szmtag

(Youtube Direktwolf, via Dangerous Minds)

Ein Werwolf-Supercut zu TV on the Radios „Wolf like me“. This.

Universal wollte dem 2010er Wolfman (den ich ja als einziger Mensch auf dem Planeten okay oder zumindest ganz brauchbar fand) zunächst ein Sequel spendieren – erstaunlich, denn der Film spielte maximal seine Produktionskosten ein –, dieses Sequel wird Moviehole zufolge nun ein Reboot, das bisherige Sctipt wird grade umgeschrieben, basierend auf dem Script des Originals von 1941. Solange sie das Werwolf-Design wieder so schick hinkriegen, soll’s mir recht sein.

Michael Tabb’s script is being rewritten and reworked to be an original film – almost a reboot of the classic Universal monster movie series. If anything, this new film – they’ve yet to decide on a title though I hear “Werewolf” is popular -will share a link to the original George Waggner film (from 1941) rather than Joe Johnston’s ill-fated 2009 remake.

Wolfman rebooted! (via Horror Movies)

Schnurz und schnerzlos geht es diesmal um: Gentlemen Broncos +++ The Girls of St. Trinian 1 +++ The Girls of St. Trinian 2 +++ The Wolfman Unrated

Gentlemen Broncos – USA 2009
★★½☆☆

Ein junger White-Trash Geek träumt davon, seine spinnerte Sci-Fi-Story verfilmt zu sehen. Leider muß er feststellen, dass sein großes schriftstellerisches Vorbild ihm die Geschichte auf einer Convention geklaut und als eigene ausgegeben hat.

Jared “Napoleon Dynamite” Hess bleibt seiner Linie treu und inszeniert einmal mehr seine Nerdphantasien. Allerdings weniger die liebenswerten Nerds a la Michael Cera oder Kevin Smith, sondern die wirklich debilen, die auch gutwilligen Leuten gerne mal auf den Sack gehen. Diesmal ist die Story (im Gegensatz zum Vorgänger Nacho Libre) sogar dazu angetan Interesse zu wecken, doch immer wieder verhindern unnötige Fäkaleinlagen, das die im Grunde ganz charmante Geschichte, so wirklich berühren will.

Der böse SciFi-Autor wird von einer Hälfte des Flight of the Conchords-Team zwar sehr komisch, aber auch jenseits jeder Karikatur gespielt. Wie die meisten Figuren ist auch sie zu verdreht um noch als echter Mensch durchzugehen. Dazu kommt die sehr lahmarschige Inszenierung, die die eigentliche Story erst im letzten Drittel abhandelt und zwischendurch viel zuviel Zeit mit Scheisse- und Kotzwitzen verplempert und uns mit visualisierten Szenen aus der Benjamins Story foltert, deren “Haha wir drehen einen bewusst trashigen Film”-Witz nach ca. 10 Minuten verpufft ist – genauso wie die Luchador-Nummer in Nacho Libre. Wie man sowas witziger und besser machen kann, zeigen die Flesh Gordon-Filme, die sogar Kacke-Witze souveräner durchgezogen haben als Hess der meint er müsste uns Kotz-Küsse zumuten.

Was bleibt ist ein wundervoller Vorspann, viele skurrile Momente und mit Michael Angarano und Sam Rockwell ein paar gute Hauptdarsteller – die alle mit einem etwas weniger aufs hässliche Extrem fixierten Regisseur wohl besser beraten gewesen wären.

Den Beitrag „Kurzreviews: Gentleman Broncos, The Girls of St. Trinian 1 +2, The Wolfman Unrated (Review)“ weiterlesen…



(TFH Direktwheels)

Auf Trailers from Hell spricht Adam Rifkin über die Trashbombe „Werewolves on Wheels“ („One of the great titles. One of the great posters. One of the worst biker movies. Ever.“), ein anderes schönes Dings dort ist Joe Dante über Invasion of the Bodysnatchers und was wir hier tatsächlich noch nie erzählt haben: Das wäre beinahe der Name dieses Blogs hier geworden.

Als wir damals diese Website aus dem Boden gestampft haben, hatten wir eine lange Liste mit möglichen Namen und am Ende kristalisierten sich da zwei Favoriten heraus: Fünf Filmfreunde und Werewolves on Wheels. Welcher Name gewonnen hat, seht Ihr ja selbst, ich finde Werewolves on Wheels aber heute noch besser. Alleine die Abkürzung: WOW.

Now, let’s all watch as Mr. Talbot in fact does not transform into this wolf creature, shall we?

