DVD Review

Terminator 1-3

27. 2. 2008, Dog Hollywood, 13 Kommentare

„I’ll be back.“

Originaltitel: The Terminator/ Terminator 2: Jugdement Day/ Terminator 3: Rise of the Machines
Herstellungsland: USA 1984-2003
Regie: James Cameron (Terminator 1-2) und Jonathan Mostow (Terminator 3)
Darsteller: Arnold Schwarzenegger, Linda Hamilton, Michael Biehn, Edward Furlong, Robert Patrick, Nick Stahl, Claire Danes, Kristanna Loken u.a.

t2Es gibt so viele großartige Filme, die wir noch nicht in unser Archiv aufgenommen haben. Manche haben wir uns gespart, weil sie anderswo schon zu genüge zerpflückt wurden, andere haben wir einfach noch nicht bedacht.

Meiner Meinung nach ist nicht immer lohnenswert ältere Filme zu rezensieren, weil sie trotz ihrer Klasse keine Aktualität bieten, auf der sich eine Diskussionsgrundlage bilden lässt. Übrig bleiben Kommentare wie „Ein geiler Film!“ oder „Den fand ich damals schon scheiße!“

Ich finde, Mehrteiler lassen sich besser als ein Gesamtkunstwerk betrachten und beurteilen. So werden sie gelegentlich von ihren Machern auch gesehen und angepriesen, wie z.B. bei Der Herr der Ringe oder The Matrix. Bei zweitem fehlen mir zwar die Kritiken zu Teil 2 und 3, aber aus den zahlreichen Kommentaren lässt sich ein guter Rest ziehen.

Einen wichtigen Grundstein der Filmgeschichte bietet außerdem James Camerons Terminator, der es bis heute auf drei Kinofilme gebracht hat, auf die ich hier kurz eingehen möchte, und einen vierten in Planung sieht.

1984 produzierten John Daly und Derek Gibson unter der Regie von James Cameron The Terminator, ein großer Erfolg und der Durchbruch für Arnold Schwarzenegger. Zunächst sollte Lance Henriksen die Rolle des Cyborgs übernehmen und Arnold die des Kyle Reese, doch es kam anders: Arnie spielte den Terminator, Michael Biehn den Soldaten aus der Zukunft, der Sarah Connor zu Hilfe eilt, und Henriksen erhielt mit Detective Vukovich eine mehr oder weniger wichtige Nebenrolle. Nicht weiter tragisch, Lance Henriksen durfte ja zwei Jahre später als Cyborg Bishop in James Camerons ALIENS – Die Rückkehr seine künstliche Intelligenz unter Beweis stellen.

Die Geschichte des Terminator ist weitesgehend bekannt: Im Jahre 2029 steht die Welt am Abgrund, der Himmel hat sich verdunkelt und die Menschheit befindet sich im Krieg gegen die Maschinen. Was wie das Ende von The Matrix klingt, ist der Anfang einer phänomenalen Trilogie, noch lange bevor Keanu Reeves Löffel und Agenten verbiegt. An dieser Stelle soll John Connor, seines Zeichens Freiheitskämpfer und Menschenretter, Abhilfe schaffen. Skynet, der Anführer der Maschinen, wenn man so will, steht kurz vor dem Fall und so schicken die bösen Roboter einen Cyborg (Arnold Schwarzenegger) ins Jahr 1984 zurück, um John Connors Mutter Sarah zu terminieren. Mit ihrem Ableben, würde es die Menschheit sicher nie so weit bringen. Leider haben die Widerstandskämpfer davon Wind gekriegt und schicken zeitgleich Kyle Reese (Michael Biehn), einen Elite-Soldaten, in die Vergangenheit zurück und das mit Erfolg! Sarah kann vor der bösen Blechbüchse gerettet und von Reese geschwängert werden. Doch damit ist der Tag des jüngsten Gerichts, in dem Skynet die Herrschaft der Maschinenwelt übernimmt, nicht abgewendet. Wissenschaftler entdecken die Überreste der Killermaschine und führen sich damit auf lange Sicht gesehen ins Verderben – Judgement Day.

