Endlich, der Trailer der die Wahrheit sagt.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- August 26th, 2012 •
- 9 Kommentare
- Schlagwörter: The Hunger Games, tribute von panem
“Pfeif!”
Die Tribute von Panem (The Hunger Games) – USA 2012






In einem dystopischen Zukunftsstaat namens Panem (die früheren USA) werden alljährlich zur Disziplinierung der renitenten Distrikte tödliche Spiele ausgetragen, zu denen jeder Distrikt zwei Teilnehmer entsenden muss, die dann in einer virtuellen Wald-Arena gegeneinander antreten. Die junge Katniss springt für ihre kleine Schwester freiwillig ein und darf in der Reality-Show um ihr Leben kämpfen…
Den Hype mal beiseite lassend, hat der Film leider nicht so richtig viel zu bieten. Was nicht unbedingt an der ausgenudelten Story liegt, denn Todesduelle und Überlebenskampf sind ewige Themen, die durchaus in Variation immer wieder und wieder erzählt werden können. Und vielleicht ist es mit Panem ja wie mit den Potter-Filmen, die man auch nur wirklich verstand, wenn man die fehlenden Elemente aus Kenntnis der Romanvorlage ergänzt. Das will ich nicht ausschliessen, als reiner Film hat dieser erste Teil der Hunger Games für mich jedoch so gar nicht funktionieren wollen.
Some Spoilers ahead. Beware.
Die Kamera wackelt in der Art wie in schlechten Found Footage-Filmen Realismus angetäuscht werden soll und die Action (so sie denn vorkommt) wird in hektische Schnitte und Closen aufgelöst, die mehr verbergen als erhellen. Willkommen in PG13-Country in dem die Grundprämisse eines Kids bringen sich gegenseitig um nicht wirklich thematisiert wird. Wie sovieles andere auch. Als reine Filmfigur bleibt Hauptdarstellerin Katniss (gespielt von Jennifer Lawrence die im Grunde mit dem gleichen Muffelgesichtsausdruck den kompletten Film relativ emotionsfrei durchspielt) herzlich eindimensional. Weder erfahren wir wer sie ist, wie sie denkt, ob sie denkt – noch offenbart sie über das Retten ihrer Schwester hinaus irgendwelche Qualitäten die sie menschlich interessant machen. Sie redet kaum, sie wirkt beständig angenervt und solange ihr nicht irgendwer sagt was sie tun soll (“zieh dich fesch an, begeister das Publikum, spiel eine Romanze, beeindrucke die Jury, Schmeiss das Wespennest runter”) kommt sie auch nicht wirklich aus dem Quark. Das die Chemie zwischen ihr und Peeta-Darsteller Josh Hutcherson sich unter der µ-Grenze befindet, mag im Zeichen ihrer gespielten Liebe beabsichtigt sein, ändert sich aber den kompletten Film nicht und lässt den Charakter des Jungen schon ehe er sich mit Tarnborke bepinselt so blass erscheinen, dass er fast mit dem Hintergrund verschwimmt. Von charmlosen Testosteron-Bolzen Liam Hemsworth der eh nur 5min Screeentome hat ganz zu schweigen – er ist mindestens so fade wie sein Bruder Thor.
- Batzman (Oliver Lysiak) •
- März 23rd, 2012 •
- 24 Kommentare
- Schlagwörter: The Best Exotic Marigold Hotel, The Hunger Games, tribute von panem








































