Review

Leg dich nicht mit Zohan an

18. 7. 2008, Nilz N Burger, 68 Kommentare

– What are you? Bionic?
– No, I only like the ladies.

Originaltitel: You don´t mess with the Zohan
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Dennis Dugan
Darsteller: Adam Sandler, John Turturro, Rob Schneider, Emmanuelle Chriqui, Michael Buffer

Zohan ist nicht nur der Star und die Allzweckwaffe des israelischen Militärs, sondern auch der grösste Checker am Strand seines Heimatortes. Jeder kennt ihn, jeder bewundert ihn und seine an Kunstfertigkeit grenzende Körperbeherrschung. So kann er zum Beispiel einen Hacky Sack mit seinen Arschbacken fangen und weiterwerfen. Und der ganze Strand jubelt.

Aber etwas treibt Zohan um. Er ist nicht glücklich. Der ganze Kampf gegen seinen Erzfeind „Phantom“ auf palästinensischer Seite, das erfüllt ihn nicht mehr, er findet es sinnlos und träumt von etwas ganz anderem: Er will Frisör werden. Sein Umfeld, sprich seine Eltern, lachen ihn deswegen aus. Er, der beste Mann beim Mossad, will Frisör werden! Das ist einfach zu komisch. Aber Zohan wittert seine Chance. Einen erneuten Kampf gegen Phantom nutzt er, um seinen Tod vorzutäuschen und sich nach New York abzusetzen.

Hier muss Zohan einige Rückschläge einstecken. Man hat nicht gerade auf ihn und seine Fähigkeit 80er Frisuren zu machen gewartet. Ausserdem muss er lernen, das Feindschaften aus seiner Heimat hier keine Rolle spielen. Hier bekämpft man sich nicht mit den Palis auf der anderen Strassenseite. Gut, man diskutiert schon mal, beschimpft sich ein bischen, aber wenn es drauf ankommt, hält man zusammen. Zohan kriegt seine grosse Chance als Hair Stylist im Salon einer entzückenden (palistinänsischen) Frau namens Dalia und von da an geht alles seinen Gang: Die älteren und auch hässlicheren Frauen New Yorks stehen Schlange, denn Zohan behandelt jede von ihnen als absolut begehrenswert, Nümmerchen im Hinterzimmer sind im Preis inbegriffen.

Doch es kommt wie es kommen muss: Zohan wird von seiner Vergangenheit eingeholt, denn Phantom kommt extra in die Stadt um ihn ausfindig zu machen und endgültig auszulöschen. Und dann soll auch noch der Block von Dalias Haarsalon abgerissen werden um einem modernen Einkaufszentrum zu weichen. Es gibt eine Menge zu tun für den Mariah Carey Fan.

Ja, ja ,ja, bla, bla, bla. Ihr seid alle keine Sandler-Fans, ich weiss. Dafür weiss ich aber auch, was euch entgeht. Denn Zohan ist mal wieder feinste Ware aus dem Sandler-Kosmos. Ich gebe zu: Click hatte so ein cheesy Ende, das es selbst für mich kaum zu ertragen war (mit der Betonung auf „kaum“) und Little Nicky ist wirklich der schlechteste Sandler-Film den er sich jemals getraut hat zu machen. Ich weiss auch das ihr Chuck und Larry homophob fandet, was ich nicht so sehe, aber darum gehts ja jetzt nicht. Zohan ist eine Klamotte, mit politischen Tönen, einer erstaunlich gut für eine Komödie choreografierter Actionsequenz und natürlich wieder jeder Menge 80er Musik. Und frühe 90er.

Erstmal das wahrscheinlich ungewöhnlichste Bekenntnis aus meinem Munde, aber: Ich denke den Film sollte man nach Möglichkeit im Original sehen, denn hier wird viel mit Akzenten und Sprache gespielt, ich bezweifel das die Synchro das wirklich hinkriegt…oder ob es sie überhaupt interessiert. Gerade bei der Synchronisation von Adam Sandler Filmen wurde schon soviel Schindluder betrieben, das es mir jedesmal wieder eine Gänsehaut über den Rücken jagt. Ich sage nur: „Waterboy“ synchronisiert von Supa Ritchie. Pfui Teufel, hoffentlich schmort der dafür Verantwortliche in der Hölle. Mittlerweile hat sich die feste Synchrostimme von Sandler aber meines Erachtens nach durchgesetzt. Nur: Ich schätze in diesem Film gehen Gags tatsächlich durch Synchro verloren (das ausgerechnet ICH das noch sagen würde..tststs…verrückt!).

Adam Sandler spielt in dem Film eigentlich immer so, wie Adam Sandler in Adam Sandler Filmen spielt. Gut, ich gebe gerne zu: Das muss man mögen. Ich seh das ja gerne. Wirklich sensationell lustig in dem Film ist John Turturro. Immer so ein wenig verpeilt und immer der Meinung der sichere Sieger zu sein, obwohl er es natürlich nie ist. Das macht totalen Spass. Und das hat es ihm offensichtlich auch gemacht. Zumindest merkt man das seinem Spiel an. Ich muss jetzt minimalstens spoilern, also Achtung!!!, aber wenn man sieht wie Phantom sich demütigst vor Mariah Carey verneigt, um von ihr bei MySpace als Freund geaddet zu werden, dann ist das eine Riesenfreude! Emmanuelle Chriqui erfüllt die klassische Frauenrolle in Sandlerfilmen. Sie guckt grossäugig aus der Wäsche, ist ein bischen selbstbewusst und verdreht Sandler dann auch endlich den Kopf. Sie bleibt die einzig „Normale“ in dem Kosmos der Durchgeknallten. Dabei macht sie einen guten Job. Aber, das liegt wohl in der Natur der Rolle, bleibt dabei eben auch Unspektakulär und „Gaglos“. Schade eigentlich, bei den Sandler/Barrymore Filmen geht doch auch immer beides. Bei reinen Sandler-Flicks anscheinend nicht. Wirklich merkwürdig in der ganzen Besetzung erscheint einem eigentlich Michael Buffer als Immobilienhai Walbridge. Wann immer man den sieht erwartet man das er jedes Wort das er sagt iiiinnnnnn diiiiiiiiiiiiiee Lääääääääääääängeeeeeeeee ziiiiiiiiiiiiiiieehhhhhhhht, wie man es von ihm gewohnt ist, wenn er Boxkämpfe ansagt. „Let´s get ready to rumble!“, ihr wisst schon. Deswegen ist das merkwürdig den normal reden zu sehen und lenkt mich tatsächlich auch ein bischen ab. Da hätte man auch nen anderen Fiesling nehmen können. Naja.

Man kann Zohan sicher vorwerfen überambitioniert zu sein: Es gibt tatsächlich eine Menge Handlungsstränge die parallel laufen und sich hier und da etwas krampfhaft zu einer grossen Story vereinen. Da kann es schonmal passieren das man den Überblick verliert und gar nicht mehr so genau weiss, um was es jetzt eigentlich gehen soll oder was die grössere Bedrohung darstellen soll: Phantoms Reise nach New York? Der Abriss des Blocks? Oder die Tatsache das die Beziehung zwischen Zohan und Dalia auf tönernen Füssen steht, weil sie aus verfeindeten Lagern stammen? Schwer zu sagen. Das das ganze in der Botschaft mündet, das wir alle nur Menschen sind und das man seinem Traum folgen soll ist einem wohl schon bei der Grundkonstellation der Story klar. Ich finde das ganze hier ziemlich uncheesy gelöst. Also keine Sorge, das rumdrücken auf der Tränendrüse ist nur ganz kurz und tut auch gar nicht weh.

Die meisten Gags zünden. Klar, der ein oder andere Rohrkrepierer ist dabei, aber bei so einer Gagdichte ist das wohl normal. Schön sind die liebevollen Filmreferenzen, zum Beispiel an Rocky und seine Trainigssequenz oder wenn Zohan sich mal wieder in seinem Frisurenbuch verliert und mit seiner Schere in der Luft frisiert, bei untergehender Sonne und im Gegenlicht. Das ist Karate Kid, das ist auch der Pate. Und das ist wirklich lustig. Gross auch der running Gag des Films: Zohan, übehaupt alle Israelis essen alles mit Hummus. Hummus wird überall draufgeschmiert, Zohan putzt sich sogar die Zähne damit und sein Vater tunkt seine Brille im Hummus, um ihn dann abzulutschen. Kein Brüller, aber ein wirklich schöner Kicherer. Ich finde den Humor auch, für einen Sandler-Flick, eher gemässigt. Ich kann mich an keinen Furzwitz erinnern, gerülpst wird meines Erachtens nach auch nicht und den dauernden Vorwurf der homophobie kann man dem Film auch nicht ankreiden, bis auf die kleine Szene wo Zohans Eltern ihren Sohn fragen ob er schwul sei, weil er ihnen gerade gestanden hat das er Frisör werden will. Das mag ein Klischee sein, das mögen ganz eifrige Kritikpunktsucher auch homophob nennen, aber auch nur weil sie sonst kaum Angriffsfläche bei dem Film haben. Was positiv auffällt: Viele Stellen, an denen man flache Witze erwartet, erfüllen diese Erwartung nicht. Der Kollege im Salon von Zohan zum Beispiel. Ein Frisör durch und durch. Er spricht auch immer nasal. Hier wären „tuntige“ Witze eigentlich vorprogrammiert. Stattdessen zeigt Zohan ihm, wie er immer sein bestes Stück an den Kundinnen reibt, während er ihnen die Haare wäscht. Und sein Kollege macht sofort mit. Die alte Kundin ist glücklich über das Sandwich und der Zuschauer überrascht, das er so von dem Film ausgetrickst wurde.

