65MillionYearsDirekt / via

Pünktlich zum 20jährigen Jubiläum von Steven Spielbergs Meisterwerk “Jurassic Park” bringt Universal den Film in einer konvertierten 3D-Fassung erneut in die Kinos. Den Trailer zur Wiederveröffentlichung finde ich jetzt aber nicht so prall, insbesondere die Musik in der zweiten Hälfte nervt (und hat auch nichts mit dem Film zu tun). Sollte das Ergebnis der Konvertierung aber so überzeugend wie bei James Camerons “Titanic” sein, bin ich gern dabei.

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YT Direktlincoln, via Gawker

Hier der komplette Trailer zu Spielbergs „Lincoln“. Ich bin ja bekennder Spielberg-Fanboy, ich fand sogar „War Horse“ gut und auch „AI“ und „Minority Report“, aber das hier sieht für mich leider völlig uninteressant aus. Aber wahrscheinlich muss man auch Amerikaner sein, um das hier zu verstehen.

Steven Spielberg directs two-time Academy Award® winner Daniel Day-Lewis in “Lincoln,” a revealing drama that focuses on the 16th President’s tumultuous final months in office. In a nation divided by war and the strong winds of change, Lincoln pursues a course of action designed to end the war, unite the country and abolish slavery. With the moral courage and fierce determination to succeed, his choices during this critical moment will change the fate of generations to come.

Am 19. Juli 2013 (US-Starttermin) wird Steven Spielbergs “Jurassic Park” nach 20 Jahren wieder in die Kinos kommen – im konvertierten 3D. Was George Lucas und James Cameron können, das kann Spielberg sowieso. Auf Facebook wünschte man sich schon vor zwei Jahren eine 3D-Veröffentlichung des Films, nun ja. Gibt natürlich schlimmeres, als Re-Releases absoluter Meisterwerke. Also: Vorfreude.

(via)

Gefährten (War Horse) – USA 2011
★★☆☆☆

Junge freundet sich mit Pferd an. Als das im ersten Weltkrieg als Kriegspferd verkauft wird, setzt er alles daran es wiederzufinden….

Selbst ein besserer Regisseur als Steven Spielberg hätte wohl seine Schwierigkeiten aus diesem Kinderbuch, diesem My-little-Pony–with-Weapons-Abenteuer etwas ansehbares zu machen. Und über Spielberg wird die Luft ja, trotz Ausfällen, immer noch ziemlich dünn. Was ihn bewogen haben mag diese Story zu verfilmen weiß ich trotz diverser Making-Of-Interviews nicht, noch was der Appeal der Geschichte sein soll. Vielleicht funktioniert es stilisiert auf der Bühne ja besser und vielleicht sieht Spielbergs Film deswegen auch aus wie eine Mischung aus Bauerntheater, Titanic – quasi Von der Wunde verweht. Aber der Film ist wirklich ganz gruselig fade. Der Hauptdarsteller Albert (Jeremy Irving), ein Kritikerkollege nannte ihn verdient den ältesten Teenager der Welt, ist derart charismalos und austauschbarer Hunk, dass es schwer fällt ihn auch nur auf der Leinwand zu bemerken – und das in einem Spielbergfilm, der bislang immer ein Händchen dafür hatte gute Kinderdarsteller zu casten. Das Pferd… ist nunja ein Pferd und auch wenn man ihm zum Glück eigene Dialoge erspart hat, wie sie im Roman vorkommen, ist seine digital verbesserte Mimik immer noch für ein paar sehr creepige Momente gut. Als Charakter bleibt es hingegen aber ähnlich blaß wie Albert, dessen unsägliche Ansprachen es in der ersten Hälfte des Films erdulden muss. Komm Junge, du schaffst es, ich glaube an dich, wir verlieren die Farm wenn du den Pflug nicht ziehst, usw. usf.

Den Beitrag „Review: Gefährten, Die Reise zur geheimnisvollen Insel, The Devil Inside (Review)“ weiterlesen…


DirektGaze / via

Sehenswerter, wenn auch inhaltlich etwas profaner bzw. unsauberer Videoessay zum Close-Up in Steven Spielbergs Filmen als Ikonographie begleitende melodramatische Geste. Hübsch.