Originaltitel: The Wolfman
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Joe Johnston
Darsteller: Benicio del Toro, Anthony Hopkins, Emily Blunt, Hugo Weaving, Geraldine Chaplin

★★★½☆ Renington
★★☆☆☆ Batzman

Ben Talbot verschwindet, weshalb seine Frau Gwen Conliffe einen Brief an den in Amerika theaterspielenden Bruder, Lawrence Talbot, schickt, der daraufhin zurückkehrt, um das Verschwinden zu untersuchen. Kaum zuhause angekommen findet er Gwen als Witwe und den Bruder tot vor. Genau der war Unterhändler der in der Nähe campierenden Zigeuner und ein bei Ben gefundener Ring deutet auf sie als Spur hin.

Als Talbot die Spur im Camp der Zigeuner untersucht und von Wahrsagerin Maleva über einen Fluch aufgeklärt wird, überfällt ein Werwolf das Lager und metzelt einige Dorfeinwohner zu Brei. Talbot verfolgt das Vieh, das einem Jungen nachjagt, wird selbstverständlich überfallen und gebissen, bevor der Werwolf von den Dorfeinwohnern verjagt wird. Die Wunde heilt unnätürlich schnell, was erstes Mißtrauen von Inspektor Francis Aberline nach sich zieht, der Mond naht, und Tel Toro findet seinen Vater in einer Gruft mit Anschnalldings, in der selbiger sich einschliest und den tranformierenden Lawrence seinem Schicksal überlässt. Nach der ersten Verwandlung wird Talbot in die Klapse gesteckt, gefoltert und vorgeführt, als der Mond reinscheint transformiert Del Tero in The Wolfman und metzelt die Profs.

Schwieriger Film für mich. Das Original habe ich weit über 20 mal gesehen und der Werwolf ist einer der drei Ur-Horror-Archetypen neben Dracula und Frankenstein: The Wolfman, seit 1941 nicht mehr neuverfilmt, nun also das Remake des Ur-Films einer der Ur-Horrormythen. Kurz gesagt: Meine Erwartungen waren nicht grade niedrig, trotz der schon im Vorfeld bekannt gewordenen Schwierigkeiten bei der Produktion.

Den Beitrag „The Wolfman (2010) – Review“ weiterlesen…

monster

Universal haben als Promo für den Wolfman eine Flash-Seite mit den klassischen Universal Monster gemacht und die kann sich sehen lassen: Jede Menge Bilder, Soundtracks und Infos zu rund zwanzig der ollen Horrorschinken.

Ich habe mir ja damals die Universal Monster Legacy Box gekauft inklusive drei Büsten von Frankenstein, Dracula und dem Wolfman und ich schaue mir die ollen Filme tatsächlich einmal im Jahr an, weil sie damals die Grundlagen für das Horror-Genre im Kino schufen und oft auch heute noch hervorragend als Horrorfilme funktionieren, allen voran natürlich Frankenstein und Frankensteins Braut.

Und der klassische Wolfman sieht auch immer noch tausendmal besser aus, als die laufenden Collies aus The Howling oder Dog Soldiers. Egal, super Website!

Universal Monster Legacy (via MeFi)

Amazon-Partnerlink: Universal Monster Legacy Box

BenicioWolfman1

Nachdem auch das gerade vom Kollegen Jet gepostete Poster (sic!) wieder aussieht wie ein Paparazzibild von Kurt Becks Schwarzwaldurlaub, ist es vielleicht an der Zeit sich zu fragen, was eigentlich mit The Wolfman los ist.

Es liegt auf der Hand, das ein Film dessen Releasedate fünf Mal verschoben wurde (von zunächst November 2008 bis zum letzten bisherigen Termin im Februar 2010) seine Probleme hat. Das verwundert nicht, wenn man sich ansieht das der erste Regisseur Mark Romanek nach einem Jahr PreProduktion entnervt das Handtuch warf und dann nach ewiger Suche (statt Leuten wie Frank Darabont oder Martin Campbell) Joe “Jurrassic Park III” Johnston beauftragt wurde die Scherben zusammenzukehren.

Was ihm – auch mit einem neuen Drehbuchautor – nur teilweise gelang. Rick Baker, der für das Monster-Make-Up verantwortlich ist, und sich zunächst um den Job gerissen hatte, wusste erstmal nicht was er mit Hauptdarsteller Benicio DelToro anstellen soll – da dieser von Natur aus schon sehr haarig sei, wäre es der Unterschied zwischen Mensch und Werwolf eher gradueller Natur. Später beschwerte sich Baker im Interview mit MTV, das die Transformationszene, das Herz jedes Werwolf-Streifens, nicht ihm überlassen wurde, sondern aus dem Rechner stammt und deswegen ziemlich unrealistisch aussehen würde (wozu heuert man Rick Baker an, wenn man ihn nicht die Transformation designen lässt? – doch wohl kaum für den “Harry-Rowohlt an einem schlechten Tag”-Look, den der Wolfman jetzt hat).

