Banksys Doku „Exit through the Gift Shop“ ist bekanntlich für den Oscar nominiert und weil der Mann bekanntlich nur maskiert auftritt und das nur sehr, sehr selten, wird er wahrscheinlich von der Verleihung ausgeschlossen. Dear Academy, here’s your banana. Von der HufPo:
Street artist Banksy doesn’t show his face in public — and as a result, the Oscars may kick him to the curb. […]
Academy executive director Bruce Davis talked about the issue to The Wrap. “If that film wins and five guys in monkey masks come to the stage all saying, ‘I’m Banksy!’ Who the hell do we give it to?” he asked rhetorically. Because of those worries, the artist will most likely not be allowed on stage.
“We suggested to them that it might be a good idea that if he did win, one of them would accept in his place – that it would not be dignified for the Academy to have somebody come up wearing a monkey’s head,” Davis said, referring to conversations with the Jaimie D’Cruz, the film’s producer.
Banksy: Oscars May Ban ‘Exit Through The Gift Shop’ Director
- Renington Steele •
- Februar 11th, 2011 •
- 6 Kommentare
- Schlagwörter: Awards, Banksy, Exit Through The Gift Shop, Oscars, Oscars 2011, Streetart
Als ernstzunehmender Graffiti-Künstler, der mit Sprühdose, Schablone und bösartigem Humor subversiv politisch wie soziale Themen aufgreift, hat sich Banksy schon lange einen Namen gemacht. Auf der Berlinale wagt er sich jetzt auf neues Terrain. Mit “Exit through the gift shop” präsentiert er (natürlich anonym) seinen ersten Film, der natürlich das Medium selbst aufs Korn nimmt. Hier ist der Trailer.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Februar 8th, 2010 •
- 6 Kommentare
- Schlagwörter: Banksy, Documentary, Exit Through The Gift Shop, Streetart, Trailer
“Pfffffttt…!”
Originaltitel: Graffiti Artist, The
Herstellungsland: USA 2004
Regie: James Bolton
Darsteller: Ruben Bansie-Snellman Pepper Fajans Daniel Parker






Nick ist Sprayer oder besser ein Tagger, einer von den freundlichen Menschen die unsere gesamte Umwelt mit sinnvollen Krickeleien wie “PrüpmfMoZaH RuleZ” und ähnlich wertvollem Kunstgut verzieren. Der Teenager dackelt durch Seatle und Portland, sprüht seine Symbole an die Wand, klaut Farbdosen, taggt weiter, flüchtet vor der Polizei und driftet umher. Er hat weder Freunde noch eine Familie. Irgendwann lernt er Jesse kennen, einen anderen Tagger. Gemeinsam ziehen sie umher und sprühen ihre Reviermarkierungen an jede Wand, wie es einst Ina Deter vorhatte. Ihre einzige Lektür besteht aus Graffiti-Fanmagazinen, ihr größtes Ziel ist es mit den Fotos von ihren Werken dort einmal veröffentlich zu werden.
Nick kommt eine Weile bei Jesse unter. Irgendwann landen sie zusammen im Bett. Doch was für Nick ein Schlüsselerlebnis ist, er verliebt sich in Jesse, war für diesen nur Ablenkung. Jesse lässt Nick zurück, der daraufhin wieder alleine durch die Gegend zieht und weitertaggt. Immer auf der Suche nach den Graffities seines verlorenen Freundes…
James Bolton liefert nach dem sperrigen, kontroversen Eban & Charly einen weiteren Kunstfilm ab, der seinen Vorgänger in Punkto Dialogarmut noch übertrifft. Vielleicht ist es sinnvoll, wenig Dialoge einzubauen, wenn man mit Amateurdarstellern dreht, vielleicht sollte man auch einfach mal etwas talentiertere Amateure casten.
The Graffiti-Artist erzählt seine magere Story in ereignisarmen, elegischen Bildern. Der Film kommt fast ohne Worte aus, gesprochen wird nur das Notwendigste und schon bald bekommt man den Eindruck, das Nick auch nicht wirklich viel zu sagen hat. Sein Lebenszweck ist es sein Umfeld mit Tags zu beschmieren. Weitergehende Ambitionen scheint er nicht zu haben. Auch seine Beziehung zu Jesse erschöpft sich im gemeinsamen herumgesprühe… und dem einmaligen Sex.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- Juli 29th, 2006 •
- 3 Kommentare
- Schlagwörter: Review, Streetart, The Graffiti Artist
Street artist Banksy doesn’t show his face in public — and as a result, the Oscars may kick him to the curb. […]








