Mein erster Gedanke, als ich das Bild sah: “Whoa! Wenn ich in dem Alter auch nur halb so stylish aussehen würde. Wenn nur dieser doofe Licoln-Gedächtnis-Bart nicht wäre… Achso!”

Dass es Daniel Day-Lewis ist, habe ich dann erst auf dem zweiten Blick erkannt. Das Biopic des Präsidenten, mit Spielberg als Regiesseur, kommt nächstes Jahr in die Kinos. In weiteren Rollen sehen wir Tommy Lee Jones, Joseph Gordon-Levitt und John Hawkes.

via Julia Segal

So nachdem ich aus dem Urlaub zurück bin jetzt ein paar aktuelle Starts und Filme zu dem ich jetzt erst gekommen bin im Kurzreview:

The Thing – USA 2011
★★★☆☆

Vorgeschichte von Carpenters The Thing in der wir erfahren, was im norwegischen Forschercamp passiert ist, die das Alien und das Raumschiff entdeckt haben.

Es hätte schlimmer kommen können. Ganz klar spielt das verspätete Prequel an keiner Stelle in derselben Liga wie Carpenters Meisterwerk, aber es versucht sich im respektvollen Umgang mit dem Original in dessen Anfang es immerhin nahtlos überleitet.
Was dem neuen Film fehlt sind starke Charaktere und die ruhige, suspensegeladene Stimmung des Originals. War im Original jede Figur auf ihre Weise einprägsam und interessant, dienen die viele Figuren des norwegischen Camps hauptsächlich als verheizbares Kanonenfutter, für das “Ding” das sich diesmal entgegen der Tagline von Carpenters Film (“Man is the warmest place to hide”) weniger versteckt, als wie ein Slasher-Killer hinter seinen Opfern her ist. Die verschiedenen Mutationen sind dabei durchaus originell und faszinierend konzipiert, kranken allerdings an ihrem digitalen Look, der sie nur in wenigen Momenten als so real und greifbar erscheinen lässt, wie Rob Botins Latexkreationen. Das diesmal eine außenstehende US-Forscherin (und Amerikanerin) als Identifikationsfigur in den Plot gepresst wurde, die sich mit dem eindimensionalen Mad Scientist rumstreiten darf, tut der Spannung auch nicht wirklich gut, denn so stellt sich nie das Gefühl echter Abgeschlossenheit ein und die Idee mit den Plomben als Nachweis der menschlichen Echtheit ist leider auch nicht halb so nervenzerfetzend, wie der Bluttest des Originals.

Die Musik und Kameraführung versucht sich schon dran Carpenters Werk zu imitieren und es gibt zugegeben viel langweiligere und ärgerlichere Filme als dieses neue Thing. Aber leider fügt das Prequel der Geschichte weder etwas interessantes hinzu, noch ist er je mehr als eine Fußnote zum Original. Und dessen Schicksal nach geflopptem Kinostart erst spät zum Kulterfolg zu werden, dürfte das Remake wohl auch nicht erwarten – denn dazu ist es einfach zu gewöhnlich.

Den Beitrag „Kurzreviews: The Thing, Submarine, Real Steel, Tim & Struppi und das Geheimnis der Einhorn (Review)“ weiterlesen…

Es wird wieder mal Zeit einen Blick auf die Serienneustarts der letzten Monate zu werfen:

Terra Nova – USA 2011
Erster Eindruck: ★★½☆☆

Irgendwann in der Zukunft, die Menschheit hat die Erde verseucht. Die einzige Hoffnung auf einen Neuanfang liegt in der Vergangenheit. Mit einer Zeitmaschine werden Siedler in die Zeit der Dinosaurier (in einen parallelen Zeitstrahl um den Butterfly Effect zu vermeiden) zurückgeschickt um dort eine neue Kolonie aufzubauen.

