EvilHerzogDirekt / via

Nach dem Teaser nun der erste Kinotrailer zu Christopher McQuarries Kinoadaption von Jack Reacher aka. “One Shoot”. Mit Tom Cruise, Rosamund Pike, Robert Duvall, Richard Jenkins und – das macht diesen Film wahrlich zur Pflichtveranstaltung – Werner Herzog als Bösewicht. Für die HD-Version hier klicken. Ein neues Poster gibt’s gleich dazu, nur echt mit Cruise-Kopf, der auf einen anderen Körper gephotoshopped wurde.

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ComingOut / via

For me, a chair is a chair. Werner Herzog nimmt die Dinge für das, was sie sind. Deshalb erkenne er auch keine Schwulen, sagt er. Und so habe er erst jetzt – nach 35 Jahren Bekanntschaft – herausgefunden, dass John Waters (!!!) schwul ist. Wahnsinn! Unbedingt anschauen.


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Trailer zur neuen Dokumentation von Werner Herzog (seine aktuelle, der großartige “Die Höhle der vergessenen Träume” in 3D, läuft ab dem 3. November in unseren Kinos). Für “Into the Abyss” hat es Herzog nach Texas verschlagen, wo er zwei zum Tode verurteilte Gefangene sowie Polizisten und Familienmitglieder zu einem Mordfall interviewt. Die US-Kritiken überschlagen sich geradezu, aber so oder so gilt für Herzog Anschaupflicht.

In intimate conversations and through the life stories of those involved, including 28-year-old death row inmate Michael Perry (who was scheduled to die eight days after his interview with Herzog), Herzog’s investigation in the film unveils layers of humanity, making an enlightening trip out of ominous territory.

Ende des Monats startet “Die Höhle der vergessenen Träume” – Kollege Jon hat sich dazu mit Regie-Unikat Werner Herzog unterhalten, der sympathisch pragmatische Antworten gegeben hat.

Christopher McQuarrie (oscarprämierter Drehbuchautor von den “Usual Suspects”) adaptiert derzeit Lee Childs Roman “One Shot” (dt.: Sniper, 2005), dessen Verfilmung er auch selbst inszenieren wird. Für die Haupt- und Nebenrrollen wurden bereits Tom Cruise, Robert Duvall, Rosamund Pike und Richard Jenkins bestätigt, Kinostart voraussichtlich im Januar 2013.

Soweit, so gut.

Heute berichtete Variety, dass auch der in der Vorlage zentrale Bösewicht besetzt wurde.

Mit Werner Herzog.

WERNER HERZOG!!!

The book series by Lee Child follows Jack Reacher, a former military policeman turned drifter. In “One Shot”, Reacher investigates the case of a sniper accused of murdering five people before being captured. Herzog will play The Zec, an ex-prisoner of war who arranges and stages the killing and is the head of the conspiracy.

Cruise und Herzog gemeinsam in einem Film vor der Kamera. Unglaublich.

(via)

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Werner Herzog macht Promo für seinen aktuellen Film “Cave of Forgotten Dreams” (in 3D) bei Comedy Centrals Colbert Report. Unglaublich komisch. Was für ein cooler Hund! Hoffentlich startet der Film bei uns endlich mal.

“You don’t have a lucky crack pipe?”

Originaltitel: The Bad Lieutenant: Port of Call – New Orleans
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Werner Herzog
Darsteller: Nicolas Cage, Eva Mendes, Val Kilmer, Xzibit, Jennifer Coolidge, Fairuza Balk, Brad Dourif, Shawn Hatosy, Denzel Whitaker, Shea Whigham
★★★★☆ Jet Strajker
★★★½☆ Batzman

Die Ankündigung war kurios genug: Ein Remake des Abel-Ferrara-Films “Bad Lieutenant” von Werner Herzog mit Nicolas Cage und Eva Mendes in den Hauptrollen. So kurios eigentlich, dass man dahinter nur ein ausgeklügeltes Marketing- und letztlich auch Autorenfilmkonzept vermuten musste. Natürlich ist Herzogs jüngste Regiearbeit eine entsprechend komische Cop-Thriller-Variation, die sich im ausgeprägten Bewusstsein ihrer absurden, trashigen und sanft subversiven Qualitäten durch Genre- und Hollywoodklischees tänzelt, einer eigenen Logik folgt und der Frage nach Ernsthaftigkeit dabei stets elegant ausweicht. In “Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans” (!) inszeniert Herzog edgy und unbekümmert aus reiner Intuition an nahezu allem vorbei, was innerhalb des Genres oder der vagen Vorlage von Relevanz wäre. Es ist ein ausnahmslos köstlicher Film.

Worum es hier inhaltlich geht ist absolut irrelevant, die Geschichte ist fad, löchrig und unglaubwürdig, sie entspricht außerdem grob dem konventionellen Verlauf konventioneller Thriller. Und so hangelt sich Nicolas Cage als ‚Cop ohne Gewissen’ durch einen wirren detektivischen Korruptionsdschungel, an dem Herzog keinerlei Interesse bekundet. Statt stringent, schlüssig und spannungsorientiert zu erzählen, kümmert sich der Regisseur mehr um die Ausgestaltung eines bestimmten Vibes, einer – natürlich – spirituellen Energie, die er in New Orleans verortet sieht. Wenn ihm der kriminalistische Plot seines eigenen Films also selbst zu langweilig, bunt oder konfus erscheint, filmt er ein handlungsrelevantes Ermittlungsgespräch im Büro beispielsweise aus der verzerrten Untersicht zweier Leguane, und auch durch die Schnauze eines riesigen Alligators beobachtet Herzog das Geschehen einmal. Das ist in seinem völligen Verzicht auf die Konventionen eines solchen Films zumeist urkomisch und unbedingt konsequent, immerhin folgt “Bad Lieutenant” einem ständig zugekoksten Titelantihelden – in jeder Beziehung komplett off.

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SuperbowlDirekt

Sehr schönes Video, das zeigt, wie ein langweiliges Event von berühmten Regisseuren aufgepeppt wird. Am Lustigsten finde ich die David-Lynch-Version, wobei Werner Herzog den Vogel eigentlich abschießt.