GatsbyAufYT / via

Endlich ein neuer Film von Baz Luhrmann (Strictly Ballroom, Romeo + Juliet, Moulin Rouge), sein erster seit dem ja nicht ganz so runden “Australia”. Die F.-Scott-Fitzgerald-Neuadaption “The Great Gatsby” hingegen verspricht einen Luhrmann in alter Form. Mit zudem sehr starker Besetzung: Leonardo DiCaprio, Carey Mulligan, Isla Fisher, Tobey Maguire und Joel Edgerton. Mit 127 Millionen US-Dollar Produktionskosten der bisher teuerste Film von ihm, btw. Wohl der erste große Oscar-Contender 2013. Toll.

Wer den Schaden hat, braucht den Spot nicht selbst zu drehen. Nach einer turbulenten Entstehungsgeschichte hat das Spider-Man-Broadway-Musical vor allem durch seine spektakulären Pannen und Unfälle für Furore gesorgt. Das teuerste Bühnenmusical aller Zeit mit der aufwendigsten Technik, die Spidey elegant fliegen und kämpfen lassen sollte, ist ein einziges Disaster dessen Previews die Zuschauer mittlerweile nur noch besuchen um zu sehen was genau diesmal schiefgeht.

Natürlich hat sich College Humor des Themas angenommen und einen ehrlichen Werbespot für Spider-Man: Turn off the Dark gedreht

See more funny videos and funny pictures at CollegeHumor.

Als bekennender Spider-Man-Fan ist es mein Recht, achwas, meine Pflicht euch darauf hinzuweisen, dass die folgenden neun Minuten einer japanischen Spider-Man-Fassung besser sind, als die gesamte bisherige Trilogie, die unsere Zeit verschwendet hat.


Dramatic Spider-Man bei Youtube

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Ok, jetzt vielleicht nicht unbedingt die Nachricht des Tages, aber für erleichtertes Aufatmen reicht es. Nach den letzten, wirklich schlimmen Spider-Man-Verfilmungen, die zeigten wie eine Puppe oder wahlweise ein paar Polygone durch die Stadt schwingen, ist das schon eine kleine Meldung wert:


Spider-Man bei Youtube

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(Youtube Direktspidey, via Badass Digest)

Hier der Trailer zum kommenden Spiderman-Musical. Das sieht tatsächlich gut aus und wahrscheinlich blogge ich schon viel zu lange mit unserm Nilzenburger, aber: Ich würde mir das wirklich ansehen. Echt jetz!

(Es gibt noch einen weiteren TV-Spot für das Spidey-Musical, der ist dem obigen aber so dermaßen ähnlich, dass ich den hier nicht einbinden muss.)

Ich habe vor kurzem erst (500) Days of Summer gesehen und das auch nur, weil mich die Kleine dazu überreden musste. Schon nach ein paar Minuten hatte mich der Film so gepackt, dass ich mich fragte, was ich nur gemacht hätte, wenn die Kleine mir nicht mit Liebesentzug bedroht hätte. Und genau deswegen war die erste Reaktion ein Kopfnicken und ein leises Lächeln.

Given that the studio wants the Spidey reboot to focus on Peter Parker’s high school days, Webb is a good choice. (That’s him in the picture, if you wondered what he looks like.) The Golden Globe-nominated 500 Days has a funny take on young angst, at once romantic, realistic, and fantastical — all necessary elements in a good Spider-Man tale. 500 Days was his first feature film, but he’s done award-winning music videos for such youth-friendly bands as Green Day, Weezer, My Chemical Romance, and All-American Rejects.

Alles wird gut.

Kann irgendwer bitte eine lustige Verbindung zwischen seinem Namen und der Tatsache, dass er den nächsten Spider-man-Film dreht, machen, ohne, dass es zu flach wird? Mir fällt einfach nichts ein. Danke!

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Ich habe mal die Überschrift vom filmstarts.de übernommen. Klang so schön dramatisch, also das genaue Gegenteil von dem, was ich darüber denke. Das Fragezeichen bleibt trotzdem, weil: Gerüchteküche und so.