Wir schreiben das Jahr 1995, Sarahs Sohn wurde geboren und kann bereits laufen und Motorrad fahren, wird erneut ein T-800 in die Vergangenheit zurückgesandt, aber dieses Mal im Auftrag der Rebellen. Der umprogrammierte Arnold soll den Jungen vor einer noch fieseren Maschine, dem T-1000 (Robert Patrick) schützen, denn dessen Mutter wurde in der Zwischenzeit in die Geschlossene eingewiesen. Die Geschichte um das Ende der Menschheit wollte ihr einfach keiner abnehmen.
Die große Gefahr liegt darin, dass der T-1000 dazu in der Lage ist, durch seine mimetische Metalllegierung die äußere Gestalt eines jeden Menschen anzunehmen, um somit besseren Zugang zum Zielobjekt zu erhalten und diesen zu eliminieren. Trotz ausgefeilter, modernster Technik gelingt es dem Bösen jedoch nicht John zu töten. Stattdessen landen beide Cyborgs in eine Stahlschmelze, um jegliche Spuren, die auf einen Erfolg Skynets hindeuten könnten, zu vertuschen.

Ich weiß gar nicht mehr warum, aber Jahre später kommt es erneut zu einem Vorfall. John Connor ist nun erwachsen und lebt sein Leben als Vagabund, immer mit der Angst von einem Terminator entdeckt und getötet zu werden. Sarah Connor hatte es ihm Jahrelang eingebläut: „Du bist wichtig für das Überleben der gesamten Menschheit!“ Sie versuchte ihren Sohn zu einem Freitskämpfer und Menschenretter heranzuziehen, doch viellmehr wurde aus ihm ein armer, kleiner Junkie. Skynet dachte sich vermutlich, das ist genau der richtige Augenblick um die „Female Version of T-1000“, sprich den T-X ins Rennen zu schicken. Diese wurde aufgrund ihres ausgeprägten Killerinstinkts jedoch schnell durchschaut. John Connor hätte dennoch keine 5 Minuten mit ihr allein überlebt und so folgte ihr erneut ein umgepolter T-800. Sein Auftrag: John Connor und Kate Brewster (Claire Danes), Connors „First Lady“ zu beschützen, um somit den Fortbestand der Menschheit zu sichern.

Wie die Geschichte letztlich endet bzw. anfängt, sehen wir wohl in Termintor 4, Kinostart 2009, es sei denn es wird ein T-800 zurückgeschickt, um dies und somit den endlichen Untergang diese großen Geschichte zu verhindern… Gerüchten zufolge müssen wir wie auch immer auf Arnold Schwarzenegger verzichten, da dieser viel zu sehr mit seiner Politik beschäftigt ist. In der Zwischenzeit finde ich ihn aber auch zu alt, um erneut in die Rolle der Killermaschine zu schlüpfen, wie vor fast 20 Jahren.

Teil 1 und 2 waren für mich Meilensteine der Filmgeschichte! Sicher erinnert ihr euch an die zahlreichen, einprägsamen Filmzitate, wie „Ich komme wieder.“ oder „Hasta La Vista, Baby!“ Während The Terminator mit knapp 6,4 Millionen Dollar realisiert wurde, kosteten Teil 2 und 3 100 bzw. 170 Millionen Dollar. Gut nachzuvollziehen, wenn man bedenkt, dass die Produktionskosten, u.a. aufgrund neuerer Techniken gestiegen sind, so wie die Gage Schwarzeneggers mit etwa 12 Millionen Dollar, der durch den Terminator zu einer wahren Filmikone wurde.
Aber auch der T-1000 in Terminator 2 hat Anfang der 90er Aufsehen erregt. Die SFX-Macher sagten damals, er wäre der Porsche unter den Cyborgs. Der T-1000 bestand aus einer flüssigen Metalllegierung und konnte sich in verschiedenste Personen verwandeln oder seine Arme zu langen Stichwerkzeugen verformen. Dadurch wurde er zu einem gefährlichen Gegner, der es außerdem durch seine enorme Stärke ohne Probleme mit seinem Vorgängermodell aufnehmen konnte.

t3Trotz aller Bemühungen gelang es Camerons Nachfolger Mostow, meiner Ansicht nach, nicht an vergangene Erfolge anzuknüpfen. Terminator 3 – Die Rebellion der Maschinen, der wir uns knapp 10 Jahre nach dem ersten Sequel gegenüberstellten, wirkte mehr wie ein Versuch Schwarzenegges allen noch mal zu zeigen wie taff er ist. Erstaunlicherweise brachte sich der rostige Riese und Gouverneur von Kalifornien wieder gut in Form. So weit, dass er in die Lederjacke von damals, wie er selbst behauptete, problemlos passte. Die Sonnenbrille war jedoch eine andere.

