Review

Night at the Museum

28. 12. 2006, Batzman (Oliver Lysiak), 21 Kommentare

„Don’t let anything in… or out.“

Originaltitel: Night at the Museum
Herstellungsland: USA 2006
Regie: Shawn Levy
Darsteller: Ben Stiller, Mickey Rooney, Robin Williams, Dick van Dyke,Steve Coogan, Ricky Gervais, Owen Willson

[rating:3]

Night at the museum

Larry Daley (Ben Stiller) ist ein Träumer, ein Möchtegern-Erfinder, der immer noch von seinem großen Durchbruch als Geschäftsmann träumt. Doch seine Ideen entpuppen sich meist als Luftnummern, die ihm nichtmal genug Geld einbringen seine Miete zu zahlen. Als er wiedereinmal droht seine Wohnung zu verlieren, droht ihm seine Ex-Frau mit dem Entzug des Besuchsrechts für seinen Sohn Nick, wenn er nicht endlich sein Leben in den Griff bekommt.

Aus Verzweiflung nimmt Larry den erstbesten Job an, den er findet: Als Nachtwächter im New Yorker Naturhistorischen Museum unter der Leitung des hysterisch-versnobbten Mr. McPhee (Ricky Gervais). Schon in seiner ersten Nacht, muß Larry jedoch feststellen, daß ihn die drei altgedienten Nachtwächter (Mickey Rooney, Dick van Dyke, Bill Cobbs) nicht wirklich darauf vorbereitet haben, was ihn erwartet.

Nachts wird das Museum lebendig. Vom Saurierskellet bis zu Pocahontas und Marco Polo, von Mamuts bis zu Mini-Römern wuselt und krabbelt es an allen Ecken und Enden – und Larrys Job ist es jede Nacht aufs neue das Chaos zu bändigen…

Night at the Museum ist ein formelhafter, berechenbarer Fantasyfilm, der vor allem durch seine überaus gelungene Besetzung gerettet wird, die mit viel Spielfreude und Chemie, die nicht wirklich fesselnde Story letztlich doch zu einem angenehmen Kinoabend macht.

Ben Stiller ist wie immer der liebenswerte Jedermann, der große Junge der lernen muß erwachsen zu werden, damit er seiner Vaterrolle gerecht wird. Ihm zur Seite steht Robin Williams als zum Leben erwachte „Teddy Roosevelt“-Wachspuppe sowie die Antagonisten in Form der alten Nachtwächter. Dick van Dyke, Rooney und Cobbs haben sichtlich Freude an ihren Schurkenrollen und verleihen den eher flachgezeichneten Figuren alleine durch ihre Präsenz eine gewisse Tiefe und Liebenswürdigkeit. Ausserdem macht es einfach Spaß die ollen Humpel noch einmal auf großer Leinwand zu erleben.

Auch die vielen kleineren Rollen sind trefflich besetzt. Owen Willson als heldenhaft tumber Cowboy und Steve Coogan als Feldheer Octavius geben ein sehr amüsantes Comedygespann ab. Genau wie Marco Polo, Attilla der Hunne und Pocahontas von sympathischen Komödianten gespielt werden. Ricky „The Office“ Gervais schafft es seine drei Auftritte als Museumsdirektor mit genau der zickigen Überheblichkeit anzureichern, für die man ihn kennt und liebt.

Ein wenig schlapp und uninspiriert kommt leider die Regie daher. Shawn Levy, der bisher eher banale Werke wie „Cheaper by the dozen„, das grauenhafte „Pink Panther„-Remake und viel durchschnittliche TV-Serienware abgeliefert hat, fehlt ein wenig das Gespür für die ganz großen Bilder und den wirklichen Thrill.

Er inszeniert solide, aber bieder, wie er es im TV gelernt hat. Nachdem man eh weiß, welches Rätsel das Museum umgibt, verpufft die Enthüllung dieses Geheimnisses naturgemäß etwas und beschränkt sich auf episodenhafte Erlebnisse Larrys in den unterschiedlichen Abteilungen des Museums, die leider allesamt eine gewisse Ernsthaftigkeit und Bedrohlichkeit vermissen lassen und daher bei allem Tohuwabohu doch etwas dahinplätschern.

Die Drehbuchautoren, bisher auch nur durch familienkompatiblen Quark wie „Herby Fully Loaded“ aufgefallen, liefern leider nur einen routinierten Bauplan ab, dem es an wirklich großen Ideen gebricht. Die Dialoge sind nur durch ihre Interpretation erträglich und aus sich heraus leider doch etwas hölzern. Zu ofz merkt man dem ganzen an, das es nebenher auch noch versucht die Kinder für Geschichte und Museen zu interessieren und in diesen Momenten bekommt das ganze, den eher unangenehmen Beigeschmack eines „After-School Specials„, das uns hinterrücks eine wichtige Botschaft reindrücken will.

