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Und weiter gehts mit ein paar aktuellen Reviews. Diesmal dabei: Duell der Magier +++ Männertrip +++ Humpday +++ Beilight – Biss zum Abendbrot +++

Duell der Magier (The Sorcerers Apprentice) – USA 2010
★★★☆☆

Der nerdige Dave stolpert unversehens in eine Anstellung als Zauberlehrling. Unter Führung von Nicolas Cage muss er lernen, das Böse zu bekämpfen. Gar nicht so einfach, wenn man nebenbei noch versucht ein normales Leben zu führen.

Was Jon Turteltaub hier abliefert ist solides Actionkino für Kids, mit einer durchaus sympathischen Besetzung. Nicolas Cage und Alfred Molina haben Spaß mit ihren Rollen als Zauber-Antagonisten. Jay Baruchel ist als Held nicht nur dank der quäligen Stimme etwas anstrengend sondern vielleicht doch eine Spur zu linkisch um wirklich zur Identifikation einzuladen, funktioniert aber dennoch als freundlich-linkischer Trollo ganz passabel.

Wenn man 12 ist, sollte man den Film lieben, weil er kindliche Allmachtsphantasien und Slapstick-Humor auf harmlose Weise verbindet. Ein paar Gags für die Älteren, wie die Chris Angel-Parodie und hübsch getrickste Actionszenen (die Spiegeltricks sind nicht neu, aber erstaunlich nett umgesetzt) sowie das durchgängige Tempo trösten darüber hinweg, das der Film letztlich eine recht banale und nicht übermässig originelle Story erzählt. Die obligatorische Besenszene ist dabei noch das ungeschickteste, sie ist Zeugnis dafür, dass man der Goethe-Vorlage (oder doch nur dem Fantasia-Clip?) irgendwie Tribut zollen musste. Etwas reingepropft wirken auch die Frauenfiguren, denn weder Baruchels Love-Interest noch Monica Belluci (die wahrscheinlich mit einem Drehtag ausgekommen sein dürfte), sind wirklich wichtig.

Was irgendwie auf den ganzen Film zutrifft, aber das ist nicht zwingend negativ. “Duell der Magier” versucht nie einen hehl daraus zu machen, dass er lediglich patente Unterhaltung für Kids liefern will und inhaltlich nie die Grenzen zur Dunkelheit übertreten mag, die die Harry Potter-Filme so spannend machen. Hier geht es um Effekte und coole Fights und den Traum eines jeden spackeligen Jungen einmal zaubern zu können. Das er das schafft ohne die Intelligenz völlig zu verhöhnen ist heutzutage nicht selbstverständlich und sichert dem Film zumindest einen verdienten Platz im Nachmittagsprogramm.

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(Break Direktvampires, via Empire)

Filmspoofs sind ja auch so ein Anachronismus, der 2010 nur schwer erträglich ist, aber ich muss zugeben, dass diese Vollkatastrophe der Leute hinter Scary Movie immer noch unterhaltsamer aussieht, als alle Twilights zusammen.


(Youtube Direktsuck, via /Film)

Hier der Trailer zu Suck, einer Vampirkomödie mit Alice Cooper, Malcolm McDowell, Jessica Pare, Iggy Pop, Henry Rollins und Moby. Ich weiß zwar nicht, was letzterer in einer Reihe mit Cooper, Pop und Rollins zu suchen hat, aber der Trailer sieht dennoch recht unterhaltsam aus. Hier der Plot von der Filmwebsite:

A rock’n’roll vampire spoof about a down and out band, The Winners, who will do anything for a record deal. When their disgruntled manager (Dave Foley) tells them that they are getting “long in the tooth”, he doesn’t know that his words are truly prophetic. During a road trip, their humdrum image radically changes when Jennifer (Jessica Paré), the bass player, disappears one night with a hip vampire (Dimitri Coats). She emerges with a sexually charged charisma that drives the audiences wild.

As the band members succumb, one by one, to blood lust, their “gimmick” launches them into the limelight. Following an “incident” on a national radio show with “Rock’n Roger” (Henry Rollins), they hit mega-stardom beyond their wildest dreams. Joey (Rob Stefaniuk), the lead singer, is haunted by an eerie bartender (Alice Cooper), who turns out to be much more. Meanwhile, legendary vampire hunter, Eddie Van Helsig (Malcolm McDowell), is tracking them down, despite his fear of the dark. When a veteran music producer (Iggy Pop) calls them on becoming a vampire freak show, they begin to realize that fame is not what it’s cracked up to be.