Leg dich nicht mit Zohan an ist natürlich totaler Quatsch. Nonsens. Man darf jetzt keinen subtilen Humor erwarten. Aber Sandler ist ein kleines bischen „erwachsener“ geworden. Nimmt sich seinen Platz für seinen Humor und erfüllt nicht jede Erwartungshaltung. Man könnte sagen: Zohan kann problemlos direkt neben Happy Gilmore gestellt werden, ein Film aus Tagen an denen Sandler noch unbeschwert, ohne grossen Erwartungsdruck Filme machen konnte. Die Figuren sind originell, das Setting auch (wie viele Komödien gibt es im Moment noch mal, die in dem Nahost-Konflikt spielen? Eben.) und man hat sich Mühe gegeben, gleichzeitig die Geborgenheit herzustellen, das man einen Sandlerfilm sieht und dennoch vieles anders zu machen. Und das ist, für meinen Geschmack, grossartig gelungen. Sandlerfeinde werden hiermit nicht bekehrt, aber Komödienfreunde vielleicht zu Sandler hinzugewonnen. Der Mann ist auf einem guten Weg. Ich freu mich. Superfilm.

  • randyzac 18. 7. 2008 an 13:28

    „So kann er zum Beispiel einen Hacky Sack mit seinen Arschbacken fangen und weiterwerfen. Und der ganze Strand jubelt.“

    bis dahin hab ich die Kritik gelesen…

    Ich glaube auch nicht, dass ich über diesen Film mehr wissen brauche….

  • Zetterberg 18. 7. 2008 an 14:03

    Ich habe den Film im Original gesehen, es ändert aber nichts daran, dass der Film überwiegend langweilig ist. Im gesamten Film gab es aus meiner Sicht nur drei lustige Szenen:

    1. Eine der Anfangsszenen + Musik, in der er als Israelischer Agent durch Wände springt.

    2. Die Szene, in der er ein Tier als Boxkissen benutzt.

    3. Die Hisbollah-Hotline, oder war es Hamas? (wurde schon im Teaser verraten, großer Fehler – somit hat der Film nur noch 2 Highlights)

    Das ist einfach zu wenig für einen gesamten Spielfilm. Außerdem gab es viel zu viele „Gags“, die nicht nur „nicht gezündet haben“, sondern auch noch dazu beigetragen haben, dass ich Adam Sandler noch mehr hasse. HAHAHAHA alte Frauen im Hinterzimmer befriedigen… sehr lustig (und das gleich x-mal, damit wir den Gag bloß nicht übersehen). Die Story ist absurd schlecht, Big Boss möchte Wohnviertel abreißen (kennen wir das irgendwo her?) + Metrosexueller Israeli verliebt sich in Palästinensische Schönheit. Da kommen wir gleich zum nächsten Punkt: Sandler veruscht ein bisschen einen auf „post-9/11 Humor“ zu machen. Das Problem ist nur, er ist Republikaner und wenn es um politischen Humor geht, dann sind die meistens nicht so lustig. Der republikanische „post-9/11-Humor“ geht ungefähr so: Some middle-eastern looking guy enters the room and everyone thinks he is a terrorist, haha. Achso, habe ich schon erwähnt, dass die Dialoge mies sind? Zum Punkt „Homophobismus“ kann ich nur sagen, dass ich die Kritik an „Chuck and Larry“ sehr gut verstehe, da werden Schwule (meistens irgendwelche durchgeknallten Vögel in seinen Filmen – klar sonst wär es auch nicht lustig) von oben herab als belustigende Objekte gesehen. Natürlich muss es dann ein „politisch korrektes“ Ende geben. Adam Sandler mutiert langsam aber sicher zur „occasionally funny“ Nervensäge.

    Fazit: Höchstens 2 Sterne für Zohan, tendiere eher zu 1,5 : )

    Was mich auch noch schwer getroffen hat, dass der talentierte Stand-Up-Comedian Ahmed Ahmed nur eine winzige Mini-Rolle bekommt. Adam Sandler sollte bei ihm Nachhilfe in Erwägung ziehen. Hier ein Link zur Axis-of-Evil-Comedy-Tour:

  • Nilz N Burger 18. 7. 2008 an 16:39

    ja zetterberg. man kann sich darauf konzentrieren nur das negative zu sehen und dann findet man es auch. ich persönlich mag gute komödien und zohan ist eine. es geht in dem film eben nicht darum das sandler seine angebliche republikanische geisteshaltung vertritt, sondern man merkt dem film an das er vor allem seinen jüdischen wurzeln geschuldet ist. insofern habe ich schon das gefühl gehabt eine herzensangelegenheit zu sehen. was man daraus konstruiert, wenn man ihm denn unbedingt böses will, das bleibt jedem selbst überlassen.

    zum thema homophobie: ich weiss nicht wie homophob du birdcage fandst oder in and out oder priscilla. in meinen augen alle drei nicht schlimmer oder besser als chuck und larry. ich finde das harmonische ende eben nicht aufgesetzt sondern sehe das ganze etwa so: ich freue mich über jeden mit grosser aussenwirkung, vielleicht auch bei den weniger cleveren in unserer gesellschaft, der ihnen ein mehr an toleranz meinetwegen auch imt dem holzhammer eintrichtert. das musst du aber nicht so sehen wie ich.

    du findest die story von zohan absurd schlecht? was ist die story von der nackten kanone? was war nochmal die story von anchorman? wo war jetzt nochmal die geschichte von solo für zwei? ich finde dieses „ich fand den film scheisse, jetzt zeige ich erstmal wie doof die geschichte war“-bildungsbürgertumgehabe immer ätzend (sorry, soll kein persönlicher angriff sein) aber ja: wenn ich einen film wirklich scheisse fand, dann finde ich auch seine geschichte scheisse, ist doch logisch! daraus aber dann eine allgemein gültige aussage zu stricken find ich albern. ich finde auch big lebowski scheisse, wegen dem fehlen jeglicher handlung und dieser über-über-über-über-ironie. ach was sind wir lustig, komm, wir lassen die geschichte weg. ich liebe die coens, aber das war murks. wie eigentlich fast alles was danach kam. das ist aber eine andere baustelle. fakt ist: ich habe schon albernere storys gesehen, selbst von sandler, die nur dazu dienten ein setup herzustellen, dagegen ist die zohan-geschichte ja geradezu klassisch.

    und randyzac: siehste? wegen solchen meckerköppen hab ich das auch so weit oben hingeschrieben…;)

  • Batzman 18. 7. 2008 an 17:30

    Ohne Zohan gesehen zu haben, möchte ich doch behaupten das zwischen Priscilla, Birdcage und selbst dem zwiespältigen In&Oout einige Welten liegen. Bei Priscilla und Birdcage sind die Hauptfiguren Schwule die trotz einiger schriller Momente als Menschen ernstgenommen werden. Die Gags in beiden Filmen (ja selbst in In&out) beschränken sich nicht auf blödes rumgetrutschte und breit ausgespielten Gags, die irgendwie um das Thema Arschficken kreisen. Man kaprizierte sich nicht nur auf die typisch schwulen Manirismen, sondern zeigte das die Figuren auch abseits davon existieren. Selbst ein zweifelhaftes Vehikel wie „Too wang Foo…“ war weniger herablassend und ärgerlich als der typische Sandler-Film.

    Was Zohan angeht, kann ich nur auf Grund des Trailers urteilen, der irgendwie nach nem trutschig-schlechten Abklatsch von Zoolander aussah.

  • randyzac 18. 7. 2008 an 18:09

    @ Nilz
    zum Thema homophobie:

    Natürlich kann man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen und sagen, ein Film, welcher schwule Menschen als Witzfiguren darstellt, am Ende aber dann doch mit der Moral wedelt: „Heh, das sind Menschen wie du und ich, nur ein wenig anders und deswegen darf man über sie Witze machen aber bitte nicht Verkloppen, ja?“, hilft mehr als dass er schadet…

    Jup… das geht.

    Muss man aber als „Bildungsbürger“ weder witzig noch gut finden.
    Wenn jemand 2008 noch über schwule Klischees lachen kann, bitte… Bin ja schließlich nicht die Humorpolizei…

    Nur ist der Schwulenwitz der hässliche kleine Bruder vom Türkenwitz…
    Und da gibts eben auch mehr Schlechte, als Gute…

  • Nilz N Burger 18. 7. 2008 an 21:35

    dann bin ich da anscheinend schmerzfreier als ihr. für mich unterscheidet sich der humor in birdcage kaum von dem in chuck und larry. nur das ich birdcage unsympathischer und anstrengender fand. und nein: ich bin nicht nur absolut nicht homophob, sondern finde auch türkenwitze sehr weit entfernt davon, lustig zu sein. und ich finde den vergleich aua.

  • randyzac 18. 7. 2008 an 22:36

    Wieso?
    Am Ende funktioniert ein Schwulenwitz doch genau gleich: Es ist völlig wurscht, ob es sich um kulturelle, sexuelle oder sonstirgendwelche Unterschiede handelt. Völlig verknappt erklärt: Die Pointe zündet (oder auch nicht), weil man die eigen Weltsicht betätigt findet und das Andere herabgesetzt wird…

    Versteh mich nicht falsch… Es gibt sehr gute diskriminierende Witze… Nur nicht soviele, dass sie einen abendfüllenden Spielfilm rechtfertigen würden.

    Was mich stört, ist deine Argumentation: Du versuchst den diskriminierenden Witz als subversives Werkzeug der Aufklärung umzudeuten.

    Da wird kein Schuh draus:

    Ein diskriminierender Witz ist ein diskriminierender Witz ist ein diskriminierender Witz.