In das Bild eines routiniert, aber auch ein wenig durchschnittlichen Films fügen sich dann auch die Spezialeffekte ein, die zwar ganz okay sind, aber weit entfernt von wirklich beeindruckenden Bildern. Einige der animierten Tiere wecken unschöne Erinnerungen an Jumanji, bei dem sich der Film auch ideentechnisch freizügig bedient – auch wenn er an keiner Stelle dessen Spannung erreicht. Insgesamt bleibt zwar ein Overkill an mal mehr, mal weniger gut getricksten Effekten, aber auch hier kaum ein Bild, das wirklich im Kopf bleibt.

Das ich den Film letztlich als Familienfilm dennoch empfehle liegt wie gesagt, an den Schauspielern, die der Story helfen alle Klippen der Mittelmässigkeit zu umschiffen und soviel Charme versprühen, das man wenn man großzügig ist die eher gemächliche Spannungskurve und fehlende Dramatik doch ignorieren kann und sich auf ein harmloses Vergnügen einlassen mag, das die Kinder wohl lieben werden und die Eltern schon beim Rausgehen wieder vergessen haben.

  • Binding 28. 12. 2006 at 17:23

    Batzman trifft es ziemlich genau. Hut ab dafür, sich so lange und intensiv mit einem solchen Langweiler zu beschäftigen! Ich hätte keine Geduld dafür gehabt, denn der Film hat mich bis auf einige gelungene Gags einfach nur genervt.

    Ich konnte ihn nur als Kinderfilm wahrnehmen und mir dabei absolut nix rausziehen – zumal die Parallelen zum viel besseren „Jumanji“ auch zu stark waren.

    Beim Schauen dachte ich mir ständig: Wie geil wäre das Ganze wohl als Splatterfilm geworden?!

  • DonsTag » Jahresrückblicke sind langweilig 1. 1. 2007 at 23:40

    […] Jetzt ist das Jahr 2006 endlich vorbei (wie ich Silvester verbracht habe ist bei  Caro und  Fluffi nachzulesen, falls es wen interessiert) und auch die Zeit der Jahresrückblicke ist erstmal vorüber. Puh! Irgendwie nervt es schon, im Fernsehen ständig die gleichen Rückblicke zu sehen, immer wieder WM, immer die gleiche Suppe, die man gar nicht mehr wissen will. Aber halt! Einen Rückblick gibt es, den darf man sich trotzdem angucken. Ich hab es gerade getan, nachdem ich bei  deineIP drauf gestoßen bin. Dauert knapp 30 Minuten und lohnt sich wirklich. Nicht, weil man was total neues und einzigartiges erfährt (wie auch, ist ja ein Rückblick), sondern, weil man sich so toll amüsieren kann (besser als in  “Nachts in Museum”, in dem ich eben kurz nach dem deutlich besseren  “Déjà Vu” gesehen habe). Es handelt sich nämlich um den satirischen Rückblick des ZDF, der dann eben ach genau so heißt:  “!!! Der satirische Jahresrückblick 2006″. Den dürft ihr euch jetzt alle  hier angucken und mir dankbar sein, dass ich ihn für euch verlinkt habe. Eure Dankbarkeit dürft ihr mir dann so zeigen, dass ihr nicht so arg viel meckert, wenn hier auch in der nächsten Woche nicht ganz so viel los ist wie noch im letzten Jahr, aber da Frau Bü der Meinung war, dass es langweilig wäre, wenn nur sie alleine krank ist, bin ich momentan nicht mehr ganz so energiegeladen und muss alle Reserven für die Diplomarbeit aufbringen, die ja in den nächsten 30 Tagen fertig werden soll. Man darf gespannt sein. Auch darauf, wann und wie es hier mit dem geheimen superominösem Projekt losgeht, wegen dem ich im letzten Jahr noch in Berlin war. So, nachdem ich jetzt so viele Dinge in einen total überfrachteten Beitrag gesteckt habe, der dadurch trotzdem nicht unbedingt interessanter wurde, hör ich lieber auf und tanke Energie für den morgigen Tag. Ihr merkt: Es ist noch vor 12 Uhr. Ich bin wirklich krank… Tags: 2006, Frau Bü, Jahresrückblick, krank, Satire, silvester, TV und Kino     […]

  • Sandra 4. 1. 2007 at 13:36

    Hallo! Ich suche ein Lied was in dem Film (nachts im museum) ganz am ende gespielt wird. Es heißt Tonight und ist house/ dance mix (glaube) ich. Bloß ich weiß nicht von wem es ist :-(
    Bitte schickt mir eine E-mail wenn ihrs wisst. dankeeeee

  • Der_Held 4. 1. 2007 at 14:12

    „Tonight“ von Keke Palmer:

    http://www.kekepalmeronline.net

  • sh0rty 7. 1. 2007 at 0:50

    hab ma nachgeguckt und mir ist aufgefallen,dass das Lied nicht von Keke Palmer ist…:-(

    Der Titelname kann stimmen,aber bestimmt nicht von keke,da das Mädchen nur 2 Lieder rausgebracht hat und auf mich einen zu jungen Eindruck macht,was auch schon mal nicht sein kann,da dieses Lied aus den 80igern kommt….

