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“Wollen sie vielleicht einen kostenlosen Persönlichkeitstest machen?”

Originaltitel: Oblivion
Herstellungsland:USA 2013
Regie & Buch: Joseph Kosinski
Darsteller: Tom Cruise, Morgan Freeman, Olga Kurylenko, Nikolaj Coster-Waldau, Andrea Riseborough

★★★☆☆

oblivion-poster

Jack Harper alias Tom Cruise ist Dronenwärter auf der vom Krieg mit Aliens zerstörten Erde. Als er eine menschliche Überlebende in einem abgestürzten Raumschiff findet, beginnt sich alles was er über sein Leben weiß aufzulösen…

Joseph Kosinski hat ein Händchen für eindrucksvolle Bilder und deswegen ist Oblivion wie Tron:Legacy vor allem eins: Schick anzusehen. Frank Lloyd Wright meets Applestore in ästhetisch ausgesucht eleganten Settings, inklusive einem Swimming Pool über den Wolken der so wunderschön ist, das die Frage ob die Menschen dort oben nicht erfrieren würden nur kurzzeitig aufblitzt.

SOME SPOILERS AHEAD

Die Stimmung des Films ist auch durchaus sympathisch über weite Strecken. Tom Cruise, der trotz seiner schlechtgelaunten Susi am Touchpad relativ allein wirkt, erledigt seinen Job und weckt Erinnerungen an Silent Running, Dark Star oder für die jüngeren Zuschauer: Moon (mit dem er mehr gemein hat, als man sich wünschen würde). Trotzdem ist es ganz lustig Cruise als Hauswart der abgewrackten Erde dabei zuzusehen, wie er Dronen repariert und mit seinen iShip durch die Gegend fliegt.

Das er den braven Hausmeister nicht verinnnerlicht hat, das die Story die man ihm erzählte was passiert sei nicht stimmt, das weiß man spätestens nach dem Trailer und deswegen schleicht sich alllerdings auch immer wieder Ungeduld ein. Die Bilder sind toll, doch die Geschichte ist dünn und Kokotschinski erzählt sie in elegischer Ausführlichkeit, während aus dem Dolby Atmos System Tron-Tracks von Rudis Resterampe puckern, die diesmal allerdings nicht von Daft Punk sondern von M83 stammen.

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Jack Reacher – USA 2012
★★★½☆

Ein Amok-Sniper erschiesst fünf Menschen in einer Stadt in Indiana. Der Täter ist schnell gefunden, doch er beteuert seine Unschuld ehe er im Krankenhaus ins Koma geprügelt wird. Sein letzter Wunsch war: Holt Jack Reacher.

Wenn man darüber hinwegkommt, dass der Hüne Reacher vom 1,70m großen Tom Cruise gespielt wird und der im wesentlichen so spielt wie er immer spielt, ist der Film durchaus unterhaltsam. Dabei ist der Streifen vom “Usual Suspects” und “Valkyrie”-Drehbuchautor Christopher McQuarrie überraschend Low-Key, versucht weder Action-Spektakel noch Mega-Blockbuster zu sein, sondern konzentriert sich auf die Thriller/Krimi-Story, die im Großen und Ganzen dem Roman “One Shot” von Lee Child folgt, auch wenn sie die Rolle einer Reporterin mit der der Verteidigerin verschmilzt und das ganze um ein paar Prügel und Actionmomente aufjazzt.

Wobei das Hauptaugenmerk durchaus auf der Spannung und der Aufklärung des Falls liegt und weniger auf der Action, die hier eher weniger vom Stuhl reißt. Eine ausgedehnte Verfolgungsjagd trägt wenig zur Story bei und wirkt etwas gedehnt und der Showdown erinnert ein bißchen an das Finale alter A-Team und McGyver-Episoden.

Dafür sind die handfesten Prügelszenen knapp, brachial und gut choreographiert und lassen Reacher durchaus als den harten Hund rüberkommen, den Child in seinen Romanen beschreibt. Schön auch die zwar etwas unausgereifte, aber davon von Werner Herzog grandios kryptisch gespielte Rolle des Oberschurken The Zec, der zu keinem Zeitpunkt im selben filmischen Universum wie Reacher zu leben scheint, aber durchaus gut unterhält. Und Robert Duvall als zauseliger Waffenexperte ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern, auch wenn er jetzt nicht die größte Hilfe für Reacher darstellt.

