szmtag


Iron Sky (Iron Sky) – Finnland, Deutschland, Niederlande – 2012

★★★★☆

Die Nazis kommen zurück. 1945 flüchteten sie sich auf die dunkle Seite des Mondes. Dort bereiteten sie in ihrer Festung die Invasion der Erde vor…

Trash wie er sein soll. Iron Sky schafft es tatsächlich die Erwartungen zu erfüllen, die die Teaser vor 3 Jahren geweckt haben. Böse Nazis, dumme Amis, holde Heldinnen und ein Bad Motherfucker, der sich als fotogenes Model entpuppt, der nur zufällig auf dem Mond gelandet ist. Götz Otto hat sichtlich Spaß an seiner Schurkenrolle, Julia Dietze ist ideal als die unschuldige Blondine mit dem guten Herzen, Kym Jackson eine herrliche Bitch und Chris Kirby ein sehr sympathischer Schwarzer Weißer.

Udo Kier macht aus seinen wenigen Szene das Beste, genau wie Tilo Prückner. Die Tricks sind irgendwo zwischen Sky Captain und Star Trek und genau richtig für diese Art Film, die Musik von Laibach passt wie Faust aufs Auge und die Handlung ist simpel genug um auf einen Bierdeckel zu passen. Was fasziniert sind die vielen kleinen optischen Gags, die mal subtilen, mal brachialen Seitenhiebe auf die Realität und der durchweg trashkonforme Tonfall, den man in der Konsequenz zuletzt bei Planet Terror, Machete und Hobo with a Shotgun erleben durfte.

Iron Sky macht Spaß und unterhält in seinem Deutsch/Englisch-Mix bestens, überrascht wieviel Spektakel ein Film für um die 8 Millionen Euro bieten kann und macht eindeutig Lust auf mehr Filme von den durchgeknallten Finnen.

Die Frau in Schwarz (Woman in Black) – UK 2012
★★★½☆

Ein junger Witwer reist geschäftlich in ein abgelegenes britisches Dorf, dort soll er den Verkauf eines Hauses vorbereiten. Doch das Dorf hat ein Geheimnis, dass den Mann bald in seinen Bann zieht…

Den Beitrag „Reviews: Iron Sky, Die Frau in Schwarz, Juan of the Dead (Review)“ weiterlesen…

(Youtube Direktblack, via Twitch)

Hier der UK-Trailer zu „The Woman in Black“ mit Daniel Radcliffe als Geisterjäger. Schöner klassischer Horrorstoff mit Geistern ohne Wackelcam- oder Found Footage-Schnickschnack. Sieht gut aus.

Based on the classic ghost story, THE WOMAN IN BLACK tells the tale of Arthur Kipps (Daniel Radcliffe), a lawyer who is forced to leave his young son and travel to a remote village to attend to the affairs of the recently deceased owner of Eel Marsh House.

Working alone in the old mansion, Kipps begins to uncover the town’s tragic and tortured secrets and his fears escalate when he discovers that local children have been dying under mysterious circumstances. When those closest to him become threatened by the vengeful woman in black, Kipps must find a way to break the cycle of terror.

(Yahoo Direktblack, via First Showing)

Netter Trailer zu „The Woman in black“ mit Daniel Radcliffe, klassische Geisterhausstory: „While taking care of a deceased client’s estate, a young lawyer encounters a mysterious woman dressed in black and uncovers a tragic secret.“

Ich weiß zwar nicht, ob die Rolle in diesem viktorianischen Setting in Radcliffes Post-Potter-Karriere nicht zu sehr an den Zauberlehrling erinnert, aber sei’s drum. Sieht okay aus, DVD-Futter. Und apropos Post-Potter: Foreign Policy hatte neulich einen grandiosen Artikel über die Zaubererwelt nach dem Krieg mit Voldemort: Post-Conflict Potter – Voldemort’s dead, but the struggle’s not over. How Harry Potter and the magical world of J.K. Rowling might begin the long process of reconciliation and reform.