Die Story haute einen nicht mehr vom Hocker und atmosphärisch gesehen, fehlte mir das gewisse Etwas. Die düstere Stimmung und Bedrohlichkeit, die sich beim schauen der ersten Filme damals bei mir entwickelten, blieben einfach aus. Abgesehen davon, das Ende gefiel mir sehr gut! Die Botschaft, die das Publikum erreichte, war so kalt und nüchtern und machte einiges wieder wett. Dennoch schaue ich mit Argwohn in die Zukunft. Nach der Serie zum Film, mag ich nicht an einen vierten Kinofilm denken.

Was bei mir vom Terminator-Dreierlei hängenblieb, ist eine hervorragende Science-Fiction-Welt, die sich uns hier eröffente, durchaus mit ein paar Höhen und Tiefen, aber die Pros überwiegen für mich einfach. Schon als Kind war ich ein großer Fan vom Terminator! Ich besaß die Filme auf VHS, Actionfiguren und die Soundtracks. Wenn das Titelthema von Brad Fiedel in meinen Ohren erklingt, mag ich an die Abende zurückdenken, an denen ich mit Chips, Cola und meinem T-800 großartige Videoabende verbrachte und Skynet das Fürchten lehrte.

Diese Filme sollten durch eine gelungene DVD-Adaption geehrt werden und so gibt es bis heute ein paar Editionen. Vorweg möchte ich von der Terminator Collection abraten, die nur die ersten beiden Teile bietet, zudem Teil 1 in einer verstümmelten FSK 16-Version.
Besser wäre da die große Terminator Box, die 2004 erschien und im Handel nur noch schwer erhältlich ist. Sie beinhaltet die 3 Teile, in einem schicken Digipack mit Schuber. Wenn man diesen nach allen Seiten hinweg aufklappt, ist der Kopf eines T-800 Endoskeletts zu sehen. Die Extras entsprechen denen der Terminator 1 Special Edition und der Terminator 2 Ultimate Edition, darunter jeweils ein Making of, Featuretten, Audiokommentare, Fotogalerien und natürlich Deleted Scenes, die es nicht endgültig in die Kinofassung geschafft haben. Außer bei der Ultimate Edition des zweiten Teils. Hierbei handelt es sich um eine überarbeitete, 17 Minuten längere Fassung, die ursprünglich im Jahr 2001 veröffentlicht wurde. Sie gewährt tiefere Einblicke in den Film, ob besser oder schlechter, bleibt dem Zuschauer selbst zu beurteilen.


The Terminator Trailer (Youtube Directterminate)

Mein Fazit: Diese Filme dürfen in keiner DVD-Sammlung fehlen, das übliche Geplänkel… Lasst euch gut unterhalten und vergesst die alten Klassiker nicht! Mit der Terminator Box könnt ihr auf jeden Fall nichts falsch machen.

Kauf die Terminator 1 DVD.Vergiss die Terminator 2 – Ultimate Edition nichtsowie die Terminator 3 Special Edition.

  • Sebastian 27. 2. 2008 an 9:50

    Was dem dritten Teil fehlt, ist ein Regisseur mit einer Vision. Stattdessen gab es Mostow, einen reinen Handwerker, der budgetschonend das Drehbuch Seite für Seite abarbeitet. Schade war’s drum, Cameron hätte aus der Vorlage, welche mich allerdings auch nicht vom Hocker gehauen hat, vielleicht etwas machen können.