    Nicht mehr. Und es gibt eigentlich solange nichts an einem Solchen auszusetzen, solange er gut ist.

    Blöd wirds erst, wenn er dumm ist… Und sorry: Adam Sandler ist weder Polt noch Loriot.

    Eher das Kaliber Fips Asmussen!

  • Nilz N Burger 18. 7. 2008 an 23:24

    sandler hat auch nicht den anspruch polt oder loriot zu sein. wenn du DAS erwartest, dann bist du fehl am platz. ich versuche auch nicht den diskriminierenden witz umzudeuten. ich finde ihn in chuck und larry nur eben nicht so diskriminierend, wie das anscheinend andere tun. und warum diese art von „oh, guck mal die lustige tunte“-humor besser, erlaubter oder korrekter sein soll, wenn er, wie in birdcage, von einer „schwulen rolle“ gespielt wird, will mir nicht so recht in den kopf. das ist doch quatsch…

    mein problem ist: ich finde solche gags einfach nie lustig. nicht aus empörung oder so, aber ich find das langweilig. genauso wie kifferwitze oder die furzwitze aus „louis und seine ausserirdischen kohlköpfe“. das fand ich als kind schon nicht lustig, weil es mich eben einach nicht interessiert.

  • Peter Weltlos 19. 7. 2008 an 0:41

    Nilz, wie kann man eigentlich so viel schreiben und so wenig sagen?

  • Zetterberg 19. 7. 2008 an 1:00

    Woah, woah, WOAH! Das mit dem „Bildungsbürgertumgehabe“ war ja noch okay, aber das geht jetzt langsam unter die Gürtellinie. „Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe“ ist ein absolut brillianter Film und in vielerlei Hinsicht wegweisend gewesen. Wer hätte ernsthaft gedacht, dass ein UFO !!!vollgetankt mit Kohlsuppe!!! überhaupt fliegen kann? Okay, zugegeben, als ich ihn letztens mal wieder gesehen habe, erschien er mir nicht mehr so lustig wie früher. Aber er war trotzdem um ein Vielfaches lustiger als Zohan. Jeder einzelne „Furzwitz“ hat gesessen und im Gegensatz zu Zohan gab es eine Story, die einem zum Nachdenken angeregt hat. Immer wenn ich Kohlsuppe schlürfe, muss ich an diesen Film denken, hingegen, jedesmal wenn ich einen schlechten Witz höre, muss ich an Mr Adam „very funny guy“ Sandler denken.

    Ich denke aber auch, dass man es mit dem „Homophobie-McCarthyismus“ ein wenig übertreiben kann. Ein bisschen „prejudice“ kann man nicht vermeiden, gerade als „Bildungsbürger“ muss das doch immer wieder erfrischend sein, sich mit seinen eigenen Vorurteilen zu konfrontieren. Um das in den Worten eines pinken Seesterns und eines gewissen gelben Schwamms aus Bikini Bottom auszudrücken:

    Patrick: Are they laughing at us?
    Spongebob: No, Patrick. They’re laughing next to us.

    Und so lange man neben ihnen lacht ist alles in Ordnung. Das Gefühl hatte ich bei „Chuck and Larry“ aber nicht… Trotzdem denke ich: Homophobie-Watch“ sollte nicht so scheinheilig ausgebeutet werden wie Klimaschutz. Außerdem, wir leben doch sowieso in einer dem Untergang geweihten Gesellschaftsordnung – also chillt auf dem Balkon und genießt die RE… :D! Auf eine neue von Vorurteilen zu 90% befreiten Gesellschaft.

    PS. Für alle, die es nicht wissen, der Republikaner James Dobson hält Spongebob und Patrick für schwul, deswegen wollte er die Sendung für Kinder verbieten.

    Oh! und @Peter Weltlos: das ist wirklich ganz einfach, einfacher als es aussieht :D

  • DNG 19. 7. 2008 an 10:48

    Also ich hab den Film noch nicht gesehen – muss ich aber schnellstmöglich nachholen (darum hab ich mir den Artikel noch nicht ganz durchgelesen). Der Trailer ließ mich laut Lachen, obwohl ich kein sonderlich großer Fan von Sandler bin. Aber ich denke, der Film bietet guten Witz und tolle Jokes. Ich erinnere mich da an die Szene „Watsche-mit-Fuß“ (Ohrfeige-mit-den-Füßen), wie man in Österreich so schön sagt. Sehr gut gelacht. Aber man darf sich natürlich Storytechnisch nichts großartiges erwarten von so einem Film. Sslch einen Streifen schaut man sich ja nur an, wenn man lachen will, wenn man anspruchslos lachen will. Scary Movie bietet ja auch keine tiefgründige Hintergrundgeschichte, sondern einfach nur gute Parodie und Witz. Mehr als lachen Erwart ich mir auch von Zohan nicht. Is ja schließlich ne Komödie – und danach sollte er beurteilt werden. Oder hat jemand bei Herr der Ringe die fehlenden Jokes oder Erotik kritisiert?!?

  • Batzman 19. 7. 2008 an 11:36

    @Zetterberg

    Klar muß man es nicht übertreiben und einiges was GLAAD auf die Palme bringt, finde ich völlig okay (Sie haben ja auch mal Kevin Smith Homophobie unterstellt und nach allem was ich von ihm gesehen und gelesen habe, ist er einer der unhomophobsten Heteros die ich kenne)… Ich find auch das Spiel mit Schwuppenklischees in Zoolander, Talladega Nights, Blades of Glory, teilweise sogar in In&Out lustig. Was aber daran liegt, das es eben nicht nur in eine Richtung funktioniert und immer auch die Figuren hinterfragt, die es zeigt. Adam Sandlers Humor ist das was man im englischen wohl Mean Spirited nennt, er führt dem Publikum Klischees nicht vor um sie zu entlarven oder zu ironisieren, sondern weil er weiß das das Publikum losgröhlt und sagt Höhö genau so isses. Ich bin fest davon überzeugt, dass Chuck & Larry bei der Zielgruppe nicht einen Jota dazu beiträgt, das die Leute zweimal nachdenken, ehe sie das nächste mal nen Schwulen anpöbeln oder zusammenschlagen…

  • Enk 30. 7. 2008 an 17:35

    Also, wenn man sich auf Zohans Humorniveau einläßt, ist der Film ja durchaus lustig, aber von „liebevollen Filmreferenzen“ kann man hier wirklich nicht sprechen – das Rocky-Zitat war an Plattheit kaum zu überbieten (Schweinehälften! Und damits auch jeder versteht, die Rocky-Titelmusik drunterlegen, aua.).

    …aber endlich mal jemand, der The Big Lebowsky scheiße findet. Völlig überbewerteter Mist.

  • Kharganos 4. 8. 2008 an 1:01

    Ich kann Batzman leider nur zustimmen.
    Die ewige Bestätigung der Klischees führt doch zu nix Positivem.
    Fehlt nur noch, dass Sandler in einem „ganz doll witzigen“ Kukluks-klan Film mitspielt.

  • Jakob 14. 8. 2008 an 11:42

    Fünf Filmfeinde hat wieder zugeschlagen… Wie ihr ja schon sagtet, ihr seid ein Blog und da darf man machen was man will. Siehe Kritik zu The Happening, da habt ihr ja voll zu geschlagen. Wenn ich jetzt sowas wie Zohan hier lese dann glaube ich echt ich spinne. Dieser Film hat sogar Indiana Jones Kristallschädel von der Spitze der schlechtesten Filme dieses Jahr weggepustet. Die Witze sind mega flach, die Storyline ist simpel und man merkt richtig dass den Drehbuchautoren der Stoff wegging weswegen sie eine Nebenhandlung nach der anderen reinfeuern. Und alles was mit Phantom zu tun hatte war einfach nur peinlich.
    The Happening, war sicherlich kein großartiger Film aber ihm dann eine 0 reinzudrücken war auch mächtig verkehrt. Man merkt einfach dass ihr dick auf Filmkenner macht aber im Endeffekt doch echt einen verkorksten Geschmack hat.

    Zitat Nilz: „ja zetterberg. man kann sich darauf konzentrieren nur das negative zu sehen und dann findet man es auch.“

    Packt euch mal an eure eigene Nase.

  • proton 15. 8. 2008 an 11:02

    In der Originialfassung gesehen und für grottenschlecht befunden.

    Kaum ein Witz zündet. Es ist schon erschreckend, wenn das Kino bei einer
    Komödie so still bleibt.

    Sandler wankt als Begattungskünstler mit Frisurproblemen durch das Set und nervt mit Akzent und peinlichen Zitaten („its a cushion“ … ja, mein Gott, was habe ich gelacht ).
    Und am Ende gibts das „political correct ending“ mit der kitschigen Baseline, dass in Amerika selbst Schwarze und KKK-Anhänger sich doch eigentlich gaaanz dolle lieb haben.
    Wer die verfilmte Werbepause („Klick“) und das Sandler-Selbstdarstellungsvideo („Chuck und Larry“) mies fand, wird diesen Film hassen.
    Bei mir: 0,5 Punkte. Und 0 für „Wanted“ und 0 für „Indi 500“.