Den Beitrag „The Wolfman: Hollywoods letzter Heuler – Was läuft schief mit dem Film?“ weiterlesen…


(STYD Direktwolfman, via Filmstalker)

Nachdem Jet gestern schon das äußerst charmante französische Poster zum Remake von „The Wolfman“ gepostet hatte, hier der dazugehörige Trailer mit ein paar neuen Szenen und vor allem wieder mit atmosphärischem, statt anbiedernd-rockigen Soundtrack.

howling

Shocktillyoudrop hat ein Poster zu einem Sequel zu oder einem Remake von „The Howling“. Dort tippt man auf ein Remake, da Joe Dante wohl schon öfter für ein Remake angefragt wurde und das wird jetzt wahrscheinlich Realität und kommt von Joe Nimziki, der bislang lediglich eine Folge der neuen Outer Limits gedreht hat. Na dann mal viel Spaß.

Mir soll’s Recht sein, ich wurde mit The Howling nie so richtig warm, obwohl der durchaus gut inszeniert ist. Ich fand allerdings das Wolfs-Design schon immer unterirdisch, da es wirkt, wie ein aufgesetzter Wolfskopf, nicht wie eine genetische Mischung aus Mensch und Wolf. Und deshalb reden wir mal kurz über Werwolfs-Design.

Hier noch das überaus hässliche Design der Werwölfe aus „Dog Soldiers“, das so aussieht, als hätten sich irgendwelche Leute einen Collie-Kopf aufgezogen:

Wir hatten diese Diskussion Filmfreunde-intern schonmal, Batzman findet die aufgesetzten Köpfe toll und ich finde das gute Creature-Design super, weil „Irgendwelche Leute, die sich einen Collie-Kopf aufziehen“, so könnte man meine Kritik am Design von „Dog Soldiers“ oder „The Howling“ in einem Satz zusammenfassen.

Wobei man natürlich sagen muss, dass das hier eine geschmäcklerische Auseinandersetzung ist zwischen unser’m very own Batzman und mir, und mir ist auch völlig klar, dass auch Maske und deren Design auch Bestandteil der Geschichte ist und wenn die erzählt, wie sich Leute Collie-Köpfe aufziehen die Geschichte ist, dann ist das okay. Aber…

Ausgehend von dem Standpunkt, die figürliche Abbildung des Werwolfs sei fotorealistisch und eine höchstmöglich wissenschaftliche Annäherung an einen echten Werwolf, hat dieses „neue“ (im Sinne von „Wolfman ist das klassische, alte Wolfsdesign) Werwolf-Design ein paar Macken.

Den Beitrag „The Howling Reborn und ein Plädoyer für das klassische Werwolf-Design“ weiterlesen…

Hier zwei neue Poster zu „The Wolfman“, einmal mit, einmal ohne Viech. Beide nach dem Klick, hier das eine und da das andere in groß.

Den Beitrag „Zwei neue Wolfman-Poster“ weiterlesen…


(Firstshowing Direktwolfman)

Hier der neue Trailer zum Remake von „The Wolfman“. Den mittlerweile wohl schon zwei Jahre alten, ersten Trailer fand ich erfrischend altmodisch und weckte die Hoffnung auf schönen klassisch-viktorianischen Horror. Das ist hier zwar noch enthalten, aber extrem zurückgefahren worden und alleine der Soundtrack macht mir schon sorgen, dass dieses Remake hier dem Zeitgeist geopfert wird. Und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.


(Yahoo Direktwolfman, danke Nils!)

Endlich ist der bislang nur in einer Wackelcam-Version online gewesene Trailer zu dem Remake des Universal-Monster-Klassikers „The Wolfman“ veröffentlicht worden. Die ersten Bilder der Transformation beruhigen mich schonmal und auch sonst sieht mir das endlich mal wieder nach gepflegten, viktorianischen Werwolf-Horror aus. Finally!

wolfmansetphoto.jpg

Das Wolf Man Remake unter Joe Johnson könnte trotz des Abgangs von Mark Romanek noch ziemlich Bad Ass werden, wenn ich mir dieses Bild so ansehe. Benicio Del Toro ist hier wohl grade von einer nächtlichen Schnitzeljagd erwacht. Noch mehr Bilder vom Set gibt’s hier.

Den Beitrag „Bilder: Benicio Del Toro als Wolf Man und Wahlberg als Max Payne feat. Mona Sax“ weiterlesen…

Horror-Biker-Filme hat man bisher nicht allzuviele gesehen, oder habe ich das subversivste Genre der 70er einfach nur übersehen? Der Film mit diesem Trailer jedenfalls hat einen philosophischen Subtext, der an Easy Rider heranreicht und die diversen Ebenen, auf denen die Narration ihre verschiedensten Seitenhiebe zu Politik und Gesellschaft verteilt, sind schlichtweg überwältigend. Wherewolves on Wheels eben.