    Die ersten beiden Teile sind Meisterwerke, die so verschieden sind, dass man nicht genau sagen kann, welcher besser ist. Der zweite ist vielleicht etwas zu familientauglich im Vergleich zum kompromisslosen ersten Teil ;-)

  • Batzman 27. 2. 2008 an 13:18

    Der dritte Teil lahmt in der Tat, während ich den zweiten nach wie vor für den besten Actionfilm der 90er halte, vielleicht weil er einer der letzten Filme war, dessen Effekte mich noch wirklich haben Staunen lassen.

    Noch schlimmer als Teil 3 ist ja leider die neue TV-Serie mit dem Terminator der Woche… und einem 16jr John Connor der von einem alt aussehenden 20jr gegeben wird… der ist noch schlimmer als Nick Stahl in der Rolle.

  • justus_jonas 27. 2. 2008 an 14:44

    Die Serie ist – nach den drei Folgen, die ich bislang gesehen habe – übrigens besser als erwartet. Gefällt mir bislang besser als der dritte Teil.

  • justus_jonas 27. 2. 2008 an 14:46

    Vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass ich Summer Glau irgendwie scharf finde.

  • Himbeerlola 27. 2. 2008 an 15:16

    Mein Gott watt schön! Ich werd auf der Stelle sentimental und schwelge in alten Zeiten: Damals bei Teil 1 war sogar ich altes Wrack noch zu jung, um mich an der Kassiererin im Kino vorbeizumogeln. Aber zum Glück hatte meineeine kurz vorher zufällig die Bekanntschaft eines Platzanweisers gemacht, der in einem kleinen Kino am Ku’Damm arbeitete, das heute leider nicht mehr existiert. Ergo sind meine beste Freundin und moi mehr oder weniger in diesem Kino ‚eingezogen‘, um in den nächsten Wochen unseres Lebens der Sarah ca 20 Mal bei der Flucht zuzugucken und darüber zu diskutieren, ob den nun Arnies nackter Arsch oder der Mond heller leuchtet. Die Story, die Effekte und die ganze Atmo haben uns damals aus den Sitzen gehauen und ich erwürge jedes präpubertäre Milchbrot mit Freuden, das mir was von ‚ach der alte Mist, das sieht doch alles so schrottig aus‘ erzählen will. Teil 1 und 2 gehören für mich auf jeden Fall zu den 10 geilsten Äktschn-Muhwiehs aller Zeiten. Teil 3 verleugne ich soweit wies geht, obwohl ein paar Tricks von dem Lokenator ganz OK waren, aber dieser Vogel in der John Connor Rolle ging ja nu gar nicht.

  • Koyaanisqaatsi 27. 2. 2008 an 15:43

    Ich sag’s einmal und immer wieder: Teil2 ist die Quintessenz des intelligenten Actionkinos.

  • Koyaanisqaatsi 27. 2. 2008 an 15:44

    Achja, und wer’s noch nicht gesehen hat:
    http://youtube.com/watch?v=-x86ddCV8-Y
    http://youtube.com/watch?v=3IhWihnluOE
    http://youtube.com/watch?v=v65n1HWu7yU

  • killknopf 27. 2. 2008 an 17:45

    Was Teil 3 angeht seh‘ ich den einzigen Fehler darin, ihn als offizielle Fortsetzung zu bezeichnen. Für mich ist er viel mehr eine Hommage an die ersten beiden Teile, die natürlich auf ihre Weise bahnbrechend und genial waren.
    Es gibt massenweise Gags, die auf die Vorgänger verweisen, die Action ist zum Großteil „handgemacht“ und nicht computergeneriert (auch ein klarer Fingerzeig in die 90er) und John Connor… ok, den kann man nicht entschuldigen, der is echt schwach.

    Mal ganz davon abgesehen:
    Sorry, aber ich hab noch nie eine so schlecht geschriebene Rezension hier gelesen… Teil 1 wird fast gar nicht besprochen, die Filme insgesamt ziemlich oberflächlich und die vielen Formulierungsschwächen (und z.T. schlicht Fehler) lassen mich vermuten, dass hier nicht nochmal drübergelesen wurde, kann das sein?