Warum müssen die beiden also nun gehen? Man hielt es für eine gute Idee auch die Spider-Man-Reihe zu rebooten. Warum es gerade Mode ist so etwas zu tun, verstehe ich bei bestem Willen nicht. Jedenfalls ist Sam Raimi nicht mit der Ausrichtung des Films und dem Bösewicht einverstanden gewesen und so musste er gehen.

Zugegeben, ich kann mir niemand besseren in der Rolle des Peter Parkers vorstellen (wenn auch nur einer von euch “Robert Pattinson” sagt…), als Tobey Maguire, aber wenn Maguire das Opfer ist, das bei den Filmgöttern erbracht werden muss, um Sam Raimi “loszuwerden”, dann bin ich bereit es hinzunehmen.

Ich bin seit meiner Kindheit ein großer Fan des Spider-Mans und freute mich auf den ersten Teil, wie Bolle. Hätte ich geahnt, dass man den Film so Lieblos umsetzt (hat sich MJ an einer scheiß Puppe festgehalten, als sie durch die Stadt getragen wurde?!), wäre ich wenigstens vorbereitet gewesen und hätte keine Parallelen zum Comic gezogen. Der zweite Teil machte es noch schlimmer und was man mit dem Bösewicht-Overkill im dritten Teil versucht hat, ist mir immernoch ein Rätsel.

So bleibt nur noch zu hoffen, dass sich jemand gescheites an das Drehbuch setzt und die Idee verworfen wird, ein Reboot zu machen.

Ein von James Vanderbilt (“Basic”, “Zodiac”) geschriebenes Drehbuch für einen Reboot existiert bereits. Peter Paker geht in diesem noch auf die Highschool und schlägt sich sowohl mit Teenager- als auch mit Superhelden-Problemen herum.

Klar, da sieht Maguire auch zu alt für aus…

-”You have shamed me!”
Kaschrimmm!

Originaltitel: Drag Me to Hell
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Sam Raimi
Buch: Sam Raimi / Ivan Raimi
Darsteller: Justin Long, Alison Lohman, lorna Raver, David Paymer, Fernanda Romero, Chelcie Ross

★★★☆☆

drag-me-to-hell-horror-movie-poster

Christina Brown (Alsison Lohman) steht kurz vor der Beförderung in ihrem Bankjob. Um sich gegen einen Kollegen durchzusetzen, zeigt sie unnötige Härte als eine alte Frau namens Ganush um einen weiteren Aufschub bittet um die Raten für ihr Haus zahlen zu dürfen.

Keine gute Idee, denn Mrs. Ganush ist mit finsteren Mächten im Bunde und verflucht Christina, die bald herausfindet, dass ihr nur drei Tage bleiben, bis ein Dämon sie in die Hölle zerren wird. Und auch die Wartezeit darauf gestalteten die Mächte der Finsternis äußerst unerfreulich. Wie weit wird Christina gehen, um den Fluch abzuwenden?

Es war dringend an der Zeit für Sam Raimi, sich nach den ganzen Blockbuster-Eskapaden und den vergeigten Fortsetzungen von Spider-Man, doch mal wieder selbst am Thema Horror zu versuchen. Neun Jahre nach dem halbgaren Schlummergrusler *The Gift* liefert er jetzt wieder einen reinrassigen Kreisch-Streifen ab: Drag me to Hell bietet alles, was seine alten Fans erwarten: Dämonische Erscheinungen, derbe Schockeffekte und unheimliche alte Frauen, denen auch Dr.Best und der Dentagard-Biber nicht mehr helfen können.

