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Dredd 3d – GB/USA 2012
★★★★½

Zukunft. Alles Scheisse, Megacities, Kriminalität und Drogen. Beim Einsatz in einem Mega-Wohnblock werden Judge Dredd und seine junge Kollegin von der bösen Gangster-Chefin Ma-Ma isoliert und müssen um ihr Leben kämpfen.

Inmitten der miesen Remakes, Prequels, Sequels und PG13 Blockbustern ohne Eier ist er erfrischend einen so konsequent altmodischen Actioner wie Dredd zu sehen. Die Produktion verkörpert im besten Sinne die Tugenden des 80er Jahre Kinos und fühlt sich an mehr als einer Stelle an, als hätte Paul Verhoevens kleiner Bruder auf dem Regiestuhl gesessen.

Die Story ist schnörkellos und ohne viel Abschweifungen erzählt, konzentriert sich auf das Wesentliche und schafft es dennoch mit wenigen präzisen Skizzen eine in sich glaubhafte Welt zu erschaffen. Und trotz des zweifellos überschaubaren Budgets sind die Schauwerte nicht zu verachten. Gigantische Wolkenkratzer-Welten, psychedelische SlowMo-Drogen-Shootouts und das vielleicht beste 3D dieses Jahres, zusammen mit einem sehr sehr spröden Humor der in wenigen Momenten aufblitzt und einem zwiespältigen Helden der von Karl Urbans Unterkiefer überzeugend gespielt wird.

Die inhaltlichen Parallelen zu “The Raid” die von vielen angemerkt wurden, sind vorhanden, aber bestenfalls oberflächlich – denn optisch hat Dredd mehr Wumms, konzentriert sich mehr auf die Action als auf hibbelige Martial Arts-Wuseleien und versucht nicht auf die Tränendrüse zu drücken, wo es die Figuren nicht hergeben.

Dredd macht verdammt viel Spaß und ist auch wenn er die satirische Bissigkeit der Vorlage nicht erreicht ein Quantensprung zum üblen Stallone-Klamauk. Er präsentiert knallharte Action und ist sich dennoch immer der Ambivalenz dieses Konfliktes bewusst. Er verharmlost weder die Gangster noch glorifiziert er das Konzept der Judges.

Und vor allem: Er nimmt sich bei aller grimmigen Düsternis nie zu ernst, ist sich immer seiner Comicwurzeln bewusst und lässt die Charaktere entsprechend agieren.

Den Beitrag „Reviews: Dredd 3D, Cloud Atlas, Argo, Die Qual der Wahl, Inbred (Reviews)“ weiterlesen…

Und immer wieder stelle ich mir vor: Wie könnte das deutsche Pendant aussehen? Atze Schröder wirbt dafür Steinmeier?
Das macht mich jetzt ein bisschen traurig.


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Danke Klaus

Ich denke, dass es uns allen so ging, als wir von der Trennung von Kristen Stewart und Robert Pattinson erfuhren…


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RIP Kstew/Rpatts…

via Viral Viral Videos

Okay der Trailer zur Politklamotte The Campaign (bei uns “Die Qual der Wahl”) ist ziemlich infantil und lowbrow, aber wenn Will Ferrell und Zach Galifianakis das abliefern ist es trotzdem in seiner Akkumulation ziemlich lustig.

Armando Alvarez has lived and worked on his father’s ranch in Mexico his entire life. When he encounters financial difficulties, Armando’s younger brother Raul shows up with his new fiancé. But when Armando falls for Sonia, all hell breaks loose as they find themselves in a war with Mexico’s most feared drug lord.

Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie stelle ich mir einen Film mit Will Ferrell auf Spanisch, mit Untertiteln, gleich noch mal so lustig vor!

Alle weiteren Poster und der Teaser-Trailer nach dem Klick…

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Megamind (Will Ferrell) ist der so ziemlich badassigste Badass, der Neuzeit, der es mit seinem Erzfeind Metro Man (Brad Pitt) auch wirklich nicht leicht hat. Das fing schon bei der Zerstörung ihrer Planet an (sie wurden als Babys in Raketen gesteckt und zur Erde geschickt) und zieht sich bis in die Gegenwart.

Aber seht selbst (wie konnte dieser Trailer all die Monate hier fern bleiben?!):

Megamind Trailer

via

Will Ferrell hat den Anschluss nicht verpasst und merkt wie wichtig das Internet ist, weitab von lebenswichtigen Diensten wie Second Life und Twitter. Deswegen lässt er es sich nicht nehmen einige tiefgründige Fragen zu beantworten, die das Internet an ihn richtet.


DirektWillysucker

via

Vor einigen Wochen wurde ein Holmes-Abenteuerfilm von Guy Richie angekündigt und jetzt schiebt Columbia Pictures eine Holmes-Komödie mit Borat und Will Ferrell hinterher.

