Gravity – USA 2013
★★★☆☆

Gravity ist wohl der Film, der optisch am nähesten an den IMAX-NASA-Dokus ist, die tatsächlich im All gedreht wurden. Selten wurde Zero-G so überzeugend tricktechnisch simuliert und dem Zuschauer das Gefühl vermittelt selbst schwerelos umherzugleiten. Auch wenn ich bei der Eingangskatastrophe im Trailer immer den Drang verspürte eine “Wheeeee!!!” zu dubben, jedesmal wenn Sandra Bullock an der Kamera vorbeisauste.

Alfonso Cuaron schwelgt in grandiosen Plansequenzen, egal ob es um das einsame herumtreiben im Raum geht, das Herumhangeln an Raumstationen oder das klaustrophische Klettern in beengten Rettungskapseln. Optisch sind wir hautnah dabei und erleben tatsächlich beeindruckende Bilder, die in der Konsequenz und Länge noch nicht zu sehen waren.

SPOILER AHEAD

Wie so oft bei technisch innovativen Filmen wurde leider nicht dieselbe Sorgfalt und Raffinesse in das Drehbuch gesteckt, dass der Regisseur ebenfalls mitverfasste. Denn während die Grundprämisse des “Lost in Space” und der mühsamen Rettung von A nach D grundsätzlich tragfähig ist, sind die Figuren des Films eine einzige Enttäuschung.

George Clooney, der im Grunde eher ein Extended Cameo hat ist so Zen und Dude-Cool drauf, dass er ihn nichtmal akute Lebensgefahr wirklich aus der Ruhe bringt oder irgendwie emotional tangiert. Sandra Bullocks Figur ist die wahre Hauptrolle und eine der ärgerlichsten verschwendeten Frauenfiguren seit Bella. Selbst wenn man – was in einem so wissenschaftlich-realistisch daherkommenden Film wie diesem schwerfällt – ignoriert, dass die NASA jemand derartig labilen wohl kaum für eine Multimilliarden Dollar-Expedition auswählen würde, sie nervt.

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Ich freue mich ja schon seit Jahren auf das Finale der Blood & Ice-Cream-Trilogie und das wir in Deutschland noch bis September warten müßen ist wahrhaft tragisch. Immerhin gibts ein neues Viral zu neuen Pubcrawl-Sci-Fi-Komödie mit Simon Pegg, Nick Frost und Martin Freeman.

Jetzt habe ich eine Erektion. Danke Edgar Wright.

waste3

Mit leichter Verspätung kommt hier Wasting Away – der Podcast über Filme die man nur mit viel Alkohol ertragen kann. In der dritten Folge freuen sich sich Sebastian und ich zunächst über Worlds End-Trailer, lobpreisen die geniale Dokumentation “Shut up little man!” und haben dann doch nicht genug Alkohol getrunken um Robert Altmans “Popeye” mit Robin Williams wirklich genießen zu können.

Wer direkt zur Filmbesprechung springen möchte: Ab 01:12:30 gehts los

Und für die Hardcorehörer gibts noch einen Exkurs zu Star Trek, den wir aus Längengründen aus Folge 2 rausgenommen hatte und einen zu Community-Staffel 4. Anmerkung: Die Folge wurde aufgezeichnet ehe bekannt wurde, dass Dan Harmon zu Community zurückkehrt.

Viel Spaß bei Wasting Away #3

Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit mich mit J.J. Abrams, Simon Pegg und Alice Eve über den neuen Trek-Film zu unterhalten. Dabei fragte ich Abrams, ob er inzwischen mit den Serien warm geworden ist, warum es immer noch keine Queer-Charaktere in Trek gibt und ob er sich davor fürchtet Star Wars zu versauen, weil Simon Pegg ihn dann umbringen wird.