  • Nilz N Burger 15. 8. 2008 an 12:30

    boah, wat ne anstrengende diskussion. es ist doch so, zum beispiel proton: offensichtlich findest du adam sandler ja so richtig scheisse. wie ja deine kurzkritiken zu chuck und larry und zu klick beweisen. jetzt frag ich mich aber mit welcher erwrtungshaltung du ins kino gegangen bist, um zohan zu gucken? warum guckst du dir etwas an, was du schon vorher scheisse findest? das ist doch absurd. deswegen kann es gar keine diskussionsgrundlage geben, immer schon scheisse gefunden und es hat sich nix dran geändert. für mich ist das vollkommen okay, wie ich ja schon im review schrieb: Sandlerfeinde werden hiermit nicht bekehrt…

    also. ich mag den film. und ich kann auch jederzeit zu meinem review stehen, aber das ist ja das besondere an den f5: es sind eben meinungen, keine objektiven larifari-waschzettel-reviews. ich bin kein sandler-fanboy, aber ich mag was er macht. das ist eigentlich alles.

    und wanted und indi 5oo hab ich nicht gesehen…:)

    übrigens noch an jakob:
    wir haben auch zu fünft beschlossen, das uns das ganz dolle leid tut, das wir nicht deinem geschmack entsprechen und wollen nun vor jedem review, das wir veröffentlichen, erstmal um deine meinung bitten, ok? mal im ernst: die kommentare sind dazu da, das man widersprechen kann, das man diskutieren kann, alles ok. aber so weinerlich reagieren, wie du das da machst, digger, das geht gar nicht klar. wir machen nicht „dick auf filmkenner“, wir sind einfach fans. fans des mediums film. nicht mehr, aber auch nicht weniger. und wenn dir das nicht gefällt, dann lies doch die imdb-foren, aber so ein gejammer hier ist albern. amen. :)

  • STALKERfreak 17. 8. 2008 an 11:16

    Seid ihr doof?
    -NEIN?
    Dann eben nicht,aber Spaß versteht ihr auch nicht!

  • proton 18. 8. 2008 an 8:04

    @Nilz
    Du hast da was falsch verstanden. Ich mochte einige Sandler-Filme.
    Die hatten aber eine ganz andere Qualität. Bei „Waterboy“ ( natürlich OV)
    habe ich mir den Arsch abgelacht. „Happy Gilmore“ ist mit einer der besten / lustigsten Filme, die ich kenne.
    Aber darum gehts ja hier auch nicht. Hier gibts eine Filmkritik, die ich nicht teile. Ob ich Sandler mag oder nicht, ist irrelevant und entkräftet nicht meine Meinung ( mit der ich im Übrigen nicht alleine bin ).

    Der Film ist einfach eine Verarsche am Zuschauer. Und ich denke nicht, dass man jeden Mist ungefiltert anschauen sollte. Ob nun Sandler oder Willis oder Smith draufsteht…

  • oi 18. 8. 2008 an 11:40

    Proton hat doch vollkommen Recht!!
    Nur weil mir Sarotti nicht schmeckt, kann man doch nicht daraus schließen, dass ich keine Schokolade mag…

    Und überhaupt:
    Zohan hat die gleiche Bewertung bekommen wie „Pans Labyrinth“…
    und ist besser als:
    Casino Royal, Contact, Simpsons, Munich und Indiana Jones…

    Und das zu bezweifeln, darf ja wohl erlaubt sein!!!

  • Nilz N Burger 18. 8. 2008 an 12:37

    @ proton: es ist eben nicht irrrlevant, ob du sandler magst, wenn du in einen sandlerfilm gehst, der hauptsächlich dazu da ist, über, mit oder wegen sandler zu lachen.

    es ist andererseits sehr irrelevant, ob du mit deiner meinung alleine dastehst oder millionen legionen hinter dir hast. das ist nicht mein anspruch, kritiken zu schreiben. sondern wie ich den film sehe.
    du hast recht, man sollte nicht jeden mist ungefiltert schauen, ehrlich gesagt sollte man gar nichts ungefiltert schauen. egal wer dabei ist. aber das mach ich ja auch nicht.

    um nochmal on topic zu kommen:
    ich finde das zohan sich durchaus wieder auf „alte“ qualitäten besinnt und deutlich richtung „happy gilmore“ geht, weg von „little nicky“ oder „klick“. das kannst du anders sehen, das ist schön. und dafür sind die kommentare ja da. aber „eine verarsche am zuschauer“? also, jetzt würde ich wirklich gerne wissen, was du erwartet hast. sag mal. was genau hast du erwartet, als du dir das kinoticket für zohan gekauft hast, dann noch nachos/popcorn, dich dann in den sessel gesetzt hast und das columbia tristar pferd auf der leinwand sahst. was hast du da gedacht, was wohl passieren würde?

    @ oi: es ging ja nicht nur um sarotti. sondern auch um milka und ritter sport und schogetten. daraus hab ich das dann geschlossen. das er dann NUR alpia mag, das konnte ich nicht ahnen.

    aber das dein wertungsargument wirklich haarsträubend an den selben herbeigezogen ist, das hast du hoffentlich selbst gemerkt, oder?

  • oi 18. 8. 2008 an 13:10

    was, wie jetzt??
    Wieso das denn????

    Wertungen müssen doch zumindest ein stückweit vergleichbar sein:

    Sonst sind sie SINNLOS!!!

    (In der Kategorie Eiffelturm bekommt der Eiffelturm 3,5 Sterne von mir….)

  • Nilz N Burger 18. 8. 2008 an 13:26

    du hast 5 verschiedene autoren und, sagen wir mal, 10 verschiedene genre. das potenziert sich. es muss immer möglich sein die jeweilige wertung aus dem review heraus begreifen zu können, aber sonst…? warum sollte ich pans labyrinth mit zohan vergleichen? warum simpsons mit munich? das ist doch nun wirklich albern. wenn du meinst das wertungen dadurch, das sie individuell auf den jeweiliegn film bezogen vergeben werden, sinnlos sind, dann solltest du dir nochmal ernsthafte gedanken über den sinn und unsinn von wertungen machen.

    oder anders gesagt: es hat schon seinen grund, das man hier, bei uns, filme NICHT nach wertungen aufgelistet werden. bei anderen seiten mag das sinn machen, aber nicht bei den f5. da verwechselst du was.

  • oi 18. 8. 2008 an 14:02

    „es muss immer möglich sein die jeweilige wertung aus dem review heraus begreifen zu können, aber sonst…?“

    AAAACH SOOOOO….

    dann sind die Sterne also nur eine art Unterüberschrift, die die grobe Stoßrichtung des Reviews vorgibt…
    Also lediglich die eigene Meinung… bumm fertig und nichts mehr…

    Und ich dachte:
    Die 5ff haben den Anspruch subjektive Eindrücke, objektiv zu begründen und damit dem Film einen nachvollziehbaren Qualitätswert zuzuordnen…

    Und noch einem Irrtum bin ich wohl aufgesessen:
    Ich dachte immer, dass man Filme wie z.B. Simpsons und Munich sogar vergleichen muss (zugegebener Maßen bei diesem Paar bleibt der Erkenntnisgewinn denkbar gering).
    Ich dachte immer, dass man filmisches Fastfood ganz gut identifizieren kann, indem man es mit (nachweislicher) filmischer haut-cuisinne vergleicht (auch über alle Genregrenzen hinweg).

    Also nur noch „Es war einmal in Amerika“ mit dem „Paten“ vergleichen und
    Und „High Noon“ mit „Erbarmungslos“…

    Dann sind die Sternchen strenggenommen keine Bewertung, sondern lediglich wertende Meinung…
    und sorry:

    opinions are like assholes

  • Nilz N Burger 18. 8. 2008 an 14:17

    wenn du keine meinung lesen willst, dann bist du hier wirklich falsch. sorry. und nein: ich finde es ermüdend zu diskutieren, wenn ich falsch verstanden werden will. deswegen: du hast recht.

  • oi 18. 8. 2008 an 14:28

    Natürlich möchte ich Meinungen hier lesen…
    Allerdings BEGRÜNDETE Meinungen!!

  • Nilz N Burger 18. 8. 2008 an 14:53

    ok. wenn du der meinung bist, das meine meinung unbegründet sei, nur weil ich zohan nicht mit pans labyrinth vergleiche, dann gehen unsere meinungen über meinungen wohl stark auseinander. ich bin der meinung, das wir in unseren reviews sehr wohl und detailliert begründen, warum der film gut/scheiss/cool/nett/whatever ist. da hat jeder von uns fünf so seine eigenen methoden, aber reine fanboyreviews a la: der ist toll, weil der toll sein muss, wirst du hier nie zu lesen bekommen. insofern verstehe ich nicht worüber wir hier streiten. jeder von uns 5 hat seine eigene art, die sterne zu benutzen, wobei man auch hier sagen kann das es eine art kanon zwischen uns gibt. 1 stern bedeutet wohl sowas wie: gucks lieber nicht. 2 sterne sowas wie: wenn du dich traust, dann gucks. 3 sterne sind gutes mittelmass, 4 sterne sind oberklasse und 5 sterne hat noch keiner von uns vergeben. das bedeutet wohl so was wie: noch nie dagewesen, noch nie gesehen, dafür wurde kino erfunden. gut, ich hab schonmal 5 sterne vergeben für „freddy got fingered“, eine zugegebenermassen provokante wertung, aber so einen film wie den habe ich wirklich noch nie gesehen. in meinen augen totale avantgarde, aber das ist eine alte diskussion…

    was ich sagen will ist: ja, die sterne sind als empfehlung gedacht. als schnelles überblick-tool. nicht als einordnungshilfe im bezug auf ALLE filme, denn ich denke schon das man auch innerhalb eines genres bewerten muss. got it?

