Johnny Depp spielt Hauptrolle in Green Man Verfilmung

Nachdem die neueste Folge der unglaublich erfolgreichen “Green Man”-Kinderbuchserie mit dem Titel “Green Man, Blue Cat” sich in den USA mal wieder wie geschnitten Brot verkauft, wirft Today Now! einen Blick auf den Erfolg der Reihe und warum sie nicht nur bei Kindern so gut ankommt.


(Youtube DirektOnion

Außerdem wird enthüllt, das in einer Kinoadaption wohl Johnny Depp die Rolle des “Green Man” spielen wird.
Ich bin schon ganz aufgeregt! Ich hoffe Spike Jonze führt Regie und Green Man wird genauso toll wie “Where the wild things are”

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Wo die wilden Kerle wohnen (Review)

“Will you keep out all the sadness?”

Originaltitel: Where the Wild Things Are
Herstellungsland: USA 2009
Buch und Regie: Spike Jonze
Darsteller: Catherine Keener, Max Records, Paul Dano, Forest Withacker, James Gandolfini, Chris Cooper, Cathrine O’Hara, Mark Ruffalo, Lauren Ambrose

****
***** Mal Sehen

where_the_wild_things_are_poster

Der kleine Max (Max Records) reißt nach einem Tag, an dem er sich von seiner ganzen Familie missverstanden fühlt, von Zuhause aus.

Mit einem Segelboot landet er auf einer merkwürdigen Insel, die von Monstern bewohnt wird. Dank schierer Chuzpe gelingt es Max, die Monster davon zu überzeugen, ihn nicht zu fressen, sondern als ihren neuen König zu akzeptieren. Besonders mit dem Monster Carol (gesprochen von James Gandolfini) freundet er sich an.

Zunächst scheint für den Jungen ein Traum wahr zu werden, aber bald merkt er, dass sein Job alles andere als einfach ist…

Spike Jonze hat es wohl tatsächlich geschafft einen der depressivsten Filme dieses Jahres abzuliefern, der ziemlich konsequent alle Erwartungen unterläuft die das Publikum an einen aufwendig produzierten Kinderfilm stellt. Gegen “Where the wild things are” wirkt “Coraline” wie ein echter Happy-Go-Lucky Streifen.

Das spricht jedoch keineswegs gegen diese Kindheitsphantasie, die sich die große Aufgabe gestellt hat, aus einer quasi nicht vorhandenen Geschichte (Junge wird auf sein Zimmer geschickt, flieht in der Phantasie zu den wilden Kerlen, feiert mit ihnen, vermisst sein Zuhause und geht heim), die hauptsächlich von ihren inspirierten Zeichnungen lebte, einen abendfüllenden Spielfilm zu machen. Und Spike Jonze bleibt dabei interessanterweise sich selbst genauso treu, wie dem Autor Maurice Sedak, dessen Buch hier wie in den USA ein Kinderbuch-Klassiker ist, den Erwachsene mindestens ebenso gern lesen wie ihre Kids.

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Technologie und CGI in „Where the wild things are“

Schönes Video von Motherboard.tv über die Technologie und CGI-Effekte in „Where the wild things are“.

It was the painstaking work of 300 artists and tech-wielding specialists, who, in the process of tweaking every frame and every miniscule detail of every image, undertook to create an entirely new way of animating—an ingenius blend of the artistry of traditional, film-based movie-making and the wizardry of newfangled technologies. In the end, Jonze and Co. created some of the most compelling monster-beings in history.

Behind the Wild Things (via Juxtapoz)

Kurzkritiken: G-Force, Lippels Traum, Die Noobs, Die Vorstadtkrokodile (Review)

Eine neue Woche eine neue Runde Kurzkritiken, von all jenen Filmen, die ich auch noch gesehen habe, für die aber die Zeit fehlt sie in epischer Länge abzuhandeln. Nachdem es das letzte Mal den Fokus Horror gab, widme ich mich dieses Mal vier Kinder- und Jugendfilmen die grad in Kinos und auf DVD zu sehen sind.

