Seit 2006 wurde dieses Video knapp über 12 Millionen Mal angeschaut. Ich hatte das Video und den dazugehörige Ohrwurm dank jahrelanger Therapie erfolgreich verdrängt. Orlando Bloom gräbt das uralte Meme wieder aus und feiert damit seinen letzten Tag am Set von The Hobbit 3.


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via Buzzfeed

The Hobbit - Desolation of Smaug Poster

Ok, ich weiß selbst nicht, warum ich den deutschen Titel in die Überschrift gepackt habe.

Peter Jackson hat auf seiner Facebook-Seite jedenfalls das erste Poster zu “The Hobbit: The Desolation of Smaug” veröffentlicht – und der Teaser Trailer kommt am Dienstag. Get ready for the 48fps-Shitload.

“Now that the magic has gone
There’s no sense in holding on
Baby now, now that the magic is gone…”

Originaltitel: Hobbit: An Unexpected Journey, The
Herstellungsland: Neuseeland/USA 2012
Regie: Peter Jackson
Buch: Peter Jackson, Phillipa Boyens, Fran Walsh
Darsteller: Martin Freeman, Ian McKellen, Lee Pace, Hugo Weaving, Benedict Cumberbatch, Billy Connolly, Elijah Wood, Cate Blanchett, Christopher Lee, Andy Serkis

★★½☆☆ Batzman (bewertet wird die 48FPS Fassung in 3D)
★★½☆☆ Nilzenburger (bewertet wird die 48FPS Fassung in 3D)
★★★½☆ Renington Steele (bewertet wird die 48FPS Fassung in 3D)

the-hobbit-poster-bilbo

Hobbit Bilbo will nur seine Ruhe haben im Shire, aber Gandalf manipuliert ihn sich als Meisterdieb von Thorin Oakenshields Zwergenbande anheuern zu lassen, die ihre Heimat vom Drachen Smaug zurückerobern wollen.

Ich wollte diesen Film bis zum Schluss lieben. Wirklich. Ich weiß nicht, wie oft ich die anderen Filme der LOTR-Trilogie gesehen habe und wie oft ich im Bonusmaterial versunken bin. Und ich war immer nachsichtig mit den offensichtlichen Schwächen, die die Filme zweifellos haben. Sei es die unspektakuläre Evakuirung Rohans, die unterwältigende Schlacht um Helms Deep oder die endlos quatschenden Bäume. Ja sogar die Gatorade-Geisterwelle und die gefühlten 20 Enden von ROTK waren irgendwie okay. Denn bei allen kleinen Makeln schaffte es Jackson doch (ähnlich wie die Potterfilme) eine epische Geschichte zu erzählen und tatsächlich in eine andere, fantastische Welt zu führen. Eskapismus im besten Sinne zu schaffen. Egal wie doof Tolkiens-Story bei nüchterner Betrachtung ist (jaja es sind drei Filme über Leute die herumlaufen) – es fühlte sich groß und beeindruckend an und immer hielt sich Pathos mit humorvollen Momenten die wage und machte die Figuren bei allem Klischee und aller übermenschlichen Größe nachfühlbar. Die Filme waren eine Erfahrung, die sich so nur im Kino machen ließ. Sie waren zurecht die “neue Trilogie” die eine ganze Generation prägte und eine Flut ikonographischer Bilder im popkulturellen Gedächnis zurückließ. Sie setzten Maßstäbe in dem, was tricktechnische möglich war, und wirkten dennoch nicht wie eine Leistungsschau der Renderindustrie.

Den Beitrag „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise (Review)“ weiterlesen…

Wir alle warten gespannt auf The Hobbit und eigentlich wähnten wir den Film bei Peter Jackson ja in sicheren Händen, auch wenn ich verdammt gerne Guillermo Del Toros Version gesehen hätte. Doch seit im Frühjahr die ersten sehr gemischten Reaktionen auf den neuen Look zu hören waren, bedingt durch die wahrscheinlich zweifelhafte Entscheidung einer höheren Framerate (bzw. einer Framerate, die nicht hoch genug ist, um wieder als filmisch wahrgenommen zu werden, was wohl bei 55-60fps wieder der Fall wäre), machen sich leise Befürchtungen breit, ob Jackson die immensen Erwartungen erfüllen kann und ob sein ausgeschmückter Kleiner Hobbit tatsächlich etwas taugt. Aus einem 300 Seiten Buch, das eine eher kleine Story erzählt, wieder ein Epos wie LOTR in drei Teilen zu machen, ist keine eben kleine Aufgabe und wenn man nach den Kollegen von Coming Soon geht, hat Jackson sie zumindest für den ersten Film ziemlich vergeigt.

“So many great movies have been made with 3D from “Avatar” to “Hugo” to this year’s “The Life of Pi” and one would think that a visually-driven filmmaker Jackson would make the most out of it, but this decision to film at a higher frame rate really ruins the movie. You do adjust to it eventually, but almost every scene requires some sort of adjustment and the human brain can’t do that and escape into a fantasy world at the same time. It doesn’t help that the movie’s following so many great visual FX coups like “The Avengers” and the “Dark Knight Trilogy” but the 3D is a waste and the results of the 48 fps are so distracting that it practically ruins the film. Mind you, this is coming from someone who is a big proponent of 3D, both filmed and in some cases converted, but “The Hobbit” is clearly a film that would have benefitted greatly from the magical fairy dust of film. We recommend avoiding the 48 fps experiment if at all possible.

