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Und noch mehr DreamWorks: Teaser-Trailer zu “Puss in Boots”, dem “Shrek”-Spin-Off des gestiefelten Katers, erneut gesprochen von Antonio Banderas. Der Film wird Ende des Jahres in 3D in die Kinos kommen. Teaser ist schon wieder so derart auf lustig getrimmt, inklusive DreamWorks-Pflicht-Popsong, dass ich bereits nach 30 Sekunden entnervt ausgemacht habe.

Nach dem Klick noch das Poster.

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“Do the roar!”

Originaltitel: Shrek Forever After
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Mike Mitchell
Drehbuch: Josh Klausner, Darren Lemke
Sprecher: Mike Meyers, Eddie Murphy, Cameron Diaz, John Cleese, Antonio Banderas, Julie Andrews, john Hamm, Walt Dohrn

★★★☆☆

Shrek ist von der Familienidylle und dem familiären Einerlei angenervt. Am Geburtstag seiner Kinder platzt ihm der Kragen, er streitet sich mit Fiona und rennt wütend davon. Rumpelstilzchen (Walt Dohrn) nutzt die Situation aus und verführt Shrek für einen Tag sein altes Ogerleben zurückzubekommen, doch natürlich hat die Sache einen Haken und Shrek sieht sich einer Welt gegenüber in der er nie existiert hat…

Das Gute an Shrek 4 ist, dass er nicht Shrek 3 ist. Dreamworks hatte es mit dem lieblos heruntergerenderten dritten Teil ja schon sehr effektiv geschafft all die positiven Gefühle die die ersten beiden Abenteuer des grünen Oger begleiteten auf Null zu fahren. Das hilft diesem im Grunde reichlich überflüssigen vierten Teil, denn er ist deutlich besser und geht als anspruchslose Sommerunterhaltung ziemlich in Ordnung.

Natürlich kaschieren die Macher ihre Einfallslosigkeit in Bezug auf die Charaktere, ihr Potential und ihre Entwicklung eher schlecht als recht, wenn sie mal eben den Reset-Button drücken und Shrek wie weiland Jimmy Stewart durch eine Welt irren lassen, in der nichts aus den vorangegangenen Teilen passiert ist. Ein Far Far Away, in dem Shrek, Puss und Donkey sich nicht kennen, Drachen böse sind und Fiona sich aus eigener Kraft aus ihrem Verließ befreien musste.

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Das neue Poster zu “Shrek 4 – Grüner wirds nicht” [:)]. Ich bin nach dem ersten Teil ausgestiegen, deshalb kann ich nicht viel dazu sagen. Bei Sichtung des Trailers im Kino kürzlich fiel mir lediglich auf, dass der Kater jetzt dicker ist. Ach so.

(via)

Nach Teil 3 dachte ich ja wirklich, das aus dem Franchise so völlig die Luft raus ist, aber ich muss zugeben, das ich nach diesem Trailer tatsächlich wieder Lust auf den Oger, Donkey und die verfettete Puss’N'Boots habe. Bißchen viel 3D-Spielerei aber auch einige sehr nette Gags. Gibt also doch noch einen ernstzunehmenden Gegner für Toy Story 3.

Okay Dreamworks, ich bin wieder gespannt.

Mein Favorit für den Deutschen Titel wäre ja noch immer der Lieblingsvorschlag der moviepilot-Community gewesen “Shrek 4 – Grüner wirds nicht”. Leider hat man sich ja für das langweiligere “Für immer Shrek” entschieden.

Fear me, if you dare…

Originaltitel: Shrek 2

Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2004
Regie: Andrew Adamson, Kelly Asbury, Conrad Vernon
Darsteller: Mike Myers, Eddie Murphy, Cameron Diaz, John Cleese,
Antonio Banderas, Julie Andrews, Jennifer Saunders
Rupert Everett

★★★★☆

Machs größer, machs grüner, machs besser. PDI schafft es wirklich den Vorgänger zu übertreffen. Die Animationen sind detaillierter, die Hintergründe ausgetüftelter, Die Gagrate ist nochmal glatt verdoppelt werden. Wie bei den Simpsons dürfte Freeze-Frame-Fun angesagt sein, wenn man den Film auf DVD schaut und immer wieder zurückspult um Backgroundgags und Popkulturreferenzen zu entdecken.

Es scheint sich zu bestätigen, was sich schon mit ANTZ und SHREK andeutete: PIXAR übernimmt die Altersgruppe 3-10 und bringt patentiert kunterbunte Filme, die harmlose und brave Kindergeschichten erzählen. PDI / Dreamworks konzentriert sich auf Jugendliche und Erwachsene Zuschauer, die sich an einer etwas sarkastischere Weltsicht und selbstreferenziellem Humor erfreuen.

Now its the time to repay my debt

Ebenfalls PDI-typisch ist die treffliche, hochkarätige Stimmbesetzung. Zumindest im Original darf man sich an Jennifer (AbFab) Saunders als Gute Fee und Antonio Banderas (Desperado, Spy Kids) als Gestiefeltem Kater erfreuen.

“Pray for mercy… from Puss’n'Boots”

Banderas nutzt die Rolle um ein weiteres mal sein Latin-Lover-Image gehörig zu veralbern. John Cleese und Julie Andrews (Mary Poppins, S.O.B.) geben ein herrlich zickiges Königspaar ab. Zahllos auch dort die Anspielungen auf frühere Filme.
Shrek 2 ist definitiv ein Werk, das mehrmaliges Ansehen belohnt. Im Gegensatz zum Fischfilm von PIXAR, bei dem ich im letzten Akt ein ums andere Mal das Ende herbeisehnte, schafft es Shrek durch abwechslunsgreiche Schauplätze, rasante Inszenierung und ein ständiges In-Joke-Feuerwerk die letztlich bekannte Story hinreißend zu erzählen.
Die Moral des “Sei wie du bist” ist sicher nicht neu und kann hinterfragt werden, die Art wie diese Story erzählt wird ist jedoch rundherum gelungen.

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