Heute dabei: G-Force – Agenten mit Biss +++ Lippels Traum +++ Die Noobs – Klein aber gemein +++ Die Vorstadtkrokodile

G-Force – Agenten mit Biss – USA 2009
***

Ein geheimes Regierungsprojekt hat extrem smarte Meerschweinchen als Special-Agents trainiert, die versuchen sollen der Verschwörung eines Großindustriellen der Küchengeärte herstellt auf die Schliche zu kommen. Doch nach einer unauthorisierten Aktion werden sie zu Rodents Non Grata und müssen sich auf eigene Faust durchschlagen…

Jerry Bruckheimer produzierte für Disney diese kühne Mischung aus Mission Impossible und Alvin und die Chipmunks. Promis wie Sam Rockwell, Penélope Cruz, Steve Buscemi oder Nicolas Cage leihen den CGI-Fellbällen, die in einer realen Umgebeung agieren ihre Stimmen – zumindest im Original. Auf Deutsch sind Leute wie Wigald Boning zu hören. Die menschliche Cast ist weniger prominent und erlebt ihre besten Momente wenn der göttliche Bill Nighy losgelassen wird, der hier den undurchsichtigen Industriellen spielt. Nighy ist einer der Schauspieler die eine Parkuhr spielen könnten und immer noch großartig wären und ehrlich gesagt verlangt seine Rolle hier wenig mehr von ihm.

Der Film ist nicht wirklich schlecht, nur unglaublich belanglos. Die vergessenswerte Story, die sehr gradlinig und mit wenig Wendungen erzählt wird, ist übliches Sonntag-Nachmittags-Futter. Den flachen Charakteren kann auch das 3D leider keine Tiefe verleihen und irgendwie bleibt die Geschichte gefühlt unter ihren Möglichkeiten. Regisseur Hoyt Yeatman, der normalerweise als FX-Spezi für Bruckheimer arbeitet, versteht sich deutlich besser auf Effekte, als auf dramaturgische Stringenz und emotionale Inszenierung. Die Meerschweinchen sind nett anzusehen, die Action ist durchaus schick (insbesondere die Eingangsszene macht einiges her), aber alles bleibt zu brav, zu vorhersehbar und zu harmlos um wirklich bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Für Kids okay, um sie am Samstagnachmittag ruhigzustellen, aber nichts was man sich als Erwachsener zwingend ansehen muss.

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Teen Wolf – Wild Thing’d


(Youtube Direktteenwolf)

VideoNull hat, nachdem er den wildthing’d Trailer zu Gremlins 2 gesehen hatte (hier), dieses Video mit Teen Wolf geschnitten. Passt noch besser.

Gremlins 2 – Wild Thing’d


(Youtube Direktgremlins, via Buzzfeed)

Songs von Arcade Fire machen jeden Film zu ziemlich wilden Dingern.

Where the wild things are – 5 neue TV-Clips

The Sun is Going to Die

Hier einer von fünf neuen TV-Clips zu „Where the wild things are“, die anderen vier nach dem Klick.

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Where the wild things are – TV-Spot


(Youtube Direktwild, via AHT)

Hier ein neuer Clip zu „Where the wild things are“ mit einem Ausschnitt aus dem Original-Soundtrack von Karen O, die normalerweise bei den wunderbaren Yeah Yeah Yeahs singt. Nach so ‘nem Wahlabend tut ja ein bisschen Feelgood not, aber ich hab’ da gleich noch was anderes…

Where the wild things are – Mehr Character-Poster

Hier fünf weitere Character-Poster zu „Where the wild things are“, alle nach dem Klick in groß, das erste Set war hier.

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New York Times über Spike Jonze und „Where the wild things are“

max

Die New York Times hat einen langen und sehr guten Artikel über Spike Jonze und „Where the wild things are“, der zunächst mit einer „Blogger retten Wild Things“-Story einsteigt und dann zu einem ziemlich persönliches Portrait von Jonze mutiert. Sehr schön!

In February 2008, a blogger named Devin Faraci led off a post on the Hollywood news site CHUD (Cinematic Happenings Under Development) with a solemn proclamation: “We’re on the verge of losing a movie.” He was referring to “Where the Wild Things Are,” a big-budget adaptation of Maurice Sendak’s classic picture book for children. According to Faraci, executives at Warner Brothers had deemed an early cut of the film “too weird and ‘too scary’ ” and were now contemplating extensive personnel changes and reshoots. The newsrippled through Hollywood’s online underground. At Slashfilm.com, it generated 88 reader responses. At Firstshowing.net, another 25. Some readers pleaded with the studio: “Please please please follow through with the original.” Others took a more authoritative tone: “Do not turn ‘Where the Wild Things Are’ into something common and forgettable!” There were calls for fan solidarity and several threats of boycott, or worse: “I will personally face-punch anyone who stands in the way of this film being released.” Such variations aside, though, a common theme emerged: “Jonze is brilliant”; “Jonze is an artist”; “Trust Jonze!”