  • SpielerZwei 27. 2. 2008 an 22:53

    „Mal ganz davon abgesehen:
    Sorry, aber ich hab noch nie eine so schlecht geschriebene Rezension hier gelesen…“

    Puh! Jetzt muss ich nicht mehr der Arsch sein, der das sagt. Danke.

  • zero_content 29. 2. 2008 an 4:34

    es geht doch um alte filme?!?
    cheechundchong?(husthust)
    ?vilsmaiers?-„stalingrad“(alle sterben-soo
    deutsch!)
    und: „die spetiallisten“(brd 199xxx

  • zero_content 5. 3. 2008 an 4:27

    und die konsalik`s

  • jAnsen 11. 6. 2009 an 19:24

    muss mich da killknopf anschließen: bitte die rezension nochmal gegenlesen lassen. da sind ne menge typos und satzbaufehler drin. mit der heißen nadel gestrickt?
    nichts für ungut, aber sachen wie „haute mich nicht vom hocker“ sind weit vom guten deutsch entfernt.

    ps: auch die bezeichnung „alte klassiker“ für filme aus den 80ern/90ern verwässert den begriff nun doch ein wenig.

    wichtig wäre auch gewesen, auf die indizierung der terminator 1 originalfassung in deutschland hinzuweisen. deshalb kann man jedem interessenten eigentlich nur empfehlen, sich in deutschland gar keine box zu kaufen. lieber das komplette original aus österreich importieren.
    solche wichtigen infos erwarte ich einfach von euch. schade, dass gerade bei dieser rezension der satzbau und der inhalt nicht so optimal sind.

  • finalfuck 16. 8. 2011 an 4:19

    Mich überrascht, wie die ersten beiden Teile hier in einem Atemzug mit dem Dritten abgefertigt werden.
    Gibt der Zweite noch eine der besten Fortsetzungen überhaupt ab, ließ mich der Dritte nur mit blankem Entsetzen zurück. Das kann niemals das sein, was man als Fan erwartet.
    Wurde es mit T2, in geschmackvollem Rahmen, schon etwas heiterer, überdreht der Dritte da völlig. Horrorfaktor 0, und damit auch jegliche Spannung. Reines Action Junkfood. Und nichts gegen Filme, die sich nicht ernst nehmen, aber der Dritte war ja auf allen Ebenen lachhaft, nein eigentlich schon zum weinen – zumindest, wenn man noch mit der Hoffnung ins Kino gegangen ist, annähernd die Qualität der Vorgänger zu sehen, entgegen dem allgemeinen Trend in der Unterhaltungsindustrie. Es fällt einfach irgendwann schwer zu unterscheiden, ob die Komik gewollt ist oder nicht – aber da ist der Dopaminspiegel dann eh schon im zweiten Kellergeschoss angekommen und man nimmt´s mit Galgenhumor.
    Man kommt sich vor, wie der kleine Junge, mit dem die Mutti statt ins Disneyland zum Zahnarzt fährt. War vielleicht auch naiv von mir, noch eine positive Erwartungshaltung zu bewahren, aber ich liebe die ersten Teile eben.
    Nicht nur wegen der fehlenden Ernsthaftigkeit und der müden, sich wiederholenden und dazu noch verdünnten Story schafft es der Film überhaupt nicht Atmospähre aufzubauen, nein fast alles spielt irgendwie draussen, an der Sonne, an absolut austauschbaren, beliebig wirkenden Locations.
    So ganz unrecht tue ich dem Film denke ich nicht, wenn ich sage es könnte auch ein B-Movie sein, eine Fan Homage, oder so. Keine Ahnung, wie das Budget zustande kommt.
    Da gefiel mit ja der Vierte noch besser muss ich sagen, und das ist jetzt natürlich keine Lobpreisung. Von dem hab ich dann allerdings auch gar nichts mehr erwartet. Die Serie, ich glaube da hatte ich mal für eine Folge reingeschaut, auch weit unterhalb von sehenswert.
    Alles in Allem qualitativ eine ähnliche Entwicklung wie bei den Sequels im Predator/Alien Sektor, wobei Alien 4 sich noch irgendwo in der Mitte halten kann meiner Meinung nach. Actionkino ist für mich schon lange tot, seinen Zenit erreichte es mit T2.