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Hier der Trailer zu Joseph Kosinskis (Tron: Legacy) „Oblivion“ mit Tom Cruise, Morgan Freeman und Olga Kurylenko. Ich find’s ja nett, wie sie Kosinski zu sowas wie einer Regie-Ikone hochjazzen wollen („an original and groundbreaking cinematic event from the director of TRON“), dabei hat der Mann außer circa 5 Jahre zu spät gekommenen Designs und Tron praktisch nichts gemacht, und auch das hier sieht mir nach einer Menge heißer Luft aus, genau wie schon Tron 2. Aber mal sehen.

YT Direktoblivion

Tom Cruise stars in Oblivion, an original and groundbreaking cinematic event from the director of TRON: Legacy and the producer of Rise of the Planet of the Apes. On a spectacular future Earth that has evolved beyond recognition, one man’s confrontation with the past will lead him on a journey of redemption and discovery as he battles to save mankind.

Jack Harper (Cruise) is one of the last few drone repairmen stationed on Earth. Part of a massive operation to extract vital resources after decades of war with a terrifying threat known as the Scavs, Jack’s mission is nearly complete.

Living in and patrolling the breathtaking skies from thousands of feet above, his soaring existence is brought crashing down when he rescues a beautiful stranger from a downed spacecraft. Her arrival triggers a chain of events that forces him to question everything he knows and puts the fate of humanity in his hands.

Rock of Ages – USA 2012
★★★½☆

Zwei unschuldige Twens mit Sangesambitionen versuchen sich im L.A. der späten 80er Jahre zum Erfolg durchzuschlagen. Derweil kämpft Rockstar Stacee Jaxx gegen den Abstieg und der Rock-Club Bourbon Room gegen den finanziellen Bankrott.

Seien wir ehrlich: Vom Härtegrad ist Adam Shankmans Musicalverfilmung wohl eher Pop of Ages oder Kuschelrock – Der Film. Und er ist wahnsinnig unfokussiert, mehr Nummernrevue als durchgängige Story und hat in Tom Cruise einen Star, der Lockerheit und Rockstardome sehr deutlich nachspielt, als tatsächlich verkörpert.

Was nichts daran ändert, dass der Film verdammt viel Spaß macht. Und selbst wenn Cruise neben einem geborenen Rockstar-Darsteller wie Russel Brand immer etwas steif wirkt, ist sein Stacee Jaxx trotzdem eine spannende und coole Figur. Von Hardrock sind die süffigen Musiknummern natürlich weit entfernt und manchmal ist die gespielte Abgrenzung zum bösen Pop und Boyband-Schnulz schon etwas albern – aber im Grunde geht es ja auch um das Spiel, das Posen, die Rockhaltung. Glam-Rock war Inszenierung und Kokettieren mit dem bösen Image und dieser Film ist ein bißchen die geglättete Erinnerung Opas an seine wilden Zeiten.

Das geht aber absolut in Ordnung, da der Film konsequent als Show daherkommt und sich nie wirklich ernst nimmt. Was zählt ist der Spaß, die große Geste, die große Emotion, die Show. Als Gegenstück zu unser aller jüngerem Ich das vor dem Spiegel stand und zu MTV-Sound in die Haarbürste gesungen hat, wollen alle Beteiligten einfach nur stupid silly fun. Natürlich gibts Seitenhiebe gegen schmierige Manager, Sell-Out, religiöse Rechte und die Herrschaft des seichten Pop, aber es sind gutmütige ja nostalgische Spitzen. Erinnert ihr euch noch, dass die Eltern früher Heavy Metal für Teufelsmusik hielten? Ach wie schön… Der Film ist Fluff und genügt sich darin.

Den Beitrag „Reviews: Rock of Ages, Moonrise Kingdom, Die Trauzeugen (Review)“ weiterlesen…

Tom Cruise gab ja nur ein einziges Interview für Deutschland, worüber ich aber nicht wirklich böse sein kann, denn wer mich wirklich zum Junket nach München lockte war Simon Pegg. Und natürlich Brad Bird, der Pixar-Regisseur der mit Mission Impossible: Ghost Protocol sein Realfilm-Debüt feiert. Im Gespräch konnte ihn zu seinem Pet-Projekt 1906 – einer Story um Liebe und Korruption vor dem Hintergrund des verheerenden Erdbebens in San Francisco – befragen und natürlich wollte ich von Pegg wissen, wann wir endlich mit dem dritten Teil der Blood & Icecream-Trilogy rechnen können.

Den Beitrag „Mission Impossible 4: Interview mit Simon Pegg & Brad Bird“ weiterlesen…

-”Just remember: Blue is glue!”
-”And red?”
-”Dead.”