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Where the wild things are – Neuer Trailer


(Youtube Direktwild, via First Showing)

Hier ein neuer Trailer zu „Where the wild things are“, leider ohne einen Song der Flaming Lips, dafür aber mit jeder Menge neuer Szene und Max wird auch niemanden essen.

Where the Wild Things are – Featurette


(Youtube Direkt)

Hier ein neues Featurette zu „Where the wild things are“ von der ComicCon. Es gibt auch einen „neuen“ Trailer, der allerdings nur minimale Unterschiede zum Vorgänger aufweist. /Film hat Beschreibungen von drei Szenen und das ganze klingt ziemlich gut:

In a short video showing behind the scenes footage and interviews with Spike Jonze and original author Maurice Sendak, that author says that Jonze’s film has an emotional, spiritual and visual life that embodies the book. The footage certainly displays a deep emotional life; there are intimations of death and decay that you don’t often find in a film based on a kids’ book. [...]

Where the Wild Things Are appears to have a real emotional depth, like a dream of a strange, wild forest withbright grottoes and shadowy, frightening reaches.

Comic-Con: Ten Minutes Shown From Where the Wild Things Are

Where the Wild Things are – Neues Poster

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Der Trailer neulich hat mich ja völlig von den Socken gehauen, 2009 könnte ein sehr gutes Filmjahr werden, da kommt ja schließlich noch einiges und Wild Things ist einer meiner Favoriten bisher. Hier jedenfalls ein neues Poster.

(via /Film)

Where the Wild Things are – Trailer


(Traileraddict Direktwild, via AHT)

Hier der erste Trailer zu Spike Jonzes Kinderbuch-Verfilmung „Where the Wild Things are“ und grundgütiger, sieht das toll aus und für den Einsatz von Arcade Fires „Wake up“ als Soundtrack könnte ich Warner ausnahmsweise mal knutschen. Hach!

[update] Hier in HD bei Apple.

Where the wild things are – Neues Poster

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Hier ein neues Poster zu Spike Jonzes „Where the wild things are“. Sweet!

(via Superpunch)

Where the wild things are – Die Monster

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Jonzes Skateboard Firma wird zum Start von „Where the wild things are“ ein paar limitierte Boards auf den Markt bringen, die Bilder der Boards sind ins Netz geleakt und zeigen erstmals die Monster aus dem Film, von dem es bis auf eine unfertige Sequenz und unschönen Nachrichten bislang nicht viel zu sehen gab.

(via /Film)

Wo die wilden Maskottchen wohnen..?

Maurice Sendaks “Wo die wilden Kerle wohnen” zählt nicht nur in Amerika zu den großen Kinderbuch-Klassikern. Die Geschichte des kleinen Max der mit einer Monsterhorde einen drauf macht dürfte auch in Deutschland unzählige Kinder in den Schlaf geleitet haben. Schon seit Ewigkeiten wurde versucht den Stoff, der vor allem durch seine fantasievollen Zeichnungen beeindruckt, für die große Leinwand zu adaptieren. Bislang existiert nur eine Zeichentrickversion von 1988, die sich sehr eng an die Vorlage hielt. Der Versuch von Disney die Geschichte schon 1983 als 3D-Animation zu realisieren, scheiterte damals an den technischen Möglichkeiten.

Seit geraumer Zeit hatte sich nun Spike Jones des Projekts angenommen und drehte eine Live-Action Variante der fantastischen Geschichte. Der Regisseur von so süffigen Arthaus-Fantasien wie “Being John Malkovich” schien auch der richtige Mann zu sein um die poetische Fantasy-Story zu realisieren. Die Fans des Buches waren in jedem Fall begeistert…. zumindest bist jetzt erstes Material des Films auftauchte. Auch wenn nicht ganz klar ist, ob es sich dabei nur um einen “Proof-of-Concept”-Test handelt oder um erste Filmausschnitte, die Szene enttäuscht. Die Stimmung ist alles andere als Zauberhaft und das haarige Zottelmonster erreicht nichtmal das Animationsniveau alter Henson-Figuren. Mit seinem recht unbeweglichen Kugelkopf erinnert es vielmehr an das Maskottchen eines Football-Teams oder an die staksig-faden Figuren die durch die Vergnügungsparks in aller Welt stapfen um kleine Kinder zu nerven.


YouTubeDirectMonster

AICN prophezeiht jetzt schon, daß dem Film wohl gewaltige Re-Shoots bevorstehen und es noch sehr viel zu tun gäbe, ehe die Monster wirklich ins Kino kommen. Dem ist leider wenig hinzuzufügen.

[update] Jonze hat sich mittlerweile zu dem Clip geäussert:

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