Etan Cohen (no relation to Sacha), one of the writers of this summer’s eagerly-awaited comedy, Tropic Thunder, is penning the script, with the ubiquitous Judd Apatow and Jimmy Miller – producers of Talladega Nights and pretty much every comedy ever made, it seems – pulling producing duty. So the pedigree is there for a top-notch laughfest. (Empire)

Das hört sich für mich nach einem feinen Buddy-Film mit meinem Lieblingsdetektiv an und ich freue mich schon auf die neuen Sherlock-Filme, jetzt wo ich grade die alten mit Basil Rathbone und Nigel Bruce komplett auf DVD geschaut habe.

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Die Geschichte geht so: Jackie Moon (Will Ferrell) spielt einen Musiker, der mit einem Hit soviel Geld verdient hat, dass er sich eine Basketball-Mannschaft kaufen konnte. Leider spielt sie vollkommen scheiße und droht in der endgültigen Versenkung zu verschwinden, als klar wird, dass nur die vier besten Teams der ABA demnächst in der NBA spielen werden.

Den Trailer gibt es nach dem Klick..

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…ein Kind von dir. Naja. Vielleicht doch nicht. Aber wenn es jemanden gibt, im internationalen Kino-Comedy-Geschäft den man im Moment widerstandslos zu vergöttern hat, dann ja wohl Will Ferrell. Und entgegen meinen Befürchtungen, sein neuer Film würde bei uns wohl nur auf DVD erscheinen, weil die “Anchorman” -Zuschauerzahlen ja dann wohl eher nicht so toll waren (was BTW, ziemliches Versagen von uns Zuschauern ist, weil der Film eine Granate sondergleichen war…), gibt es jetzt den deutschen Trailer zu sehen!

Er war dumpfer Discobesucher, Trainer einer Jungensfussballmannschaft, Modezar, Nachrichtensprecher, Frank the Tank, Wedding Crasher uvm. Jetzt ist er RENNFAHRER!
Vorhang auf für “Ricky Bobby – König der Rennfahrer”

Ricky Bobby - König der Rennfahrer

Das ganze sieht vielversprechend aus, ich bin schon gespannt wie der beliebte Flitzebogen.Vor allem natürlich auch deshalb, weil das Frat Pack endlich um jemanden bereichert geworden zu sein scheint, der da eigentlich schon lange hingehört (s.a. hier): John C. Reilly. Der zusammen mit Ferrell, da dürfen wir uns wohl auf einiges gefasst machen…

Hilf mir Jesus, hilf mir Tom Cruise!

Kauf doch mal “Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy”

Bilder und Trailer © 2006 Sony Pictures Releasing GmbH

"May I take your hats, your coats, your swastikas? "

Originaltitel: Producers, The
Herstellungsland: USA 2005
Regie: Susan Stroman
Darsteller: Nathan Lane Matthew Broderick Uma Thurman Will Ferrel


★★½☆☆

producers

Max Bialystock (Nathan Lane) ist ein abghalfterter, erfolgloser Broadway-Produzent. Grad ist sein letztes Stück "Hamlet – The Musical" gefloppt, da läuft ihm der neurotische Buchhalter Leo Bloom (Mathew Broderick) über den Weg. Der stellt beiläufig bei der Durchsicht der Bücher fest, das man wohl mehr Geld mit einem gezielten FLop machen können, als mit den kläglichen Versuchen echte Erfolge zu produzieren. Max wird sofort hellhörig. Er überredet Leo mit ihm zusammen einen gewaltigen FLop zu produzieren um dann mit den unterschlagenen Produktionsgeldern abzuhauen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem schlechtesten Stück aller Zeiten und werden in dem Werk eines durchgeknallten Exildeutschen (Will Ferell) fündig: Springtime for Hitler, einer absurden Hommage an den von allen mißverstandenen Gröfaz.

Schnell wird noch ein miserabler, unglaublich tuntiger Regisseur und eien ebenso talentfreie Besetzung engagiert und schon sollte der lukrative Flop perfekt sein. Leider entpuppt sich die Produktion als Riesenerfolg….

Manchen Filmen bringt man einfach ein sehr großes wohlwollen entgegen. Ich mag Mel Brooks Frühwerke, inklusive der Filmvorlage für dieses Musical. Ich mag Mathew Broderick und Nathan Lane, Uma Thurman und Will Ferell und ich liebe schrille Musicals wie Little Shop of Horror, Moulin Rouge oder auch die bekannten Klassiker aus den goldenen 50ern.

Ich wollte mich wirklich mitreißen lassen von diesem Film, dessen Broadway-Version seit Jahren immer neue Rekorde bricht und mit Lane und Broderick auch in London sehr erfolgreich lief. Nur leider passierte nichts. Die Musik ist eingängig und nett, die Story ist hinreichend albern und überdreht, aber dennoch zog mich dieses Musical nie wirklich in seine Welt.

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