WorldsEndDirekt / via

Endlich ein Teaser Trailer bzw. eigentlich sogar schon richtiger Trailer zu “The World’s End”, dem dritten Teil der mit “Shaun of the Dead” und “Hot Fuzz” begonnenen Cornetto-Trilogie. Diesmal… Aliens. Regie: Edgar Wright – check. Hauptdarsteller: Simon Pegg und Nick Frost – double check. Außerdem: Rosamund Pike, Martin Freeman, Paddy Considine, David Bradley, Eddie Marsan und John Duggan. Deutscher Kinostart: 12.09.2013 – also erst zwei Monate nach dem UK-Start. Whyyy?

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Tom Cruise gab ja nur ein einziges Interview für Deutschland, worüber ich aber nicht wirklich böse sein kann, denn wer mich wirklich zum Junket nach München lockte war Simon Pegg. Und natürlich Brad Bird, der Pixar-Regisseur der mit Mission Impossible: Ghost Protocol sein Realfilm-Debüt feiert. Im Gespräch konnte ihn zu seinem Pet-Projekt 1906 – einer Story um Liebe und Korruption vor dem Hintergrund des verheerenden Erdbebens in San Francisco – befragen und natürlich wollte ich von Pegg wissen, wann wir endlich mit dem dritten Teil der Blood & Icecream-Trilogy rechnen können.

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-”Just remember: Blue is glue!”
-”And red?”
-”Dead.”

Originaltitel: Mission: Impossible – Ghost Protocol
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Brad Bird
Buch: Josh Appelbaum / André Nemec
Darsteller: Tom Cruise, Jeremy Renner, Simon Pegg, Paula Patton, Ving Rhames

★★★★☆

Ethan Hunt wird mit einem zufälligen Team zusammengewürfelt, nachdem ein Terrorist den Kremel sprengt und ihm die Schuld dafür zuschiebt. Der Plan: Einen weltweiten Atomkrieg auszulösen. Auf eigene Faust müssen Hunt und seine Leute den Terroristen stoppen, ehe er den letzten Teil seines Plans in die Tat umsetzen kann…

Fourth Time is the charme… zumindest in diesem Fall. Ich war nie ein Fan der MI-Reihe, nicht unbedingt Tom Cruise wegen, obwohl er sicherlich seinen Anteil daran hatte. Als jemand der mit “Kobra, übernehmen sie?” bzw. “Unmöglicher Auftrag” aufwuchs, störte mich schlicht und einfach immer die Fokussierung auf einen übermächtigen Helden der die Chose im wesentlichen im Alleingang meistert. Mission Impossible im Film war immer mehr Ego-Show, als Team-Heist. Dass der erste Teil Jim Phelps zu einem Schurken machte, war ebenso respektlos wie unnötig. Teil 2 bot schicke Bilder, war aber dank Studioeinmischung nur ein konfuser Rumpf-Film und JJ Abrams Teil 3 sah leider aus wie ein Fernsehfilm, mit faden Bildern und einem käsigen Showdown der aus einer Rangelei in einem Lagerhaus bestand, bei der der Schurke am Ende vors Auto stolperte. Nee, auch wenn ich weiß das die Filme ihre Fans haben, mich haben sie nie wirklich umgehauen.

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(Youtube Direktpaul, via First Showing)

Simon Pegg und Nick Frost in einer Komödie mit einem kiffenden Alien gesprochen von Seth Rogen, inszeniert wird das ganze von Greg Mottola (Superbad, Adventureland), geschrieben wurde „Paul“ von Pegg und Frost. Need I say more?


(Youtube Direktburke, via /Film, danke Nils!)

Hier der Trailer zu Burke & Hare von John Landis mit Simon Pegg und Andy Serkis in den Hauptrollen, sieht mir nach einer gelungenen Killerkomödie aus. Hier der Plot:

WILLIAM BURKE and WILLIAM HARE are scratching out a living in 1830s Edinburgh. After yet another failed business venture, they return to Hare’s lodging house to find that their tenant has suddenly died on rent day. As the boys decide how to dispose of the body over a drink, they discover that a corpse can fetch a hefty price. Edinburgh is the centre of the medical universe and the city’s doctors are crying out for more cadavers for their educational lectures. First they try the infamous DR. MONRO, but he’s not interested, so they sell the corpse to DR. KNOX, his vain and ambitious rival who urges them to bring any more ‘unfortunates’ they may stumble upon. Entrepreneurial Hare is quick to realize they’ve hit on a great money making venture and despite the more sensitive Burke’s misgivings, they embark on a series of plans to secure more bodies. They arrange a series of deadly ‘accidents’ for the local unfortunates and to celebrate their success, they go out on the town to celebrate. There, Burke meets GINNY, a beautiful and spirited aspiring actress. In a series of hilarious comic misadventures Burke and Hare begin to secure a steady stream of bodies and the cash starts rolling in.