    Das Lied am ENDE…am Schluss…Vor dem Abspann wird gesucht…Ich such es auch..also wenn einer da ist,und der weiß,wie das Lied heißt und von wem es ist..postet es bitte hier rein..

    danke…sh0rty

  • Oli 7. 1. 2007 at 13:38

    Das Lied ist von Keke Palmer zu 100%.

    Ist halt schwer zu finden. Ich habs gefunden.

    mfg

  • boom 16. 1. 2007 at 23:25

    also zu dem lied, keke stimmt, das is aber das ganz im outro, ich glaube er will das eine aus den 70s wissen das wo am ende läuft wenn die noch am party feiern sind

  • lulu 18. 1. 2007 at 20:16

    aber WO finde ich des lied leute?!

  • Derda 21. 1. 2007 at 1:11

    Hi Mitsuchende,
    ich suche das Lied auch und Keke kann schonmal nicht stimmen.
    Bitte auch um ne Antwort!

  • Batzman 21. 1. 2007 at 6:18

    Das lied ist es demnach also nicht?

    Das ist das Lied was als Tonight in der imdb zum Soundtrack geführt wird.

    Das Lied vor dem Abspann, wenn alle in der Halle tanzen ist „September“ von Earth, Wind and Fire

  • DanielV 21. 1. 2007 at 17:53

    Also ich war zwar nicht grad hell auf begeistert, war trotzdem ein gelungener Fim. Ich versteh auch nich, warum jeder den Film so runter gemacht hat. Die Geschichte/Story war wenigstens nich so abgekaut wie z.B. bei „28 Days later“; Gut der war nun auch noch Scheiße.

    FAZIT: Keine 1 aber locker Note 2

  • Warado 20. 5. 2007 at 14:49

    das lied ist wirklich von keke palmer, auch wenn sie noch nicht viele lieder rausgebracht hat! hab nachgeschaut und es heißt tonight! einfach mal auf die suche begeben

  • KondensatorGS 30. 6. 2007 at 14:05

    Weiß jemand wo ich das Lied als MP3 downloaden kann ????

    (Bitte gleich den genauen Link und nicht die Seite )

    Danke

  • Batzman 30. 6. 2007 at 14:08

    Sorry aber Downloadlinks zu Musikstücken dürften wir hier eh nicht stehen lassen :)

  • carshitim 26. 8. 2007 at 10:23

    Hallo Leute, das Lied Tonigt ist sehr wohl von Keke Palmer feat. Cham. Unter http://www.youtube.com könnt ihr den Namen und den Titel eingeben und das Lied anhören.

  • sophie 30. 9. 2007 at 19:45

    also hallo leute..zum lied…
    es ist zu 10000000% von keke palmer
    bei Limewire findet man es.
    sonnst könnt ihr auf youtube und dann könnt ihr eingeben: tonight-keke palmer

  • Debby 13. 1. 2008 at 15:30

    Huhu

    Das eine Lied könnte auch von Sakura sein. Tonight ;)

  • zeiler 14. 1. 2008 at 7:49

    ihr redet voll aneinandder vorbei. er meint nicht TONIGHT er meind den song september von EARTH WIND AND FIRE er hat sich nur vertan also prob gelöst

  • Philipp 30. 1. 2008 at 15:10

    Hey jungs…
    wie heisst denn das lied das er singt um attila zu trösten???
    is das nkann es nirgends finden….ich brauch eure hilfeicht ein kinderlied??

  • Kurzreviews: Zak and Miri make a porn, State of Play, Radio Rock Revoloution, Nachts im Museum 2, Ex Drummer, u.a. | Die Fünf Filmfreunde 19. 8. 2009 at 23:09

    […] ist die Fortsetzung einen Tick unterhaltsamer, als das etwas hüftlahme Original. Die Tricks sind einen Hauch besser und vor allem einfallsreicher. Auch wenn der Film insgesamt […]

  • Andre 4. 11. 2011 at 23:49

    Hallo Leute

    dieses Lied besteht aus zwei zusammen gewürfelten Liedern einmal B5 Let´s Groove Tonight u. September by earth, Wind & Fire
    also das ist meine vermutung weil B5 den Musik klang hat und earth, wind & fire mehr den text besitzt .

    Ich hoffe ich konnte helfen