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Merida – USA 2012
★★★½☆

Die junge Schottenprinzessin soll heiraten um das Königreich zu sichern, hat darauf aber mal so gar keine Lust – sehr zum Unwillen ihrer Mutter.

Some Spoilers Ahead.

Merida macht Spaß. Bärenspaß, ohne zuviel verraten zu wollen. Nach Cars 2, für den Pixar ja ziemlich aufs Maul bekam (obwohl er mir mit seiner Agentenstory wesentlich besser gefiel als Cars), sind sie mit Brave, bzw Merida wieder auf sicherem Terrain.
Die Animation ist wie immer großartig und fängt den typischen Reiz schottischer Highlands gut ein, das Charakterdesign ist nach kurzer Gewöhnungsphase ebenfalls stimmig und Merida und ihre Truppe samt schottischem Akzent (den sie im Original sprechen) extrem knuffig.

Die Story hält ebenfalls Überraschungen bereit, die heftigste erinnert etwas an Disneys Brother Bear und ist aus dem Marketing und den Trailern zurecht komplett herausgehalten worden. Der Twist wiegt auf, dass die rebellische Mädchen-Story die der Film erzählt, natürlich nicht so originell ist wie andere Pixar-Filme. Die visuelle und inhaltliche Innovation von Wall-E und Oben, die Vielschichtigkeit der Incredibles wurde diesmal zugunsten einer leichtfüssigeren Story aufgegeben, die optisch opulent ist, für Pixar-Verhältnisse aber überraschend oft auf Slapstick und Klamauk setzt.

Was vielleicht auch auf den Wechsel hinter den Kulissen zurückzuführen ist, bei dem der jetzige Regisseur vor zwei Jahren das Ruder übernahm, weil der Film wohl unter Brenda Chapman nicht rund genug lief. Das führt dazu, dass Merida tonal bisweilen etwas durchwachsend ist und von comichaftem Slapstick (hauptsächlich durch Meridas Mutter und die drei Brüder) zu Alptraumhaftem Horror (die geniale Mordun-Szene die es optisch locker mit dem Elefantenfriedhof in Lion King aufnehmen kann) wechselt, was den Film etwas fragmentiert wirken lässt, als wären im Nachhinein lustige Szenen hinzugefügt worden, weil man Angst hatte der Filme könnte sonst zu ernst und düster werden.

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Hier kommt mit Abstand der von mir meisterwartete Film der nächsten 100 Jahre. Warum? Weil mich Donald verließ, als ich 12 Jahre alt wurde.

Donald war so etwas wie ein Hund und hat seinen Namen aufgrund akutem Fantasiemangel bekommen. Zum Ende hin hat er keine Augen und nur noch ein Ohr gehabt. Eines Tages hörte er auf mit mir zu reden, zu spielen, mit mir um die Wette um die Couch zu laufen. Stattdessen suchte er sich einen Job in Berlin und schrieb immer seltener Postkarten. Eines Tages verlor er seinen Job und seitdem wohnt er in meinem Schrank, ganz oben, neben der Mützensammlung, die vor sich hin rottet.

Egal, kommen wir zu Ted. Ted (Seth MacFarlane) ist ein Teddybär, wohnt bei John (Mark Wahlberg) und sieht überhaupt keine Notwendigkeit auszuziehen. Das macht wiederrum Lori (Mila Kunis) mächtig zu schaffen. Ich denke mehr müssen wir erstmal nicht wissen. Schaut euch den Trailer an und sagt mir, dass das nicht das witzigste ist, was ihr heute gesehen habt.
Ich würde sogar so weit gehen zu sagen: Wer darüber nicht lachen kann, ist kein böser Mensch und zur ewigen Langeweile verdammt (tatsächlich habe ich gerade eine Handvoll Namen vor Augen, denen ich es vorwerfen kann).

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(TED Direktebert)

Kritikerlegende Roger Ebert erzählt auf der TED-Konferenz (Technology Entertainment Design), wie er, nachdem er seinen Unterkiefer an den Krebs verlor, seine Stimme rekonstruierte und eine künstliche Kauleiste bekam.

When film critic Roger Ebert lost his lower jaw to cancer, he lost the ability to eat and speak. But he did not lose his voice. In a moving talk from TED2011, Ebert and his wife, Chaz, with friends Dean Ornish and John Hunter, come together to tell his remarkable story.