DVD Review

16 Blocks

9. 10. 2006, Mal Sehen (Malcolm Bunge), 10 Kommentare

16 BlocksOriginaltitel: 16 Blocks
Herstellungsland: USA 2006
Regie: Richard Donner
Darsteller: Bruce Willis, Mos Def, David Morse

Ich bin’s nur, Mal Sehen!
Also keine Bange, diese Rezension wird die DIN A4 Seite nicht sprengen und selbst für den letzten unter euch leicht verständlich sein. Und das geht so:

Ein Block ist für den gemeinen Deutschen nur mit miesem Sprechgesang in Verbindung zu bringen und so können wir nur unverhältnismäßig nachvollziehen wie weit Jack Mosley (Bruce Willis) den Strafgefangenen Eddie Bunker (grandios: Mos Def) bis zum Gericht schleifen muss. Dort soll Bunker eine Aussage abgeben, die den einen oder anderen Polizisten in Schwierigkeiten bringen soll. Nach einem außerplanmäßigem Halt, bei dem Jack sein Alkoholpegel auf Normal bringen möchte, geht der Ärger los. Bei dem Versuch Eddie das Licht auszuknipsen, scheitern die ersten Killer, die verhindern sollen, dass dieser seine Aussage macht.

Jack und Eddie können sich in eine Bar retten und warten dort auf Verstärkung, die nach kurzer Zeit in Form von Frank Nugent (David Morse) und seinen Kumpanen auftritt. Entgegen seines sonst trantütigen Auftretens, reagiert Jack anders als erwartet, als sich herausstellt, dass die Polizisten vorhaben Eddie aus dem Weg zu räumen. Nach einer kleinen Schießerei können die beiden fliehen und so fängt die wohl entspannteste Verfolgungsjagd seit Bambi an.

Ein Verfolgungsfilm, der den Puls nie über 60 kommen lässt, klingt auf den ersten Blick (hihi!) so spannend wie Renée Zellweger in… in… ja, in irgendeinem Film? Egal. Schuld daran, dass keine Minute verschwendet ist, ist ein versoffener Bruce Willis, ein kuschelige Bösewicht der von David Morse gespielt wird und ein anfangs quengeliger Mos Def, der mit jeder Minute sympathischer und sympathischer wird. Tatsächlich hat man in keiner Minute das Gefühl einen stumpfen Actionfilm ausgeliehen zu haben, sondern eine nette Geschichte, die zwar ein kleines bisschen kitschig endet, aber irgendwie nett ist. Ausnahmsweise ist nett übrigens nicht die kleine Schwester von Scheiße.

Und damit beende ich auch schon die wohl kürzeste Rezension, die die Fünf Filmfreunde wohl jemals veröffentlicht haben, mit zwei hochgerissenen Daumen!


Hol dir das 16 Blocks Steelbook!

  • Batzman 9. 10. 2006 an 18:56

    War ja auch Zeit, daß Dick Donner mal wieder einen interessanten Film dreht :)

    Timeline war eine Enttäuschung und Leathal Weapon 4 ist auch einige Jährchen her.

  • pascal 9. 10. 2006 an 19:00

    war das für berfeest dann keine review oder zählt nur die Datenmenge?
    Sowas ist wichtig klarzustellen, ihr seid ja seriös und wollt ernst genommen werden, hihi

  • Khesrau 9. 10. 2006 an 19:43

    Mos Def ist großartig, sowohl in der Musik, als auch im Film. Sympathischer Kerl. Ähm…ich meine Homie. Sympathischer Homie.

    Der Film war super, nicht zu viel reingepackt und auch nicht zu wenig. Das Ende war selbstverständlich kitschig, aber ich fand es mal gut, Bruce Willis nicht mit Tom-Cruise-Dauergrinsen zu sehen.

    (Wobei: Hostage? Ich weiß gar nicht mehr, ob ich das gut fand. Die erste Kamerafahrt war genial, das weiß ich noch…ich scheife ab…)

  • Batzman 10. 10. 2006 an 5:10

    Walking Talking Jesus.