Den Beitrag „Erste harsche Kritiken: Ist The Hobbit der neue Phantom Menace?“ weiterlesen…

Ich freue mich wie Bolle auf die neuen Hobbit-Filme, denn die Original-Ring-Trilogy von Peter Jackson wird für immer zu meinen Lieblingsfilmen gehören (auch wenn sie keineswegs perfekt sind und ihre Längen und Probleme haben). Die Production-Diaries von Jackson habe ich verschlungen und selbst die Entscheidung in 3D zu drehen, mochte ich Jackson nachsehen: Vielleicht wäre er ja der erste Regisseur der Welt, der es schafft aus dem Format etwas interessantes zu machen. Jetzt hat meine Vorfreude allerdings einen herben Dämpfer erfahren, denn auf der CinemaCon präsentierte Jackson ausgewählten Filmjournalisten und Brancheninsidern exklusiv 10min Footage aus dem Film.

Die Reaktionen waren mehr als niederschmetternd – was vor allem an Jackson Entscheidung liegt den Film in doppelter Framerate zu drehen um einen “realistischeren Look” hinzubekommen. Vielleicht hätte ich in den Production Diaries schon hellhörig werden sollen, denn ein “realistischer Look” ist nun wirklich das Letzte was ich von einem Fantasy-Film erwarte. Mich nervt ja schon die Nolan-Version von Gotham die so langweilig aussieht wie jede US-Großstadt und nichts mehr vom düsteren Zauber der Burton-Filme atmet – aber will ich wirklich ein realistisches Mittelerde? Wohl kaum. Und die meisten Kollegen die das Hobbit-Material gesehen haben wohl auch nicht.

Jim Vejvoda von IGN schreibt:

“I didn’t go into CinemaCon expecting to write anything less than great things about The Hobbit, but the very aesthetic chosen by Peter Jackson has made me very nervous about this film. It just looked … cheap, like a videotaped or live TV version of Lord of the Rings and not the epic return to Tolkien that we have all so long been waiting for. I still have hope for The Hobbit, but I’d be lying if I didn’t say my expectations for the film have now been greatly diminished. ”

Den Beitrag „Wird der Hobbit zum Floppit? – Erste Reaktionen sind niederschmetternd“ weiterlesen…

elrondGuillermo del Toro hat bestätigt, dass neben Ian McKellen und Andy Serkis nun auch Hugo Weaving bei der Adaption des kleinen Hobbits mit von der Partie sein und wieder die Rolle des Elrond spielen wird. Peter Jackson und Fran Walsh schreiben das Drehbuch und übernehmen die Produktion. Am Wichtigsten finde ich allerdings die erneute Verpflichtung von Howard Shore, der mit seiner Musik für die “Herr der Ringe”-Trilogie drei Oscars gewann. Bis zum Kinostart des ersten der zwei Filme an Weihnachten 2011 ist es allerdings noch eine ganze Weile hin…

(via)

Ich mag ja Kommentare. Denn erstaunlich viele unserer Leser haben auch Spaß an einer guten Diskussion und der argumentativen Auseinandersetzung. Das hat durchaus auch eine sportliche Komponente, wenn man sich über ein Thema die Köpfe heiss redet, die Punkte die die anderen anführen betrachtet, wendet und schaut ob man ihnen etwas entgegensetzen kann, wo man ihnen zustimmt und wo man sie aushebeln kann.

Das macht Spaß und bringt oft auch neue Sichtweisen. Bisweilen finden in den Kommentatoren auch herrliche Blödeleien und Frotzeleien statt, die ebenfalls sehr unterhaltsam sind.

Leider gibt es jedoch auch einige Arten von Kommentaren die eher anstrengend sind und die den Eindruck vermitteln, sich mit einem quengeligen Teenager zu unterhalten, dessen rhetorische Fähigkeiten sich im wesentlichen auf “willaber” und “darum” – im englischen wäre es “whatever” und “because” – beschränken. Was verschmerzlich wäre, wenn es wirklich nur von 14-16jr praktiziert würde, leider ziehen sich gewisse Kommentar-Evergreens quer durch alle Altersstufen und alle Reviews. Ob Transformers, Aliens, Harry Potter, Spider-Man, Smoking Aces oder Pixar-Filme. Man kann fast eine Checkliste machen, wann irgendeiner diese Sprüche bringen wird.

Ob der Rechtsschreib-Beckmesser, der absolut nichts zur Diskussion beizutragen hat und meint, er muss auf ein fehlendes Komma, falsche dass/das oder Typos hinweisen, ob Fanboy-Nerd, der irgendeine belanglose Ungenauigkeit betreffs der Unterhosenfarbe von Wonderwoman korrigieren muss oder diejenigen die gleich sämtliche Argumente weglassen und gleich anfangen den Autoren zu beleidigen (und sich dann meist ganz entsetzt und erschüttert geben, wenn sie eine entsprechende Antwort erhalten). Merke: Es ist völlig okay einem Autoren vorzuwerfen er sei frustriert, hässlich und würde keine Frau zum ficken finden – aber es ist beleidigend, wenn einen der Autor fragt, ob man noch alle Tassen im Schrank habe.

Den Beitrag „Das wird teuer: Die F5-Kommentar-Fibel“ weiterlesen…

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Die Gerüchte brodeln schon seit langem, ich wollte aber warten, bis es eine offizielle Bestätigung gibt und die kam gestern: Guillermo del Toro zieht für die nächsten vier Jahre nach Neu Seeland und dreht die Peter Jackson-Produktion „The Hobbit“ als Zweiteiler. Die Filme sollen 2010 und 2011 in die Kinos kommen. Auch wenn ich mich über diese Nachricht sehr freue, sie bedeutet aber auch, dass Del Toro sehr, sehr lange nicht an seiner geplanten Frankenstein- und Cthulhu-Verfilmung arbeiten wird. Und da entfährt mir dann doch ein kleines „Verdammte Hobbitse“.

(via)