Fast zeitgleich kamen dies Jahr zwei hochkarätig besetzte Politfilme aus den USA ins Kino, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Lord of War und Syriana

"Back then, I didn't sell to Osama Bin Laden. Not because of moral reasons, but because he was always bouncing checks."
LOW.jpgOriginaltitel: Lord of War
Herstellungsland: USA 2005
Regie: Andrew Niccol
Darsteller: Nicolas Cage, Jared Leto, Bridget Moynahan, Ian Holm, Ethan Hawke

★★½☆☆

Yuri Orlov (Nicolas Cage), ukrainischstämmiger Amerikaner, der in New York aufwuchs erzählt seine Geschichte: Er  ist  Waffenhändler, einer jeder Händler des Todes, wie uns der deutsche Titel wissen lässt.  Von den kleinen Anfängen in den 80ern über die Blütezeit nach dem Zusammenbruch der Sovietunion, in denen große Mengen Waffen der Armee "verfügbar" wurden, über die profitablen Kleinkriege in Afrika bis in die heutige Zeit. Yuri verkauft Waffen, verliebt sich und heiratet das gutherzige aber talentlose Model Ava und kümmert sich um seinen drogengefährdeten Bruder Vitaly (Jared Leto).
Lange schafft er es sich dem Zugriff des Gesetzes, verkörpert von Jack Valentine (ein ziemlich knittrig gewordener Ethan Hawke), zu entziehen, der ihm stets auf den Fersen ist.

Quips nennen die Amerikaner die kleinen Witzeleien, One-Liner die Stand-Up-Comedians abfeuern und die bisweilen durch ihre Geschmacklosigkeit, ihren Zynismus schockieren und lachen machen.

"Was ist der Unterschied zwischen einer Wagenladung Bowlingkugeln und einer Ladung toter Babies?"
"Die Bowlingkugeln kannst du nicht mit der Mistforke abladen.."

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