Originaltitel: Mission: Impossible – Ghost Protocol
Herstellungsland: USA 2011
Regie: Brad Bird
Buch: Josh Appelbaum / André Nemec
Darsteller: Tom Cruise, Jeremy Renner, Simon Pegg, Paula Patton, Ving Rhames

★★★★☆

Ethan Hunt wird mit einem zufälligen Team zusammengewürfelt, nachdem ein Terrorist den Kremel sprengt und ihm die Schuld dafür zuschiebt. Der Plan: Einen weltweiten Atomkrieg auszulösen. Auf eigene Faust müssen Hunt und seine Leute den Terroristen stoppen, ehe er den letzten Teil seines Plans in die Tat umsetzen kann…

Fourth Time is the charme… zumindest in diesem Fall. Ich war nie ein Fan der MI-Reihe, nicht unbedingt Tom Cruise wegen, obwohl er sicherlich seinen Anteil daran hatte. Als jemand der mit “Kobra, übernehmen sie?” bzw. “Unmöglicher Auftrag” aufwuchs, störte mich schlicht und einfach immer die Fokussierung auf einen übermächtigen Helden der die Chose im wesentlichen im Alleingang meistert. Mission Impossible im Film war immer mehr Ego-Show, als Team-Heist. Dass der erste Teil Jim Phelps zu einem Schurken machte, war ebenso respektlos wie unnötig. Teil 2 bot schicke Bilder, war aber dank Studioeinmischung nur ein konfuser Rumpf-Film und JJ Abrams Teil 3 sah leider aus wie ein Fernsehfilm, mit faden Bildern und einem käsigen Showdown der aus einer Rangelei in einem Lagerhaus bestand, bei der der Schurke am Ende vors Auto stolperte. Nee, auch wenn ich weiß das die Filme ihre Fans haben, mich haben sie nie wirklich umgehauen.

Den Beitrag „Mission Impossible: Phantom Protokol (Review)“ weiterlesen…

(Yahoo Direktimpossible, via /Film)

Hier der neueste Trailer zu „Mission: Impossible – Ghost Protocol“ von Brad Bird. Ich hatte ja zunächst die Befürchtung, dass Bird aufgrund seines Genre-fremden Œuvre (The Iron Giant, The Incredibles, Ratatouille) nicht passend für so ‘nen Actionkracher wäre, aber das sieht super aus, der wird klasse, perfekt durchkomponiertes Blockbuster-Actionkino, genau wie der komplette Rest des Franchise. Ich bin aber auch Fan, auf mich sollte man da nicht hören.

Director Brad Bird and Producer J.J. Abrams bring us the action packed, entertainment event of the holiday season with MISSION: IMPOSSIBLE – GHOST PROTOCOL. This is not just another mission. The IMF is shut down when it’s implicated in a global terrorist bombing plot. Ghost Protocol is initiated and Ethan Hunt and his rogue new team must go undercover to clear their organization’s name. No help, no contact, off the grid. You have never seen a mission grittier and more intense than this.

Christopher McQuarrie (oscarprämierter Drehbuchautor von den “Usual Suspects”) adaptiert derzeit Lee Childs Roman “One Shot” (dt.: Sniper, 2005), dessen Verfilmung er auch selbst inszenieren wird. Für die Haupt- und Nebenrrollen wurden bereits Tom Cruise, Robert Duvall, Rosamund Pike und Richard Jenkins bestätigt, Kinostart voraussichtlich im Januar 2013.

Soweit, so gut.

Heute berichtete Variety, dass auch der in der Vorlage zentrale Bösewicht besetzt wurde.

Mit Werner Herzog.

WERNER HERZOG!!!

The book series by Lee Child follows Jack Reacher, a former military policeman turned drifter. In “One Shot”, Reacher investigates the case of a sniper accused of murdering five people before being captured. Herzog will play The Zec, an ex-prisoner of war who arranges and stages the killing and is the head of the conspiracy.

Cruise und Herzog gemeinsam in einem Film vor der Kamera. Unglaublich.

(via)

DirektMission4

Nach dem geleakten Trailer hier noch mal in schön. Regie bei “Mission: Impossible – Ghost Protocol” führt Ex-Pixar-Mastermind Brad Bird, neben Tom Cruise und Jeremy Renner werden auch (teils wieder) Tom Wilkinson, Paula Patton, Josh Holloway, Ving Rhames, Simon Pegg und Michael Nyqvist zu sehen sein. Die Musik kommt erneut von Michael Giacchino!