  • oi 18. 8. 2008 an 15:38

    Einverstanden.
    Es ist tatsächlich an dieser Stelle müßig über Bewertungsstartegien und Kategorien zu streiten…

    und ich will dir wirklich nicht zu nahe treten, aber nach dem Sandlerbashing hier kommt mir der Zohanbeitrag schon etwas wie ein „fanboyreview“ vor:

    „Ja, ja ,ja, bla, bla, bla. Ihr seid alle keine Sandler-Fans, ich weiss. Dafür weiss ich aber auch, was euch entgeht. Denn Zohan ist mal wieder feinste Ware aus dem Sandler-Kosmos.“

    „Adam Sandler spielt in dem Film eigentlich immer so, wie Adam Sandler in Adam Sandler Filmen spielt. Gut, ich gebe gerne zu: Das muss man mögen. Ich seh das ja gerne.“

    „Man kann Zohan sicher vorwerfen überambitioniert zu sein“

    Und auch die Aussage: „Das ist Karate Kid, das ist auch der Pate.“ ist (tut mir leid) schlichtweg falsch.

    Wenn die anderen 4 Filmfreude diesem Film auch 3,5 Sterne geben, dann nur aus solidarität, weil dir hier ein harscher Gegenwind in den Kommentaren entgegenweht.
    Denn wenn du den Sandler-Bonus, den du diesem Film offensichtlich gegeben hast wegstreichst, bleibt (verglichen mit allen Filmen die 2008 erschienen sind, oder von mir aus auch nur den Kommödien) ein unterdurchschnittliches Stück Zelluloid.

    Aber zum Schluss noch eine Frage (ich kanns mir irgendwie doch nicht verkneifen):
    „nicht als einordnungshilfe im bezug auf ALLE filme, denn ich denke schon das man auch innerhalb eines genres bewerten muss.“

    Wenn das so ist, warum habt ihr dann keine Genrekennzeichnung in den Überschriften??
    Und: Hat die Genreeinteilung nicht den empfindlichen Nachteil, ständig neue Genres erfinden zu müssen (Vgl. Music: Nu-Melodic-Death-Grind-Core)???
    -In der Kategorie Eiffelturm….-
    Und wie verhält es sich mit den Genres untereinander?? Ist ein 4 einhalb Sterne Porno sehenswerter als 2 einhalb Sterne Drama à la „Club der Toten Dichter“???

    P.S.: Nix für ungut. Es macht mir Spaß mit Dir zu streiten. Gerade WEIL du eine andere Meinung vertrittst…

  • Nilz N Burger 18. 8. 2008 an 18:08

    okay. um es dir nochmal klarzumachen: 5 verschiedene autoren. fünf verschiedene menschen aus 4 (2 sind brüder) verschiedenen sozialisationen. verschiedene orte, verschiedene sichtweisen, verschiedene schulen.

    ganz sicher würden die anderen dem film keine 3,5 geben. naja, mal sehn vielleicht, aber ansonsten wohl eher nicht. denn du hsat noch nicht ganz verstanden um was es hier geht. niemand braucht jemandem sterne zu geben aus solidarität, denn wir wissen, das wir verschieden sind. wir zoffen uns auch manchmal untereinander. nur eben mit dem vorteil, das ich, wenn ich mit der review einem meiner 4 kollegen nicht ganz einverstanden bin, noch meine eigene ergänzen kann. so. die sterne gelten immer nur für den jeweiligen autoren, niemals für uns alle 5 zusammen. das war bislang eigentlich allen lesern klar..

    gegenwind in den kommentaren ist doch auch eine schöne sache, nur unsachlich sollte es eben nicht werden. meinetwegen auch mal ein bischen ruppiger, alles in ordnung. ich schreibe keine reviews um geliebt zu werden, sondern um klarzumachen wie ich einen film fand, was ich daran wie fand und ob ich, ich persönlich, ich nilz n. burger, den empfehlen kann und wem und warum. darum gehts.

    ja, ich habe klar gemacht das ich sandler mag. und das der film vor allem wohl leute anspricht, die sandler mögen. wenn das für dich schon fanboyalarm ist, dann weiss ich auch nicht mehr weiter. tut mir leid, mit dem review nicht deiner sicht entsprochen zu haben. aber nur weil 6 leute hier kommentieren wie doof sie den film fnden, 2 kommentieren das sie ihn okay fanden und 600, die den vielleicht auch gesehen haben, aber hier nicht kommentieren, den vielleicht auch gut oder scheisse fanden, kann ich noch lange nicht meine meinung über den film überdenken. ich stehe zu dem was ich oben geschrieben habe und würde es jederzeit wieder genauso schreiben. das ist meine sicht der ding. deine kennen wir ja jetzt, dank der kommentarfunktion, auch, also kann sich ja jetzt wieder jeder selber sein bild machen.

    ich stufe zohan in den komödien des jahres 2008 schon höher ein. für dich ist es halt schund, ja mei. klassische sackgasse. ich finde halt amelie eine unverschämtheit, zum beispiel. den finden andere wieder ganz wichtig und poetisch und was weiss ich was.

    zu deinen genregedanken: wenn man auch nur die ersten 3 sätze eines reviews liest, weiss man ja in welchem genre man sich befindet. eine kategorisierung muss nicht sein und ist auch sehr schwer. da hast du recht, man müsste wohl neue kategorien dazuerfinden. deswegen machen wir das ja auch nicht. es ging mir nur um die unsinnige vergleichsstrategie: um bei deinem beispiel mit der musik zu bleiben: ich vergleiche auch nicht slayer mit florian silbereisen. das macht keinen sinn, das hat keine berührungspunkte. das ist dann der moment wo wieder subjektivität gefragt ist. kann ICH damit was anfangen oder nicht? und wie erkläre ich es den leuten, das mir das gefällt.

    einen zohan muss ich zum beispiel erstmal, wie du ja schon so richtig gemacht hast mit aktuellen komödien vergleichen, dann kann ich ihn noch im kontext seiner macher sehen und dann kann ich nach parallelen zu anderen filmen suchen und überlegen, wo ich den film einsortiere.

    und ja: ein 4,5 sterne porno ist allemal sehenswerter als ein 2,5 sterne drama. dennoch: wir haben ja diese schönen bunten autorenbildchen untendran, damit man das auch immer zuordnen kann. darum gehts ja gerade.

    p.s.: schon okay, ich bin nur ein schlechter streiter, haben auch immer alle meine exfreundinnen gesagt..:)

  • Batzman 18. 8. 2008 an 20:09

    @Oi

    auch wenn ich Adam Sandler hasse und mir ziemlich sicher bin, dass ich dem Film, wenn ich ihn mir antäte eine vernichtende Wertung geben würde (denn jede F5 Wertung ist die Wertung des Autoren, nicht die aller Filmfreunde), ich glaub wirklich du bist mit deiner Vergleichbarkeitsforderei auf dem Holzweg. Ich hab auf meiner Batzman-Seite hier ja mal ausgeführt wie ich die Sterne einsetze und was sie bedeuten. Wenn es dir nicht ausreicht, dass die Sterne eine Tendenz der Kritik weitergeben, dann sind sie für dich tatsächlich nicht geeignet. Tatsache ist aber es ist so. 4.5 Sterne für einen genialen Splatterfilm sind natürlich nicht vergleichbar wie 4,5 Filme für Brazil oder Talk Radio. Natürlich spielen Genre und Selbstanspruch eine wichtige Rolle bei der Sternvergabe. Einer Liebeskomödie vorzuwerfen, dass sie sich nicht mit der Geschichte der Frauenbewegung auseinandersetzt wäre Humbug. Eine Klima-Doku nicht auf die Qualität ihrer Argumentation hin zu bewerten wäre genauso dumm. Du kannst Simpsons und Munich nicht anhand von Sternchen vergleichen. Ich kann sehr wohl sagen, dass beides mittelmässige Filme sind, aber aus völlig unterschiedlichen Gründen. Und das hat nichts mit blöder Meinung und „Meinungen sind wie Arschlöcher“ zu tun. Ich find es viel dümmer wenn man auf die Idee kommt Filme nach absoluten Werten zu beurteilen. Das ist als wenn du sagst: Ein Nachtisch kann nie so gut beurteilt werden wie eine Vorspeise. Ein Bier kann nie so gut beurteilt werden wie ein Wein, weil Wein je viel edler ist. Im Zweifel lies dir mal durch wie andere Kritiker, wie der von mir immer wieder gern zitierte Roger Ebert ihre Punkte verteilen. Die machen das nämlich ganz genauso wie wir.

  • oi 18. 8. 2008 an 20:26

    – kennt man einen Porno kennt man alle

    -slayer und silbereisen sind zu vergleichen in den Punkten: Originalität, Kulturgeschichte, Soziologische Zusammensetzung der Fan- und Zielgruppe, Kernaussagen der Lyrics, etc…usw…

    -Es gibt objektive Qualitätskriterien auch in Sachen „Humor“…

    -Du bestätigst zumindest ein schlechtes Vorurteile von Josef Schnelle (in Batzmans „Filmblogger braucht keine Sau“) indem du „von Fans für Fans“ als seriöses Review verteidigst und die subjektive, wertende Meinung über die diskursive und analytische Bewertung stellst.

  • oi 18. 8. 2008 an 20:43

    @batz
    Natürlich sind die Vergleichskriterien nicht universal… und bei jedem einzelnen Vergleich zu bennen.
    Und selbstverständlich ist der Erkenntnisgewinn für das einzelne Werk höher wenn der Vergleich Gengreintern verläuft.

    Aber: ich kann sehrwohl Dr.Seltsam und Erbarmungslos miteinenader vergleichen und
    zu dem Schluss kommen, dass beide Filme absolut und autonom gesehen, von den Eigenheiten des jeweiligen Genres völlig unabhängig Meisterwerke sind.

    Und jeder Porno, obwohl er formal alle Bedingungen erfüllt niemals den künstlerischen Mindestansprüchen entsprechen kann.