    Was zum Teufel hat Mos Def geritten den ganzen Film zu reden wie Elmar Fudd dem man die Eier hochgebunden hat? Egal wie gut der Film ist ansonsten und ich geb zu er ist ganz ordentlich, wäre ich Bruce hätte ich mehr Verständnis für die Kollegen gehabt, die diese Nervenkrampe erster Güte endlich zum Schweigen bringen wollen. Ich wette es ging gar nicht um dessen Zeugenaussage, es ging nur drum, daß er endlich seine Fresse hält, damit man diese piepsige, dauersabbelnde Cartoonstimme nicht mehr hören muß.

    Und wer kam bitte auf die Idee Bruce Willis zusätzlich zum Assi-Schnauz noch diese Gesichts-Prosthetics aufzukleben, die nie wirklich echt aussehen und seine Mimik aussehen lassen, als hät man ihn als Zielscheibe beim Botox-Dart benutzt?

    Vielleicht hat Willis auch große Teile des Drehs einfach verschlafen, während Mos Def redete und redete und redete.

    Hatte ich die Logiklöcher des Films erwähnt durch die mehrere Linienbusse nebeneinander fahren könnten?

    Und das Ende, bei dem der Bösewicht durch ein verstecktes Tonbandgerät überführt wird? Hm, diesen Plottwist hatten wir nicht mehr seit, hm, vor fünf Minuten die letzte Chief Ironside Folge auf Kabel1 zuende ging.

    Drei Sternchen gibts von mir. Und die hauptsächlich für David Morse, der weder schläft noch nervt.

  • Khesrau 10. 10. 2006 an 8:55

    „Was zum Teufel hat Mos Def geritten den ganzen Film zu reden wie Elmar Fudd dem man die Eier hochgebunden hat?“

    Ähm…das Drehbuch?

    ;)

    (Btw.: Zu welchem Land gehört das Film-Plakat?)

  • Sebastian Sachse 10. 10. 2006 an 11:24

    Welch Zufall, ich hab den vorgestern erst gesehen ;-)
    Zur Review kann ich nicht viel beisteuern, alles wurde erwähnt. Auch wenn ich insgesamt zu dem Ergebnis komme, dass der Film saugt :-)
    Mos Def ist wirklich cool. Warum? Weil ich erwartet habe, dass er den lustigen Neger gibt, den Quoten Chris Rock, der nur Kalauer von sich bringt. Aber er hat versucht die Rolle ernsthaft durch den Film zu bringen, was ihn wirklich sympathich macht.
    Gestört haben mich massive Logiklöcher, der abgelutschte Aufhänger und die für einen Film dieses Genres zu ruhige Erzählung.

  • Batzman 10. 10. 2006 an 15:28

    Warum die Leute behaupten Mos Defs Rolle wäre sympathisch kapier ich wirklich nicht. Es wird nie klar ob er eine Huggy-Bear-verschnitt abgeben will oder geistig behindert ist oder ganz einfach nur ein so einen an der Marmel hat. Auf jeden Fall hat sein Dauergesabbel in dieser wirklich extrem anstrengenden Doofstimme dazu geführt, daß ich letztlich eher David Morse die Daumen gedrückt habe, als ihm..

  • Mal Sehen 10. 10. 2006 an 15:30

    es ging nicht um sein nerviges gequatsche, sondern um die ausstrahlung. ich weiß nicht… schwer zu beschreiben. man musste ihn einfach mögen, weil er eben nicht 100%ig wie ein daher gelaufener chris rock verschnitt rüberkam (den ich übrigens auch sehr gerne mag, nur in dem film wäre es unpassend gewesen).

  • jAnsen 12. 10. 2006 an 1:16

    irgendwie mußte ich jedesmal, wenn mos def im bild war, an jar jar binks denken: redet komisch, geht einem auf die nerven und ist für die handlung völlig belanglos…
    der restliche film war ordentliches handwerk. nicht mehr und nicht weniger.
    aber die story..ts..ts..ts! sehr viele konzepte anderer filme wurden hier einfach neu zusammengemixt zu einer wenig glaubwürdigen mischung.
    (und ehrlich gesagt hab ich mir den film nur ausgeliehen, weil er hier 4 sterne von euch bekommen hat. tja, you can´t always be right, i guess…)

  • ks 14. 10. 2006 an 22:56

    so ein abgefuckter bruce willis war schon mal nett zu sehen. aber da hat mir ‚lucky number slevin‘ doch um einiges besser gefallen.

  • fuck hardcore teen 28. 4. 2007 an 20:51

    fuck hardcore teen…

    Variants of fuck hardcore teen….