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Für die Dezemberausgabe von Total Films haben sie Simon Pegg, Nick Frost und Edgar Wright vor die Kamera gezerrt und ein Zombie-themed Fotoshooting veranstaltet.

See our Shaun Of The Dead photoshoot (via /Film)


(Youtube DirektPaul)

In diesem Video verraten Simon Pegg und Nick Frost ein paar Details aus ihrem neuen Film „Paul“, io9 hat noch zwei weitere Videos. Viele weitere Clips gibt’s auf der hervorragend gemachten Seite WhoisPaul.

Pegg And Frost Explain All About Paul… And Tea

-”I’m Spock”
-”Bullshit”


Originaltitel: Star Trek
Herstellungsland: USA 2009
Regie: J.J. Abrams
Buch: Alex Kurtzman, Roberto Orci
Darsteller: Chris Pine, Zachary Quinto, Eric Bana, Simon Pegg, Winona Ryder, Karl Urban, John Cho, Zoe Saldana, Bruce Greenwood
Ben Cross, Anton Yelchin, Leonard Nimoy

★★★☆☆ Batzman
★★★☆☆ Jet Strajker

★★★★☆ Mal Sehen

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Die Story
>>>Spoiler Anfang<<<

Kirks Vater wird nach der Entführung seines Chefs durch die Besatzung einer riesigen Rose von Jericho (evtl auch einer Artischocke), selbst kurzzeitig zum Captain eines Raumschiffs. Es gelingt ihm noch die Besatzung inklusiver seiner schwangeren Frau rechtzeitig zu evakuieren ehe das Schiff mit ihm an Bord an der Artischocke zerschellt.

Jahre später. Kirk und Spock – beide mit rebellischen Tendenzen und dem Hang zu emotionalen Ausbrüchen – treffen an der Starfleet Academy aufeinander und können sich nicht ausstehen. Kirk hackt Spocks Kobayashi Maru-Trainingsprogram, doch ehe er dafür zur Verantwortung gezogen werden kann ist Red Alert: Vulkan wird angegriffen und weil die übrige Föderationsflotte grade Halma auf Alpha Centauri spielt, müssen die versammelten Kadeten ran. Nur Kirk darf nicht mit, schafft es aber doch an Bord, nachdem ihn sein alter Kumpel Pille in den verrückten Professor verwandelt, was ganz doll lustig ist.

Auf der Enterprise rettet Kirk auch gleich den Tag, weil er sich an die Weltraumartischocke erinnert, die seinen Vater umgebracht hat. In der Artischocke lebt ein schlechtgelaunter Romulaner namens Nero, der Spock hasst und deswegen mit einem intergalaktischen Korkenzieher ein Loch in Vulkan bohrt und den Planeten sprengt, inkl. Spocks Mutter WinOma Ryder. Vorher wurde noch der Kaptain der Enterprise von Nero entführt um mit Schwippschwäger des Ceti-Aals herauszufoltern wie man die Sprinkleranlage der Erde ausstellt, damit er die ebenfalls mit seinem Korkenzieher und dem Blubb roter Materie in ein schwarzes Loch saugen kann.

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“Con Air is the greatest movie of all times!”

