guy vs. Empire strikes back, ist wahrscheinlich schon ausgemachte Sache: „a parody of “The Empire Strikes Back” “seems likely,” a Fox source tells TV Week’s James Hibberd exclusively.“ (AICN)

JUHU!

Nachdem bereits 8 Pläne scheiterten, eine Invasion auf die Erde zustande zu bringen, haben die Aliens nun den wahrlich genialen Plan 9 gefasst, mit unheimlichen X-Ray-Gamma-Strahlen Dracula und Vampira von den Toten erweckt, die auch gleich einen unschuldigen Polizisten meucheln. Selbst das Militär kann gegen die Schutzschilder der Ufos nichts ausrichten, doch dann kommt ein Astronaut im Ruhestand hinter das Geheimnis der Aliens.

Plan 9 from Outer Space wird allgemein als „Der schlechteste Film aller Zeiten“ gehandelt, doch der Enthusiasmus von Regisseur Edward D. Wood Jr., dem Tim Burton gleich einen ganzen Film widmete, der von der Entstehungsgeschichte des Films handelt, ist hinter jeder Untertasse erkennbar, die an einen Bindfaden gebunden durch Bild trudelt.

Darsteller Bela Lugosi, der ewige Dracula, starb übrigens zwei Tage nach Drehbeginn. Im Film wurde er von einem Schauspieler ersetzt, der sein Gesicht ständig durch die typische Dracula-Pose hinter seinem Arm verbirgt und kein einziges Wort spricht.

Der Film ist mittlerweile vom Urheberrecht freigesprochen und hier auf Google-Video verfügbar.

Grave Robbers from Outer Space!

hitchhikers

Originaltitel: Hitchhiker's Guide to the Galaxy, The
Herstellungsland: Großbritannien / USA 2005
Regie: Garth Jennings
Darsteller: Martin Freeman, Sam Rockwell, Mos Def, Zooey Deschanel, John Malkovich, Stephen Fry, Alan Rickman

★★☆☆☆

Okay. Soweit keine Überraschungen. Im Gegensatz zu "Star Worse- Episode III" waren bedingt durch die Ausschnitte und Trailer die Erwartungen an die Hollywood-Version des Anhalters nicht allzuhoch. Sicher es gibt Namen im Cast die aufmerken lassen: Stephen Fry als Stimme des Buches ist zweifellos ein gelungener Wurf, schon in den Audiobooks von Harry Potter, weiß er durch Understatement und leise Ironie zu gefallen, er ist ein gelungener Ersatz für die vertraute Stimme von Peter Jones, der dem Anhalter bis zu seinem Tod die Erzählstimme lieh. Auch Alan Rickman als Stimme von Roboter Marvin weiß grundsätzlich zu gefallen. Wenn sie nur die Chance hätte einen Bruchteil der Dinge zu sagen, die Marvin in den früheren Versionen des Anhalters so originell machten.

Der Film ließ mich resigniert zurück. Ich hatte das Gefühl, im Vorzimmer einer Behörde gesessen zu haben, in dem jemand, dem der Sinn für Humor im Alter von zwölf chirurgisch entfernt wurde, einem Amerikaner im grellen Hawaiihemd versucht den Hitchhiker nachzuerzählen… und der wirklich jede Pointe in den Sand setzt. Jede.

Es gibt Lieblingswitze. Man weiß wie sie enden, man weiß was passieren wird. Man ist nicht überrascht, aber man amüsiert sich dennoch. Gute Komödien haben diesen Effekt. Bisher hatte das beim Anhalter immer geklappt. Egal ob die originale Hörspielreihe, die Fernsehserie, das Computerspiel oder die Bücher – es gab immer Variationen der bekannten Geschichte und es war immer witzig. Gut über die letzten beiden Bücher des Hitchhikers kann man diskutieren, es ist bekannt, das Adams zu dieser Zeit eigentlich von Arthur Dent die Schnauze voll hatte und eigentlich keine Comedy mehr schreiben wollte, aber im Großen und Ganzen war stets nachvollziehbar, warum der Hitchhiker Kultstatus geniesst und in mehr als einer Variante in Wissenschaft und Popkultur zitiert wurde.

Den Beitrag „Hitchhikers Guide to the Galaxy“ weiterlesen…

I'm sorry Will, I can't do that

Originaltitel: I, Robot
Herstellungsland: USA 2004
Regie: Alex Proyas

Darsteller: Will Smith, Bridget Moynahan, Alan Tudyk, James Cromwell
★★★☆☆

Ach jaa… es gibt doch noch nette Popcornfilme. Nach einem sehr unerfreulichen Kinojahr, das außer Kill Bill 2 und HP3 wenig angenehmes zu bieten hatte, und mich mit Lost in Translation, Van Helsing und Spider-Man 2 vergrätzte – jetzt doch mal ein kleiner Lichtblick.
I, Robot ist natürlich Popcornkino und nicht sonderlich tiefschürfend. Aber er ist rasant, unterhaltsam und nervt einen nicht mit pathetischem Selbstzweifelsgeschwalle wie Peter Parker.