Zum Trailer: Endlich Teamplay im Geiste der Serie und nicht Cruise Control.

(Youtube Direktimpossible, via Superpunch)

Hier der geleakte Trailer zu M:I 4, schnell schauen, bevor er gelöscht wird. Für alle, die wie ich kein Französisch können, hier die Trailer-Beschreibung von IMDB:

- The featured song is”Won’t Back Down” by Eminem
- The IMF is accused of bombing the Kremlin so they have to escape.
- Jeremy Renner’s character tells Ethan Hunt (Tom Cruise) “You’re not gonna make it” to which he replies “You’re not helping” and stars swinging across the building.
- There’s a back and forth between Hunt and Simon Pegg’s character. “They are testing a glove that can help you climb buildings. It has different colors on the fingertips.”, “Blue is glue,” “And what about red?” “Dead.”
- The Mission: Impossible theme is done with rock music, much of the scenes are in Dubai
- Parties, girls, fancy cars, two cars crash into each other in the desert and Hunt “jumps away while a cars bumps right over him and jumps misses him.”
- The trailer ends with the phrase “Your mission should you chose to accept it …” then says “This December.”

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: David Ellison, Sohn des sechstreichsten Manns der Erde, Larry Ellison (Gründer von Oracle Corp.), fand Top Gun so dufte, dass es ihn dazu inspirierte Pilot zu werden. Und weil der kleine David nicht genug von halbnackten Männern in knappen Shorts hat, die im Sand einen Ball hin- und herwerfen, hat er sich in den Kopf gesetzt, dass die Welt einen zweiten “Top Gun” braucht. Dafür (und für eine handvoll weiterer Filme, wie “Mission: Impossible 4″), hat Ellison 350 Millionen Dollar springen lassen.

Jerry Bruckheimer und Tony Scott haben schon von Paramount eine Anfrage bekommen und Chris McQuarrie (Usual Suspects, Valkyrie, The Tourist) soll das Drehbuch schreiben, in dem Tom Cruise allerdings nur eine kleinere Rolle bekommen soll.

An dieser Stelle möchte ich gestehen, dass ich keinen Film so oft gesehen habe, wie “Top Gun” (39 Mal). So sehr ich es auch versuchte. Ich war besessen davon und wenn ich das Bild finden würde, würde ich euch zeigen, wie meine “Top Gun”-Mütze aussah, die ich als Kind ein Jahr lang ununterbrochen trug. Der Soundtrack zu “Top Gun” war übrigens meine erste Schallplatte, Kelly McGillis war meine erste Liebe und die Szene in der Bar löste in mir das erste Mal Fremdscham aus. Und weil es das immer noch tut, hier gleich noch mal:

Den Beitrag „27-jähriger Milliardärssohn will Top Gun 2 möglich machen“ weiterlesen…

Ich muss zugeben, ich war positiv überrascht vom neuen Cruise/Diaz-Action-Vehikel, das ich nach den eher mauen Einspielergebnissen in den USA mit recht gedämpften Erwartungen geguckt hab. Als fluffiges Popcornkino funktioniert der Film aber überraschend gut und macht mehr Spaß als andere Sommerfilme, die demnächst kommen. Wer auf True Lies oder Die Jagd nach dem Grünen Diamanten steht, sollte mal einen Blick riskieren. Im Quiz unten gibts schonmal ein paar Ausschnitte und dazugehörige Fragen für Leute die gut aufpassen.


Knight And Day – Trailer und Kritiken


Zwei neue internationale Motive. Nicht so schlimm wie das letzte Poster, die Photoshop-Katastrophe, aber der Arm(stumpf) von Cruise sieht schon etwas seltsam aus, oder? Das vergleichsweise schicke japanische (?) Poster gibt es nach dem Weiterklick zu sehen.

Den Beitrag „Knight and Day – Zwei neue Poster“ weiterlesen…


DirektLink

Tom Cruise will die Rolle seines cholerischen Alter Egos Les Grossman aus “Tropic Thunder” demnächst in einem eigenen Kinofilm spielen. Das verkündete der Schauspieler (“”) zumindest jetzt nach seiner Tanzeinlage bei den MTV Movie Awards, die am Sonntag abend das Highlight der kläglichen Show bildete. Die Cameo-Rolle des schmierigen Filmmoguls hatte dem US-Star mit dem angeschlagenen Image letztes Jahr immerhin eine Golden-Globe-Nominierung eingebracht.

