szmtag

Kathryn Bigelow und Drehbuchautor Mark Boal arbeiten bereits seit einer Weile am Nachfolger zu The Hurt Locker, einem Film über ein Sonderkommando, das auf die Jagd nach einem Top-Terroristen im Nahen Osten geht. Boal hat eins dieser Teams eine Weile begleitet und muss nun lediglich das Ende des bereits fertigen Scripts umschreiben. Damit dürfte die Bigelow den ersten Film über die Tötung Bin Ladens drehen.

The Hurt Locker filmmakers Kathryn Bigelow and Mark Boal have been planning to reteam this summer for an untitled movie about the hunt for Osama bin Laden. And then Sunday happened… which turns out to be the best thing possible for them.

Apparently Mark Boal’s script is actually about one of the groups (SEAL Team Six?) who got the terrorist mastermind. He’s been following the op for some time, and will now use the killing of bin Laden as the ending for the film. And apparently the timing is perfect, giving Boal enough time to write the new ending without delaying the shoot this summer.

This will probably make Bigelow’s film the first (non-cheapie cash-in) to fully dramatize the death of bin Laden. Her follow-up to The Hurt Locker was already anticipated, but this should make it one of the movie events of next year.

Kathryn Bigelow Could Be The First To Kill Bin Laden On Film

wtc

Inzwischen ist diese Dokumentation schon ein paar Tage online. Ich wurde letzte Woche darauf hingewiesen, kam aber leider erst jetzt dazu sie zu sehen. Auch wenn der 11.9. jetzt ein paar Tage zurückliegt, schadet es dennoch nicht, unabhängig von dem Jahrestag, auf diese Doku hinzuweisen, die so ziemlich zu den besten gehört, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Keine Angst – es handelt sich hierbei nicht um aufgewärmte Kost, die wir in den letzten Jahren immer wieder ertragen mussten. Größtenteils private Aufnahmen, die teilweise so erschreckend nah am Geschehen sind, dass man tief schlucken muss, zeigen aus verschiedenen Perspektiven wie der 11.9. rund um die Türme abgelaufen ist.

102 Minuten, die die Welt verändern in der ZDF-Mediathek

So, jetzt brauche ich erstmal einen guten Disney-Film, um mich wieder aufzuraffen.

Danke Benny!

Originaltitel: Road to Guantánamo, The
Herstellungsland: Großbritannien 2006
Regie: Michael Winterbottom, Mat Whitecross
Darsteller: Riz Ahmed, Steven Beckingham, Nancy Crane, Christopher Fosh

★★½☆☆

Michael Winterbottom und sein Co-Regisseur stellen die Geschichte der "Tripton Three" nach. Rhuhel Ahmed, Asif Iqbal und Shafiq Rasuljener,  drei in England aufgewachsenen Muslims, die über Jahre hinweg im US-Gefangenenlager festgehalten wurden. Grund dafür war eine Reise nach Pakistan, im September 2001. Einer von ihnen sollte dort seine Braut kennenlernen die seine Mutter für ihn ausgesucht hat. In einer Moschee lauschen die drei strenggläubigen Moslems einem Iman der seine Schäfchen auffordert nach Afghanistan zu gehen und ihren Glaubensbrüdern dort humanitäre Hilfe zu leisten Die drei beschließen dem Folge zu leisten, reisen nach Afghanistan das grade von den Amerikanern befriedet wird, geraten durch verschiedene dumme Zufälle in die Taliban Hochburg Kunduz und schließlich in amerikanische Gefangenschaft und werden nach Guantanamo deportiert.
Ihre Geschichte, das sie aus England stammen nimmt ihnen niemand ab, jahrelang müssen sie Terror, Verhöre und Psychofolter über sich ergehen lassen, bis ihre Geschichten endlich verifiziert werden und man sie freilässt.

Die auf der diesjährigen Berlinale mit dem silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnete Dokudramisierung, hat ein Problem: Sie ist weder Fisch noch Fleisch und verreckt auf halber Strecke in Emotionalisierung, wo sie Fakten liefern sollte.
Als reiner Spielfilm würde man ihr gewisse künstlerische Freiheiten zugestehen, Zuspitzungen erwarten, erlauben daß die Erlebnisse mehrer Gefangener zu einem Gesamtbild zusammengefasst werden, das personalisiert und emotionalisiert wird.  Aber Winterbottom will keinen Spielfilm abliefern. Er behauptet die Wahrheit zu verkünden und zu bebildern und an der Stelle driftet der gutgemeinte Film aufs Glatteis.

Den Beitrag „The Road to Guantanamo“ weiterlesen…

That’s touching, in a juvenile sort of way.

munich

Originaltitel:Munich
Herstellungsland: USA 2005
Regie: Steven Spielberg
Darsteller: Eric Bana Daniel Craig Ciarán Hinds Mathieu Kassovitz Hanns Zischler Ayelet Zorer Geoffrey Rush

★★☆☆☆

München 1972 Olympiade – Palästinensische Terroristen der Gruppe Schwarzer September bringen 11 Athleten des Israelischen Olympiateams in ihre Gewalt. Die Geiselnahme endet tödlich, alle Athleten sterben. Israel beschließt die Verantwortlichen des Schwarzen Spetember zur Rechenschaft zu ziehen. Ein ehemaliger Mossad-Agent namens Avner (Eric “Hulk” Bana) und eine Truppe von Spezialisten werden beauftragt 11 der Drahtzieher umzubringen. Der Film erzählt die Geschichte dieser geheimen Spezialeinheit, wie sie nach und nach einen nach dem anderen umbringt und sich dabei am Rande auch mit der Legitimität ihrer Taten auseinandersetzt.

Jetzt hab ich den Film doch geschaut, obwohl mich der Trailer eigentlich überzeugt hatte ihn nicht zu sehen. Manchmal soll man sich einfach auf sein erstes Gefühl verlassen. Nachdem mich “War of the worlds ” schon fast wieder mit Spielberg versöhnt hatte, stellt er hier mal wieder unter Beweis, warum so viele amerikanische Filme die sich mit “wichtigen” Themen beschäftigen letztlich so banal sind: Sie begnügen sich damit altbekannte Allgemeinplätze aufzusagen und dabei ein höcht wichtiges Gesicht aufzusetzen.

Abgesehen davon, daß “inspiriert von einer wahren Geschichte” Filmen immer mit gewisser Vorsicht zu begegnen ist und durchaus fraglich ist, wieviel der Story nur sehr frei herunterinspiriert wurde – bleibt einfach ein ganz gravierendes Problem: Wozu einen fast dreistündigen, höchstrepetativen Film, der im Endeffekt nichts wirklich originelles oder auch nur den Hauch einer neuen Sichtweise zu erzählen hat.
Avner und sein Team bomben und morden sich anfangs noch stümperhaft, später zunehmend kaltblütiger, durch die Weltgeschichte, unterbrochen von einigen wenigen moralischen Einschüben, in denen kurz der Standpunkt der Palästinenser angerissen wird und die Frage gestellt ob so eine Racheaktion sinnvoll oder legitim ist.

Den Beitrag „Munich“ weiterlesen…

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Trailer

Während des Abspanns darf man sogleich die amerikanische Staatsbürgerschaft beantragen, wenn man sie noch nicht bei Wir waren Helden oder Independence Day erworben hat. Dazu einfach das Formular auf der Rückseite der Kinokarte ausfüllen und beim US-Botschafter an der Kinokasse abgeben. Mal wieder wird eine schreckliche Tragödie Hollywood-gerecht, garniert mit einer Überdosis Patriotismus, dem Publikum serviert: World Trade Center