    Genauso wie Transformes nicht deswegen Schrott ist weil die Standarts im Gengre des Sci-Fi-Fantasy so hoch sind…

    Und auch selbst aus dem Simpson, Munich Vergleich kann etwas gesaugt werden legt man nur die Kriterien fest:
    Der eine Film als erster Kinofilm einer TV-Serie der andere als letztes Werk eines Regisseurs der sich bereits direkt oder indirekt einer Serie von Filmen über das Judentum im 20 Jhd. gedreht hat.

    An beide Filme sind deshalb Erwartungen geknüpft, die sie beide nicht ganz erfüllen können. Auch ein Grund, warum das keine Evergreens werden.

    Zugegeben: Etwas bei den Haaren herbeigezogen.
    Und ich propagiere ja auch nicht das hemmungslose alles mit allem Vergleichen, nur so wir man glücklich.

    Ein Vergleich macht dort Sinn, wo er sich aufdrängt!

    Und das muss nicht zwangsläufig innerhalb der Gengregrenze sein.

  • Mal Sehen 18. 8. 2008 an 21:06

    Ich bewundere euer Durchhaltevermögen. Für mich war der Sinn des Gesprächs nach den ersten zwei bis drei Kommentaren vollkommen verloren gegangen. Das führt doch nun wirklich zu nichts. Oi hat eben eine (nichts für ungut) recht unkompatible filmische Weltanschauung und gut ist.

    Vielleicht möchte Oi mal zeigen wie es richtig geht und der Allgemeinheit ein Paradebeispiel einer Kritik zeigen. Oder gar selber schreiben..?

  • oi 18. 8. 2008 an 21:38

    Hohn oder gar eine Einladung??

  • Batzman 18. 8. 2008 an 22:50

    @oi

    Würden wir Pornos sprechen – und auch in dem Bereich gibt es gute und schlechte – gäbe es auch dort welche die 4 Sterne bekommen. Dennoch wären sie nie mit irgendeinem anderen 4 Sterne-Review vergleichbar, würden dem Leser aber sagen: Innerhalb der Gattung Porno ist das ein sehr gelungener Einhandfilm. Die Splatting Image bespricht ja seit Jahren auch Hardcore-Filme und ich hatte nicht das Gefühl, das diese Reviews den Anspruch haben in direktem Vergleich mit anderen Filmen zu stehen, wohl aber für sich genommen spannend zu sein.
    Ich akzeptiere Einwände gegen die Argumentationen in jeder der Kritiken die hier veröffentlicht werden, die sind bisweilen gerechtfertigt, bisweilen nicht. Manchmal sind es unterschiedliche Auffassungen, manchmal sind es Mißverständnisse und nicht zu selten sind es Argumente die ignoriert wurden. Ist aber alles okay, darüber diskutiere ich gern, solange von anderer Seite gewisse Gesprächsgrundlagen eingehalten werden (Haupsächlich die, das der andere nicht gleich im ersten Satz beleidigend wird oder unterstellt ich habe den Film nicht gesehen), was die Sternwertung angeht, da haben wir wohl einfach eine andere Auffassung. Die Sterne die wir hier vergeben sind eh ein Zugeständnis an die Leser, wir hatten zuerst gar keine. Wir haben auch schon diskutiert, ob es nicht besser wäre tatsächlich nur mit Daumen zu arbeiten um die Empfehlungstendenz zu zeichnen, haben es dann aber bei den Sternchen belassen.

  • DNG 18. 8. 2008 an 23:42

    Hab mich jetzt nicht durch alle Comments gewurschtelt, verzeiht bitte, aber bin gerade eben aus der Kinovorstellung von Zohan gekommen.
    Hab mich dieses Jahr nur bei Kung Fu Panda köstlicher amüsiert! Hab sogar herzhaft viel gelacht bei Zohan. Ja, ich gehör auch zu den mag-Adam-Sandler-nicht-Typen, aber der Film an sich war schon sehr gut.

    Wenn man etwas kritisieren will, findet man auch etwas – das is klar. Viele haben die Fähigkeit verloren, einen Film hinzunehmen wie er ist, einfach so, und das zu beurteilen, was man vorgesetzt bekommt, ohne mit anderen Filmen zu vergleichen, anderen Darstellungen des Akteurs oder was auch immer.

    Ich mag ihn, und die dezenten homphoben Szenen haben mich als Schwulen ganz und gar nicht gestört – fand sie sehr witzig und keinesfalls übertrieben. Fand sie auch eher überaschend und komisch! Das mit dem Sandwich… einfach toll und gar nicht so wie man es erwartet hätte. Super!

    Eine gute Komödie, die ich nur weiterempfehlen kann.

  • Nilz N Burger 19. 8. 2008 an 9:31

    und damit heisst mein lieblingsleser des monats: DNG! endlich mal jemand, der den film auch wirklich gesehen hat. danke schön! forever against miesepetrigkeit.

  • oi 19. 8. 2008 an 11:22

    @Batz
    Da wird aber nur ein Schuh draus, wenn man eben in einem Gengre bleibt.
    Würdet Ihr jeden Monant einen Porno rezensieren, würden diese „Einhandproduktionen“ (wie geil!) sehr wohl mit den anderen Bewertungen konkurrieren..

    JA, wahrscheinlich ist es die Handhabung der Sternchenwertung, welche für mich einen gewissen Grad an objektiver Qualitätsreferenz suggeriert. Sie wirken ein wenig wie in Stein gemeisselt, ähnlich wie bei der imdb, wo die „Weisheit der Vielen“ zumindest bei den Top 100 Filmen keine Gurke zuläßt.

    (Und der Vergleich mit der imdb drängt sich ja in sefern auf, da Ihr ja auch die Möglichkeit habt 10 stufig (inklusive 0,5 und Halbsternen) zu bewerten. In der Übersetzung wären dann 3,5 Sterne der fff, 7 imdb Sterne… )

    Insofern wäre tatsächlich ein echtes höchstens fünfgliedriges Bewertungssystem (für mich) angenehmer und transparenter (oder eben Daumen rauf/runter).

    Vielen Dank jedenfalls für eure ausführlichen Antworten.
    Und Eure Seite ist ja nicht wegen irgendwelcher Sternchen überdurchnittlich gut, sondern wegen dem geschriebenen Wort. Auch hierfür ein Danke.

  • vic 19. 8. 2008 an 12:21

    @oi
    So wie ich das sehe sollte man doch wissen wie ein Review zu lesen ist. Ein Stern auf oder ab ist doch egal, es kommt ja drauf an was im Review steht. Wenn da steht: Die Witze sind zwar lustig aber geistreiche Wortspielchen sollte man nicht suchen, und man als Zuschauer lieber feine Dialoge als Slapstick hat, dann weiss man doch dass der Film nichts für einen ist, ob NilzNBurger 3 1/2 oder 2 Sterne gibt ist ja völlig egal.

    Also ich hab den Film am Wochenende gesehen, auf Englisch natürlich, und ich war gut unterhalten, ich lache bei Woody Allen genau so viel wie bei Adam Sandler, nur schaff ich bei Sandler sicher nicht zwei Filme hintereinander und Allen könnt ich mir immer anschauen. Also für mich gilt, wenns lustig ist, dann lach ich auch, und ich hab gelacht.
    Ich bin zwar nicht mit allem im Review oben einverstanden aber im Großen und Ganzen habe ich den Film auch so empfunden.

  • Mal 19. 8. 2008 an 12:24

    Der Film ist einfach der Oberhit!!! Ich versteh es nicht, wie manche den einfach so ernst nehmen können?! Wenn er nen hacky sack mit den pobacken fängt , dann ist es halt so …. Man sollte in diesem Film keinen Sinn suchen sondern einfach den Quatsch mal genießen und lachen können.
    Ihr könnt euch doch auch noch an die nackte Kanone oder Hot Shots erinnern, diese Filme sind auch sau blöd aber man kann sich köstlich darüber amüsieren. Ich habe diesen Film schon zwei mal gesehen und werde wohl auch noch ein drittes mal reinschauen. Die schlechten Kritiken sind mir ein Rätsel.

  • proton 19. 8. 2008 an 13:25

    Ach Nilz, ich mochte Deine Reviews wirklich. Du warst mir teilweise sogar sympathisch ( soweit man das über jemanden, den man nicht kennt überhaupt sagen kann ). Leider ist Deine Diskussions- und Streitkultur nicht etwas, was ich länger mitmachen möchte. Andere Meinung mit verbalen Angriffen mundtot zu machen und als Miesepeter zu bezeichnen ist leider nur eins: ein schlechtes rhetorisches Mittel. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass dieser Film schlecht ist. So schlecht, dass ich ähnlich wie bei „Mission to Mars“ überlegt habe, ob mein Geld zurückverlangen sollte. Und auf Deine letzte ( sinnvolle ) Frage zu antworten: Was habe ich erwartet als ich mich in den Film gesetzt habe ? Antwort: Spass. Und wie Du Dir vielleicht aus dem Kontext zusammenreimen kannst: Den hatte ich nicht. Der Film ist einer dermassene Gurke und ( ich bleibe dabei ) eine teilweise rassistische, teilweise homofeindliche, aber ganz und gar dümmliche Verarsche am Zuschauer. Zuvor mochte ich Sandler. Jetzt überlege ich mir ernsthaft, ob ich einen weiteren Film mit ihm ansehen werde. Du fandest den Film scheinbar super. Schön. Ist ja auch Dein Blog. Du darfst alles schön und dufte finden, was Du willst. In dem Augenblick wo Du Kommentare zulässt, solltest Du bei leichten Gegenwind aber nicht sofort in den „Boa, jetzt bin ich bockig“-Modus schalten.

    Ich hoffe auf weitere interessante Reviews von Dir. Was die Kommentare angeht, so habe ich mein Diskussionsinteresse verloren.