(via)

Letztens hatte ich im Fernsehen (die älteren Leser erinnern sich sicherlich an das Medium, das unsere Vorfahren immer zu schauen pflegten) einen kurzen Ausschnitt gesehen, aber kurz danach vergessen es zu bloggen. Dann hat mich gerade ein Freund daran erinnert, dass ich meiner Pflicht nachzugehen hätte.

Wir sehen hier Tom Cruise in seiner sicherlich besten Rolle: Als Les Grossman (Tropic Thunder) der Robert Pattinson und Taylor Lautner ein paar nützliche Tipps auf den Weg gibt. Nach einem Klick seht ihr die beiden Promo-Spots für die MTV Movie Awards 2010..

Den Beitrag „Les Grossman ist wieder da!“ weiterlesen…

Das Poster zur Actionkomödie mit Tom Cruise, Cameron Diaz und ihrem Schniepel:

knight-and-day

Zum Film:

Directed by James Mangold (Walk the Line / 3:10 to Yuma / Girl, Interrupted), the film centers on a fugitive couple (played by Cruise and Cameron Diaz) on a “glamorous and sometimes deadly adventure where nothing and no one – even themselves – are what they seem. Amid shifting alliances and unexpected betrayals, they race across the globe, with their survival ultimately hinging on the battle of truth vs. trust.”

via

circleWie Variety berichtet, steht Tom Cruise in Verhandlungen für eine Hauptrolle im neuen Film von David Cronenberg, der Adaption des Thrillers “The Matarese Circle”. Puh. Durchatmen. Und weiter: Neben Denzel Washington …. ah ja.

Die Nachricht des Tages. Irre, ich glaube ich werd’ nicht mehr. Ein Schauspieler, ähm, Darsteller, den ich zum Kotzen finde (Washington) und einer, der nur als Trash-Abziehbild seinerselbst eine gewisse Daseinsberechtigung hat (Cruise), unter der Regie eines meiner absoluten Lieblingsregisseure, dem großartigen, nein, dem begnadeten Erschaffer von Meisterwerken wie “Dead Ringers” oder “Crash”.

Zwei mögliche Szenarien: Cruise spielt das erste Mal seit “Magnolia” wieder eine Rolle – und Cronenberg wird sich dafür ähnlich wie PTA ein subversives, demaskierendes Konzept erdenken. Oder aber, was nicht schön, aber leider möglich wäre, Cronenberg setzt seinen weichgespülten Mainstreamkurs fort und inszeniert nach dem metalevelfreien “Eastern Promises” jetzt A-Liga-Star-Kino der schlimmsten Sorte.

Ich dreh’ durch.

(via)

You can serve Germany, or the Fuhrer. Not both.

Originaltitel: Valkyrie
Herstellungsland: Deutschland/USA 2008
Regie: Bryan Singer
Darsteller: Tom Cruise, Kenneth Branagh, Carice van Houten, Bill Nighy, Terence Stamp, Tom Wilkinson, Thomas Kretschmann, Christian Berkel

★½☆☆☆ Jet Strajker
★★☆☆☆ Batzman

valkyrieMan wird ja nun wahrscheinlich niemals erfahren, wie “Valkyrie” denn eigentlich ausgesehen hätte, wenn die gesamten Produktions- und Distributionsbedingungen nicht von Anfang ein derart reges, öffentliches, mediales Interesse auf sich gezogen hätten. Und der Film dadurch nicht mit allerlei Bedeutung aufgeladen worden wäre: Drehverbot im Bendlerblock, Scientology-Diskurs, verletzte Statisten. Fast zwei Jahre nun, nachdem die erste Klappe fiel, einen Courage-Bambi und mindestens fünf freiwillige Cruise-Lobgesänge von Florian Henckel von Donnersmarck später kann der fertige Stauffenberg-Film natürlich keine seiner Erwartungen erfüllen – es ist weder das vermutete peinliche Trash-Debakel, noch ein sehenswerter Geschichtsfilm. Oder überhaupt so etwas wie ein Film. Eher noch erinnert es irgendwie an eine Faschingssause, für die sich Cruise mal in ein hübsches Grafenkostüm schmeißen durfte.

Dass Bryan Singer hier nur als ausführender Handwerker angeheuert wurde, durfte wohl zu Recht vermutet werden. Immerhin war “Valkyrie” von Anfang an als Prestigeproduktion vorbelastet, es musste der Film werden, der Cruises neu erworbenes Studio United Artists wieder in die Gewinnzone manövriert, nachdem der hübsch ambitionierte und ebenso hübsch harmlose “Lions for Lambs” gewaltig floppte.

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