Natürlich ist Spielberg schon lange kein Gütesiegel für erstklassige Unterhaltung mehr, doch zumindest im Kino hat er immer wieder seine lichten Momente und selbst mittelmässige Filme haben ihre coolen Szenen, die das Ansehen lohnen. Als TV-Produzent hat er leider oft ins Klo gegriffen. Das “United States of Tara” so gut war, lag wohl auch eher an Diablo Cody, als an Steven, der wenn man ihn alleine machen lässt seit Jahren nur Bildschirm-Schrott wie SeaQuestDSV, Taken oder das überproduzierte und unter-originell Twilight-Zone-Rip-Off “Amazing Stories” hervorbrachte. Zuletzt enttäuschte Falling Skies als Alien-Invasion-Serie – die hauptsächlich deshabel überraschte, weil ihr Budget anscheinend von Folge zu Folge kleiner wurde, bis das Season-Finale die Endscheidungsschlacht dann sogar im Off stattfinden ließ. Ein Schicksal das dieser Jurassic Park meets Swiss Family Robinson-Serie, deren Pilot angeblich alleine über 10 Millionen gekostet haben soll, auch drohen könnte. Denn die Stories sind noch abgeschmackter, sülziger und altbackener als bei Falling Skies und die Trickeffekte sehen 20 Jahre nach Jurassic Park stellenweise aus, wie von Asylum geborgt. Dafür das ernsthaft hohes Drama angepeilt wird, bleiben die Figuren in den ersten drei Folgen sehr dünn gezeichnet und an keiner Stelle blitzt der Spaß auf, den man von einer Serie die eine derart hanebüchene Prämisse hat, eigentlich erwarten würde.

Den Beitrag „Serienfieber: Terra Nova, Torchwood: Miracle Day, Ringer, An Idiot abroad“ weiterlesen…

(Youtube Direkthorse, via Badass Digest)

Hier der neue Trailer zu Spielbergs Pferdefilm. Werde ich mir trotz meiner Tierfilmaversion wohl ansehen, weil mir das nach einem tatsächlich guten Spielberg aussieht.

In other Horse-News: Fox 2000 Bringing ‘Mr. Ed’ to the Big Screen.

Elizabeth Gabler’s Fox 2000 has picked up the film rights to the classic talking horse Mr. Ed for David Friendly’s Friendly Films and Jim Mahoney to produce.

No writer or director is yet attached to the live-action family film, which Fox 2000′s Carla Hackan will shepherd.
It won’t be the first horse film for Gabler, an equestrian enthusiast. Fox 2000 also produced the 2006 Flicka

Ein eher unbekanntes Photo von den Dreharbeiten zu Steven Spielbergs “Der Weiße Hai”, auf dem kein geringerer als Ingmar Bergman den mechanischen Hai Bruce inspiziert. Aufgenommen wurde das Bild vom Setphotographen John Bryson, von dem auch eine Widmung zu sehen ist (“To Ingmar Bergman from his admirer John Bryson”). Toll!

(via Criterion / größere Version)

Von Peter Jackson auf Facebook: „Made a quick stop at Comic Con to attend the Tintin panel. Managed to get these cool shots of Steven and a fan!“(via NCOTB)

Vor ein paar Jahren hatte ich hier über ein geplantes Remake von Oldboy unter der Regie von Spielberg gebloggt, seit damals ist es um das Projekt ziemlich ruhig geworden. Nun ging vor ein paar Tagen das Gerücht ‘rum, dass Spike Lee die Regie übernehmen sollte und genau das wurde jetzt bestätigt.

Spike Lee erscheint mir zwar gleich 10 mal geeigneter für den Stoff (ganz abgesehen von der Diskussion, ob es überhaupt ein Remake braucht), dennoch kann ich mir auch einen Oldboy von Spike Lee nicht so richtig vorstellen. Wir werden sehen.

Hier die komplette Pressemitteilung via Badass Digest:

Los Angeles (July 11, 2011) – Mandate Pictures announced today that Spike Lee (Inside Man) will direct OLDBOY, a remake of the highly-acclaimed South Korean film. Mark Protosevich has adapted the screenplay and will co-produce. Roy Lee and Doug Davison (The Departed, The Grudge) will produce. The film is a Vertigo Entertainment/40 Acres & A Mule Production. Mandate President Nathan Kahane will executive produce.

“It’s a great honor to put this special project into the hands of such a gifted writer and iconic director,” said Kahane.

OLDBOY tells the story of a man who is kidnapped and imprisoned on his daughter’s birthday. For fifteen years, he is held captive, and, upon his release, must begin his journey to find the reason for his imprisonment. He soon finds out that his kidnapper has plans for him more tortuous than his solitary confinement. The original film, released in 2003, directed by Chan-wook Park won the Grand Prize Jury Award at the 2004 Cannes Film Festival.