  • Nilz N Burger 19. 8. 2008 an 13:44

    ach proton. ich habe ja versucht mit dir zu diskutieren, aber dann kam dieses ot-gequatsche dazwischen, von wegen wertungskriterien etc.

    ich möchte niemandem meine meinung aufzwingen. man muss mir aber auch zugestehen, zu meiner meinung zu stehen, ohne gleich ein dumbass zu sein, der eh keine ahnung hat was er da schreibt. ich mache mir nämlich schon meine gedanken, bei jedem review. anscheinend haben wir beide unterschiedliche schmerzgrenzen, was homophobie und/oder rassismus (den ich nun wirklich gar nicht in dem film finden kann) betrifft. ich habe auch kein problem damit, wenn du mir sagst, das der film schrott ist, das du ihn scheisse fandst, das du das und das ätzend und unlustig fandst. was mich nur schon immer auf die palme gebracht hat (auch im privaten, das lässt sich hier nur leider nicht so oft trennen, wie ich das gerne würde, aber es ist ein erklärungsversuch, weswegen ich so sehr in die diskussion eingestiegen bin): masse als argument. „Das Kino blieb still“, „das finde nicht nur ich“ etc. sowas lasse ich nie gelten, denn es interessiert mich einfach nicht. ich könnte auch so argumentieren: zohan ist nach diesem wochenende platz eins am box office, schon 500.000 leute haben sich den angesehen. na und? mir ist das scheissegal. es kann auch 500.000 leute mit schlechtem geschmack geben. (siehe u.a. titanic) das spielt doch überhaupt keine rolle, was die anderen sagen.

    wie gesagt: ich gucke sicherlich nichts ungefiltert, stünde hier ein little nicky review, ich würde kein gutes haar an sandler lassen. aber mir hat zohan nunmal gefallen.

    übrigens: mission to mars ist wirklich grausamer schrott. ich habe übrigens überlegt, ob ich mein geld zurückfordern sollte, als ich „mulholland drive“ in die videothek zurückbrachte. muss ich ja nicht aufbröseln, aber das fand ich wiederum unglaubliche verachtung des zuschauers.

    vielleicht werden wir beide nie zusammen ins kino gehen können, aber in ruhe diskutieren können wir doch wieder miteinander, oder? wenn ich zu ruppig war, sorry. kann mal im eifer des gefechts rausrutschen. und ich meine das ganz unironisch: hand drauf?

    p.s.: mundtot machen wollte und will ich schon mal gar niemanden. und das mit der miesepetrigkeit, das war doch nun wirklich nur ein witz. zugegeben, kein besonders guter, aber für nen sandler-film würde er doch reichen, oder?…;)

  • oi 19. 8. 2008 an 14:39

    „off-topic gequatsche“???

    Nilz, Nilz, Nilz…
    Schade, Schade, Schade….

  • Andreaschön 19. 8. 2008 an 21:16

    Wenn Zohans offensichtlicherweise homosexueller CoFriseur von diesem aufgefordert wird, sein Genital an der zahlenden Kundin zu reiben, weil die Kundin schließlich Königin ist, möge lachen wer will…

    Und wenn der Naostkonflikt als Vehikel für dümmliche Genitalzoten herhalten muss, dann doch bitte ohne Simplifizierung à la „Wenns die verfeindeten Gruppierungen in Manhatten schaffen warum denn dann nicht auch im nahen Osten..?“

    Da war das Intro von Bolls „Postal“ ja anspruchsvoller und vielschichtiger.

    Und klar kann eine Komödie allein mit Stereotypisierung funktionieren… Aber bitte doch nicht zum X-ten mal die Tunte, den Araber, die unbefriedigte Hausfrau….

    GUUUÄÄÄÄÄÄHHHHHHNNNN….

  • DNG 20. 8. 2008 an 9:11

    Kann mich an herzlich wenig Fime der letzten Zeit erinnern, wo ne Tunte, ein Araber und eine unbefriedigte Hausfrau zusammen aufgetreten sind…

    Aber die Szene mit dem aufgefordertetn genitalreiben is schon unheimlich toll. Wenn jeand den Witz nicht versteht; einfach nochmal anschauen, immer und immer wieder, bis er durchsickert!

    Und ich sag nur „All i want for Ramadan is You“
    Ich hab sooooooo gelacht! Musste fast raus weil ich mich bepinkelt hätte!

  • Andreaschön 20. 8. 2008 an 13:38

    Wieso denn zusammen in einem Film?
    Wenn man aus drei schlechten Witzen einen Großen strickt, wird er dann witziger?

    Und nochmal zum Thema „Genitalreiben“: Ich sehe schon, was man daran lustig finden könnte… Allein: Ich weiss nur nicht was du jetzt in diesem Zusammenhang mit „Verstehen“ meinst??

    Und auch wenn du irgendwo mal gelesen haben solltest, dass ein guter Witz sich setzen muss, glaube mir: Der Autor hat dabei nicht an irgendwelche Genitalwitze gedacht…

  • DNG 20. 8. 2008 an 17:21

    Weil du gesagt hast: „…Aber bitte doch nicht zum X-ten mal die Tunte, den Araber, die unbefriedigte Hausfrau…“ – aber egal, lassen wir das.

    Genitalreiben is witzig: Weil man doch nie davon ausgeht, dass die Schwuppe von Friseur wirklich mitmachen würde. Weil man jeden Augenblick denkt, der dreht sich gelich um, schwingt seine Handtasche oder dreht sein Handgelenk als ob es gebrochen wär und schreit Zohan irgendwas von Schwänzen und Reiben und Schwul sein entgegen… Doch nein, er macht einfach und Kommentarlos mit… So klasse!
    Ich würd das nicht machen… Ich würd mein Ding nicht an einer Frau reiben… Und genau deswegen find ich das einfach so so so so witzig.

    Und was der Autor dabei dachte – keine Ahnung, aber das Zeug möcht ich auch was der raucht *hehe*

  • LAEMPCHEN 21. 8. 2008 an 2:13

    Also ich kann mich nur Zetterberg anschließen genau meine meinung einfach flach der film

  • stb247 23. 8. 2008 an 19:09

    Der Film ist so hirnrissig, wie selten ein anderer. Und das hab ich sehr gemocht! Mir persönlich hätten noch mehr Superman/Mossad-Sequenzen gefallen.

    Können denn wirklich nur eine handvoll Leute über die Anfangssequenz lachen? Hallo? Der fängt Kugeln mit der Hand auf und schwimmt wie’n Delfin. Wann hat man das letzte Mal so einen Stuß sehen dürfen? Ja, da waren später auch blöde Sachen bei (Fonzi beim Kotzen, alte Ladies nageln etc.) aber im Großen und Ganzen nette Unterhaltung.

    Fast würde ich sagen, dass Sandler mutig war. Allein das Grundthema ist schon heikel (Nahostkonfliktkomödie lässt ja nicht jedes Studio jubeln), aber vor allem der Mut so völlig übertrieben zu sein sollte honoriert werden. Das ist tausendmal besser als „Meet the Spartans“ „Superheromovie“ usw.

  • Sterndeuter - Wie die F5 bewerten - Die Fünf Filmfreunde 24. 8. 2008 an 17:33

    […] gerade jüngst um Zohan und Dark Knight mal wieder die bekannten Diskussionen aufflammen, folgen jetzt hier nochmal ein paar […]

  • Dylan 24. 8. 2008 an 19:29

    Warum gehen immer alle mit so hohen Erwartungen ins Kino? Geht doch einfach mal aus Spaß ins Kino!!! Wenn ihr den Film scheiße findet, dann geht doch raus? Zohan Ich liebe dich ;-)

  • randyzac 24. 8. 2008 an 19:37

    Warum gehen immer alle mit so hohen Erwartungen in die Bundeswehr (oder Ehe, oder irgenwas was Geld und Zeit kostet einsetzen) ? Geht doch einfach mal aus Spaß zum Bund (oder Heiraten, oder irgenwas was Geld und Zeit kostet einsetzen)!!! Wenn ihr die Bundeswehr (oder Ehe, oder irgenwas was Geld und Zeit kostet einsetzen) scheiße findet, dann geht doch raus? Hirnriss (Hirnfurz, oder irgend ein abwertendes Wort mit „Hirn“ davor einsetzen) Ich liebe dich ;-)

  • Maik 24. 8. 2008 an 19:41

    Ich war eher enttäuscht von dem Film.. Bin eigentlich Sandler-Fan, aber es gab nur gelegentlich Szenen, bei denen ich schmunzeln musste. Da war selbst Click meiner Meinung und meiner Erinnerung nach besser…

  • Ernie 28. 8. 2008 an 17:29

    Der Film verdient im O-Ton 5 Sterne, auf deutsch nur einen. Der ist wirklich nur noch Müll als Snychronversion. Die Kritik da oben ist sehr gut geschrieben. Die Wertung sollte aber 5 Sterne lauten. Vielen Dank.

  • Mal Sehen 28. 8. 2008 an 22:15

    Hast du gehört, Nilz? Bitte um unverzügliche Änderung.