Die Rollen sind klar verteilt, Will Smith ist – nunja, Will Smith – er heisst nur anders und mag keine Roboter. Er ist ein altmodischer Kauz, der gerne Turnschuhe in die Kamera hält und Stereoanlagen besitzt die nicht sprachgesteuert sind. Achja und er hat eine Luke-Skywalker-Gedächnismetallarm.
Ooder vielleicht trägt er auch nur die bessere Hälfte von Robocop auf, man weiß es nicht. Die Zukunft ist ansonsten wie immer. Hartz IV scheint der Bringer gewesen zu sein, denn niemand ist mehr arbeitslos und das obwohl alle niederen Tätigkeiten von Robotern vollbracht werden. Man sollte zwar meinen, das sich die sozialen Probleme verschärfen, wenn noch mehr Arbeitsplätze wegfallen – aber wer bin ich Logik ins Spiel zu bringen, wenn augenscheinlich alles wunderbar läuft.

US. Robotics – die Älteren erinnern sich, das ist die Firma die früher die lustigen Modems hergestellt hat – ist mittlerweile der größte Produzent von Robotern. Und kurz vor der Einführung des neuen Modells mit Pfefferminzgeschmack und sechs neuen Klingeltönen passiert ein PR-Desaster sondershausen. James Cromwell – der Erfinder des Warp-Antriebes – springt aus dem Fenster und landet mitten im Attrium der RoboterbauFirma. Er war nämlich im Nebenjob deren Chef und Gründer und – konträr zum verbreiteten Glauben – Der Erschaffer von Asimovs Robotergesetzen. Also quasi Zefram Cochrane ihm sein Schauspieler seine Robotergesetze.

Den Beitrag „I, Robot“ weiterlesen…

Angriff der Klamauk-Bots – Es gibt Reis, Lord Vader!

Originaltitel: Star Wars: Episode III – Revenge of the Sith
Herstellungsland: USA 2005
Regie: George Lucas
Darsteller: Ewan McGregor, Hayden Christensen, Natalie Portman, Ian McDiarmid
★★½☆☆

Episode III Star Worse

Es ist schwer jemanden noch zu mögen, wenn er einem in den ersten zwei Minuten die man ihn kennt auf die Schuhe spuckt.
Ungefähr so fühlte ich mich ab der ersten Minute im neuen Star Wars-Film. Ich hatte meine Erwartungen nach Episode I und II ja schon heruntergeschraubt, ich dachte, wenn ich wenig erwarte, dann könnte ich auch nicht enttäuscht werden… Aber es ist Herrn Lucas ein weiteres Mal gelungen, über zwei Stunden auf meinen Kindheitserinnerungen herumzutrampeln und einer charmant-naiven Weltraumfabel bei lebendigem Leib des Herz herauszureißen.

Dabei wollte ich den Film irgendwie mögen, mich am Ende der Trilogie irgendwie mit Star Wars versöhnen, das in meiner Kindheit noch Krieg der Sterne genannt wurde.. Doch selbst wenn ich den Anfangstext in der Diktion einer Blouevard- Gazette ignoriere eröffnet der Film mit einem Totalausfall.
Christopher Lee und irgendein digitaler Hühnerhabicht mit Keuchhusten namens General Grievous haben angeblich den späteren Imperator Palpatine gekidnapped und Obi-Wan und Anakin eilen zur Rettung. Was der Anfang einer rasanten Raumschlacht sein könnte, entpuppt sich aber schnell als Knallerbse, denn wie schon in Episode 2 dienen Droiden mal wieder als Comic Relief, fragt sich nur Relief wovon, denn noch ist im Film gar nichts passiert…
Das hindert Lucas aber nicht daran die Klamauk-Bots auf Obi-Wan loszulassen, das es nur so zirpt. Lustige Geräusche und Roboter-Slapstick vom schlimmsten – fast als wären die Drei Stooges zusammen mit Adam Sandler und Chris Rock als Blechbüchsen wiedergeboren worden. Stolpern, holpern, tischirpen, lustige Sachen sagen… wer dachte die furchtbare Szene aus Episode 2 in der C3PO und R2D2 durch eine Fabrik torkeln durfte, wären an Peinlichkeit kaum zu toppen, der wird hier zum ersten Mal eines Besseren belehrt. Die ersten 20 Minuten des Films sind ein einziger Roboter-Kalauer. Das selbst R2D2 mittlerweile rumhüpft, fliegt und springt wie ein Transformer dem ne Duracell im Hals steckt, wundert da auch nicht mehr.

Den Beitrag „Star Wars: Episode III“ weiterlesen…

 

Ray Ferrier: They’re not from around here.

Robbie Ferrier: You mean they’re, like, from Europe?

Ray Ferrier: No, Robbie, they’re not from Europe.

Originaltitel: War of the Worlds
Herstellungsland: USA 2005
Regie: Steven Spielberg
Darsteller: Tom Cruise, Justin Chatwin, Dakota Fanning, Tim Robbins, Miranda Otto

★★★½☆

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