Originaltitel: How to Lose Friends & Alienate People
Herstellungsland: Großbritannien 2008
Regie: Robert B. Weide
Darsteller: Simon Pegg, Kirsten Dunst, Megan Fox, Gillian Anderson, Jeff Bridges

★★★☆☆

Basierend auf dem autobiographischen Buch von Toby Young “Wie man Freunde verliert und andere vor den Kopf stößt” schildert der Film Aufstieg und Fall von Sidney Young (Simon Pegg) einem geekigen, egozentrischen Underground-Klatschreporter. Den verschlägt es überraschend nach New York, als er für für das rennomierte “Sharp”-Magazin engagiert wird, nachdem er dessen Herausgeber (Jeff Bridges) in einem Artikel verhöhnt hat.

Was anfänglich wie die Chance zum großen Aufstieg klingt, entpuppt sich für den eigensinnigen Briten schon bald als erbarmungsloser Verdrängungskampf im Society-Millieu, bei der ihm mehr als einmal seine Ideale und journalistischen Grundsätze im Wege stehen. Sein Chef (Jeff Bridges) ist ein stimmungschwankender, gelangweilter Egomane, seine Kollegin (Kirsten Dunst) ist eine Karrierefrau und überall wird intrigiert und gemobbt was da Zeug hält.

Simon Pegg ist ein Phänomen. Ende der 90er kannten ihn nur wenige Eingeweihte als Star der genialen Serie “Spaced”, dann kam “Shaun of the Dead”, Gastrollen in “Land of the Dead”, Kurzauftritte in MI-III und die geniale Buddy-Movie-Satire “Hot Fuzz” und heute zählt der spiddelige Brite mit dem schütteren Haar und dem Nagetier-Gesicht zu den größten Exportschlagern des Landes.

Wer ihn je im Interview gesehen hat, weiß wieviel von Pegg selbst in vielen seiner Figuren steckt: Er ist nicht umsonst der perfekte Popkulturgeek, der linkische Nerd mit großer Klappe der wenn es drauf ankommt zeigt was in ihm steckt. Doch Pegg kann mehr: Auch als knallharter Spießercop oder eiskalter Gegner von Doctor Who kann er überzeugen. Kein Wunder, dass sein Auftragsbuch mehr als gut gefüllt ist, denn Pegg schafft es selbst durchschnittliche Produktionen noch zu veredeln.

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Die Überschrift habe ich bei Peter geklaut. Den Link auch. Der Rest ist aber von mir: Shaun of the Dead wird Maschinendings auf der Enterprise!

Ich finde diese ganzen Prequels ja eher lahm, also: vom Prinzip her. „Komm, wir machen jetzt ein Sequel“ – „Nee, Sequels machen doch alle… wir brauchen was besonderes… wir machen ein Prequel“… Uuuuuh! Außerdem gibt es wenige Thematiken, bei denen ein Prequel wirklich Sinn ergibt. Star Trek ist ein so ein Fall.

Ich finde alle Schritte des Projekts äußerst gelungen. Von der Wahl des Regisseurs JJ Abrams bis Eric Bana als fieser Gegenspieler (Hulk böse, anyone?) und nun Simon Pegg als Scotty, der ja sowieso immer den eher lustigen Part übernahm (korrigiert mich, ich bin kein Trekkie)… alles erste Sahne.

Ich freu mich…

pegfrost.jpgDie beiden „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz“-Macher machen erneut gemeinsame Sache vor der Kamera, diesmal allerdings mit quasi getauschten Rollen. War bislang immer Simon Pegg im Fokus der Story, wird diesmal Frost die Hauptrolle übernehmen. In einem Film namens „Paul“, in dem zwei englische Geeks Amerika bereisen.

While the details were few and far between from Pegg, he did reveal the title and a little of the plot. “It’s called ‘Paul’ and it’s a road movie about two British geeks in America.” Pegg added that the film will be shot here in the States.
So will we see a similar dynamic between Simon and Nick as depicted in “Shaun” and Hot Fuzz”? Pegg laughed said, “No, it’s different actually. I’m the bitch in this one. This time Simon’s the bitch!” (movieblog)

Nachdem Shaun mittlerweile zurecht Kultstatus erreicht hat und „Hot Fuzz“ einer der besten Filme des Jahres war, würde ich Frost lieber heute als morgen in einer Hauptrolle sehen, mit Pegg als Sidekick. Das kann nur gut werden, geht gar nicht anders.