szmtag

Hier der Trailer zu den zweiten Hungerspielen. Ich mochte den ersten Teil ja ganz gerne und hab’ die Twilight-Vergleiche nie so ganz nachvollziehen können… was hat nochmal ein „Battle Royale“-Ripoff mit einer neo-verklemmten Vampir-Saga gemeinsam, von den glatten MTV-Fressen mal abgesehen? Genau, nix. Jedenfalls: Hunger Games 2, Trailer, nett.

YT Direkthunger

THE HUNGER GAMES: CATCHING FIRE begins as Katniss Everdeen has returned home safe after winning the 74th Annual Hunger Games along with fellow tribute Peeta Mellark. Winning means that they must turn around and leave their family and close friends, embarking on a “Victor’s Tour” of the districts. Along the way Katniss senses that a rebellion is simmering, but the Capitol is still very much in control as President Snow prepares the 75th Annual Hunger Games (The Quarter Quell) – a competition that could change Panem forever.

“Pfeif!”

Die Tribute von Panem (The Hunger Games) – USA 2012
★★½☆☆

In einem dystopischen Zukunftsstaat namens Panem (die früheren USA) werden alljährlich zur Disziplinierung der renitenten Distrikte tödliche Spiele ausgetragen, zu denen jeder Distrikt zwei Teilnehmer entsenden muss, die dann in einer virtuellen Wald-Arena gegeneinander antreten. Die junge Katniss springt für ihre kleine Schwester freiwillig ein und darf in der Reality-Show um ihr Leben kämpfen…

Den Hype mal beiseite lassend, hat der Film leider nicht so richtig viel zu bieten. Was nicht unbedingt an der ausgenudelten Story liegt, denn Todesduelle und Überlebenskampf sind ewige Themen, die durchaus in Variation immer wieder und wieder erzählt werden können. Und vielleicht ist es mit Panem ja wie mit den Potter-Filmen, die man auch nur wirklich verstand, wenn man die fehlenden Elemente aus Kenntnis der Romanvorlage ergänzt. Das will ich nicht ausschliessen, als reiner Film hat dieser erste Teil der Hunger Games für mich jedoch so gar nicht funktionieren wollen.

Some Spoilers ahead. Beware.

Die Kamera wackelt in der Art wie in schlechten Found Footage-Filmen Realismus angetäuscht werden soll und die Action (so sie denn vorkommt) wird in hektische Schnitte und Closen aufgelöst, die mehr verbergen als erhellen. Willkommen in PG13-Country in dem die Grundprämisse eines Kids bringen sich gegenseitig um nicht wirklich thematisiert wird. Wie sovieles andere auch. Als reine Filmfigur bleibt Hauptdarstellerin Katniss (gespielt von Jennifer Lawrence die im Grunde mit dem gleichen Muffelgesichtsausdruck den kompletten Film relativ emotionsfrei durchspielt) herzlich eindimensional. Weder erfahren wir wer sie ist, wie sie denkt, ob sie denkt – noch offenbart sie über das Retten ihrer Schwester hinaus irgendwelche Qualitäten die sie menschlich interessant machen. Sie redet kaum, sie wirkt beständig angenervt und solange ihr nicht irgendwer sagt was sie tun soll (“zieh dich fesch an, begeister das Publikum, spiel eine Romanze, beeindrucke die Jury, Schmeiss das Wespennest runter”) kommt sie auch nicht wirklich aus dem Quark. Das die Chemie zwischen ihr und Peeta-Darsteller Josh Hutcherson sich unter der µ-Grenze befindet, mag im Zeichen ihrer gespielten Liebe beabsichtigt sein, ändert sich aber den kompletten Film nicht und lässt den Charakter des Jungen schon ehe er sich mit Tarnborke bepinselt so blass erscheinen, dass er fast mit dem Hintergrund verschwimmt. Von charmlosen Testosteron-Bolzen Liam Hemsworth der eh nur 5min Screeentome hat ganz zu schweigen – er ist mindestens so fade wie sein Bruder Thor.

Den Beitrag „Reviews: Die Tribute von Panem – The Hunger Games, Best Exotic Marigold Hotel (Review)“ weiterlesen…

(Youtube Direkthunger, via First Showing)

Hier nach dem Teaser im Sommer der erste richtige Trailer zu Hunger Games, der amerikanisierten Variante von Battle Royale. Mir sieht das nach wie vor zu glattgebügelt aus, könnte aber wie bei Starship Troopers auch Absicht sein, obwohl ich das einem Regisseur wie Gary Ross nicht zutraue, der Mann hat immerhin Lassie und Seabiscuit verbrochen. Hier der Plot:

The Hunger Games takes place in an unidentified future time period after the destruction of North America, in a nation known as Panem. Panem consists of a wealthy Capitol and twelve surrounding, poorer districts. District 12, where the book begins, is located in the coal-rich region that was formerly Appalachia.

As punishment for a previous rebellion against the Capitol, every year, one boy and one girl between the ages of 12 and 18 from each district are selected by lottery and forced to participate in the Hunger Games, a televised event in which the participants, or “tributes,” must fight to the death in a dangerous, outdoor arena, controlled by the Capitol, until only one remains. The story follows fatherless 16-year-old Katniss Everdeen, a girl from District 12, who volunteers for the 74th Games in place of her younger sister, Primrose. Also participating from District 12 is Peeta Mellark, a boy whom Katniss knows from school and who once gave her bread when her family was starving.

Man stelle sich eine Mischung zwischen “Battle Royal” und “The Long Walk” vor, dann hat man ein ungefähres Bild worum es in “Hunger Games” geht: Ein vom Staat initiiertes Spiel, bei dem es eigentlich nur darum geht der letzte Überlebende zu sein. Klingt ausgelutscht, aber vielleicht reißt der Cast das Ruder rum:
Woody Harrelson, Stanley Tucci, Donald Sutherland, Toby Jones, Elizabeth Banks, Lenny Kravitz und Wes Bentley.

Hier der Teaser-Trailer, der einen kleinen Einblick zeigt:

Youtube-Direktlink

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