Spike Lee and Mark Protosevich are represented by CAA. Dan Freedman, SVP of business affairs, negotiated the deals for Mandate.

(Youtube Direkttintin, via Badass Digest)

Hier der neue Trailer zu Spielberg/Jacksons „TinTin and the Secret of The Unicorn“. Sieht insgesamt klasse aus, ich bin aber leicht unterwältigt von der Animation der Mimik, speziell bei TinTin, gehe aber auch schwer davon aus, dass die Effekte noch nicht finalisiert sind.

Die DGA (Directors Guild of America) ehrt zu ihrem 75. Geburtstag ihr bedeutendstes lebendes Mitglied: Steven Spielberg. In der von Michael Apted moderierten Podiumsdiskussion spricht Spielberg gemeinsam mit J.J. Abrams und James Cameron über seine Karriere, Filmprozesse und das Hollywoodgeschäft. Das fast zweistündige Video zu dieser hochinteressanten Runde kann man hier sehen.

(Youtube Direkthorse, via Badass Digest)

Hier der Trailer zu Spielbergs Pferdefilm. Ich bin ja grundsätzlicher Tierfilm-Verweigerer und habe weder Free Wilhelm noch den Pferdeflüsterer gesehen, das geht mir alles meilenweit vorbei, aber ich liebe es, wie man selbst in diesem Stück hier praktisch ab dem ersten Shot Spielbergs Handschrift erkennt. Für Leute, die solchen Kram anschauen, ist das wohl ein Must-Watch. Ich guck’ derweil nochmal Re-Animator.

Set against a sweeping canvas of rural England and Europe during the First World War, “War Horse” begins with the remarkable friendship between a horse named Joey and a young man called Albert, who tames and trains him. When they are forcefully parted, the film follows the extraordinary journey of the horse as he moves through the war, changing and inspiring the lives of all those he meets—British cavalry, German soldiers, and a French farmer and his granddaughter—before the story reaches its emotional climax in the heart of No Man’s Land.

The First World War is experienced through the journey of this horse—an odyssey of joy and sorrow, passionate friendship and high adventure. “War Horse” is one of the great stories of friendship and war— a successful book, it was turned into a hugely successful international theatrical hit that is arriving on Broadway next year. It now comes to screen in an epic adaptation by one of the great directors in film history.


(Youtube Direkt)

AICN hat ein großartiges Interview mit Steven Spielberg, vor allem geht es um „Jaws“ anlässlich der bald kommenden Blue Ray. Meine Lieblingsstelle ist ihre Unterhaltung über Quints Indianapolis-Rede, meine Lieblingsszene aus „Der weiße Hai“ (Video oben), die im ersten Take deshalb versaut wurde, weil Robert Shaw auf die großartige Idee kam, vorher mehr als einen Drink zu sich zu nehmen, wegen Authentizität und sowas. Tolle Anekdote! Und man spürt im Interview tatsächlich, dass sich hier vor allem zwei Fans unterhalten. Sehr schön!

Quint: I’ve read that this is one of your favorite scenes in Jaws… The Indianapolis Speech in Jaws floors me every single time I watch the movie. If I even hear Robert Shaw start that speech I’m zoned in and nothing else exists in the universe, you know? So, do you remember shooting that scene? What was the vibe on the set? Was it weighty?

Steven Spielberg: We shot it twice. The first time we attempted to shoot it Robert came over to me and said, “You know, Steven, all three of these characters have been drinking and I think I could do a much better job in this speech if you let me actually have a few drinks before I do the speech.” And I unwisely gave him permission.

He went into the Whitefoot, which was a big sort of support boat that we always took our lunch breaks on and all the bathrooms were on that boat, it was a big tug boat, and he went into the hold with my script girl Charlsie Bryant and I guess he had more than a few drinks because two crew members actually had to carry him onto the Orca and help him into his chair. I had two cameras on the scene and we never got through the scene, he was just too far gone. So, I wrapped the company at about 11 o’clock in the morning and Robert was taken back to his house on Martha’s Vineyard.

Den Beitrag „Spielberg-Interview on AICN about a pissed Quint“ weiterlesen…


(Youtube Direkttintin, danke Prof. Moriarty!)

Erster Teaser zu Spielbergs/Jacksons TinTin-CGI-Film. Sieht (noch) recht unspektakulär aus, aber auch irgendwie charmant. Abwarten.

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