Im Einerlei aus Remakes und Sequels, Folterpornos, Slasher-Aufgüssen und Zombie-Cheapies bietet “Drag me to Hell” in der Tat einen kleinen Lichtblick. Das er dafür nicht überdurchschnittlich gut sein muss, sagt viel über den Zustand des Genres aus. Denn für Fans bietet sich bei genauerer Betrachtung hier ein gemischter Spaß. Einerseits ist es zweifellos der beste und spannendste Raimi-Film seit vielen, vielen Jahren und die Anzahl der Anspielungen und Selbstzitate auf die *Tanz der Teufel*-Reihe sind unübersehbar. Und auch ansonsten hat der Film durchaus was zu bieten: Die von Paranoia geprägte Szene in der ein Besuch bei den Eltern ihres Freundes zum Alptraum wird, gehört zu den Highlights des Films. Natürlich ist “Drag me…” Meilen besser als die Gurken die Raimi nur produziert hat: Jene “Grudges”, “Boogeymen” und ähnliche Schlaftabletten.

Den Beitrag „Drag me to Hell (Review)“ weiterlesen…

Wie lange kann ein Mann gegen die Finsternis kämpfen, bis er sie in sich selbst findet?

venom

Müssen wir wirklich noch so lange auf die Spinne warten? Immerhin gibt es den Teaser nun in deutscher Sprache, das lässt den Kinostart (2007) etwas näherrücken, so vom Spinnensinn her.

Mit dabei sind: Tobey Maguire, Kirsten Dunst und James Franco in ihren bekannten Rollen. Außerdem treffen wir auf Topher Grace (Eddie Brock), Bryce Dallas Howard (Gwen Stacey) und viele weitere, neue Gesichter, die die Geschichte rund um die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft weiterspinnen…

Mit großer Macht kommt großer Blödsinn

Originaltitel: Spider-Man 2
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2004
Regie: Sam Raimi

Darsteller: Tobey Maguire, Kirsten Dunst, Alfred Molina, James Franco, Elizabeth Banks

★★½☆☆

Du liebe Güte! Spider-Man ist zurück. Ja dieser realistische Superheld. Der so menschlich wirkt weil er mit all den Alltagsproblem zu kämpfen hat genau wie wir Durchschnittloser. Und was für ein Loser er ist. Der komplette erste und der halbe zweite Akt des Films beschäftigt sich nur damit Peter Parker als unselbständiges weinerlich-vertrotteltes Arschloch zu zeigen, der es wirklich so richtig dolle schwer hat. Er wird ausm Pizzabotenjob geworfen, vom Uniprofessor angemault, verliert sein Freundin in spe und seine Spinnekräfte stottern plötzlich. Und weil er so "süss" linkisch ist fällt er dauernd aufs Maul oder eckt irgendwo an, weil er ja anscheind die motorische Koordinationsgabe eines epileptischen Tanzbären besitzt.

Nach zehn Minuten des Films hat man den Wink der Filmemacher verstanden: Jau, uns' Peter is ne arme Sau. Schade das der Film nicht müde wird, uns diese Tatsache zu erzählen. Immer wieder. 40 Minuten. 50 Minuten. Wir erleben einen Helden bei dem man schon froh ist, wenn er beim Nutella-Brot streichen keine bleibenden Verletzungen erleidet.

Nebenher wird neuerlich die Mär vom genialen Wissenschaftler runtergeleiert, der durch ein hirnrissiges Experiment plötzlich zum wahnsinnigen Superschurken mutiert. Was genau an der feinsinnigen Storyführung eines Stan Lee immer so gelobt wird, erschloß sich mir schon beim Lesen seiner alten Comics nicht – doch auch die Filmvariante der Doc Ock-Kreation ist an Dämlichkeit schwer zu überbieten. Doctor Octalus wird das Opfer einer Reihe in den Rücken eingelassener Lastkräne die bei der Präsentation seines Lebenswerkes, einer superdupihuiboahwat-Energiequelle, die er noch nie vorher getestet hat, dummerweise mit ihm verschmelzen und fortan seine Sinne vernebeln und lustige Scharaden aufführen. Nebenbei zischeln sie wie die Schlange Kah und verstehen es FSK12-kompatibel Menschen zu töten.

Den Beitrag „Spider-Man 2“ weiterlesen…