  • koochy 31. 8. 2008 an 22:06

    ich finde den film unterschätzt ihr gewaltig. klar ist es ein slapstick film, daraus wird auch kein hehl gemacht. wer sich soetwas anschaut, dazu von sandler, muss nunmal mit slapstick rechnen.

    es ist doch erstaunlich, wie der film es schafft in diesem thematischen umfeld (israel-palästina konflikt) ein setting zu finden – welches äußerst brisant ist – und dort eine comedy zu veranstalten die sogar ein wenig in die tiefe geht wenn man genau hinschaut. in new york, usa, leben also palästinenser und israelis auf einer straße gegenüber. schön und gut. nun kommt ein amerikanischer industrieller und hetzt sie gegeneinander auf – indem er einen trupp ländlicher vollproleten als muslime verkleidet ein paar jüdische läden abfackeln lässt, die von der anderen straßenseite bei der gelegenheit natürlich auch gleich dazu.

    die politische message im film ist für einen comedy film tragbar aber auch eines: ziemlich cool, weil gewagt. sandler ist jude, by the way…

  • Johnny Depp als Riddler und Cher als Catwoman? - Die Fünf Filmfreunde 4. 9. 2008 an 11:46

    […] recht anfällig bin alles zu glauben, was man mir sagt. Ich habe sogar fast geglaubt, dass hinter Leg dich nicht mit Zohan an tatsächlich ein unlustiger Film mit schwulenfeindlichem Inhalt steckt, bis ich ihn sah und […]

  • Dominik 7. 9. 2008 an 18:48

    Ich würde für den Film maximal einen halben Stern vergeben. Und zwar für ein paar Schmunzler am Anfang. Zohan ist für mich der mit Abstand schlechteste Film den ich jemals im Kino gesehen habe.

  • matthias 11. 9. 2008 an 21:43

    muss mich da meinem vorredner anschliessen.
    also im kino hatte ich bis jetzt noch wirklich keinen schlechteren film gesehen.
    schade ums geld…
    aber geschmäcker sind ja bekanntlich (zum glück) verschieden..
    ;-)

  • Neo 24. 9. 2008 an 22:28

    Ich sag nur bei Zohan:“Hirn aus und ablachen!“
    Ich hab hier nur nen Teilweise die Comments gelesen.
    Aber habe das Gefühl einige Leute gehen zum Lachen in den Keller und gucken heimlich „Laurel und Hardy“ Filme.
    Und gehen dann wieder nach oben und tun echt halbklug.
    Huhuh das ist Slapstick. Nix denken gucken lachen und cool finden.
    Und nicht im nachhinein sagen „ohohohoh! Happy Gilmore war abba besser.
    ohohohoho! Klugschwätz und -scheiss da war ich abba nicht so amüsiert.
    Aaaaahja! Ein paar Szenen waren ja so lustig da hab ich geschmunzelt!“
    Ich hab am Boden gelegen und hab mit den andern laut mit gegröllt!
    Soviel Klischee auf einen Haufen! „Manta!Manta! war ein Kinderfilm dagegen!
    Und noch was
    Zitat von (Ich weiss leider deinen Namen nicht mehr und hab auch keine
    Lust mehr hochzuscrollen):
    „Die ewige Bestätigung der Klischees führt doch zu nix Positivem.
    Fehlt nur noch, dass Sandler in einem “ganz doll witzigen” Kukluks-klan Film mitspielt.“
    Comedy ist auf Klischees aufgebaut(auch mal kluggescheisst).
    Und wenn Adam Sandler,Ben Stiller, Michael Owens oder Mike Myers
    da die Hauptrolle oder alle vier zusammen nen Streifen darüber drehen.
    Ich werde Ihn mir ansehen.
    So genug klug dahergeschlaut! Geh jetzt widda meinen „Buster Keaton“ film angucken.
    byby!
    Achja und:
    Geschmack ist wenn es trotzdem schmeckt.
    Anmerkung: Wenn die Fäkalsprache nicht Regelkonform ist, Cheffe, dann lösch es raus, aber das musste mal raus.;-)

  • Adam Sandler, mein Optimismus und ich - Die Fünf Filmfreunde 25. 9. 2008 an 11:51

    […] Optimismus und ich Wir erinnern uns ja alle noch lebhaft an die Diskussion bei meinem Review von Zohan. Es ging nicht mehr um den aktuellen Sandler-Film, sondern um das, was ihm alle vorwerfen: […]

  • Moritz 10. 10. 2008 an 15:26

    Wer findet dass die israelische Regierung gute arbeit leistet und dass Tierquälerei liustig ist kann den Film super genießen. Ansonsten versteh ich die gute Wertung aber nicht. Zumal die zweite Hälfte zum einschlafen langweilig und mit Kischees überladen ist.

  • helmut 29. 10. 2008 an 16:36

    Ich bin ziemlich erschrocken über diesen Film. Bisher mochte ich den Sandler recht gern (Big Daddy, 50 erste Dates).
    Aber irgendwie scheint der zuviel Mario Barth angeschaut zu haben. Was ist das dem sexistischen Zeug lustig? Okay, was ist nachder 20 Wiederholung noch lustig?
    Auch die politischen Anteile haben sich auch Stereotypen beschränkt ohne diese Aufzubrechen. Für mich kam genau diese ignorante Haltung der Amis rüber, die ich sonst auch nicht leiden kann.

  • Nilz N Burger 9. 11. 2008 an 1:17

    hab ich das richitg verstanden: ich darf als sandler-freund nicht sagen, das sandler auch doofe filme gemacht hat? und wenn ich das schon sagen will, dann doch bitte nur über „zohan“?

    und kann mal bitte jetzt jemand das tierquälerei/homophobie/angeblicher rassismus-mantra in den kommentaren abstellen? so langsam wirds langweilig….oder werden wir nur noch von militanten peta-anhängern gelesen?

  • jean-luc 9. 11. 2008 an 0:54

    Habe den Film in Originalfassung angeschaut.

    Ich mag die meisten Adam Sandler Filme, ich mag den kitschigen Teil von „Klick“ und ich mag die Filme von seinem Freund Rob Schneider. Ich bin jemand der sich diesen Humor gerne reinzieht.

    Aber dieser Film hat mich sehr negativ überrascht. Das erste Drittel war noch in Ordnung. Genug Action, genug Witze, alles völlig überdreht und immer mit dem Fokus auf die Hauptfigur. Über den republikanischen politischen Unterton kann man sich streiten. Dann im zweiten Drittel habe ich gemerkt, dass überhaupt keine lustigen Witze mehr kamen. Ich kann über fast alles lachen, wenn ich in Sandler-Stimmung bin. Aber da kam wirklich nichts. Dem Drehbuch geht komplett die Puste aus und Sandler versucht einfach alles, was andere Commedians aus Anstand sein lassen. Rassistische Witze, Witze auf kosten von Schwulen, Tierquälerei. Und wenn es wenigstens kreativ und lustig ist kann ich auch über so etwas lachen. Aber in diesem Film ist es so dicht konzentriert und so unlustig, dass Adam Sandler mir wirklich unsympathisch geworden ist. Aber am schlimmsten fand ich, dass über die Hälfte zum einschlafen langweilig und kein bischen lustig war.

    Warum jemand, der schon andere Sandler-Filme nicht mag diesem Film 3.5/5 gibt, kann ich nicht verstehen.

  • TimyFreak 5. 2. 2009 an 10:29

    Ich habe versucht, das Hirn auszuschalten und mich auf den Film zu freuen – weil ihn mir ein Freund mit den Worten „riesiger Quatsch, aber genial“ empfohlen hat. Ich mag ja auch Quatsch wie Spaceballs oder Ritter der Kokusnuss.
    Aber bei Zohan gab es zu 90% Gags, bei denen ich wusste, es sollen Gags sein – die auch in anderen Filmen hätten zünden können. Doch ich starrte nur ohne Regung auf den Bildschirm. Ich wollte nicht über das Gesehene nachdenken, weil ich sonst darauf gekommen wäre, dass es einfach nur schlecht inszeniert war.
    Der Film scheint sehr krass reine Geschmackssache zu sein. Love it or hate it. Und bei mir erzeugt er nur Kopfschütteln. Ob es einfach nicht mein Fall ist oder, wie ich und andere ja immer gerne gleich denken, alle Zohan-Fans ein sehr niedriges Humor-Niveau haben, sei mal jedem selbst überlassen…

  • triefer 11. 3. 2009 an 18:04

    meiner meinung nach ein schöne filmidee aus der leider viel zu wenig gemacht wurde.die gags sind mittelmäßig ein paar ganz gut aber ich hatte den film nach 2 tagen schon wieder vergessen

  • tony 6. 4. 2009 an 11:21

    ich glaub ich hab mich noch nie über einen film mehr geärgert als bei diesem scheiss
    2 stunden meines lebens für einen dreck verschwendet, den ich am liebsten nach 2 minuten in die tonne getreten hätte
    hab den film nur meinen freunden zuliebe angesehn, ich glaube es war wohl das schlechteste was ich je gesehen hab

    ganz abgesehen von der politischen geschmacklosigkeit ist der film weit entfernt von einer komödie, selbst es klamauk zu nennen wäre eine beleidigung für das genre

    da seh ich mir lieber scarface zum 20. mal an als diesen dreck je nochmal meinen dvd player berühren zu lassen

  • kuschelhase 21. 11. 2009 an 9:32

    liebe Zoh freunde…

    ich wollte nur mal eben lesen wie der film so is…

    ihr schafft micht echt.. das hirnlose geschwafel von nils, io und etc. Versucht euch klar zu machen was ihr sagen wollt … dann schreibt ihr das auf, und am besten denkt ihr dann nochmal drüber nach, was ihr alles weglassen könnt. den jeder gehirnfurz den ihr hier ablasst, hat nun wirklich nicht unbedingt wat mit dem film zu tun, geschweige was mit kritik.

    ich glaub ich werde den film nun doch nicht gucken… is wohl auch nicht so gut…, denke ich nach eurer kritik

    mfg KH

  • Giselle 21. 11. 2009 an 21:43

    Die besten Filme von A. Sandler sind die, wo er nur produziert hat, so wie bei Grandma’s Boy zB :)

  • georf 3. 12. 2011 an 22:15

    Es gibt auch ein ß .